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Erfolgreich gegen Zwangsstörungen

Metakognitives Training - Denkfallen erkennen und entschärfen

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Wer kennt sie nicht, die „Denkfallen“, in die hin und wieder jeder von uns tappt: Ist das Bügeleisen ausgeschaltet? Habe ich die Haustüre auch wirklich abgeschlossen? Der Alltag wird davon in der Regel nicht beeinträchtigt – anders bei Patienten mit einer Zwangsstörung. Die im Therapiemanual vorgestellte metakognitive Therapie hilft, Zwangsgedanken als solche zu erkennen und ihnen zu entkommen. Gut verständlich formuliert und mit vielen Tipps für den Alltag versehen, bietet das Manual zudem zahlreiche Fragebögen, Checklisten und Arbeitsmaterialien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 05.08.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783642113086
Verlag Springer
eBook
26,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Arbeitsmaterial für Gruppentraining
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 03.01.2012

Das Buch ist als Selbsthilfebuch konzipiert. Es richtet sich an Menschen mit Zwangsstörungen, aber auch an Personen, die vorübergehend an Zwangsgedanken leiden und sich nicht in professioneller Behandlung befinden. Der Autor des Buches ist Spezialist für die Behandlung von Zwangsstörungen mit über 50 Publikationen weltweit. Mit dem vorliegenden Buch lässt... Das Buch ist als Selbsthilfebuch konzipiert. Es richtet sich an Menschen mit Zwangsstörungen, aber auch an Personen, die vorübergehend an Zwangsgedanken leiden und sich nicht in professioneller Behandlung befinden. Der Autor des Buches ist Spezialist für die Behandlung von Zwangsstörungen mit über 50 Publikationen weltweit. Mit dem vorliegenden Buch lässt er aus „grauer Theorie“ brauchbare und hilfreiche Strategien gegen Zwänge werden. Inhalt: Das Buch soll helfen, das Denken über das eigene Denken zu erkennen, zu prüfen und zu verändern. Deshalb der Begriff „metakognitiv“. Es werden zunächst Zwangsgedanken und Zwangshandlung unterschieden und erklärt, wie Vermeidung und Sicherheitsverhalten zwar kurzfristig entlastend wirken, aber langfristig das Zwangsritual verstärken. Menschen mit Zwangstörungen haben eine spezielle Art zu denken. Sie laufen vor Ängsten nicht weg (wie Angstpatienten), sondern versuchen, ihre Ängste zu kontrollieren, entweder durch sich immer wiederholende Gedankengänge (Zwangsgedanken) oder durch Zwangshandlungen. Menschen mit einer Zwangsproblematik sind so mit der Ausführung ihrer Zwangsrituale beschäftigt, daß sie meist ihre zugrundeliegenden Ängste und die den Ängsten zugrundeliegende Einstellungen nicht mehr hinterfragen. Sie sehen das Problem auf der Symptomebene (den Zwangsgedanken oder –handlungen) und nicht auf der Ebene der zugrundeliegenden Kognitionen. Zwangspatienten beschäftigen sich dann mit dem Maß dessen, was „normal“ ist (Wie oft waschen, kontrollieren, grübeln), statt ihre zugrundeliegenden Denkmustern und Ängsten zu hinterfragen. Hier setzt das metakognitive Training an. Das Buch ist beinhaltet 14 Übungseinheiten, deren Schwerpunkt auf Denkfallen und kognitivem Training liegen. Typische Denkfallen sind z.B.: „Die Welt ist gefährlich.“ „Ich bin für alles und jedes verantwortlich.“ „Schlimme Gedanken führen zu schlimmern Taten.“ „Negative Gefühle signalisieren eine echte Gefahr.“ oder „Gut ist nicht gut genug.“ Darstellung: Das Buch ist als Arbeitsbuch konzipiert. Es ist übersichtlich und mit zahlreichen Fotos ästhetisch ansprechend gestaltet. Mit unterschiedlichen Symbolen gekennzeichnete Abschnitte weisen auf Fragen zur Selbstreflektion hin, auf Übungen, Verhaltensexperimente oder Arbeitsblätter. Auf der beiliegenden CD befinden sich 8 Arbeitsblätter. Diese hätten sich, da es sich um ein Arbeitsbuch mit Platz für Notizen und eigene Gedanken handelt, auch in das Buch integrieren lassen. Ein extra Datenträger lässt mehr Material erwarten. Zusammenfassung: Der von Moritz beschrieben metakognitive Ansatz erinnert sehr an kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden, bei denen es darum geht, mit Hilfe des „sokratischen Dialogs“ Denkfallen zu erkennen, sie als hausgemacht und wenig hilfreich zu identifizieren und zu verändern. Inwieweit der hier vorgestellte Ansatz darüber hinaus geht, blieb mir bei der Lektüre unklar. Verhaltenstherapeutisch ausgebildete Fachkollegen werden hier kaum Neues finden. Das schmälert aber nicht den Nutzen dieses Manuals als Selbsthilfebuch. Gewissenhafte Menschen mit zwanghaften Verhaltensmustern finden hier gute Anregung, sich selbst und ihrem Denken „auf die Schliche“ zu kommen. Ob damit eine dauerhafte Veränderung auf der Verhaltensebene erreicht wird, hängt dann davon ab, inwieweit es dem Benutzer gelingt, aus alten Automatismen auszubrechen und neue Verhaltensweisen konsequent einzuüben. Das Buch würde sich gut als ergänzendes Arbeitsmaterial für ein Gruppentraining eignen.