Warenkorb
 

Im Wald der stummen Schreie

Gekürzte Ausgabe, Lesung

(21)
Untersuchungsrichterin Jeanne Korowa wird auf eine grausame Mordserie angesetzt: Drei brutal ausgeweidete Frauen, deren Leichen makaber in Szene gesetzt werden - und deren Körperteile teilweise verspeist wurden. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf einen besorgten Vater, der von den seltsamen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Kann der Junge der Täter sein? Jeannes Ermittlungen führen sie bis in den Dschungel Argentiniens. Was sie dort entdeckt, übersteigt ihre kühnsten Vorstellungen ...

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 05.09.11
Jean-Christophe Grangé in Höchstform. Wieder einmal präsentiert der französische Thriller-Superstar ungewöhnlich gute Thriller-Kost, die jeden Fan des Genres mit der Zunge schnalzen lassen wird. Ungewöhnlich gut, weil Grangé nicht der gewohnten Thriller-Schablone folgt, sondern den Leser mit seinen Storys immer wieder überrascht. Grangé entwirft von seinen Figuren Psychogramme, die den Leser in den Höhlenlandschaften der menschlichen Psyche zu einem drastischen Spaziergang einladen. In Im Wald der stummen Schreie macht er das in Perfektion. Ein Thriller, wie ein Marsch durch die Hölle! Meine vor Jahren gemachte Aussage gilt weiterhin: Jean-Christophe Grangé ist einer der besten Thriller-Autoren der Welt.
Portrait
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. Der „Flug der Störche“ war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist inzwischen weltweit bekannt für unerträgliche Spannung, außergewöhnliche Stoffe und exotische Schauplätze.

Die vielseitige Schauspielerin Andrea Sawatzki kam 1963 in Kochelsee/ Bayern zur Welt. Sie wurde in München an der Neuen Münchner Schauspielschule ausgebildet und hatte Engagements an verschiedenen Theatern, bevor sie in den 90er Jahren in TV- und Kinoproduktionen mitspielte. In Mehrteilern und Serien, vorwiegend Krimis, ist sie seither auf dem Bildschirm präsent. Seit 2002 ermittelt als Charlotte Sänger für den "Tatort" in Frankfurt. Für den Tatort "Herzversagen" hat sie 2005 den Grimme-Preis erhalten.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Andrea Sawatzki
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 19.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783785744673
Genre Krimi/Thriller
Verlag Lübbe Audio
Auflage 1. Auflage 2011
Spieldauer 459 Minuten
Übersetzer Thorsten Schmidt
Hörbuch (CD)
10,59
bisher 11,99

Sie sparen: 11 %

inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Profilbild

, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Wieder einmal führt uns Grangé halb um die Welt um ebenso verstörende, wie auch grausame Morde aufzuklären. Thriller mit starken Wendungen. Wieder einmal führt uns Grangé halb um die Welt um ebenso verstörende, wie auch grausame Morde aufzuklären. Thriller mit starken Wendungen.

Profilbild

, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Grange ist zweifelsohne der französische Meister des Horrors auf höchsten Niveau! Nichts für zarte Gemüter! Grange ist zweifelsohne der französische Meister des Horrors auf höchsten Niveau! Nichts für zarte Gemüter!

Profilbild

„Spannung bis zur letzten Seite“

, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Die Staatsanwältin Jeanne Korowa hat beruflich viel um die Ohren und privat läuft auch so manches aus dem Ruder, als Paris von einer Reihe von bestialischen Morden an jungen Frauen heimgesucht wird. Jeanne, die mit diesen Fällen eigentlich gar nichts zu tun hat, stürzt sich in die Ermittlungsarbeit und stößt auf Abgründe der menschlichen Psyche. Zufällig wird sie Zeugin eines therapeutischen Gesprächs, in dem ein Vater vom Gewaltpotential seines autistischen Sohnes berichtet. Jeanne will diese Spur weiter verfolgen und ermittelt im argentinischen Dschungel, wo ihre schlimmsten Alpträume Wirklichkeit werden. Die Staatsanwältin Jeanne Korowa hat beruflich viel um die Ohren und privat läuft auch so manches aus dem Ruder, als Paris von einer Reihe von bestialischen Morden an jungen Frauen heimgesucht wird. Jeanne, die mit diesen Fällen eigentlich gar nichts zu tun hat, stürzt sich in die Ermittlungsarbeit und stößt auf Abgründe der menschlichen Psyche. Zufällig wird sie Zeugin eines therapeutischen Gesprächs, in dem ein Vater vom Gewaltpotential seines autistischen Sohnes berichtet. Jeanne will diese Spur weiter verfolgen und ermittelt im argentinischen Dschungel, wo ihre schlimmsten Alpträume Wirklichkeit werden.

Profilbild

„In Blut geschrieben...“

, Thalia-Buchhandlung Neuss

Welches Thema auch immer Grangé anpackt, die Inhalte sind blutgetränkt. Manchmal trieft es, manchmal tropfts, oft spritzt es und regelmäßig wird es zum eigentlichen Inhalt der Geschichte. Grangé liebt Blut. Nein, er ist kein Vampir, sondern eher wissenschaftsorientierter Romancier, dessen Leidenschaft ihn zur Ikone des Schauerromans macht. Großes Kino. Immer. Unvergesslich. Einzigartig. Wen es beim Lesen nicht fröstelt, der sollte mit einem Seelenklempner Kontakt aufnehmen (Nein, gehen Sie NICHT zu Antoine Feraud in Paris, - könnte üble Folgen haben). Grangé geht unter die Haut. Bei all seinen Romanen. Mal mehr, mal weniger. Dieses Mal etwas (Jammern auf höchstem Niveau) weniger.

