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Der Proceß

Roman

Fischer Klassik Plus

(6)

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

›Der Proceß‹ ist Franz Kafkas weltweit meistgelesener und bekanntester Roman – nicht zuletzt dank der kongenialen Verfilmung durch Orson Welles. In der Geschichte des Joseph K., dem in einem ebenso absurden wie undurchsichtigen Verfahren der Prozess gemacht wird, zeigt der große Prager Schriftsteller seine ganze Erzählkunst. Je mehr K. seine ungenannte Schuld zu ergründen und sich zu verteidigen sucht, desto tiefer gerät er in die alptraumhaften Labyrinthe einer undurchschaubaren Gesetzesmaschinerie. Lakonisch im Ton, steigert sich der Text vom Grotesk-Komischen ins abgrundtief Tragische – ein literarisches Meisterwerk.

Portrait
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt« ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Malcolm Pasley
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 264 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.11.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783104011738
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 754 KB
eBook
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Irrungen und Wirrungen
von Tina Bauer aus Essingen am 11.06.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da es mein erster Kafka war, bleibt mir nur zu schreiben. Ich werde es erneut mit Kafka probieren, es aber ein wenig offener auf mich zukommen lassen. Seine Art zu schreiben und seine Art die Dinge zu erzählen scheint nicht wirklich für mich gemacht zu sein. Dennoch war er... Da es mein erster Kafka war, bleibt mir nur zu schreiben. Ich werde es erneut mit Kafka probieren, es aber ein wenig offener auf mich zukommen lassen. Seine Art zu schreiben und seine Art die Dinge zu erzählen scheint nicht wirklich für mich gemacht zu sein. Dennoch war er ein großer Schriftsteller und hat seinen Ruhm mit Ehren verdient. Wer auf Verwirrungen und auf Irrungen steht, ist hier genau richtig. Alles was zählt ist die Eigenliebe und der Glaube einzig an sich selbst.

Kafkas Werk ist wirklich lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 13.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich musste dieses Buch für mein Abitur lesen. Da sich viele Schüler schon damit befassen mussten, hatte ich schon viele Meinungen über das Buch gehört, zum größten Teil negativ. Als ich dass Buch jedoch in die Hand nahm, war ich positiv überrascht. Es war mit Abstand das Beste Werk... Ich musste dieses Buch für mein Abitur lesen. Da sich viele Schüler schon damit befassen mussten, hatte ich schon viele Meinungen über das Buch gehört, zum größten Teil negativ. Als ich dass Buch jedoch in die Hand nahm, war ich positiv überrascht. Es war mit Abstand das Beste Werk dass im Abitur verwendet wurde und ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Hineinversetzen in die Figuren. Ich konnte also glücklicherweise die Meinungen meiner Mitschüler nicht bestätigen.

Absurd
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit der Lektüre dieses Buches stürzt man in den tragikomischen Kosmos des Franz Kafka. Hilflose Ungewissheit quälen den Bankbeamten Josef K., nachdem er ohne Angabe von Gründen und "ohne daß er etwas Böses getan hätte" eines Morgens verhaftet wurde. Josef K. dringt auf Dachböden als Orte einer undurchschaubaren Gerichtsbarkeit vor... Mit der Lektüre dieses Buches stürzt man in den tragikomischen Kosmos des Franz Kafka. Hilflose Ungewissheit quälen den Bankbeamten Josef K., nachdem er ohne Angabe von Gründen und "ohne daß er etwas Böses getan hätte" eines Morgens verhaftet wurde. Josef K. dringt auf Dachböden als Orte einer undurchschaubaren Gerichtsbarkeit vor und begegnet Personen, von denen er sich vergeblich Hilfe erhofft. Ohnmächtig und einsam irrt er auf der Suche nach Klarheit und Aufklärung herum, gerät immer wieder in bizarre Situationen, die in ihrer dunklen Absurdität stets auch tragikomische Züge aufweisen. Kafkaesk!