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Zerfleischt

Thriller

(16)
Der ultimative Thriller! Wenn Lesen zur Mutprobe wird ...

Kannibalismus, Mord, Vergewaltigung – wenn die Zivilisation endet, wird die Erde zur blutbesudelten Hölle. Und der Mensch wird weniger Mensch sein.

Dieser Roman des Amerikaners Tim Curran ist ein Albtraum von epischem Ausmaß – ohne einen Spritzer Mitleid.

Tim Lebbon: »Schockierend und brutal.«

Brian Keene: »Zerfleischt ist Dynamit! Bestialisch, heftig und verstörend!«

Amazon.com: »Der Roman ist so hart, Hostel ist dagegen ein Disney-Film.«

VIRUS: »Zerfleischt ist ein beinhartes Splatter-Gemetzel […] ein finsteres, blutiges und kompromissloses Genre-Highlight.«

Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 409
Erscheinungsdatum 24.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-137-8
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/3,3 cm
Gewicht 398 g
Originaltitel The Devil next Door
Auflage 1
Übersetzer Verena Hacker, Felix F. Frey
Verkaufsrang 53.828
Buch (Taschenbuch)
13,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Buchhändler-Empfehlungen

„Splatter, Splatter und einfach noch mehr Splatter...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Kannibalismus, Mord und Vergewaltigungen sind die großen Themen, wenn die Welt im Chaos versinkt und der Mensch plötzlich nur noch seinen Trieben folgt.
Greenlawn wäre ein recht beschaulicher Ort, wenn dort nicht auch plötzlich das Chaos ausbrechen würde. Menschen werden zu Bestien, rotten sich in Rudeln zusammen und es wird sehr sehr blutig. Nur Louis Shears und die 16-jährige Tochter eines Nachbarn, Macy Merchant, scheinen von diesem Phänomen verschont zu bleiben und müssen fortan um ihr Überleben kämpfen, denn nicht nur in Greenlawn gilt ab jetzt das Recht des Stärkeren...

Wer schon einmal Horror-Bücher aus dem Festa-Verlag gelesen hat, der weiß, dass es hier richtig derbe zur Sache geht und damit meine ich wirklich richtig derbe! Hier fliegen die Körperteile, das Blut spritzt meterweit und das ist noch lange nicht alles, was da auf den Leser zukommt. Allerdings variiert auch der Anspruch der Bücher sehr hart, was man durch das vorliegende Buch auch zu spüren bekommt...
Für mich war dies nun das erste Buch von Tim Curran, dem Leichenkönig aus Amerika, und es wäre auch fast das Letzte geworden, wenn sich die genrefesten Kritiker nicht so positiv zu anderen Büchern von ihm äußern würden. "Zerfleischt" war ein Blindkauf könnte man sagen und konnte mich nicht so wirklich umhauen. Mir war vorher auch klar, dass dieses Buch garantiert nichts für Zartbesaitete ist, allerdings liest man hier nur seitenweise von Mord, Totschlag und Vergewaltigung, ohne wirklich eine richtige Geschichte dahinter zu entdecken. Ja klar, es geht um Louis und Macy...irgendwie...aber die meiste Zeit reihen sich nur derbe Splatterszenen an die nächste.
Anfangs wirklich noch schockiert, stumpft man nach ein paar Seiten schon so stark ab, dass man beginnt manche Szenen einfach nur zu überblättern, denn ab einem gewissen Punkt wiederholt sich alles nur noch. Die Charaktere werden kurz vorgestellt, dahingemetzelt oder metzeln selber und mit Sympathie oder Mitgefühl ist hier auch nichts zu holen. Nicht einmal die beiden Protagonisten wachsen einem sonderlich ans Herz, weil alles absolut oberflächlich bleibt, die Geschichte an sich und auch die Personen keine Tiefe kriegen. Mit so etwas kann ich sonst gut leben, aber dann sollte der Spannungsbogen auch konstant oben bleiben. Eine Flache Story kann ja durchaus einen hohen Unterhaltungswert haben, wenn zumindest die Geschichte an sich und die Action stimmen, aber beides ist hier leider nicht gegeben.
Curran arbeitet in diesem Werk nicht mit einer subtilen Form des Horror, sondern kloppt dem Leser seine Gewaltorgien brachial um die Ohren. Das führt leider dazu, dass man kurzzeitig geschockt und abgestoßen, später aber nur noch gelangweilt ist. Ich habe nichts gegen eine gesunde Form von Provokation und auch nichts gegen Tabubrüche, aber hier tritt einfach nur schnell eine Übersättigung ein. Ich muss auch sagen, dass mir vor allem die sexuelle Gewalt viel zu viel des Guten war.
Ich stehe eigentlich total auf Endzeit-Romane, aber hier habe ich mich "etwas" verzettelt...
Eine wirkliche Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen, es sei denn für Genre-Fans, die mit so etwas wirklich was anfangen können. Die zwei Sterne resultieren also daraus, dass es für dieses Buch garantiert ein Zielpublikum gibt, das etwas damit anfangen kann!
Ich werde dem Autoren auf jeden Fall noch eine Chance geben, denn "Dead Sea" beispielsweise, soll in eine ganz andere Richtung gehen. Das kann allerdings noch etwas dauern, denn jetzt brauche ich erst einmal eine Pause...
Kannibalismus, Mord und Vergewaltigungen sind die großen Themen, wenn die Welt im Chaos versinkt und der Mensch plötzlich nur noch seinen Trieben folgt.
Greenlawn wäre ein recht beschaulicher Ort, wenn dort nicht auch plötzlich das Chaos ausbrechen würde. Menschen werden zu Bestien, rotten sich in Rudeln zusammen und es wird sehr sehr blutig. Nur Louis Shears und die 16-jährige Tochter eines Nachbarn, Macy Merchant, scheinen von diesem Phänomen verschont zu bleiben und müssen fortan um ihr Überleben kämpfen, denn nicht nur in Greenlawn gilt ab jetzt das Recht des Stärkeren...

