Als meine Seele dunkel wurde

Geschichte einer Depression

(3)
Depression: Volkskrankheit Nr.1
Merle Leonhardt ist 26 und hat gerade ihr Psychologiestudium abgeschlossen, als sie ohne äußeren Anlass die Freude an allem verliert. Der massive Stimmungseinbruch zieht körperliche Schwäche, Vernichtungsängste, Panikattacken, Auflösungsgefühle bis hin zu Selbstmordabsichten nach sich. Eine ambulante Therapie bleibt ohne Wirkung, schließlich kommt es zur Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Es dauert lange, die Depression in den Griff zu bekommen. Doch es gelingt. Ihr Blick zurück ist analytisch und berührend zugleich.
Portrait

Merle Leonhardt studierte Psychologie in Norddeutschland und den USA. Heute arbeitet sie als Psychologische Psychotherapeutin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 219
Erscheinungsdatum 01.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-34660-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,3/2 cm
Gewicht 194 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 13.828
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Dora Roth, Thalia-Buchhandlung Lingen

Depression von einer Betroffenen selbst beschrieben. Schonungslos ehrlich, authentisch und mitreißend - vielleicht das beste Buch zum Einstieg in das Thema. Depression von einer Betroffenen selbst beschrieben. Schonungslos ehrlich, authentisch und mitreißend - vielleicht das beste Buch zum Einstieg in das Thema.

Kundenbewertungen

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ehrlich
von Klara aus Münster am 09.08.2012

Dieses Buch hab ich schon zwei Mal gelesen und es spricht mich sehr an. Es ist sehr ehrlich geschrieben empfinde ich und trägt zum besseren Verstehen vielleicht auch von nicht Betroffenen ein.

Über das Verrücktsein in "normierten" Zeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 01.08.2011

Merle Leonhardts Aufzeichnungen beginnen im Herbst 2000: Sie ist 26 und hat gerade ihr Psychologie-Studium erfolgreich beendet. Alle beruflichen Möglichkeiten stehen ihr offen: Sie überlegt, ob sie dem Rat ihres Professors folgen und promovieren oder aber eine Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin anschliessen soll. Auch privat hat sie keine nennenswerte... Merle Leonhardts Aufzeichnungen beginnen im Herbst 2000: Sie ist 26 und hat gerade ihr Psychologie-Studium erfolgreich beendet. Alle beruflichen Möglichkeiten stehen ihr offen: Sie überlegt, ob sie dem Rat ihres Professors folgen und promovieren oder aber eine Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin anschliessen soll. Auch privat hat sie keine nennenswerte Probleme: Regelmäßig besucht sie ihre Eltern, versteht sich mit ihren Geschwistern, unternimmt etwas mit Freunden. Und doch spürt sie eine schleichende Veränderung, die sie zunächst verdrängt, verharmlost, nicht einordnen kann. Nie habe ich zuvor ein Buch gelesen, in dem gerade der Beginn einer Depression so detalliert, eindringlich und nachvollziehbar geschildert wurde. Schlagartig wurde mir bewusst, dass nicht zwingend lieblose Eltern, eine unglückliche Kindheit, traumatische Erfahrungen oder belastende Lebensumstände Auslöser der Erkrankung sein müssen Die Volkskrankheit Nr. 1 kann jeden treffen, plötzlich und ohne Vorwarnung. Die Abwärtsspirale kommt schnell in Gang und die junge Frau scheint dieser völlig ausgeliefert zu sein: Eine ambulante Psychotherapie schlägt nicht so an wie erwartet, Merle isoliert sich immer mehr, entwickelt Panikattacken und diffuse Ängste bis hin zu Selbstmordgedanken, wendet sich hilfesuchend an einen Psychiater, bekommt Antidepressiva und Beruhigungsmittel verschrieben, wird schliesslich eines Tages in die Notaufnahme einer psychiatrischen Klinik eingewiesen. Eine stationäre Behandlung ist unumgänglich. Ihr Umfeld kann sich nicht erklären, was mit ihr los ist und sie selbst auch nicht. In ihrem am 01.Juni diesen Jahres veröffentlichten autobiographischen Roman "Als meine Seele dunkel wurde" dokumentiert sie die schlimmste Zeit ihres Lebens und analysiert sie im Rückblick - offen, ehrlich, schonungslos und auch mit einer Prise Selbstironie und Humor. Dieser Roman ist einer der Besten, die ich je zu dieser in unserer Gesellschaft leider oftmals noch tabuisierten Erkrankung gelesen habe. Beeindruckt hat mich auch, dass Merle Leonhardt heute als Psychotherapeutin tätig ist. Sie begleitet Menschen auf einem anstrengenden Weg, den sie vor einem Jahrzehnt selbst einmal gegangen und aus dem sie gestärkt und gereift hervorgegangen ist: Den Weg durch eine Erkrankung, die die Welt um einen herum innerhalb kurzer Zeit verdunkelt und einem jegliche Freude raubt. Die 9,90 €uro für das Taschenbuch sind meiner Meinung nach also gut investiert, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige und Interessierte.