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Nebelsturm

Kriminalroman

Öland-Reihe Band 2

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Taschenbuch
Ein kalter, finsterer Oktober auf Öland. Niemand sollte sich jetzt draußen aufhalten. Nebel und Schneestürme kündigen sich an. Joakim hat die Abergläubigen der Insel nicht um Rat gefragt und ist mit seiner Familie auf dem prachtvollen Hof Åludden eingezogen. Aus dem Holz eines Schiffswracks ist das Anwesen errichtet worden. Man sagt, die Leuchtturmbauer haben die Schreie der ertrinkenden Seeleute damals nie vergessen können. Auf den Balken der Scheune stehen noch immer die Namen der Toten eingeritzt, und all seinen Bewohnern hat dieser Ort nur Unglück gebracht. Und dann findet man die Leiche von Joakims Frau Katrine: sie ist tot, ertrunken. Die junge Polizistin Davidsson nimmt sich des Falles an. Was ist mit Åludden? Und welche Rolle spielt Joakims Schwester, zu der die Familie längst den Kontakt abgebrochen hat?
Rezension
»Johan Theorin spielt virtuos mit den Mitteln des Geisterromans. Der Atmosphäre seiner beklemmenden Schilderungen kann man sich nicht entziehen. Die in wechselnden Perspektiven geschriebene Geschichte ist fesselnd. So macht das Buch Appetit auf die nächste Folge des geplanten Öland-Vierteilers.«, Hannoversche Allgemeine, 24.11.2009
Portrait
Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, gehört zu den meistgelesenen Krimiautoren seines Landes. Die vier Bände seines Öland-Quartetts, ausgezeichnet unter anderem mit dem Preis für das Beste Krimidebüt und den Besten Kriminalroman des Jahres sowie dem renommierten CWA International Dagger Award, führten regelmäßig die schwedischen Bestsellerlisten an. Daneben veröffentlichte er den Kriminalroman »So bitterkalt«, der in Schweden ein großer Publikums- und Presseerfolg war.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2010
Sprache Deutsch, Schwedisch
EAN 9783492950855
Verlag Piper
Originaltitel Nattfåk
Dateigröße 2424 KB
Übersetzer Kerstin Schöps
Verkaufsrang 32973
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein harter Winter auf der Insel Öland und ein düsterer Krimi aus Schweden, der sich hinter den Krimis von Mankell nicht verstecken braucht.

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein wirklich gut gestrickter Schweden-Krimi, ziemlich düster mit faszinierenden Charakteren. wer nordische Krimis mag, sollte dringend Johan Theorin lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
11
6
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Schön schaurige Krimiunterhaltung-Mord in verschneiter Einöde- sollten Sie unbedingt lesen

Eiskaltes Öland
von Eliza am 01.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über das Buch: Ausgezeichnet als bester Kriminalroman des Jahres und Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Ein dunkler, rauer Winter auf der schwedischen Insel Öland. Auf dem verlassenen Anwesen Åludden, einem mystischen, beladenen Ort, zieht die junge Familie Westin ein. Die tragische Nachricht vom Ertrinken der Tocht... Über das Buch: Ausgezeichnet als bester Kriminalroman des Jahres und Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Ein dunkler, rauer Winter auf der schwedischen Insel Öland. Auf dem verlassenen Anwesen Åludden, einem mystischen, beladenen Ort, zieht die junge Familie Westin ein. Die tragische Nachricht vom Ertrinken der Tochter Livia scheint die schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. Über den Autor: Johan Theorin, geboren 1963 in Göteborg, gelang schon mit seinem ersten Kriminalroman »Öland«, ausgezeichnet als bestes Krimidebüt des Jahres, ein großer internationaler Erfolg. Als Herbst-Teil seines geplanten Jahreszeiten-Quartetts wurde es in vierzehn Sprachen übersetzt. »Nebelsturm«, dessen Filmoption bereits verkauft ist, spielt im rauen öländischen Winter. Das Buch erhielt in Schweden den Preis für den Besten Kriminalroman des Jahres und wurde mit dem Dagger Award für den besten internationalen Kriminalroman prämiert. Zuletzt erschien von ihm auf Deutsch »So bitterkalt«. Meine Meinung: Es kommt selten vor, dass ich einen Krimi lese, aber ab und zu habe ich Lust dazu und dann vertraue ich meistens auf deutsche oder skandinavische Autoren. Allerdings dürfen die Krimis eines nicht sein: Und das ist blutrünstig. Ich mag sehr gerne die psychologische Spannung zwischen den beiden Buchdeckeln. Johan Theorin ist einer der wenigen Autoren die es bei mir schaffen, dass ich mich in einem Krimi absolut verlieren kann. Bei „Nebelsturm“ lag es vor allen Dingen an der genialen Erzählweise, denn neben der eigentlichen Geschichte liest man noch etwas, was man zunächst überhaupt nicht einordnen kann. Der geübte Leser vermutet natürlich sofort einen Zusammenhang zu der eigentlichen Story, aber wie und warum, dies wird erst ganz am Ende des Romans einleuchtend geschildert. Was mich bei Theorin auch immer wieder begeistert, ist seine Art die schwedische Landschaft zu beschreiben, die Kargheit und Weite, der Wind und der Schnee. Allein das Setting lässt einem einen Schauer über den Rücken jagen, wenn man sich vorstellt in dieser Gegend unterwegs zu sein. Menschliche Abgründe und ein sehr ausgefeiltes psychologisches Profil der Protagonisten sind die Werkzeuge derer sich Johan Theorin bedient um eine Story zu erzählen, die seines Gleichen sucht. Der Schreibstil von Johan Theorin ist relativ nüchtern und sachlich, er ist eher der Autor der seinen Figuren eine etwas geringere Wortwahl zuschreibt, dafür lässt er uns umso mehr an ihren Gedanken teilhaben. „Nebelsturm“ wird definitiv nicht das letzte Buch von Johan Theorin bleiben, welches ich zur Hand genommen habe, denn dieser Autor hat es verdient, dass man seinen Geschichten Aufmerksamkeit schenkt.

