Meine Filiale

Wie über Gegenwart sprechen?

Überlegungen zu den Methoden einer Gegenwartsliteraturwissenschaft

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
50,70
50,70
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar in 3 - 5 Tagen Versandkostenfrei
Lieferbar in 3 - 5 Tagen
Versandkostenfrei

Beschreibung

Dieser Band stellt avancierte Methoden und Analyseverfahren einer gegenwartsorientierten Literaturwissenschaft vor. Die Beiträge erörtern, wie eine brauchbare Definition des Begriffes Gegenwartsliteratur aussehen könnte. Sie untersuchen, ob es eine Gegenwartsliteratur überhaupt gibt und, wenn ja, wann oder wo sie stattfindet. Daraus leiten sich weitere Fragestellungen ab, die aus unterschiedlicher Perspektive behandelt werden: Welches Material ist im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur untersuchenswert? Welche Probleme stellen sich dem Forscher dabei, welchen Erkenntniswert verspricht eine solche Analyse? Und welche Rolle kann eine emphatisch verstandene Gegenwartsliteraturwissenschaft im literarischen Feld der Jetztzeit einnehmen?

Paul Brodowsky und Thomas Klupp arbeiten als Literaturwissenschaftler an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten Gegenwartsliteratur und Produktionsästhetik; daneben publizieren beide als freie Schriftsteller.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Paul Brodowsky, Thomas Klupp
Seitenzahl 174
Erscheinungsdatum 01.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-631-60464-9
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 21,6/15,3/1,3 cm
Gewicht 340 g

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0
  • Inhalt: Paul Brodowsky/Thomas Klupp: Einleitung – Sandro Zanetti: Welche Gegenwart? Welche Literatur? Welche Wissenschaft? Zum Verhältnis von Literaturwissenschaft und Gegenwartsliteratur – Eckhard Schumacher: Gegenwartsforschung. Über Schwierigkeiten mit der Geschichte – Annina Klappert: Gegenwartsliteratur unter anderem: Epochenkonstruktion als Reihe – Stephan Porombka: Gegenwartsliteraturwissenschaft. Von der interpretativen Mumien-Betrachtung zur Operation am offenen Herzen – Claudia Dürr: «Das Gegenwärtige ist immer flüchtig.» Zur Erfassung des literarischen Schaffensprozesses – Anja K. Johannsen: «In einem Anfall von Literaturbetriebswiderwillen.» Die Romane Thomas Glavinics im Geflecht des Literaturbetriebs – Gunther Nickel: Legitimation und Aufgaben einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Literatur der Gegenwart – Thomas Ernst: Gegenwartsliteratur als Subversion. Eine Analysemethode für politische deutschsprachige Gegenwartsprosa – Michael Braun: «Letzte Tänze» - «Gute Zeichen»: Der Streit um die Erinnerung in der deutschen Gegenwartsliteratur.