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Hello Kitty muss sterben

Roman

(7)
Eine Frau sieht rosa
Eine junge Chinesin in San Francisco: Den Traditionalismus ihrer Eltern im Kreuz und die Herausforderung totaler Freiheit vor sich, trifft Fiona Yu einen alten Schulfreund wieder, der sich vom Außenseiter zum eleganten Serienkiller gemausert hat. Gemeinsam erleben sie eine rasante Zeit jenseits aller gängigen Klischees von Leidenschaft und Sex. Dass eine gehörige Zahl von Menschen für diese Vision mit dem Leben bezahlt, ist es ihnen wert.
Fiona Yu ist eine hochintelligente junge Frau. In dem Anwaltsbüro, in dem sie arbeitet, ist sie ständig unterfordert. Aber Fiona ist ein bisschen verwirrt, was ihr Frausein angeht. Denn sie kommt aus einem freundlichen, aber sehr traditionellen chinesischen Elternhaus. Und sie lebt in San Francisco, einer freundlichen, aber sehr freiheitssüchtigen Stadt. Fiona will nicht länger die »Hello-Kitty-Rolle« spielen, die ihre Eltern von ihr erwarten: stumm sein, keine Emotionen zeigen, einen chinesischen Mann heiraten. So unternimmt sie einiges, um ihr Jungfernhäutchen loszuwerden, wirklich aber bricht sie mit ihrem alten Leben erst, als sie dem Schönheitschirurgen Sean Killroy begegnet. Sie beginnt eine Beziehung mit ihm, die zu ihrer Freude ohne diesen hässlichen Sexdings-Zwang auskommt. Denn Sean hat eine ganz andere Leidenschaft: Er ist ein passionierter Serienkiller. Dass er all die Leute umbringt, die ihr blöd kommen, ist Fiona zunächst unangenehm, dann aber versteht sie es immer mehr als Ausdruck seiner Liebe. Den gezielten Gnadenmord entdeckt sie schließlich auch für sich als praktisches Mittel gegen die, klar, total gut gemeinte Verheiratungspolitik ihrer Eltern. Doch irgendwann beginnen die beiden, Fehler zu machen …
Portrait
Angela S. Choi, geboren in Hongkong, lebt heute in San Francisco. Ihre spitze Zunge funktioniert auf Englisch ebenso gut wie auf Kantonesisch. Sie praktizierte als Anwältin, bis sie beschloss, ihr Leben nicht länger im branchenüblichen Sechs-Minuten-Takt zu führen. Im Alter von dreißig fasste sie deshalb den Entschluss, Schriftstellerin zu werden. „Hello Kitty muss sterben“ ist ihr literarisches Debüt.
Zitat
"Wer auf Tarantino steht, für den ist dieser schrille Roman das richtige"
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783641050771
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Dateigröße 244 KB
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine Satire auf die Moderne Gesellschaft“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Angela S.Chio legt mit Ihrem Debütroman eine satirische und ironische Betrachtungsweise der modernen Gesellschaft und chinesischer Traditionen vor. Die Hauptperson Fiona Yu ist alles andere als eine brave "Hello Kitty". Sie wehrt sich verzweifelt gegen die ständigen Versuche ihrer Eltern sie zu verheiraten und hat auch sonst nicht viel für die Gesellschaft übrig. Teils mit anarchistischen Verhalten, versucht sie aus der Norm der normalen Gesellschaft auszubrechen. Dies zeigt sich dadurch, dass sie chinesische Ehepaare dazu bringt, sich aufgrund der von ihr vertauschten Unterwäsche in dem Waschsalon ihrer Eltern scheiden zu lassen oder der verzweifelte Versuch sich selbst zu entjungfern.
Mit viel schwarzen Humor und bissigem Spott schildert die Autorin die Erlebnisse von Fiona Yu. Zwar kann das Werk noch nicht ganz mit den Werken von Chuck Palahniuk oder Michel Houellebecq mithalten, jedoch scheint die Autorin vielversprechend zu sein und nun warten wir gespannt auf weitere Werke von Angela S. Choi.
Angela S.Chio legt mit Ihrem Debütroman eine satirische und ironische Betrachtungsweise der modernen Gesellschaft und chinesischer Traditionen vor. Die Hauptperson Fiona Yu ist alles andere als eine brave "Hello Kitty". Sie wehrt sich verzweifelt gegen die ständigen Versuche ihrer Eltern sie zu verheiraten und hat auch sonst nicht viel für die Gesellschaft übrig. Teils mit anarchistischen Verhalten, versucht sie aus der Norm der normalen Gesellschaft auszubrechen. Dies zeigt sich dadurch, dass sie chinesische Ehepaare dazu bringt, sich aufgrund der von ihr vertauschten Unterwäsche in dem Waschsalon ihrer Eltern scheiden zu lassen oder der verzweifelte Versuch sich selbst zu entjungfern.
Mit viel schwarzen Humor und bissigem Spott schildert die Autorin die Erlebnisse von Fiona Yu. Zwar kann das Werk noch nicht ganz mit den Werken von Chuck Palahniuk oder Michel Houellebecq mithalten, jedoch scheint die Autorin vielversprechend zu sein und nun warten wir gespannt auf weitere Werke von Angela S. Choi.