Viel Nebel um Nichts
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 04.08.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über knapp 450 Seiten bietet Theorin zweites Werk vieles – allerdings nicht die vom Buchjournal erlebte „Große Kriminalliteratur“. Das liegt in erster Linie daran, dass der Geschichte über eine zu lange Distanz die Zutaten für die Zubereitung der erwarteten Spannung vorenthalten werden und Theorin sich mehr aufs Beschreiben k... Über knapp 450 Seiten bietet Theorin zweites Werk vieles – allerdings nicht die vom Buchjournal erlebte „Große Kriminalliteratur“. Das liegt in erster Linie daran, dass der Geschichte über eine zu lange Distanz die Zutaten für die Zubereitung der erwarteten Spannung vorenthalten werden und Theorin sich mehr aufs Beschreiben konzentriert, als auf das Erzählen. Bis ins kleinste Detail erfährt der Leser, wo welches Möbelstück steht, wie sich welche Tapete in welchem Winkel von der Wand löst und was zwischen Frühstück und Schulbeginn bei Familie Westin sonst noch so passiert. Diese, insbesondere Familienvater Joakim, steht im Mittelpunkt der Handlung, welche sich vor allem auf das alte Gut Aludden konzentriert. Ein großes Haus, gebaut aus dem Holz eines vor langer Zeit vor der Küste gekenterten Schiffs, um das sich einige Legenden ranken und das, fernab der Zivilisation gelegen, ein durchaus stimmungsvolles Setting abgibt. Oder besser abgegeben hätte, denn Theorin weiß den leichten Grusel im Stile von „Sixth Sense“ nicht wirklich in Szene zu setzen bzw. im richtigen Maße zu dosieren. Mal kommt der schaurige Kitzel zu seicht daher, an anderer Stelle wird der Phantasie des Lesers wieder zu viel vorweggenommen. Dies ist insofern bedauerlich, da Potenzial für mehr vorhanden gewesen wäre. Theorin schöpft dieses aber, insbesondere bei der Zeichnung seiner Charaktere, nicht aus. So hat mir von allen Beteiligten die toughe, junge Polizistin noch am Besten gefallen, wenngleich ihr Beitrag an der Geschichte letztlich eher marginal ausfällt und vor allem der Beziehungsstress mit ihrem Ausbilder in Erinnerung bleibt. Überhaupt leiden, typisch skandinavisch, sämtliche Protagonisten sehr viel. Zwar ist man diese Nordlicht-Tristesse von Mankell, Indridason und Co. gewohnt – selten kam sie mir aber so überzogen vor, wie hier. Durch diese andauernde Melancholie wirkt die Geschichte erschreckend leblos und fad, hat der Krimiplot große Probleme, in die Gänge zu kommen. Die Trumpfkarte Atmosphäre, welche viele begeisterte Leser von „Nebelsturm“ zücken, zieht in meinem Fall leider nicht. Die Frage „Wie wie viel Seiten sind es eigentlich noch?“ stellte ich mir wesentlich öfter, als die nach der Identität des Mörders. So wäre das Buch fast auch in der Ecke gelandet, hätte Theorin dann nicht doch noch hundert Seiten vor Schluss endlich die Kurve bekommen. Plötzlich ist der Rhythmus dar, fügen sich die über dreihundert Seiten parallel laufenden Handlungsstränge zusammen, verleiht der namensgebende „Nebelsturm“ der so lang hinplätschernden Story etwas Tempo. Der „Showdown“ im Tiefschnee sorgt nun für Spannung, die Auflösung des Falles sogar für die ein oder andere Überraschung. Das kann aber am Ende nicht für die vielen Längen entschädigen oder gar die vielen Lobpreisungen rechtfertigen. Insgesamt ist Theorins zweiter Krimi ein gefälliger, aber auch enttäuschend unspektakulärer und biederer Skandinavien-Krimi, dessen Schauerelemente allzu oft wirkungslos verpuffen und der einfach zu wenig aus seinen Möglichkeiten macht.