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Schafkopf / Kreuthner und Wallner Bd. 2

Kriminalroman

Kreuthner und Wallner Band 2

Ein neuer spannender Fall für Wallner & Kreuthner: Im zweiten Band der Krimireihe des Tatort-Drehbuchautors Andreas Föhr geht es hoch hinaus auf den Riederstein-Berg in Oberbayern.

Polizeiobermeister Kreuthner hat sich in einer durchzechten Nacht auf eine unselige Wette eingelassen: Er muss das Polizeisportabzeichen machen! Um seinen alkoholgeschwängerten Körper vorzubereiten, joggt er nun - noch nicht ganz ausgenüchtert - auf den Riederstein. Als er dem Kreislaufkollaps nahe am Gipfel ankommt, wird dem Bergwanderer neben ihm der Kopf weggeschossen.

Bei dem Toten handelt es sich um den Kleinkriminellen Stanislaus Kummeder. Doch was hatte der Mann, der nie auf Berge ging, auf dem Riederstein zu schaffen und wozu schleppte er ein Bierfass auf den Gipfel über dem Tegernsee? Bei ihren Ermittlungen stoßen Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner auf das geheimnisvolle Verschwinden einer jungen Frau, auf 200 000 Euro im Kofferraum eines dubiosen Anwalts und einen prügelnden Wirt mit abnormen Körperkräften. Als ein weiterer Mord in Oberbayern geschieht, laufen die Fäden allmählich an jenem Juniabend vor zwei Jahren zusammen, an dem eine legendäre Runde Schafkopf gespielt wurde ...

Eine würdige Fortsetzung für Wallner und Kreuthner, raffiniert ausgedacht und auf hohem Niveau erzählt. Dazu ist "Schafkopf" spannend von Anfang bis Ende und mit einem unwiderstehlichen Humor gesegnet.
leser-welt.de

[...] Andreas Föhr [hat] nun den Folgeband seines spannenden Krimi-Erstlings "Prinzessinnenmörder" abgeliefert, und wieder ist ihm dabei ein außergewöhnlich gut erzähltes und originelles Stück Kriminalliteratur geglückt.
Hallo-muenchen.de

Ein gut zu lesender und spannender Krimispaß aus Bayern.
Literaturschock.de

Alle Bände der spannenden Oberbayern-Krimis sind als eBook / für Kindle erhältlich:

Band 1: Prinzessinnenmörder
Band 2: Schafkopf
Band 3: Karwoche
Band 4: Schwarze Piste
Band 5: Totensonntag
Band 6: Wolfsschlucht
Band 7: Schwarzwasser
Band 8: Tote Hand
Portrait

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113", „Ein Fall für zwei" und „Der Bulle von Tölz".

Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt "Schwarzwasser" - Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.

"Eisenberg" ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit "Wallner&Kreuthner" erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783426404201
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 945 KB
Verkaufsrang 2394
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Sehr gelungene Krimi-Reihe aus Süddeutschland mit echten Typen, viel Humor und stimmig durchdachten Fällen. Auch die Hörbücher der Serie um die sehr gegensätzlichen Ermittler Wallner und Kreuthner sind Dank einem fantastischen Sprecher eine überlegenswerte Alternative.

Fein, fein, fein

J. Wohlgemut, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der zweite Fall von Kreuthner und Wallner gibt detailreiche Einblicke in die moralischen Beweggründe der beiden Polizisten und zeigt, dass es feine Linien gibt, die jeder zieht und sind die einmal übertreten, dann gibt es kein Zurück mehr für die betroffenen Personen. Das ist ehrlich und offenbart ein sehr reelles Handeln hinter den fiktiven Personen. Mit viel Feinsinn konstruiert Föhr hier eine Welt, die stets im Graubereich der Gesellschaft bleibt und in der eigene Regeln und Werte gelten, die Außenstehenden oft fremd bleibt und deren Missachtung verheerende Konsequenzen haben kann. Die Geschichte ist fein aufgegliedert und wechselt mühelos die Zeitebenen, um am Ende zusammen zu kommen und alles geschickt zu vereinen. Das ist einfach gut gemachte Unterhaltung auf hohem Niveau!

