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Kirchendämmerung

Wie die Kirchen unser Vertrauen verspielen

Beck Reihe 1950

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Die Kirchen in Deutschland erleben eine beispiellose Austrittswelle. Was läuft schief? Nur auf die Missbrauchsskandale zu verweisen greift zu kurz. Die Gründe liegen tiefer. Friedrich Wilhelm Graf analysiert in diesem Buch sieben Kardinal-Untugenden der Kirchen: die verquaste Sprache der Theologen, den selbstgerechten Moralismus der Funktionäre, die Bildungsferne der Gottesdienste, die Demokratievergessenheit politischer Interventionen, die weltfremde Selbstherrlichkeit der Würdenträger, den Abschied von einem pluralistischen Christentum sowie den Paternalismus kirchlicher Sozialmanager. Diese Analyse der kirchlichen Missstände ist längst überfällig. Sie will wachrütteln, damit die Kirchen ihrer gesellschaftlichen Aufgabe in Zukunft besser gerecht werden.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 22.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-61379-1
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 19,1/12,3/1,7 cm
Gewicht 189 g
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
10,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Theologe beschreibt den Anfang vom Ende der Kirchen
von Wolfgang Kirchhof aus Bramsche am 10.02.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr fluessig geschriebenes Buch. die Analyse ist teils sehr tiefgruendig. Fuer mich erschreckend, wie der Steuerzahler fuer die Finanzierung der Kirchen ausgepresst wird. Ebenso erschreckend wieviel der Staat unternommen hat, die Macht, den Einfluss und die materiellen Voraussetzungen fuer die Existens der Kirchen zu fetstigen und auszubauen. Und... Ein sehr fluessig geschriebenes Buch. die Analyse ist teils sehr tiefgruendig. Fuer mich erschreckend, wie der Steuerzahler fuer die Finanzierung der Kirchen ausgepresst wird. Ebenso erschreckend wieviel der Staat unternommen hat, die Macht, den Einfluss und die materiellen Voraussetzungen fuer die Existens der Kirchen zu fetstigen und auszubauen. Und das in einem Staat, dessen Grundgesetz die Trennung von Staat und Kirche festschreibt. Solange es Menschen gibt, glauben sie und sie werden es tun, solange es Menschen geben wird. Ob dazu aber Kirchen und andere Glaubensbuende notwendig sind, darf stark bestritten werden. Der Staat koennte bei vollstaendigem Ausstieg aus der Kirchenfinanzierung das Absterben der Kirchen beschleunigen. Alle diejenigen, die der Auffassung sind, das Kirchen fuer die Gesellschaft unverzichtbar sind, unterliegen einem grundsaetzlichen Irrtum. Moeglicherweise brauchen wir einen neuen Napoleon, um eine grundsaetzliche Wende der staatlichen Politik zu bewirken. Der Reichtum der Kirchen ist unermesslich. Und falls ihnen doch in Zukunft das Geld ausgehen wird, muessen sie sich von vielen Aufgaben verabschieden. Und zwar von allen, die nicht mit der Verkuendung des Glaubens zu tun haben. 1300 Jahre Kirche sind 1300 Jahre genug. Dank dem Autor F. W. Graf, das er sich getraut hat, dieses heikle Tema anzufassen. Leider ist die Analyse wieder durch einen Theologen durchgefuehrt. Vieleicht kann der Verlag einmal einen Atheisten mit der Aufgabe betrauen. Allein das waehre bein Fortschritt. Wolfgang Kirchhof