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Bratkartoffeln für Tina Turner

Meine wilden Jahre als Backstage-Köchin

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1983, das Zeitalter der Föhnwelle hatte gerade begonnen. Brenda Stumpf war 23 und bekam das Angebot, in der angesagten Bochumer 'Zeche' als Köchin zu arbeiten. Nichts und niemand hätte sie vorbereiten können auf das, was sie dort erwartete: exzentrische Musiker mit Essenswünschen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Massenschlägereien, bei denen sich die Ordner in ihrer Küche mit Eisenpfannen bewaffneten. Aber sie wurde versöhnt durch Begegnungen mit allem, was damals in der Musikwelt Rang und Namen hatte: von Tina Turner, Joe Cocker über Depeche Mode und Herbert Grönemeyer bis zu den Toten Hosen. In ihrem Buch nimmt sie uns mit auf eine wilde Zeitreise in die achtziger Jahre.
Portrait
Brenda Stumpf, geboren 1960 in Recklinghausen, hat viele Jahre erfolgreich in der Gastronomie und im Veranstaltungsbereich gearbeitet, bis sie sich 2005 entschloss, ihr Leben dem Schreiben zu widmen. Sie ist Autorin einer populären Ruhrgebietskrimireihe und lebt heute an der Nordseeküste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 219
Erscheinungsdatum 07.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78395-5
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/1,8 cm
Gewicht 172 g
Abbildungen 15 schwarzweisse Fotos
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Musik aus dem Kochtopf“

Kerstin Weigelt, Thalia-Buchhandlung Meißen

Wer kennt sie nicht die Großen der Musikbranche wie z.B. Herbert Grönemeyer, Die Ärzte oder die berühmte Tina Turner. Brenda Stumpf hat sie alle bekocht, in ihrer Küche der angesagtesten Konzerthalle " Die Zeche ". Die Bochumer "Zeche " war in den 80iger Jahren das Veranstaltungshaus für Konzerte von jungen Bands. Acht Jahre war die Autorin in der Küche für das leibliche Wohl der vielen Künstler zuständig und kann manch heitere Episode darüber berichten. Mit ihren Geschichten gibt sie einen Einblick in die Popkultur der 80iger. Wer kennt sie nicht die Großen der Musikbranche wie z.B. Herbert Grönemeyer, Die Ärzte oder die berühmte Tina Turner. Brenda Stumpf hat sie alle bekocht, in ihrer Küche der angesagtesten Konzerthalle " Die Zeche ". Die Bochumer "Zeche " war in den 80iger Jahren das Veranstaltungshaus für Konzerte von jungen Bands. Acht Jahre war die Autorin in der Küche für das leibliche Wohl der vielen Künstler zuständig und kann manch heitere Episode darüber berichten. Mit ihren Geschichten gibt sie einen Einblick in die Popkultur der 80iger.

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Interessante Einblicke hinter die Bühne
von Zabou1964 aus Krefeld am 21.09.2011

Beim Blättern im Katalog des Verlages bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Da auch ich ein „Kind der 80er-Jahre“ bin, war ich gespannt, was die Autorin aus dem Backstagebereich der Zeche Bochum zu berichten hatte. Zudem ist mir die originelle Covergestaltung direkt ins Auge gesprungen: Eine Audio-Kassette, auf... Beim Blättern im Katalog des Verlages bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Da auch ich ein „Kind der 80er-Jahre“ bin, war ich gespannt, was die Autorin aus dem Backstagebereich der Zeche Bochum zu berichten hatte. Zudem ist mir die originelle Covergestaltung direkt ins Auge gesprungen: Eine Audio-Kassette, auf der handschriftlich der Titel vermerkt ist, und eine Gabel mit einer Nudel weisen auf den Inhalt des Buches hin. Brenda Stumpf beginnt 1983 als ungelernte Köchin in der Zeche Bochum zu arbeiten. Sie bricht für diesen Job ihr Studium ab. Die 23jährige gehört zur Punkszene und geht entsprechend unkonventionell an die neue Aufgabe heran. Am Anfang beschreibt sie z. B., wie sie für eine Band Lammkoteletts zubereiten soll und sich erst kurz vorher Gedanken darüber macht, wie das überhaupt geht. Aber im Laufe ihrer Tätigkeit bekommt sie Routine, zumal die normale Karte der Küche in dem angesagten Klub sie nicht gerade vor besondere Herausforderungen stellt. Überbackene Käsetoasts, Spaghetti Bolognese und Pizza sind das kulinarische Angebot für das Partyvolk. Wer hier also interessante Rezepte sucht, wird, mit Ausnahme eines Fotos von einer Anleitung für ein japanisches Gericht, enttäuscht. Aber das war auch nicht mein Antrieb, dieses Buch zu lesen. Mich reizten die Begegnungen mit den Stars dieser Zeit. Ich hatte die Befürchtung, die Autorin lasse sich vielleicht über die unangenehmen Zeitgenossen aus. Das hat sie aber zum Glück nicht getan. Wenn sie diese Menschen beschrieb, hat sie stets die Namen weggelassen oder aber verändert. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Niveaulose Enthüllungsbücher gibt es wirklich schon zu viele. Das Zusammentreffen mit den netten Musikern beschreibt sie witzig und mit viel Gefühl. Wenn ich ihre Begeisterung für Johnny Rotten von den Sex Pistols auch nicht teilen kann, so hat sie sein Auftreten vor und während des Auftritts doch packend geschildert. Sehr wohltuend habe ich auch empfunden, dass sie von ihrem Leben außerhalb der Zeche Bochum geschrieben hat. Der Job war eine ungeheure Belastung, da sie nachts arbeiten und tagsüber schlafen musste. Ihre Schichten dauerten oft zehn bis zwölf Stunden, gelegentlich sogar noch länger. Nach sechs Jahren hat sie sich deshalb auch von dort verabschiedet, um in anderen Restaurants bzw. später auch in anderen Branchen zu arbeiten. Seit 2005 ist sie Autorin, was mich gleich dazu veranlasst hat, im Internet ein wenig zu recherchieren. Unter den Pseudonymen Stella Conrad, Frau Keller und Lotte Minck schreibt sie Krimis und Liebesromane. Da mir ihr witziger und origineller Schreibstil gefallen hat, werde ich mich mit Sicherheit nach anderen Bücher aus ihrer Feder umschauen. Fazit: Brenda Stumpf gewährt dem Leser auf humorvolle Art und Weise einen Einblick in ihr Leben als Köchin in der Zeche Bochum. Obwohl ich vier Jahre jünger bin als sie und einen komplett anderen Musikgeschmack habe, hat es mir Spaß gemacht, die Zeitreise in die 80er-Jahre aus ihrer Sicht zu lesen.