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Der Mann schläft

Roman

(19)
»Ein Plädoyer für mehr Gleichmut in der Liebe.« Kristina Maidt-Zinke in ›Die Zeit‹
Eine Frau liebt einen Mann, weil der die Frau liebt. Was kann man sich Besseres wünschen? Doch die Welt kennt kein Pardon: Auf einer Reise nach China kommt der Mann gleich wieder abhanden, und man fragt sich, ob das mit rechten Dingen zugeht. Warum sucht man nach Veränderung, wenn man das Glück gefunden hat? Warum bleibt man nicht dort, wo man glücklich ist? Sibylle Berg erzählt eine moderne Liebesgeschichte und zeigt mit so melancholischen wie bösartigen Bildern eine Welt, in der man höchstens zu zweit überleben kann.
Portrait

Sibylle Berg, geboren in Weimar, lebt heute in Zürich. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Essays und Kolumnen (u.a. für die ›NZZ‹ und für die ›ZEIT‹). Zuletzt erschienen ›Das Unerfreuliche zuerst – Herrengeschichten‹ (2001), ›Ende gut‹ (2004), ›Die Fahrt‹ (2007) und ›Der Mann schläft‹ (2009). 2008 wurde sie mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14002-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 306 g
Auflage 4. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sibylle Berg schreibt wunderbar und beschreibt Menschen schnörkellos und gerne auch ironisch. Dieser Roman schildert zynisch und "echt" eine moderne Liebesgeschiche. Sibylle Berg schreibt wunderbar und beschreibt Menschen schnörkellos und gerne auch ironisch. Dieser Roman schildert zynisch und "echt" eine moderne Liebesgeschiche.

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine ungewöhnliche Geschichte, in der typisch staubtrockenen Art der Sibylle Berg erzählt. Mit Sätzen, die man sofort unterschreiben würde. (Allzu)Menschliches genau beobachtet. Eine ungewöhnliche Geschichte, in der typisch staubtrockenen Art der Sibylle Berg erzählt. Mit Sätzen, die man sofort unterschreiben würde. (Allzu)Menschliches genau beobachtet.

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wunderbar, wozu braucht Frau eigentlich einen Mann? Lesen sie diesen Roman! Wunderbar, wozu braucht Frau eigentlich einen Mann? Lesen sie diesen Roman!

„Es gibt keinen Ausweg, keine Lösung, keinen Sinn.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf




Eine kleine chinesische Insel. Eine Frau sinniert retrospektiv über ihre jugendlichen Liebhaber, diese devote, masochistische Quälerei. Dann DER Mann, einhundertzehn Kilo Mann, vollkommenes Aufgehobensein, plötzlich sang- und klanglos verschwunden...

Man zerre das Wort Resignation auf dreihundertzwanzig Seiten und nehme kalte Sentimentalität, erfrischenden Eigensinn, leise Traurigkeit: Voilà! Die neue Berg. Ein literarisches Amalgam aus verwitterten Grautönen und schwarz.

Warnung: Sollten sie zu Verstimmungen neigen, lesen Sie dieses Buch nicht!



Eine kleine chinesische Insel. Eine Frau sinniert retrospektiv über ihre jugendlichen Liebhaber, diese devote, masochistische Quälerei. Dann DER Mann, einhundertzehn Kilo Mann, vollkommenes Aufgehobensein, plötzlich sang- und klanglos verschwunden...

Man zerre das Wort Resignation auf dreihundertzwanzig Seiten und nehme kalte Sentimentalität, erfrischenden Eigensinn, leise Traurigkeit: Voilà! Die neue Berg. Ein literarisches Amalgam aus verwitterten Grautönen und schwarz.

Warnung: Sollten sie zu Verstimmungen neigen, lesen Sie dieses Buch nicht!