Kundenbewertungen

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Überzeugt nicht ...
von Vera Pestel am 05.02.2015

Polizeioberkommissar Kreuthner joggt am Sonntagmorgen in aller Frühe zum Riederstein hinauf, einem Felssporn in der Nähe des Tegernsees. Er hat eine Wette verloren und trainiert nun für das Polizeiabzeichen. Abgekämpft kommt er an der Gipfelkapelle an, ringt nach Luft, übel ist ihm. Dort oben trifft er einen alten Bekannten, den... Polizeioberkommissar Kreuthner joggt am Sonntagmorgen in aller Frühe zum Riederstein hinauf, einem Felssporn in der Nähe des Tegernsees. Er hat eine Wette verloren und trainiert nun für das Polizeiabzeichen. Abgekämpft kommt er an der Gipfelkapelle an, ringt nach Luft, übel ist ihm. Dort oben trifft er einen alten Bekannten, den Kummeder, der ihn nach einem gewissen Falcking fragt. Dem Kreuthner ist ganz übel von der Anstrengung, er muss sich übergeben. Genau in diesem Moment wird dem Kummeder der Kopf weggeschossen. Die Mordkommission unter Wallner ermittelt. Der Wallner, der dauernd in einer Daunenjacke herumläuft und sich einige Häme deshalb gefallen lassen muss, bekommt es nicht nur mit einem Mord zu tun. Ein Anwalt wird erschossen aufgefunden. Eine junge Frau, die zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden und Opfer häuslicher Gewalt war, scheint eine Rolle zu spielen. Eine Sporttasche mit Geld verschwindet und eine andere junge Frau fällt auf, weil sie dauernd von ihrem Freund geschlagen wird. Das weiß selbst der Kreuthner, der regelmäßig mit diesem Freund Karten spielt, Schafkopf, sich aber in die Angelegenheit nicht einmischt, weil keine Anzeige vorliegt. Dabei ist der Kreuthner ein patenter Kerl, der genau weiß, wie man mit den Menschen in Holzkirchen im Landkreis Miesbach umgehen muss. Deshalb hat er während der Ermittlungen häufiger die Nase vorn, was er sich jedoch regelmäßig selbst vermasselt. Im Roman spielt Nebel eine große Rolle. Ständig anhaltender Nebel. Ich musste an Martin Suters Der Teufel von Mailand denken, in dem es dauernd regnet. Suter entschuldigt sich sogar am Ende des Buches für die unvorteilhafte Darstellung der Gegend. In Schafkopf ist es also der Nebel, der alles undurchdringlich, verschleiert und langsam macht. Das zieht sich bis zu den Charakteren, die bis auf den Gastwirt Zimbeck verwaschen bleiben, sie nehmen kaum Form an, selbst über ihr Äußeres erfahre ich kaum etwas, manchmal scheint etwas vom Lebenslauf durch, wenn es für die Gegenwart wichtig ist, wie beim Wallner, der eine Affäre beginnt, sehr plötzlich, mit seltsamen Dialogen anfangs, die zu gestelzt wirken. Im Roman werden wir oft in die Vergangenheit geschoben, die Kapitel beginnen mit Datum und Uhrzeit, die Schnitte sind manchmal zu scharf, zu verwirrend, das behindert den Lesefluss. Eine Szene sticht hervor, in der kommen wir Wallner ganz nah, sind mit ihm in der Stille, mit wenigen Worten, als er in der Küche sitzt nach einem Telefonat. Danach geht es trocken weiter. Die Handlung kann nicht überzeugen, zu deppert wirkt die Polizei, die sich an der Nase herumführen lässt, eine Pistole bleibt aus Versehen auf dem Tisch liegen, ein Dienstwagen kann ohne Weiteres geklaut werde, weil die Schlüssel stecken und ein Flüchtender nimmt es mit allen auf und kann nicht gefasst werden? Und ist es so einfach, eine Waffe aus der Asservatenkammer zu besorgen? Das macht keine Lust auf eine Fortsetzung. Überzeugen kann Schafkopf nicht. Es ist der zweite Roman mit Kommissar Wallner, weitere folgten aus der bayerischen Provinz.

