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M. DuMont Schauberg

Der Kampf um die Unabhängigkeit des Zeitungsverlags unter der NS-Diktatur

Manfred Pohl

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Beschreibung

M. DuMont Schauberg ist eines der ältesten deutschen Verlagshäuser - und mit Zeitungen wie Kölner Stadtanzeiger, Express, Frankfurter Rundschau oder Mitteldeutsche Zeitung, den DuMont-Buch- und Kalenderverlagen sowie vielen anderen Aktivitäten eines der größten. Seine Geschichte wird hier zum ersten Mal aufgearbeitet. Der versierte Unternehmenshistoriker Manfred Pohl widmet sich dabei insbesondere der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs und der Frage nach dem Verhältnis des Unternehmens zur NS-Ideologie. Mit besonderer Methodik untersucht er die Zeitungen als Mittel und Ausdruck der Unternehmenspolitik. Nicht nur in dieser Hinsicht ist das Buch eine Pioniertat.

Prof. Dr. Manfred Pohl ist einer der bekanntesten und renommiertesten deutschen Unternehmenshistoriker. Er leitete das Historische Institut der Deutschen Bank und lehrt an der Universität Frankfurt. Professor Pohl ist Autor zahlreicher Unternehmensgeschichten, darunter »Die Geschichte der Südzucker AG«, »Von Stambul nach Bagdad: die Geschichte einer berühmten Eisenbahn« oder »Philipp Holzmann«. Darüber hinaus arbeitete er die Geschichte der Deutschen Bank auf und veröffentlichte hierzu zahlreiche Bücher.

17.03.2009, Handelsblatt.com
Drucken und drucken bis zum bitteren Ende
"Mag Thomas Mann das Thema mit dem Doktor Faustus auch schon 1947 angeschlagen haben, über das Treiben deutscher Zeitungsverlage im Nazi-Regime ist bislang erstaunlich wenig bekanntgeworden ... Insofern markiert das Buch einen Fortschritt."

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 543 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783593405834
Verlag Campus Verlag
Dateigröße 3876 KB

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    Vorwort
    1.Prolog
    2.Die Anfänge des Verlagshauses M. DuMont Schauberg 2.1Napoleon, DuMont und die Erben Schauberg 2.2Die Preußen 2.2.1Eine neue Reformtätigkeit 2.2.2Revolution und Reaktion 2.2.3Bismarck und die Kölnische Zeitung 2.2.4Die Kölnische Zeitung im Kaiserreich
    3.Die Weimarer Republik 3.1Die Ausrichtung des Verlages nach dem Ersten Weltkrieg 3.2Die Suche nach Stabilität und Freiheit 3.3Der Hitler-Putsch 3.4Trügerische Stabilität und vielseitige Aktivitäten
    4.Am Vorabend des Dritten Reichs 4.1Kurt Neven DuMont, ein liberaler Journalist? 4.2Der Kampf um die inhaltliche Ausrichtung der Zeitung 4.2.1Liberal-konservative Strategie 4.2.2Neuer Kurs und Krise 4.2.3Treu zur Weimarer Verfassung 4.2.4Die Entscheidung 4.3Das Versagen des Journalismus
    5.Der Kampf um die Kölnische Zeitung nach der Machtergreifung 5.1Die Schuldfrage 5.2Die Machtergreifung 5.2.1Die NSDAP setzt sich durch 5.2.2Die Kölner Medien am Vorabend der Machtergreifung 5.3Das Schriftleitergesetz - Gleichschaltung der Presse 5.4Die Hetzkampagne des Westdeutschen Beobachters gegen die Kölnische Zeitung
    5.5 Die interne Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Verlag
    5.5.1 Repressalien der Partei 5.5.2Jüdische Mitarbeiter 5.5.3Das Feuilleton - die Kunst, zwischen gesagten Sätzen das Ungesagte zu schreiben 5.6Die Unterordnung unter die Diktatur der Partei
    6.Bis zum bitteren Ende 6.1Die Zeitung als Reichszeitung an allen Fronten 6.2Zensur und Abhängigkeit 6.2.1Vorschriften für alles 6.2.2Hilfe für Mitarbeiter 6.3Grundstückskäufe 6.3.1Die allgemeine wirtschaftliche Situation der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus 6.3.2Zur Lage jüdischer Grundstückseigentümer im Gau Köln-Aachen 6.3.3Der Erwerb der einzelnen Grundstücke 6.3.3.1Luxemburger Straße 301 6.3.3.2.Breite Straße 82, 86 und 88 6.3.3.3Leyboldstraße 19 6.4Äußere und innere Angriffe 6.5Das Ende als Anfang 6.5.1Schuld und Sühne 6.5.2Der beschwerliche Weg zur Entnazifizierung
    7.Freie Presse in der Demokratie 7.1Der Kölner Stadt-Anzeiger: überparteilich und unabhängig 7.2Ein neues Konzept: Alfred Neven DuMont
    8.Anhang 8.1Anmerkungen 8.2 Quellenverzeichnis