Jeanne Korowa, Ermittlungsrichterin, von ihren eigenen Dämonen getrieben, d.h. von Prada Pumps bis kurz vor der Selbstzerstörung, verbeißt sich in einen Fall, der sie an ihre Grenzen (und die des Lesers) bringen wird. Sie marschiert bis zur völligen Erschöpfung. Durch Paris. Durch Südamerika (ohne Pumps). Sie wird ihn klären und genauso schweißnass wie der Leser zurückbleiben. -

Grangé, schenk uns weiter Geschichten, die uns an den Rand des Abgrundes treiben. Aber - sorry, Jeanne - nimm männliche Figuren, von Frauen verstehst Du eher etwas, wenn sie Nebenfiguren sind. Kein Mann sollte sich anmaßen, das weibliche Geschlecht zu verstehen. Du verstehst Dein Handwerk, und das verdammt gut!

Bei J.C. Grangé muss ich immer an Nietzsche denken:

"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
Welches Thema auch immer Grangé anpackt, die Inhalte sind blutgetränkt. Manchmal trieft es, manchmal tropfts, oft spritzt es und regelmäßig wird es zum eigentlichen Inhalt der Geschichte. Grangé liebt Blut. Nein, er ist kein Vampir, sondern eher wissenschaftsorientierter Romancier, dessen Leidenschaft ihn zur Ikone des Schauerromans macht. Großes Kino. Immer. Unvergesslich. Einzigartig. Wen es beim Lesen nicht fröstelt, der sollte mit einem Seelenklempner Kontakt aufnehmen (Nein, gehen Sie NICHT zu Antoine Feraud in Paris, - könnte üble Folgen haben). Grangé geht unter die Haut. Bei all seinen Romanen. Mal mehr, mal weniger. Dieses Mal etwas (Jammern auf höchstem Niveau) weniger.

Jeanne Korowa, Ermittlungsrichterin, von ihren eigenen Dämonen getrieben, d.h. von Prada Pumps bis kurz vor der Selbstzerstörung, verbeißt sich in einen Fall, der sie an ihre Grenzen (und die des Lesers) bringen wird. Sie marschiert bis zur völligen Erschöpfung. Durch Paris. Durch Südamerika (ohne Pumps). Sie wird ihn klären und genauso schweißnass wie der Leser zurückbleiben. -

Grangé, schenk uns weiter Geschichten, die uns an den Rand des Abgrundes treiben. Aber - sorry, Jeanne - nimm männliche Figuren, von Frauen verstehst Du eher etwas, wenn sie Nebenfiguren sind. Kein Mann sollte sich anmaßen, das weibliche Geschlecht zu verstehen. Du verstehst Dein Handwerk, und das verdammt gut!

Bei J.C. Grangé muss ich immer an Nietzsche denken:

"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
14
5
1
1
0

von Katharina Dammer aus Lutherstadt Wittenberg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein weiteres Weiterwerk des Autoren der "purpurnen Flüsse", wahnsinnig spannend.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wieder einmal ein düsterer Thriller von Gänge. Gut konstruiert und sehr spannend.

Wenn Schreie stumm werden...
von Marion Olßon aus Reutlingen am 24.05.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Als Untersuchungsrichterin muss Jeanne sich mit vielerlei Verbrechen auseinander setzen. Doch was sie diesmal zu sehen bekommt, verschlägt ihr den Atem : drei junge Frauen werden grausam ermordet, ausgeweidet und grotesk in Position drappiert. So wie es scheint, hat der Täter Teile seiner Opfer verspeist, ein unglaublicher Verdacht. Im Zuge... Als Untersuchungsrichterin muss Jeanne sich mit vielerlei Verbrechen auseinander setzen. Doch was sie diesmal zu sehen bekommt, verschlägt ihr den Atem : drei junge Frauen werden grausam ermordet, ausgeweidet und grotesk in Position drappiert. So wie es scheint, hat der Täter Teile seiner Opfer verspeist, ein unglaublicher Verdacht. Im Zuge der Ermittlungen missbraucht Jeanne ihre Amtgewalt und bricht in die Praxis eines Psychotherapeuten ein, von dem sie glaubt, dass er in den Fall verwickelt ist. Sie entwendet Unterlagen, die sie auf die Spur eines Autisten und dessen Vaters führt. Der wiederum zeigt auf,dass die zur Verfügung stehende Hinweise weiter in den Dsungel von Südamerika führen. Jeanne beschließt nach Argentinien zu Reisen ,um das Rätsel zu lösen und trifft dort auf eine unglaubliche Geschichte, um menschliches Erbgut, Urgeschichte und Wahn, die ihr das Blut in den Adern erstarren lässt. Und sie begreift, dass sie sich im Wald der stummen Schreie befindet. Ein unglaublich rasant und spannender Thriller, der den Leser mitfiebern lässt. Einfach unglaublich wie Grange mit dem Leser spielt und ihn bis zum spannenden Finale im Ungewissen lässt. Grandios!