Wer schon einmal Horror-Bücher aus dem Festa-Verlag gelesen hat, der weiß, dass es hier richtig derbe zur Sache geht und damit meine ich wirklich richtig derbe! Hier fliegen die Körperteile, das Blut spritzt meterweit und das ist noch lange nicht alles, was da auf den Leser zukommt. Allerdings variiert auch der Anspruch der Bücher sehr hart, was man durch das vorliegende Buch auch zu spüren bekommt...
Für mich war dies nun das erste Buch von Tim Curran, dem Leichenkönig aus Amerika, und es wäre auch fast das Letzte geworden, wenn sich die genrefesten Kritiker nicht so positiv zu anderen Büchern von ihm äußern würden. "Zerfleischt" war ein Blindkauf könnte man sagen und konnte mich nicht so wirklich umhauen. Mir war vorher auch klar, dass dieses Buch garantiert nichts für Zartbesaitete ist, allerdings liest man hier nur seitenweise von Mord, Totschlag und Vergewaltigung, ohne wirklich eine richtige Geschichte dahinter zu entdecken. Ja klar, es geht um Louis und Macy...irgendwie...aber die meiste Zeit reihen sich nur derbe Splatterszenen an die nächste.
Anfangs wirklich noch schockiert, stumpft man nach ein paar Seiten schon so stark ab, dass man beginnt manche Szenen einfach nur zu überblättern, denn ab einem gewissen Punkt wiederholt sich alles nur noch. Die Charaktere werden kurz vorgestellt, dahingemetzelt oder metzeln selber und mit Sympathie oder Mitgefühl ist hier auch nichts zu holen. Nicht einmal die beiden Protagonisten wachsen einem sonderlich ans Herz, weil alles absolut oberflächlich bleibt, die Geschichte an sich und auch die Personen keine Tiefe kriegen. Mit so etwas kann ich sonst gut leben, aber dann sollte der Spannungsbogen auch konstant oben bleiben. Eine Flache Story kann ja durchaus einen hohen Unterhaltungswert haben, wenn zumindest die Geschichte an sich und die Action stimmen, aber beides ist hier leider nicht gegeben.
Curran arbeitet in diesem Werk nicht mit einer subtilen Form des Horror, sondern kloppt dem Leser seine Gewaltorgien brachial um die Ohren. Das führt leider dazu, dass man kurzzeitig geschockt und abgestoßen, später aber nur noch gelangweilt ist. Ich habe nichts gegen eine gesunde Form von Provokation und auch nichts gegen Tabubrüche, aber hier tritt einfach nur schnell eine Übersättigung ein. Ich muss auch sagen, dass mir vor allem die sexuelle Gewalt viel zu viel des Guten war.
Ich stehe eigentlich total auf Endzeit-Romane, aber hier habe ich mich "etwas" verzettelt...
Eine wirkliche Empfehlung kann ich leider nicht aussprechen, es sei denn für Genre-Fans, die mit so etwas wirklich was anfangen können. Die zwei Sterne resultieren also daraus, dass es für dieses Buch garantiert ein Zielpublikum gibt, das etwas damit anfangen kann!
Ich werde dem Autoren auf jeden Fall noch eine Chance geben, denn "Dead Sea" beispielsweise, soll in eine ganz andere Richtung gehen. Das kann allerdings noch etwas dauern, denn jetzt brauche ich erst einmal eine Pause...

