Alte Wunden

Ein Auftrag für Spenser, Band 30

Ein Auftrag für Spenser Band 30

Robert B. Parker

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Beschreibung

Plötzlich taucht Spensers ehemaliger Schützling Paul Giacomin mit seiner Freundin Daryl Gordon wieder auf. Die junge Frau ist verzweifelt. Ihre Mutter wurde ermordet und Spenser soll das Verbrechen aufklären. Während seiner Ermittlungen wird der scharfsinnige Privatdetektiv immer stärker in den Strudel der bewegten 70er Jahre gezogen. Welche Rolle spielte die Studentenorganisation "Dread Scott Brigade" beim Mord an Emily Gordon? Und welches Interesse hat das FBI, den Fall zu vertuschen? Spenser gerät zwischen die Fronten und riskiert dabei mehr als nur einmal sein Leben. Als jedoch seine Lebensgefährtin, Susan Silverman, bedroht wird, hört für Spenser der Spaß endgültig auf. Fest steht, dieser Fall reißt mehr als nur eine alte Wunde auf. Völlig unerwartet verstarb Robert B. Parker im Januar 2010.

Robert B. Parker wurde 1932 geboren. 1971 promovierte er an der Universität Boston über die »Schwarze Serie« in der amerikanischen Kriminalliteratur. 1973 erschien sein erster »Spenser«-Roman und bereits 1977 erhielt er für den Titel »Auf eigene Rechnung« den Edgar-Allan-Poe-Award für den besten Kriminalroman des Jahres. Insgesamt 39 »Krimis hat Robert B. Parker seinem Spenser gewidmet. Sämtliche 39 »Spenser« werden in den kommenden Jahren bei Pendragon erscheinen. Die Jesse-Stone-Reihe - übrigens erfolgreich mit Tom Selleck (u. a. »Magnum«) in der Hauptrolle verfilmt - umfasst 9 Bände, die alle in Kürze in deutscher Übersetzung bei Pendragon vorliegen werden. 2010 verstarb Robert B. Parker in Massachusetts.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783865322074
Verlag Pendragon
Dateigröße 823 KB

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Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine knall harte Geschichte. Spenser nimmt diesen Fall persönlich, das kann nicht gut gehen!

Kundenbewertungen

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Die künstlerische Eleganz der Routine
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 21.03.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Parkers Werke sind, auch wegen ihrer Länge (meist sind es nicht wenig mehr als 200 Seiten), prädestiniert für die Lektüre zwischendurch, da Handlung wie Personenbesetzung auf einen Blick zu überschauen sind. Das letztere dabei aus dem Lehrbuch des »Hardboiled-Noir«-Werks zu stammen scheinen und jegliches Klischee seit den Zeiten... Parkers Werke sind, auch wegen ihrer Länge (meist sind es nicht wenig mehr als 200 Seiten), prädestiniert für die Lektüre zwischendurch, da Handlung wie Personenbesetzung auf einen Blick zu überschauen sind. Das letztere dabei aus dem Lehrbuch des »Hardboiled-Noir«-Werks zu stammen scheinen und jegliches Klischee seit den Zeiten Marlowes und Spades mitnehmen, wird zwar in jeder Zeile deutlich, macht aber nun auch die Faszination der »Spenser«-Reihe aus. Man weiß, was einen hier erwartet. Ein rauer, trinkfester Privatdetektiv, an dem die Jahrzehnte augenscheinlich fast spurlos vorbeigegangen sind und der einen einmal angenommenen Fall bis zum bitteren Ende verfolgt. In Alte Wunden wird er für seine Arbeit lediglich mit sechs Donuts entlohnt, was ihn jedoch nicht davon abhält die größten Risiken einzugehen (selbst dann noch, als ihn seine Klientin längst aufgefordert hat, den Fall ruhen zu lassen). Und wenn es hart auf hart kommt, gibt es ja immer noch seinen schweigsamen Freund Hawk. Seit Beginn der Reihe ist er düsterer Schatten und Rückendeckung zugleich, wenn es darum geht, im Kugelhagel die bösen Buben ins Nirvana zu befördern. Seine stoische Ruhe und Gelassenheit bildet einen scharfen Kontrast zum extrovertierten Plappermaul Spenser, dem die Frauen auch im höheren Alter immer noch zu Füßen liegen. Das dessen Herz seit Jahren nur für die Lebensgefährtin Susan Silverman schlägt, ist schon fast der einzige abweichende Punkt zu Parkers geistigen »private-eye«-Vorbildern aus den 30er Jahren. Was den Stil angeht: Parker hat die ökonomische Schreibweise perfektioniert. Jeder Satz ist genau einstudiert, sitzt wie ein guter Schuh, treibt die Handlung voran. Hier gibt es keine Nebenschauplätze, keine störenden Innenansichten, keine Ausschweifungen über zwischenmenschliche und soziale Probleme. Das tiefere Grundgerüst des Ganzen ergibt sich aus den Handlungen und Dialogen der Figuren. Und da haben es besonders letztere in sich: Mit trockenem, lakonischem Charme spielen sich Spenser und Hawk die rhetorischen Bälle zu, dass es eine wahre Freude ist. Selbstironie, schwarzer Humor, nicklige Wortgefechte. Parker setzt immer wieder köstliche Glanzmomente, um kurze Zeit später mit drastischen Szenen oder einem dramatischen Shootout das Gaspedal wieder voll durchzutreten (in diesem Fall weiß da besonders Spensers Konfrontation mit drei Hitmen in einem verlassenen Stadion zu überzeugen). Dank jahrzehntelanger Routine gelingt dies mit einer unspektakulären Eleganz, welche zwar altmodisch ist, aber eben auch das altbewährte kraftvoll und immer noch spannend in das Heute zu retten vermag. Insgesamt bleibt Robert B. Parker sich mit Alte Wunden treu. Innerhalb der für ihn eng gestreckten Grenzen des Genres gelingt ihm auch hier wieder eine herrlich unaufgeregte und doch stets fesselnde Spenser-Episode, welche auf den größeren Kanon der Reihe zwar keine nachhaltigen Auswirkungen haben wird, aber einen weiteren Mosaikstein dem beeindruckenden Werk Parkers hinzufügt.

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