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Demokratie und Lotterie

Das Los als politisches Entscheidungsinstrument von der Antike bis zur EU

Theorie und Gesellschaft Band 70

Hubertus Buchstein

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Beschreibung

Theorie und Gesellschaft
Herausgegeben von Jens Beckert, Rainer Forst, Wolfgang Knöbl, Frank Nullmeier und Shalini Randeria

Hubertus Buchstein ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Greifswald.

17.05.2009, dradio.de
"Wer heute also über das Los in der Politik nachdenkt, muss bei Null anfangen, verschüttetes Wissen zusammentragen, Vorurteile widerlegen und Klischees entschärfen. All dies tut Hubertus Buchstein in einer makellosen Prosa, wie sie in der Wissenschaft selten geworden ist."

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 493 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783593405223
Verlag Campus Verlag
Dateigröße 5286 KB
Verkaufsrang 58752

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  • Inhalt Einleitung I. Die facettenreiche Vergangenheit des Losens Kapitel 1: Das Los in der athenischen Demokratie
    1. Der Beginn des Losens in Athen
    2. Das Kleroterion - Zur Technik der Losmaschinen
    3. Die Verlosung der Mitgliedschaft in der Boule
    4. Wählen und Losen bei den Beamten
    5. Lotterie für eine politische Reflexionsschleife: Die Dikasterien
    6. Ausgeloste Gesetzgeber: Die Nomotheten Kapitel 2: Los und Wahl in der athenischen Demokratiedebatte
    1. Los und Wahl in den ältesten Verfassungsdebatten
    2. Das Losverfahren als Zielscheibe der zeitgenössischen Demokratiekritik
    3. Platons Demokratiekritik und das Los
    4. Wahl und Los bei Aristoteles
    5. Die zwei Freiheiten der Demokratie
    6. Tyche und Kalkül - Die praktischen Funktionen des antiken Losens
    7. Schluss Kapitel 3: Republikanische Lotterien
    1. Die >sortitio< in der römischen Republik
    2. Vom Kleroterion zum Klerus: Das Los in der jüdisch-christlichen Tradition
    3. Die Neuerfindung der >imborsazione< in den italienischen Republiken
    4. Das Los und die Wahl in der Republik Venedig
    5. Die Kämpfe um das Los in Florenz
    6. Schluss Kapitel 4: Das leise Ende des Losens
    1. England im 17. Jahrhundert: Hobbes und Harrington
    2. Frankreich im 18. Jahrhundert: Montesquieu und Rousseau
    3. Das Los in der amerikanischen und französischen Revolution
    4. Demokratie ohne Lotterie im 19. Jahrhundert
    5. Schluss II. Die Funktionsvielfalt des Losens Kapitel 5: Die Lotterie und ihre Rivalen
    1. Die Allokationsrivalen des Losens
    2. Die Lotterie als Kombinationspartner
    3. Schluss Kapitel 6: Der Zufall, das Los und die Gerechtigkeit
    1. Visionen einer >Radikalen Lotterie-Gesellschaft<
    2. Die Lotterie in John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit
    3. Zwischen Losland und Rawlsanistan
    4. Gründe für Grundlosigkeit
    5. Schluss Kapitel 7: Logiken des Losens
    1. Los mit Politik: Praktische Argumente für Lotterien
    2. Politik statt Lotterie: Die Gegenargumente
    3. Schluss III. Lotterie und Demokratie heute
    Kapitel 8: Die neue Normativität des Losens: Lotterie und deliberative Demokratietheorie
    1. Die Rückkehr der Lotterie in der amerikanischen Jury
    2. Das Demokratieproblem der deliberativen Demokratietheorie
    3. Auf dem Weg zu einer aleatorischen Demokratietheorie
    4. Schluss Kapitel 9: Demokratie mit Lotterie
    1. Das Los als Tie-Breaker
    2. Kompromisserzwingung durch das Los
    3. Wahltermin- und Wahlbezirksauslosung
    4. Wahlbeteiligungslotterie
    5. Loskammer und LosMiniLand
    6. LosWahl und WahlLos
    7. Schluss Kapitel 10: Losverfahren als Instrumente einer reformierten EU
    1. Die Problemdiagnose: Demokratiedefizit, Ineffizienz und Intransparenz in der EU
    2. Gewichtete Lotterien für die Kommissare stellenden Länder
    3. Auslosungen in den Ausschüssen im Europäischen Parlament
    4. Das >House of Lots< des Europäischen Parlaments.
    5. Schluss Kapitel 11: Ausblick: Das Los und die zweite räumliche Transformation der Demokratie Literatur. Personenregister