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In seiner frühen Kindheit ein Garten

Roman

In seinem vieldiskutierten Roman erzählt Christoph Hein von einem Vater, dessen Kind die Familie verriet, um sich in den Dienst der RAF zu stellen. Und er erzählt von einem wichtigen, oft verdrängten Stück bundesdeutscher Geschichte. Als der bundesweit gesuchte Terrorist Oliver Zurek bei einem Schußwechsel mit Beamten des Grenzschutzes von einer Kugel tödlich verletzt wird, kommt es zu einem politischen Skandal. Denn die offiziellen Mitteilungen über seinen Tod ? es ist von Selbstmord die Rede ? stimmen nicht mit den Zeugenaussagen überein. Olivers Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, mißtraut den Behörden und versucht, die Wahrheit über den Tod seines Sohnes zu erfahren.
Portrait

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.

Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 270 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783518736005
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 1251 KB
Verkaufsrang 44066
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Buchhändler-Empfehlungen

Den Finger in die Wunde legen

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Der RAF Terrorist Oliver Zurek wird bei einem Schußwechsel mit dem Bundesgrenzschutz tödlich verletzt. Oliver der Sohn aus gutem Haus. Das Ende seines Lebens im Kampf gegen vorhandene gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziele bildet den Beginn des Buches von Christoph Hein. Der Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, zunächst voll in seinem Beamtentum und seiner gesellschaftlichen Stellung verhaftet, beginnt zu recherchieren. Er löst sich zunächst scheinbar langsam aus seinem gesellchaftlichen Kontext, verläßt den sicheren Boden immer mehr. Diese Vatergestalt dominiert für mich das ganze Buch in einer positiven Weise, entwickelt Dynamik, die eine politische und gesellschaftliche Drehung um 180 Grad zur Folge hat. Christoph Hein hat einen tiefen gesellschaftskritischen Roman geschrieben, der den Finger in die Wunde eines Stückes deutscher Geschichte legt.

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von Andrea am 29.05.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gut verpackte jüngste Geschichte. Eigene politische Überzeugungen im krassen Gegensatz zu tatsächlichem Erleben. Ein Vater, der sich der radikalen politischen Aktivität seines Sohnes nach dessen Tod stellt.