„Der Titel sagt alles“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ich bin auf den Autor nur durch Zufall gestoßen. Er gilt allerdings als Geheimtipp, was meine zufällige Begegnung erklärt. 

Kurz und knapp: Am Freitag dem 13. geht die Welt unter. Menschen benehmen sich wie Tiere und gehen entsprechend auf einander los. 

Zum ersten: Menschen mit einem empfindlichen Magen lassen bitte die Finger von diesem Buch. Nie hat ein Autor Vergewaltigungen, Gemetzel und sämtliche anderen Ekelhaftigkeiten detailierter geschrieben, als Curran. Hier wird ungeniert über aufgeschlitzte Bäuche und gelynchte Menschen gesprochen, wie andere ihre Einkaufslisten diktieren. Stellenweise sogar etwas arg viel. Ich bin nicht zimperlich, aber diese Beschreibungen gehen streckenweise weit über den guten Geschmack hinaus. 

Nun, ich bin aber erwachsen und komme mit Blut und Gedärmen klar. Ansonsten ließt sich "Zerfleischt" erstaunlich kurzweilig. Der Schreibstil ist einfach, sicherlich auch auf Grund der einfachen Wortwahl, aber ich musste zu keinem Moment aus Verständnisgründen zurückblättern oder Sätze mehrfach lesen. 

Warum also die 2 Sterne? Wegen der übertriebenen Gewaltdarstellung? Vielleicht! Wegen dem Schreibstil? Niemals! Warum dann? Der Roman "Zerfleischt" kommt leider nicht auf den Punkt. Irgendwie hat man ab der Mitte des Buches das Gefühl, dass es nur noch darum geht möglichst noch blutiger und noch perverser die Darstellung von Tod und Verderben darzustellen. Curran tritt irgendwann auf der Stelle. Im Grunde bleibt der Roman unaufgeklärt, was nicht immer schlecht ist. Aber leider bleibt dadurch das Buch lediglich eine Aneinanderreihung von Ekeligkeiten, die ihresgleichen suchen. 

Fazit: wer gerne das Gehirn aus dem Kopf nimmt und sich einfach nur einer etwas morbiden Geschichte hingeben will, ist hier richtig. Alle, die Anspruch erwarten nehmen lieber was anderes. Irgendwas anderes!
Ich bin auf den Autor nur durch Zufall gestoßen. Er gilt allerdings als Geheimtipp, was meine zufällige Begegnung erklärt. 

Kurz und knapp: Am Freitag dem 13. geht die Welt unter. Menschen benehmen sich wie Tiere und gehen entsprechend auf einander los. 

Zum ersten: Menschen mit einem empfindlichen Magen lassen bitte die Finger von diesem Buch. Nie hat ein Autor Vergewaltigungen, Gemetzel und sämtliche anderen Ekelhaftigkeiten detailierter geschrieben, als Curran. Hier wird ungeniert über aufgeschlitzte Bäuche und gelynchte Menschen gesprochen, wie andere ihre Einkaufslisten diktieren. Stellenweise sogar etwas arg viel. Ich bin nicht zimperlich, aber diese Beschreibungen gehen streckenweise weit über den guten Geschmack hinaus. 

Nun, ich bin aber erwachsen und komme mit Blut und Gedärmen klar. Ansonsten ließt sich "Zerfleischt" erstaunlich kurzweilig. Der Schreibstil ist einfach, sicherlich auch auf Grund der einfachen Wortwahl, aber ich musste zu keinem Moment aus Verständnisgründen zurückblättern oder Sätze mehrfach lesen. 

Warum also die 2 Sterne? Wegen der übertriebenen Gewaltdarstellung? Vielleicht! Wegen dem Schreibstil? Niemals! Warum dann? Der Roman "Zerfleischt" kommt leider nicht auf den Punkt. Irgendwie hat man ab der Mitte des Buches das Gefühl, dass es nur noch darum geht möglichst noch blutiger und noch perverser die Darstellung von Tod und Verderben darzustellen. Curran tritt irgendwann auf der Stelle. Im Grunde bleibt der Roman unaufgeklärt, was nicht immer schlecht ist. Aber leider bleibt dadurch das Buch lediglich eine Aneinanderreihung von Ekeligkeiten, die ihresgleichen suchen. 

