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Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Bei dem holländischen Maler Johannes Vermeer arbeitet die 16-jährige Griet als Hausmädchen. Vermeer, der von dem ruhigen und klugen Wesen des Mädchens angetan ist, entführt sie in die Welt der Malerei. Zugleich muss sich die protestantische Griet gegen Vermeers chaotische katholische Familie behaupten: seine Frau, Schwiegermutter, deren Magd und die sechs Kinder. Außerdem haben die Metzger des Ortes und Vermeers Mäzen ein Auge auf Griet geworfen.
RezensionBild
Technische Daten:

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 17995 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING kommt im Bildformat 2,35:1 daher. Die Bildqualität ist eher durchschnittlich ausgefallen. Meistens wirkt das Geschehen recht soft. In Nahansichten wünscht man sich mehr Details, Gesichter wirken eher flach. Konturen werden jedoch sauber gezeichnet und als unscharf würde man den Transfer aber auch nicht bezeichnen wollen. Das Bild rauscht unregelmäßig stark, aber fast durchgängig. Es handelt sich dabei aber nicht um rein analoges Rauschen, sondern um eine Mischung aus Filmkorn sowie digitalen Videonoise auf Grund von Filtereinsatz. Eine leichte Nachschärfung ist zudem zu erkennen, aber nicht sonderlich auffällig. Die Kompression arbeitet sauber und produziert keine Blockartefakte. Die Farben erscheinen sehr realistisch sowie gut gesättigt. Die Kontrastbalance ist weitestgehend ausgewogen, lediglich in größeren, dunklen Bildbereichen dominiert das Schwarz leicht, was aber nur selten negativ auffällt. Zum Überstrahlen von weißen Flächen kommt es hingegen nicht. Leider kann man der Blu-ray keine besondere Plastizität attestieren, das Bild wirkt doch überaus unspektakulär. Ein paar Schmutzpartikel auf dem Ausgangsmaterial kann man getrost vernachlässigen.
RezensionBonus
Deutsche Untertitel sind für DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING vorhanden. Nicht weniger als zwei Audiokommentare, welche allerdings nicht untertitelt wurden, begleiten den Film:

1. Regisseur Peter Webber und Produzent Andy Paterson: Interessant und kurzweilig mit netten Anekdoten.

2. Romanautorin Tracy Chevalier und Drehbuchautorin Olivia Hetreed: Etwas trocken und analytisch.

Im Bonusmaterial tummeln sich zuerst acht entfallene Szenen mit optionalem Kommentar des Regisseurs, wobei vor allem die drei Sequenzen, die von der Pest handeln, interessant sind. Erfreulicherweise wurden die Kommentare diesmal übersetzt. Der 13 Minuten lange Beitrag \"Die Kunst des Filmemachens\" zeigt Aufnahmen vom Set sowie Interviews mit den Darstellern und Machern, die relativ knapp auf verschiedene Aspekte der Produktion wie das Drehbuch oder die Ausstattung eingehen. In \"Die Anatomie einer Szene\" wird mit neun Clips mit insgesamt 25 Minuten Länge zu verschiedenen Aspekten wie Schnitt, Drehbuch, Drehort etc. dargestellt, wie vielschichtig eine einzelne Szene sein kann und welche Arbeit dahinter steckt. Die drei Interviews mit Scarlet Johansson, Colin Firth und Regisseur Peter Webber dauern zusammen zwölf Minuten und enthalten kurze Statements zum Film, der Produktion, den Kollegen etc. Zum Schluss gibt es noch den deutschen sowie originalen Kinotrailer und eine Trailershow mit weiteren Concorde-Titeln zu sehen.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2024 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2002 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Kommentar: DTS Audio / 2.0 / 48 kHz / 384 kbps / 16-bit
Kommentar: DTS Audio / 2.0 / 48 kHz / 384 kbps / 16-bit