„Liebe wird oft überbewertet“

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung Essen

Früher glaubte die Frau an das Gute im Menschen und dass man es nur wachrütteln muss.
Heute nicht mehr. Jeder braucht die Nähe eines anderen. Die große Liebe kommt nicht mehr.
Sie mag den Mann sehr und braucht ihn. Nur schläft er eines Tages nicht mehr neben ihr, sondern ist weg. Eine Liebesgeschichte, die nicht von der großen Liebe handelt.
Frau Bergs Bücher machten früher gerne mal depressiv. „Der Mann schläft“ holt einen in die Gegenwart.
Früher glaubte die Frau an das Gute im Menschen und dass man es nur wachrütteln muss.
Heute nicht mehr. Jeder braucht die Nähe eines anderen. Die große Liebe kommt nicht mehr.
Sie mag den Mann sehr und braucht ihn. Nur schläft er eines Tages nicht mehr neben ihr, sondern ist weg. Eine Liebesgeschichte, die nicht von der großen Liebe handelt.
Frau Bergs Bücher machten früher gerne mal depressiv. „Der Mann schläft“ holt einen in die Gegenwart.

„Ein Lesevergnügen“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Sybille Bergs Roman ist ein Glanzstück - inhaltlich ist er sehr interessant, nicht zuletzt, weil die Liebe mal nicht als überragendes, alles andere verblassenndes Pänomen beschrieben wird, sondern als Sehnsucht nach einem ruhigen, liebevollen Miteinander.
Sprachlich finde ich ihn eine Wucht, besonders weil Frau Berg ihre gewohnt bissigen Äußerungen mit leiseren und gefühlvolleren Tönen mischt.
Für mich war dieses Buch ein Lesevergnügen par excellence.
Sybille Bergs Roman ist ein Glanzstück - inhaltlich ist er sehr interessant, nicht zuletzt, weil die Liebe mal nicht als überragendes, alles andere verblassenndes Pänomen beschrieben wird, sondern als Sehnsucht nach einem ruhigen, liebevollen Miteinander.
Sprachlich finde ich ihn eine Wucht, besonders weil Frau Berg ihre gewohnt bissigen Äußerungen mit leiseren und gefühlvolleren Tönen mischt.
Für mich war dieses Buch ein Lesevergnügen par excellence.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
13
6
0
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0

von Julia Retzlaff aus Göttingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Buch voller Melancholie und Gefühl, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig zu sein.

konzentration
von Bianca Dobler aus Wien am 05.12.2011

Sibylle Berg hat einen sehr erstaunlichen, elegisch-schwungvollen Roman geschrieben. Lebensklug und resigniert, liebevoll und böse zugleich, durchzogen mit einem feinen Humor changieren gleich mehrere Stimmungen im Buch. Manchmal meint man nahezu in einer Lücke zwischen zwei Gedanken hängenzubleiben. Nicht detailliert und wortreich, sondern still und entrückt, aber trotzdem mit... Sibylle Berg hat einen sehr erstaunlichen, elegisch-schwungvollen Roman geschrieben. Lebensklug und resigniert, liebevoll und böse zugleich, durchzogen mit einem feinen Humor changieren gleich mehrere Stimmungen im Buch. Manchmal meint man nahezu in einer Lücke zwischen zwei Gedanken hängenzubleiben. Nicht detailliert und wortreich, sondern still und entrückt, aber trotzdem mit unglaublichem Tiefgang sinniert die Autorin über das Leben in all seinen Vielfältigkeit. Dabei wechselt sie zwischen den Zeitebenen, berichtet in kurzen Sequenzen vom Alltag der Frau, unterbrochen durch Erinnerungen an das Leben davor. Sie lässt in ihrem raffiniert komponierten Roman zwei Zeitebenen aufeinander zulaufen, bis die erinnerte Vergangenheit mit dem letzten Kapitel die erzählerische Gegenwart erreicht.

vertraut anders
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2011

Eine Berg’sche Talfahrt in die Abgründe menschlicher Ein- und Zweisamkeit. Wem die sonst so übliche melancholisch-depressive Weltsicht gefällt, findet auch in diesem Werk hinreichend geistige Nahrung, und doch ist hier alles ein wenig anders als sonst…