Fazit: wer gerne das Gehirn aus dem Kopf nimmt und sich einfach nur einer etwas morbiden Geschichte hingeben will, ist hier richtig. Alle, die Anspruch erwarten nehmen lieber was anderes. Irgendwas anderes!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
1
6
1
8
0

Zerfleischt
von Thrilling Books am 29.03.2018

Zerfleischt von Tim Curran ist mein erstes Horror-TB aus dem Festa-Verlag gewesen, und ich wusste nicht was mich erwartet. Ich wusste nur, es wird härter und anders sein, als die "Standard-Horror-Literatur" von den Mainstream-Autoren die wir alle kennen. Der Grundplot des Buches spielt sich in dem malerischen Städtchen Greenlawn... Zerfleischt von Tim Curran ist mein erstes Horror-TB aus dem Festa-Verlag gewesen, und ich wusste nicht was mich erwartet. Ich wusste nur, es wird härter und anders sein, als die "Standard-Horror-Literatur" von den Mainstream-Autoren die wir alle kennen. Der Grundplot des Buches spielt sich in dem malerischen Städtchen Greenlawn in den USA ab. Es bricht etwas aus, das die Menschen zu Wilden werden lässt, die nur noch ihren Trieben folgen. Die Story von Zerfleischt handelt von 2 Hauptprotagonisten, die versuchen in der degenerierten Welt von Greenlawn zu überleben da beide nicht den Trieben verfallen. Louis versucht mit Macy, der Tochter einer Bekannten aus der Nachbarschaft, aus der Stadt zu entkommen und zu überleben. Man darf sich nicht von der harten Gewalt, den sehr vielen Splatterszenen die bildlich gut beschrieben sind, den Vergewaltigungen und vielem anderen abschrecken lassen. Für Menschen, die so was nicht gut lesen können ist der Roman nicht geeignet und sollte lieber bei Seite gelegt werden. Tim Curran beschreibt eine Welt, die komplett aus den Fugen geraten ist und in der Gewalt versinkt. Menschen sind keine Menschen mehr, sondern ähneln vielmehr Tieren, die sich gegenseitig "an den Kragen" gehen und um die Vorherrschaft kämpfen wollen, koste es was es wolle. Mir hat der Roman recht gut gefallen, da er abseits des Mainstreams liegt und mal etwas anderes ist als immer nur Stephen King oder Dean Koontz und ähnliche Autoren. Wie er zu der Gedankenwelt kommt die er beschreibt, ist mir allerdings ein Rätsel, aber es wird nicht der letzte Roman aus der Reihe der Horror-TB's aus dem FESTA-Verlag bleiben den ich lesen werde. Es bleibt nur zu sagen, dass das Motto des FESTA-Verlages "Wenn Lesen zu Mutprobe wird" absolut stimmt und man wissen sollte, das man sich auf Literatur, die extremer und krasser ist einlässt. Viel Spaß beim eintauchen in diese Welten :)

