Leningrad - Die Blockade

Armin Mueller-Stahl, Mira Sorvino, Gabriel Byrne, Alexandr Abdulow, Alexander Beyer

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Beschreibung

Russland im Winter 1941. Kate Davis ist eine junge Reporterin und sieht den Krieg vor allem als Chance für ihr berufliches Weiterkommen. Als sie die Möglichkeit bekommt, über die Leningrader Blockade zu berichten, nimmt sie diese Herausforderung freudig an. Doch dann passiert das Unfassbare: Während eines Fliegerangriffs auf ihren Konvoi wird Kate von ihren Kollegen isoliert und überlebt als einzige. Schwer verletzt flüchtet sie in das belagerte Leningrad, wo sie bei einer zivilen Familie Unterschlupf findet. Zusammen mit Nina Tsvetkova, einer russischen Milizin, und zwei Kindern kämpft sie täglich ums Überleben in einer Hölle aus Hunger, Kälte und Krieg, in der nur die Stärksten der Starken eine Chance auf Leben haben.

Armin Mueller-StahlArmin Mueller-Stahl, geboren 1930, ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler überhaupt, sondern auch ein begnadeter Geiger, Maler und Erzähler. Bevor er zum Schauspielberuf wechselte, absolvierte er ein Geigen- und Musikwissenschaftsstudium, das er 1949 mit dem Examen zum Musiklehrer abschloß. Seit 1952 avancierte er mit unzähligen Theater- und Filmrollen (u. a. in "Königskinder", "Nackt unter Wölfen" und "Jakob der Lügner") zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, wo er u.a. mit Rainer Werner Faßbinder ("Lola", 1981) drehte, sondern auch international erfolgreich fort. Zu seinen bekanntesten Filmen zählt "Oberst Redl" (1985) von Istvan Szabo. 1989 gelang ihm mit "Music Box" unter der Regie von Constantin Costa-Gavras auch in Hollywood der Durchbruch. Es folgten Arbeiten mit Barry Levinson ("Avalon"), Jim Jarmusch ("Night on Earth"), Steven Soderbergh ("Kafka") und Volker Schlöndorff ("Der Unhold"). Für seine Nebenrolle des Vaters des australischen Pianisten David Helfgott in "Shine" wurde Mueller-Stahl 1997 für den Oscar nominiert. Im gleichen Jahr debütierte er mit seinem Film "Conversation with the Beast" als Regisseur. 2001 kehrte er in der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis. Seit langem ist Armin Mueller-Stahl auch als Erzähler bekannt. 1981 erschien "Verordneter Sonntag", es folgten u. a. "Drehtage" (1991), Unterwegs nach Hause (Erinnerungen, 1997), "In Gedanken an Marie-Louise. Eine Liebesgeschichte", 1998 und "Rollenspiel. Ein Tagebuch während der Dreharbeiten für den Film "Die Manns" (2001). In der Aufbau Verlagsgruppe erschienen von ihm: "Hannah" (Erzählung, 2004), "Unterwegs nach Hause" (Erinnerungen, 2005), "Venice. Ein amerikanisches Tagebuch" (2005) und der zweisprachige Bildband "Portraits. Malerei und Zeichnung - Painting and Drawing" (2006).

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 09.12.2010
Regisseur Aleksandr Buravsky
Sprache Deutsch, Englisch, Russisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4009750257449
Genre Kriegsfilm
Studio EuroVideo Medien
Spieldauer 106 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Russisch: DD 5.1
Produktionsjahr 2009

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sascha_MD
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 11.11.2011
Bewertet: Blu-ray

Sehr guter Film für einen Spißer. Drei Jahre haben die sterbenden Leningrader ihre Stadt verteidigt. Drei Jahre lang hat es den faschistischen Mördern nicht gelungen, die Heimat der russischen Revolution zu erobern. Die haben bombardiert, schossen aus den gigantischen Kanonen auf Kinder und Frauen, vernichteten Denkmale und Muse... Sehr guter Film für einen Spißer. Drei Jahre haben die sterbenden Leningrader ihre Stadt verteidigt. Drei Jahre lang hat es den faschistischen Mördern nicht gelungen, die Heimat der russischen Revolution zu erobern. Die haben bombardiert, schossen aus den gigantischen Kanonen auf Kinder und Frauen, vernichteten Denkmale und Museen. Trotz alledem blieben die verhungerte Helden stolz und mutig. Und was stellt uns der Film dar? Idioten, Bastarden, immer dumme russische Unterleute. Und natürlich - blutgierige NKWD (KGB). na ja... dann stelle sich der durchschnittliche Spißer die Frage, was machte denn tapfere Wehrmacht dort die drei Jahre?


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