Die beiden Tonspuren in Deutsch und Englisch wurden in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und basieren hörbar auf derselben Abmischung, da sich beide sehr ähnlich anhören. DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING ist ein sehr dialoglastiger Film, entsprechend gibt es fast keine Effekte und sehr wenig Ambiente in Form von Hintergrundgeräuschen. Der Subwoofer hat ebenfalls fast durchgehend Sendepause. Die Stereo-Front hat dezente Effekte zu bieten, diese drängen aber niemals in den Vordergrund. 80% des Films spielt sich auf dem Center ab, wo die Dialoge in beiden Sprachfassungen sehr sauber wiedergegeben werden. Die deutsche Synchronisation ist qualitativ in Ordnung und wirkt nicht zu steril. An der Klangqualität gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Mitten und Höhen werden gut aufgelöst und natürlich wiedergegeben. Ein besonderes Bassfundament ist aber genrebedingt kaum feststellbar.
Zitat
DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING ist ein Historien-Drama aus dem Jahr 2003 von Regisseur Peter Webber (HANNIBAL RISING). Der Film basiert auf einem Roman von Tracy Chevalier und handelt von dem berühmten holländischen Barock-Maler Jan Vermeer (Colin Firth; THE KING\'S SPEECH) und seinem Hausmädchen Griet (Scarlett Johansson; DIE INSEL), welche mit 17 Jahren, nachdem ihr Vater das Augenlicht verliert, in den Haushalt der Vermeers kommt, um dort zu arbeiten und Geld für die Familie zu verdienen. Schnell stellt sich Griet als schlaue Haushaltshilfe heraus, welche auch ein Interesse für den Maler Vermeer und seine Kunst hegt. Deshalb darf sie schließlich die Farben des Malers mischen und zieht mehr und mehr den Zorn von dessen Ehefrau auf sich, die nur wenig für die Kunst ihres Ehemannes übrig hat. Als Vermeers Mäzen Pieter Van Ruijven ein Werk mit Griet als Motiv in Auftrag gibt, droht die Situation zu eskalieren...

Tracy Chevaliers Literaturvorlage und damit auch diese Verfilmung orientieren sich nicht an realen Ereignissen, da von Jan Vermeers Privatleben nicht viel bekannt ist. Auch einige der im Film zu sehenden Gemälde hat es nie gegeben. Die Handlung von DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING spielt fast komplett innerhalb des Vermeer-Hauses. Regisseur Webber ließ sogar einige Passagen in der Stadt Delft, in welcher Vermeer lebte, bewusst schneiden, um eine kammerspielartige Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstattung des Hauses aus dem 17. Jahrhundert wirkt sehr authentisch und nicht überdekoriert wie in vielen anderen Filmen. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Charakteren (Vermeer, seine Mutter, seine Ehefrau, die Magd, Griet, Mäzen Van Ruijven) bauen sich langsam auf - für manche eventuell auch zu langsam. Der Film hat ein paar Längen, die aber durch die tollen Darstellerleistungen wieder ausgeglichen werden. Handwerklich ist DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING eher konservativ umgesetzt: keine visuellen Spielereien, keine aufregenden Kamerafahrten, wenig Musik. Das gefällt sicherlich nicht jedem und so kann man den Film auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer ein Faible für gut gemachte, subtilere Dramen mit historischem Kontext besitzt, darf aber bedenkenlos zugreifen.

Die Blu-ray Disc von Concorde hat ein paar Schwächen beim Bild, aber soliden Sound. Die Ausstattung ist qualitativ wie quantitativ überdurchschnittlich gut.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 03.02.2011
Regisseur Peter Webber
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324037732
Genre Drama
Studio Concorde Video
Originaltitel Girl with a Pearl Earring
Spieldauer 100 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 2003
Film (Blu-ray)
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10,29
bisher 16,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Das Mädchen mit dem Perlenohring
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 12.07.2019
Bewertet: Medium: DVD

Sehr guter Film den man sich immer wieder ansehen kann. Ich interessiere mich sehr für historische Filme. Sehr gut verfilmt würde ich auch anderen weiterempfehlen.

..."die subtile Geschichte einer unerfüllten Leidenschaft in betörenden Bildern"
von Don Alegre aus Bayern am 06.01.2010
Bewertet: Medium: DVD