wenn lesen zur geduldsprobe wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der ultimative Thriller! Wenn Lesen zur Mutprobe wird ... so wird für dieses buch geworben. leider handelt es sich dabei wirklich nur um einen werbespruch, der eigentlich ''wenn lesen zur geduldsprobe wird'' heissen sollte. dabei hatte alles es so gut begonnen. vor meinem geistigen auge, sah ich schon quentin... Der ultimative Thriller! Wenn Lesen zur Mutprobe wird ... so wird für dieses buch geworben. leider handelt es sich dabei wirklich nur um einen werbespruch, der eigentlich ''wenn lesen zur geduldsprobe wird'' heissen sollte. dabei hatte alles es so gut begonnen. vor meinem geistigen auge, sah ich schon quentin tarantino bei einer genialen verfilmung regie führen, bis... naja bis was eigentlich? eigentlich nichts! gut 450 seiten schlechtes deutsch, mit absolut schwachsinnigen aneinandereihungen, von total uninteressanten ereignisen, die immer und immer und immer uuund immer wieder auf die gleiche art und weise erzählt und wiederholt werden. ich glaube, ich habe in meinem ganzen leben noch nie so viele wiederholungen in einem buch gelesen. nicht mal in der bibel, wo das ja mit nachdruck betonen genannt wird. auch der philosophische grundkern der geschichte hat sich mir nicht erschlossen, der ja so wunderbar zeigen soll wie sich eine zurückentwickelte menscheit verhallten würde. wo ich zu anfang noch einen hauch von gesellschaftskritik verspührt habe, wich das gefühl immer mehr dem eintauchen in undrurchdachten schwachsinn. ab seite 200 hab ich mich eigentlich nur noch durchgequält. die angebliche so schlimme brutalität und gewalt ist jedem echten horrofan (der ja die zielgruppe ist) seit den 70ern nichts neues. wurden wir doch mit streifen & büchern wie ''cannibal holocaust'', ''salò oder die 120 tage von sodom'', ''the last house on the left'' oder auch ''i spit on your grave'' bis zu heutigen splatter orgien oder filmen wie ''a serbian film'', mit einigem ordentlich abgehärtet. den rest haben die medien und der allgegenwärtige terror schon längst erledigt. vondaher hat herr curran das grauen nicht wirklich neuerfunden und mich auch in keinster weise überrascht. im gegenteil, die wenigen guten stellen die wirklich gänsehaut feeling hätten haben können, oder potenzial zum grauen zeigten, hatt er durch dumm handelnde protagonisten verschenkt. schade darum. des weiteren gibt es zwar einige hauptpersonen, aber keine davon ist wirklich so interessant das man wirklich wissen möchte wie es mit ihr weiter geht. menschen die sterben sind hauptsächlich unnötiges kanonenfutter für das man sowieso nichts empfunden hat und unsere protagonisten haben meist glück oder sind die restlich zeit einfach nur strunz dumm und weinerlich. manchmal werden sie aber auch , bei kapitelwechsel, einfach in eine komplett andere situation geschrieben, als wir sie verlassen haben. identifizieren konte ich mich zu keiner zeit mit niemanden auch nicht als plötzlich ein kampfpudel auftauchte! die erklärungen warum alles so kommt wie es kommt sind mehr als unbefriedigend und dünn. auch eine richtige handlung such man vergebens. das ganze buch spielt nur an einem tag und einer nacht. im epilog dürfen wir noch ein wenig danach einblick bekommen. beim lesen der einzelnen ereignisse hat man allerdings das gefühl, das alles schon seit woche am laufen ist. auch das immer wieder tiere wie hunde, wölfe oder affen als vergleich für das volkommen sinnlose gemezel der degenerierten menschen herhalten müssen ist mehr als sonderbar. mir ist kein tier bekannt das gerne so leben würde oder es wegen seiner instinkte tut. soweit mir bekannt ist sind wölfe sogar sehr saubere tiere und auch unsere vorfahren haben sich sicher nicht so verhalten wie behauptet wird. abgesehn davon, das man sehr viel phantasie braucht um zu akzeptieren was hier alles plötzlich problemlos von heute auf morgen vorsich geht, und ich gerne gwillt bin das einfach auf grund des genres auch nicht logisch hinterfragen zu wollen, prasselt aber zusätzlich soviel schwachsinn auf den leser ein das es nur so eine freude ist ... oder eben auch nicht. ich würde ja gerne ein paar beispiele nennen aber ich möchte ja auch nicht spoilern. für mich jedenfalls eines der schlechtesten und vorallem nervigsten bücher das ich je gelesen haben.

Zurück in die Steinzeit
von Milan Spasovski am 16.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wir schreiben den Freitag den 13ten als die Welt von Louis Shears und der Stadt Greenlawn aus den Fugen gerät. Menschen fallen übereinander her, Urinieren überall hin und es zählt weder Etikette oder Anstandt, dass einzige was zählt ist der Stärkere. Die Menschheit entwickelt sich offenbar in die... Wir schreiben den Freitag den 13ten als die Welt von Louis Shears und der Stadt Greenlawn aus den Fugen gerät. Menschen fallen übereinander her, Urinieren überall hin und es zählt weder Etikette oder Anstandt, dass einzige was zählt ist der Stärkere. Die Menschheit entwickelt sich offenbar in die Steinzeit zurück. Puh. Mein erster "langer" Tim Curran der mir trotz der umschweifenden Beschreibungen von erzwungenen Geschlechtsverkehr, Kannibalismus (auch an Kindern), Gewalt gefallen. Wer über ein schwachen Magen und Nerven oder Beiden verfügt sollte sich nicht an diese Lektüre wagen ohne einen Eimer oder die Telefonnummer des nächsten Psychaters parat zu haben. Was mir doch ein bisschen Sauer aufgestoßen ist, ist der Umstand das sich die Art der Gewalttaten gehäuft wiederholen.