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Der Historiker

Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der Grausamkeiten Draculas zutage treten, die sich bis heute fortsetzen ...
Portrait
Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman »Der Historiker« war in den USA Bestseller Nr. 1 mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Übersetzungsrechte wurden in 44 Sprachen verkauft, die Filmrechte gingen an Sony.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 832 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783827071439
Verlag Berlin Verlag
Dateigröße 1472 KB
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Verkaufsrang 10361
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mein lieber, unglücklicher Nachfolger,...“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

So beginnen die Briefe, die ein junges Mädchen in der Bibliothek ihres Vaters findet. Als sie ihn darauf anspricht ahnt sie nicht, in was für eine Geschichte sie da reingeraten ist. Die Briefe kommen von einem Mann, der auf den Spuren von Vlad Tepes war, der Vorlage für unsere heutige Dracula- Legende. Es beginnt eine regelrechte Zeitreise, die im 15. Jahrhundert beginnt, zur Zeit des blutrünstigen Vlad dem Pfähler, und gleichzeitig entsteht eine Verbindung zwischen dem rumänischen Woiwoden zur Familiengeschichte der Erzählerin. Die Geschichte dieses Buches ist nicht nur wegen dem „Thema Dracula“ an sich spannend, Eizabeth Kostova schafft es, Realität und Fiktion um die Legende zu verbinden. Sie gibt haufenweise Fakten um das Leben und die Geschehnisse dieser Zeit,und auf diese Weise lernt man Unmengen, und wird sogar dazu angespornt selber ein wenig zu recherchieren. Die Kunst dabei ist, das Buch nicht langweilig werden zu lassen durch alle Daten und Worterklärungen, und dies ist Elizabeth Kostova hervorragend gelungen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war am Boden zerstört, als ich auf einmal auf der letzten Seite angelangt war! Die zehn Jahre, die die Autorin an diesem Buch gearbeitet hat, haben es zu einem wahren Meisterwerk werden lassen. Nicht umsonst ist er ein internationaler Bestseller geworden. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird Kostovas Historiker lieben!

Bis zum letzten Blutstropfen!!!

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

"Ein Vampirthriller vom Feinsten"... Sie mögen eigentlich keine Vampirgeschichten, und ihnen ist der Rummel um die ganzen Bis(s)-Geschichten zuviel? Dann lesen sie diesen phantastischen Roman. Ich war sofort gefangen, und traurig als die 826 Seiten zuende waren. Sie werden mitfühlen, frösteln und immer einen Grund finden sich wieder mit diesem Buch zurück zu ziehen. Sie begeben sich auf eine Reise durch Zeiten und Landschaften Europas, die sie so nah noch nie erlebt haben. Es ist ein historischer Thriller vom Feinsten und wird sie nicht enttäuschen. Packend bis zum letzten Blutstropfen!!!

Kundenbewertungen

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Kluger und spannender Wissenschaftsroman
von Literat65 am 12.08.2013

Die vielen negativen Rezensionen verwundern mich ein bisschen; ich denke, es liegt an Leseerwartungen, die am Romans vorbeiführen. Daher möchte ich eine Lanze für ihn brechen. Trotz der negativen Äußerungen vieler Leser habe ich die Lektüre gewagt - und wurde belohnt. Weniger ein klassischer Vampirroman als ein kluger und klug ... Die vielen negativen Rezensionen verwundern mich ein bisschen; ich denke, es liegt an Leseerwartungen, die am Romans vorbeiführen. Daher möchte ich eine Lanze für ihn brechen. Trotz der negativen Äußerungen vieler Leser habe ich die Lektüre gewagt - und wurde belohnt. Weniger ein klassischer Vampirroman als ein kluger und klug gemachter Wissenschaftsthriller erwartet den geduldigen Leser. Kostova baut nicht auf Action, sondern erzählt von langer Hand. Besonders imposant - ich beziehe mich auf die "Ei-im-Ei-im-Ei"-Metapher - ist die polyphone Erzählweise, mit der Kostova sich gekonnt auf Erzähltraditionen bezieht und der fantastischen Geschichte eine eigene Wahrheit verleiht. Wenn die Erzählerin erzählt, dass ihr Vater erzählt, dass ein Chronist erzählt, dass ein Pilger gesehen hat ..., haben wir es mit einem so genannten "unzuverlässigen" Erzähler zu tun. Auf diese Weise bleiben bewusste Fabulierlust, subjektive Wahrnehmungen und slawische Mythologie in einem spannenden und letztlich nicht zu fassenden Wechselspiel. Das hat Klasse und System. Dieses Verfahren nutzt bereits Scheherazade in 1001 Nacht und findet in der Literaturgeschichte viele Nachahmer. Kostovas Wissenschaftsthriller (der Begriff passt nicht ganz) erinnert im Prinzip an Helmut Kraussers "Melodien" und an die Romane Umberto Ecos. Allerdings kommt das kulturgeschichtliche und anthropologische Wissen bei Elisabeth Kostova eben nicht schulmeisterlich daher wie bei Eco. Während dieser tatsächlich zu langen Digressionen (Abschweifungen) neigt, die den Verlauf der Erzählung stark ausbremsen und den Leser in seiner Geduld strapazieren, sind die angeblichen historischen Ereignisse im "Historiker" Teil der Handlung. Dieses Verfahren wurde immer gerne dem postmodernen Erzählen zugeordnet und zeigt wieder deutlich, dass die Beschäftigung mit Geschichte Spaß machen kann, denn nachvollziehbar konfrontiert Kostova uns mit der Atmosphäre des Sozialismus, dem archaischen Leben im rumänischen Dorf oder den geschichtsträchtigen Orten europäischer Metropolen. Ich habe die Erzählerin auf den wilden Reisen durch Süd-Ost-Europa mit sehr viel Freude begleitet. Dieser üppige und farbige Roman ist die ideale Urlaubslektüre, in die man eintauchen und verweilen kann. Liebevoll und detailliert zeichnet Kostova Landschaften, Menschen und immer wieder - Kulinarisches. Essen ist ein wichtiges Sinnbild in diesem Roman. Es trennt und eint Kulturen, definiert Beziehungen zwischen Figuren und ermöglicht Pausen von der detektivischen Arbeit. Beschleunigung und Pausen sind in guten Roman wichtig; schnell kann man in der Dauerspannung nach Hollywood-Manier Leser ermüden. Besonders dankbar war ich, dass das Show-down keine Endlosmetzelei war; auch hierin bildet "Der Historiker" ein Kleinod in der zeitgenössischen Unterhaltungsliteratur. Die Suche der Erzählerin ist - wie häufig in der Literatur - eine Suche nach der eigenen Geschichte und Identität. Auch dieser Aspekt ist geschickt mit dem Hauptthema verwoben. Die komplexe Erzählstruktur schafft Spannung durch Szenen- und Zeitwechsel; man kann sich fallen lassen und muss dennoch geistig am Ball bleiben. Das Vampirthema ist der Motor der Geschichte; es geht primär um die detektivische Recherche nach Informationen über Dracula als um ihn selbst. Vereinzelt gibt es Übergriffe durch Vampire, doch nicht vordergründig; sie beschleunigen die Aktivitäten der zentralen Figuren und veranlassen sie zu neuen Überlegungen. Einen Dracula-Roman hat Elisabeth Kostova nicht geschrieben.