Delft, Niederlande, im 17. Jahrhundert: Fasziniert von der Kunst beginnt die junge Hausmagd Griet (Scarlett Johansson) im Hause des flämischen Meisters Jan Vermeer (Colin Firth) zu arbeiten. Zwischen Wahn und Chaos lebend schürt die schon bald eingetretene und zunehmende Vertrautheit zwischen Griet und Vermeer die Eifersucht und... Delft, Niederlande, im 17. Jahrhundert: Fasziniert von der Kunst beginnt die junge Hausmagd Griet (Scarlett Johansson) im Hause des flämischen Meisters Jan Vermeer (Colin Firth) zu arbeiten. Zwischen Wahn und Chaos lebend schürt die schon bald eingetretene und zunehmende Vertrautheit zwischen Griet und Vermeer die Eifersucht und den Neid der Ehefrau Catharina des Künstlers. Ohne irgendein Zugeständnis an Zeitgeschmack und Publikumserwartungen gelingt es dem Regisseur in diesem Film aus dem Jahre 2003 auf wunderbare Art, das Milieu dieser Stadt detailliert und atmosphärisch einzufangen und mit wenigen Mitteln das 17-te Jahrhundert mit einer, vom Merkantilismus geprägten Gesellschaft aufleben zu lassen. Doch sind es nicht Dekor, Handwerk, Kulisse und Requisite, die im Zentrum dieser Lebensfantasie stehen, sondern die einzigartig dargestellte, kompromisslose Leidenschaft eines Genies. Gleich einer Reflexion über das künstlerische Schaffen von Vermeer, inmitten von Gesellschaftsstrukturen im Zeichen von Macht, Geld und Sex, sowie über das Entstehen seines mit am berühmtesten Bildes zaubert Webber zwischen Griet und Vermeer in zaghaftesten körperlichen Berührungen, in scheuen Blicken, flüchtigen Gesten und in leisen Tönen eine Stimmung von knisternder und lodernder Erotik, befreit von jeglichem Konsumkitsch und mit dem Mut, hinter der gefällig gesellschaftlichen Oberfläche das Dunkle von Perversion und Obsession anzudeuten. ...eine spannungsreiche und virtuose Darstellung eines Genies, seiner Leidenschaft und Schaffenskraft, realisiert in perfekten Bildern, mit glänzenden Schauspielern und mit exzellentem/r Drehbuch, Kamera und Regie, traumhaft auf einander abgestimmt.

Verfilmte Malerei
von Christoph Große Hartlage am 08.09.2007
Bewertet: DVD

Verbürgt ist über das Leben des niederländischen Malers Johannes Vermeer, dass der Vater von elf Kindern lediglich 35 Gemälde hinterließ und verarmt starb. Wer allerdings die geheimnisumflorte, ernste junge Frau mit den leicht geöffneten, glänzenden Lippen und dem elegant gewundenen Kopftuch war, die den Betrachter in Vermeers G... Verbürgt ist über das Leben des niederländischen Malers Johannes Vermeer, dass der Vater von elf Kindern lediglich 35 Gemälde hinterließ und verarmt starb. Wer allerdings die geheimnisumflorte, ernste junge Frau mit den leicht geöffneten, glänzenden Lippen und dem elegant gewundenen Kopftuch war, die den Betrachter in Vermeers Gemälde "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" direkt ansieht, ist ungewiss. Für Peter Webber war dieses Bild Ausgangspunkt für das muntere Fabulieren einer stillen Romanze, die gleichzeitig Epochenporträt und bedingt auch Künstlerbiographie ist. Ein lebhaftes Treiben herrscht im Delf des 17. Jahrhunderts. Wunde Frauenhände waschen im Wechsel mit der Zerkleinerung von Gemüse grobe Leinenstoffe. Metzger bieten auf den Markt gut gelaunt Schweinköpfe an. Kinder toben spielend zwischen den Arbeitenden herum Im Winter ist auf dem Kanal Schlittschuh angesagt. In Mitten des lärmenden Trubels lebt der melancholische Maler, ein Grübler und Zauderer, vorzugsweise allein in seinem Atelier, sich einer meditativen Ruhe hingebend. Scheu betritt die Dienstmagd Griet, die weder lesen noch schreiben kann, das Atelier ihres Herrn. Putzen soll sie, aber vor allem nichts verändern. Niemand im Haus weiß, dass die Tochter eines erblindeten Porzellanmalers einen Sinn für Kunst hat. Intuitiv erfasst sie die Bedeutung jeder Einzelheit, ahnt sofort, dass saubere Atelierfenster die gewohnten Lichtverhältnisse verändern. Griet wird zur Assistentin des Malers und bald zur seiner Vertrauten. Aus scheuen Blicken werden verstohlene Berührungen. Weil nicht genug Platz im Haus ist, schläft sie im Atelier. Nuancenreich, mit sprechenden Blicken, stellt Scarlett Johansson das erotische Erwachen des feinfühligen Mädchen dar. Es ist vor allem ihre Mimik, aus die der Film seine Spannung bezieht. Atmosphäre spenden neben der sich entwickelnden Nähe zwischen Maler und Dienstmagd, die sorgfältig fotografierten Bilder des Filmes. Webber versucht die Bilderwelten Vermeers zu imitieren. Die Kamera fängt aufmerksam die Lichtverhältnisse und Farben seiner Bilder ein und schwelgt im Zauber des Alltäglichen. Um den feinen Kern aus Blicken und aufkeimender Nähe zimmert Webber ein gröberes Gerüst: Eine misstrauische, eifersüchtige Ehefrau, eine kalt berechnende Schwiegermutter und ein lüsterner Mäzen, der der Magd nachstellt und ein Porträt von ihr in Auftrag gibt, eben jenes Bildmis "Das Mädchen mit dem Perlenohrring".