„Gelegenheit macht...? Richtig: Mörder“

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Fiona ist 28 Jahre alt, hat es auf der Karriereleiter zwar nach oben geschafft, aber noch nie Sex gehabt. Zum Teil liegt dies an ihren Eltern, konservative Chinesen, bei denen sie auch noch wohnt. Keine Dates, außer mit chinesischen Männern, aber das will Fiona mal so gar nicht. Anstatt zu heiraten, will sie lieber teure Schuhe und Handtaschen kaufen. Ihr Leben ändert aber schlagartig, als sie feststellt, dass sie kein Hymen mehr hat, sich eine solches Einpflanzen lassen will und dabei auf einen alten Schulfreund trifft. Sean ist, außer Chirurg auch noch Serienkiller.

Schwarzer Humor, Gesellschaftskritik aber einfach fantastisch. Inwieweit die Geschichte Autobiografisch ist, darüber schweigt sich die Autorin aus.
Fiona ist 28 Jahre alt, hat es auf der Karriereleiter zwar nach oben geschafft, aber noch nie Sex gehabt. Zum Teil liegt dies an ihren Eltern, konservative Chinesen, bei denen sie auch noch wohnt. Keine Dates, außer mit chinesischen Männern, aber das will Fiona mal so gar nicht. Anstatt zu heiraten, will sie lieber teure Schuhe und Handtaschen kaufen. Ihr Leben ändert aber schlagartig, als sie feststellt, dass sie kein Hymen mehr hat, sich eine solches Einpflanzen lassen will und dabei auf einen alten Schulfreund trifft. Sean ist, außer Chirurg auch noch Serienkiller.

Schwarzer Humor, Gesellschaftskritik aber einfach fantastisch. Inwieweit die Geschichte Autobiografisch ist, darüber schweigt sich die Autorin aus.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
6
1
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Rabenschwarz, bitterböse und äußert unterhaltsam!

Ein Albtraum mit Schleife
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.08.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hello Kitty hat keinen Mund und keine Zähne, mit denen sie beißen kann, keine Krallen, mit denen sie kratzen kann und keine Augenbrauen, sodass sie nicht einmal böse schauen kann. Hello Kitty wird als der Inbegriff der traditionellen chinesischen Frau dargestellt, die schweigt, gehorcht und emotionslos bleibt. Das Buch erzählt mit... Hello Kitty hat keinen Mund und keine Zähne, mit denen sie beißen kann, keine Krallen, mit denen sie kratzen kann und keine Augenbrauen, sodass sie nicht einmal böse schauen kann. Hello Kitty wird als der Inbegriff der traditionellen chinesischen Frau dargestellt, die schweigt, gehorcht und emotionslos bleibt. Das Buch erzählt mit viel Witz und Humor die eigentlich tragische Geschichte von Fiona Yu, einer Chinesin, die in Amerika lebt. Fiona ist Anwältin, 28, glücklich und Single und lebt im Haus ihrer Eltern in San Francisco. Doch der Familienehre wegen soll sie endlich einen chinesischen Mann heiraten. Ihr Vater arrangiert für sie viele Dates mit Söhnen von Freunden und Bekannten. Doch dann trifft sie ihren alten Schulfreund Sean wieder, der damals von der streng katholischen Schule geflogen ist und ein paar Jahre im Jugendgefängnis verbracht hat. Mittlerweile ein erfolgreicher Chirurg, möchte er nun unbedingt mit Fiona das Versäumte der letzten Jahre nachholen. Sean hat nach wie vor eine pyromanische und dunkle Seite, die Fiona magisch anzieht. Die zwei erleben turbulente Zeiten mit viel Alkohol, Party und tragischen Todesfällen. Angela S. Choi ist in Hongkong geboren und lebt in San Francisco. Sie war Anwältin, beschloss aber mit 30 ihrem Alltag zu entfliehen und Schriftstellerin zu werden. „Hello Kitty muss sterben“ ist ihr Debutroman, der sich schnell liest und sowohl durch lustige und gewitzte Erzählweise, als auch durch eine tragische, tiefgründige Geschichte und einzigartige Figuren besticht.

die Gelbe Gefahr
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2012
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Fiona Yu ist weiblich, 28, und sucht nicht den Mann fürs Leben. Allerdings suchen ihre Eltern für sie den, ihrer Meinung nach, perfekten Ehemann. Diese entpuppen sich dann aber alle als absolute Versager. Wie kann mich sich also dieses Problems entledigen? Genau, man bringt sie einfach um. ‚Hello Kitty... Fiona Yu ist weiblich, 28, und sucht nicht den Mann fürs Leben. Allerdings suchen ihre Eltern für sie den, ihrer Meinung nach, perfekten Ehemann. Diese entpuppen sich dann aber alle als absolute Versager. Wie kann mich sich also dieses Problems entledigen? Genau, man bringt sie einfach um. ‚Hello Kitty muss sterben’ ist ein bitterböser Roman für alle, die Schwarzen Humor lieben.