Liebe?
von melange aus Bonn am 17.11.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Polizeimeister Kreuthner ist Zeuge des Mordes an Stanislaus Kummeder und deckt daraufhin mit seinen Kollegen nicht nur diese, sondern einige zum Teil in der Vergangenheit liegende Straftaten auf. Zum Cover: Ein tränendes Herz, - in diesem Buch geht es viel um Liebe und die traurigen Aspekte, die sie mit sich bring... Zum Inhalt: Polizeimeister Kreuthner ist Zeuge des Mordes an Stanislaus Kummeder und deckt daraufhin mit seinen Kollegen nicht nur diese, sondern einige zum Teil in der Vergangenheit liegende Straftaten auf. Zum Cover: Ein tränendes Herz, - in diesem Buch geht es viel um Liebe und die traurigen Aspekte, die sie mit sich bringen kann. Vor allem dann, wenn sie falsch interpretiert und gelebt wird. Daher ist dieses symbolhafte Cover sehr passend gewählt. Mein Eindruck: Andreas Föhr springt - wie schon im Prinzessinnenmörder - zwischen zwei groben Zeitebenen: Der des Mordes an Kummeder und der des titelgebenden Schafkopfspiels, welches zwei Jahre zuvor letztendlich die Ursache für eine Reihe von Verbrechen bildet. Dabei gibt der Autor seinen Figuren so differenzierte Züge, dass nicht nur die Beweggründe seiner Opfer nachzuvollziehen sind, sondern auch für die Taten teilweise Verständnis aufgebracht werden kann. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der männlichen Hinterwäldler, die die Frauen in ihrer Umgebung mehr als Besitz denn als Lebenspartnerin oder Familienmitglied sehen und dementsprechend mit ihnen verfahren. Zum Glück besteht der Krimi aber nicht nur aus dieser deprimierenden Form der "Liebe", sondern beleuchtet auch eine Seite, bei der der Humor nicht zu kurz kommt. Garanten dafür sind - neben Kreuthner - Kommissar Wallner und dessen Großvater. Die Herren sind nicht nur pfiffig im Privatleben und Beruf, sondern im Umgang mit dem anderen Geschlecht zwar nicht immer sattelfest, dafür umso liebenswerter. Die gesunde Ausgewogenheit von Milieustudie, dunklen Seiten der besitzergreifenden Liebe, eigenwillige Auslegung von Recht und Gesetz, (Ganoven)ehre und polizeilicher Arbeit führt dazu, dass diese Geschichte gerne ohne Unterbrechung verfolgt wird und man sich ausgezeichnet unterhalten fühlt. Fazit: Uneingeschränkt gelungen!

Fast schon Kult für mich
von Alexia am 04.03.2013
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Wallner hat einen neuen Fall. Kummeder, nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, wird auf dem Gipfel eines Berges erschossen. Hängt sein Tod mit dem spurlosen Verschwinden seiner Freundin Kathi zusammen? Kathi, die zwei Jahre zuvor versucht hat, Kummeders Misshandlungen zu entkommen und seither nicht mehr gesehen wurde? Und was i... Wallner hat einen neuen Fall. Kummeder, nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, wird auf dem Gipfel eines Berges erschossen. Hängt sein Tod mit dem spurlosen Verschwinden seiner Freundin Kathi zusammen? Kathi, die zwei Jahre zuvor versucht hat, Kummeders Misshandlungen zu entkommen und seither nicht mehr gesehen wurde? Und was ist mit dem dubiosen Rechtsanwalt Falcking, der behauptet zu wissen, was mit Kathi passiert ist? Föhr ist wieder eine rundum gelungene Geschichte um Wallner und seine Kollegen gelungen. Ohne Effekthascherei beschreibt der Autor Szenen körperlicher Gewalt in Beziehungen. Das Opfer, das nicht mehr ein noch aus weiß, der Täter, der sich seiner Gewalt mehr als bewusst ist. Die Familie, Gäste, Freunde, die von den Misshandlungen wissen, sich aber nicht einmischen. Immer wieder Rückblenden zu den Ereignissen zwei Jahre vorher. Dann die Entwicklung einer zarten Liebesgeschichte zwischen Wallner und Vera und natürlich Opa Manfred, der mal wieder auf Freiersfüßen wandelt und der Geschichte einen zusätzlichen Pep gibt. Ein dickes Kompliment auch an den hervorragenden Vorleser Michael Schwarzmaier, der sie alle zum Leben erweckt.