Der Turm

Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman

Uwe Tellkamp

(23)
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Beschreibung

Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Anne und Richard Hoffmann stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man sich vor den Zumutungen des Systems in die Dresdner Nostalgie flüchten? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Er hat Zugang zum Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen beschreibt Uwe Tellkamp den Untergang eines Gesellschaftssystems. Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben. Kein anderes Buch hat in den letzten Jahren gleichermaßen Kritiker und Publikum derart begeistert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 976 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783518740606
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 2296 KB
Verkaufsrang 44473

Buchhändler-Empfehlungen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die "Türmer", Bürger der gehobenen intellektuellen Elite der DDR. Doch die Mühlen des Regimes der 80'er schützen sie nicht. Sie bekommen es mit der NVA, Stasi und Justiz zu tun.

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die Buddenbrooks der DDR! Könnte sein!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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gemischter Eindruck
von Icebird aus Moers am 27.09.2020

Das Buch hierließ bei mir einen gemischten Eindruck: Einerseits durchaus spannende Erzählungen einer Umbruchzeit in den letzten Jahren der DDR. Man bekommt einen Eindruck der trüben Lebenswirklichkeit und Gefühlswelt jener Jahre, was durchaus reizvoll und gut lesbar ist. Andererseits gibt es seitenlange Abschnitte die in einem u... Das Buch hierließ bei mir einen gemischten Eindruck: Einerseits durchaus spannende Erzählungen einer Umbruchzeit in den letzten Jahren der DDR. Man bekommt einen Eindruck der trüben Lebenswirklichkeit und Gefühlswelt jener Jahre, was durchaus reizvoll und gut lesbar ist. Andererseits gibt es seitenlange Abschnitte die in einem unsäglichen, kaum verständlichen Kauderwelsch geschrieben sind. Die Erzählperspektive wechselt fortwährend, was der Lesbarkeit ebenfalls nicht gut tut. Unangenehm auch diese provinzielle Dresdner Selbstbespiegelung, als wäre diese Stadt das Zentrum der Welt. Wären nicht die "lesbaren" Abschnitte, hätte ich das Buch nicht bis zum Ende lesen können. Insgesamt eher durchwachsen.

hoher Wiedererkennungswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 19.09.2020

Interessant geschriebenes Buch, in dem der Dresdner, trotz Namensänderungen von Straßen und Anwohnern, erkennt worum es geht. Sehr realistische Darstellung der kranken Zeit des real existierenden Sozialismus.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die ersten 100 Seiten sind ein wenig langatmig. Dann wird aber umso virtuoser die Geschichte der späten DDR erzählt. Atemberaubend.

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