Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Der Besucher

Roman

(33)
Hundreds Hall, ein majestätisches Anwesen im ländlichen England. Hier wohnt die verwitwete Mrs. Ayres mit ihren erwachsenen Kindern Caroline und Roderick. Als der Landarzt Dr. Faraday wegen eines Notfalls herbeigerufen wird, ist er wie gebannt von der geheimnisvollen Atmosphäre des Hauses. Schon bald erfährt er, dass in Hundreds Hall merkwürdige Dinge geschehen: Möbelstücke, die ein Eigenleben führen, kryptische Zeichen, die plötzlich an den Wänden auftauchen, bedrohliche Geräusche, die unerklärbar scheinen.

Dr. Faraday begegnet der wachsenden Panik der Familie zunächst mit Ruhe und Beschwichtigung. Doch das Schicksal der Ayres nimmt unaufhaltsam seinen Lauf - und ist enger mit seinem eigenen verwoben, als er ahnt ...
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 650 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 21.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783838704241
Verlag Bastei Entertainment
Originaltitel The Little Stranger
Dateigröße 705 KB
Übersetzer Ute Leibmann
Verkaufsrang 38.372
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Der Besucher

Der Besucher

von Sarah Waters
(33)
eBook
8,99
+
=
Middlesex

Middlesex

von Jeffrey Eugenides
(28)
eBook
11,99
+
=

für

20,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein ruhig erzähltes Familiendrama im England der 40er Jahre, das mit einer Prise Mystik und Horror im Stile eines Edgar Allan Poe aufwartet. Streckenweise etwas zu breit erzählt. Ein ruhig erzähltes Familiendrama im England der 40er Jahre, das mit einer Prise Mystik und Horror im Stile eines Edgar Allan Poe aufwartet. Streckenweise etwas zu breit erzählt.

Kerstin Mentler, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Viktorianisch schaurig! Viktorianisch schaurig!

„Wie wäre es mit einem Besuch auf "Hundreds Hall"?“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Jetzt als Taschenbuch, ein toller Schmöker
Was fällt ihnen zu alten englischen Landhäusern ein?
"Der Besucher" entführt uns nach Hundreds Hall - dieser Landsitz hat seine beste Zeit schon hinter sich. Was hat es mit den geheimnisvollen Zeichen und Flecken an der Wand, erschreckenden Geräuschen und weiteren Vorkommnissen auf sich? Tauchen sie ein in eine Geschichte voller Überraschungen und Spannung bis zum Schluß. Das Buch wird sie dazu verführen immer weiterzulesen.
Jetzt als Taschenbuch, ein toller Schmöker
Was fällt ihnen zu alten englischen Landhäusern ein?
"Der Besucher" entführt uns nach Hundreds Hall - dieser Landsitz hat seine beste Zeit schon hinter sich. Was hat es mit den geheimnisvollen Zeichen und Flecken an der Wand, erschreckenden Geräuschen und weiteren Vorkommnissen auf sich? Tauchen sie ein in eine Geschichte voller Überraschungen und Spannung bis zum Schluß. Das Buch wird sie dazu verführen immer weiterzulesen.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr anspruchsvoll. Aber auch gut. Sehr anspruchsvoll. Aber auch gut.

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

In einem Buch eine Gesellschaftsstudie, einen Schauerroman und einen literarischen Roman unterzubringen ist eine Meisterleistung. Beim 2x lesen entdeckt man noch mehr Facetten. In einem Buch eine Gesellschaftsstudie, einen Schauerroman und einen literarischen Roman unterzubringen ist eine Meisterleistung. Beim 2x lesen entdeckt man noch mehr Facetten.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Klassisch gruselig und auch Gesellschaftsroman, herrlich altmodisch im besten Sinn. Klassisch gruselig und auch Gesellschaftsroman, herrlich altmodisch im besten Sinn.

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mystisch und geheimnisvoll Mystisch und geheimnisvoll

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Beste viktorianische Unterhaltung. Für einen langen gemütlichen Winterabenden sehr zu empfehlen. Beste viktorianische Unterhaltung. Für einen langen gemütlichen Winterabenden sehr zu empfehlen.

„Wie ein Sog“

D. Fried, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Doktor Faraday in der kleinen Landarztpraxis eines Kollegen zu praktizieren. Eines Tages wird er auf das nahe gelegene Landgut ‚Hundreds Hall’ gerufen, um einem kranken Dienstmädchen beizustehen. So kommt er in Kontakt mit der Familie Ayres – bestehend aus der verwitweten Lady Ayres, ihrem Sohn Roderick und ihrer Tochter Caroline –, die das Anwesen seit Generationen bewohnt. Doch in den letzten Jahren ging es mit der Familie und dem Haus bergab: die Finanzen sind bescheiden, das Haus verfällt zusehend und auch gesundheitlich steht es mit den Bewohnern nicht zum Besten. Doktor Faraday nimmt sich der Familie an und versucht Roderick, der körperlich wie seelisch unter einer Kriegsverletzung leidet, zu helfen. Doch dieser wird immer eigenbrötlerischer und seltsamer, beginnt vom Haus und seltsamen Ereignissen zu faseln. Bei einem abendlichen Diner mit den Nachbarn kommt es zu einem ersten ernsten Zwischenfall. Danach zieht sich die Familie noch mehr zurück, aber Faraday hält den Kontakt aufrecht. Schließlich ist Roderick nicht mehr zu helfen und der Doktor sieht sich gezwungen ihn einzuweisen. Nun legen sich die Schatten der Schwermut und gesundheitliche Probleme über Mrs. Ayres, der der kalte Winter im klammen Haus zuzusetzen beginnt. Währenddessen entwickelt Faraday romantische Gefühle für die spröde und abweisende Caroline, die verzweifelt gegen den Niedergang ihrer Familie ankämpft. Faraday versucht zu helfen. +++ Ein seltsamer Roman, anziehend und abstoßend zugleich. Wir erleben den Niedergang einer Familie und den Kampf um eine Liebesbeziehung, festgemacht an einem Herrenhaus voller Eigenleben. Detailreich und einfühlsam schildert die Autorin SARAH WATERS das Herrenhaus ‚Hundreds Hall’ und dessen Bewohner, lässt sich viel Zeit mit der Entwicklung der Geschichte und ihrer Charaktere. So viel, dass es mich zwischenzeitlich – und im Laufe der Handlung immer mal wieder – zu langweilen begann, ich das Buch zur Seite legte und mich fragte: „Was soll das? Wo führt es mich hin?“ Ich griff zu einer anderen Lektüre, doch dann erging es mir wie Dr Faraday: Ich wollte in dieses Haus zurück, seine Geheimnisse erkunden und das (gute?) Ende erleben. Ich kam stets wieder zu diesem Buch zurück und las weiter, war geschockt von den Entwicklungen und ratlos ob der seltsamen Geschehnisse. So färbten die Stimmungen des Hauses auch auf mich ab und ich geriet, wie Dr Faraday, in dessen Sog – nur dass ich das Buch nach der letzten Seite einfach zuschlagen konnte. +++ Lesenswert! Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Doktor Faraday in der kleinen Landarztpraxis eines Kollegen zu praktizieren. Eines Tages wird er auf das nahe gelegene Landgut ‚Hundreds Hall’ gerufen, um einem kranken Dienstmädchen beizustehen. So kommt er in Kontakt mit der Familie Ayres – bestehend aus der verwitweten Lady Ayres, ihrem Sohn Roderick und ihrer Tochter Caroline –, die das Anwesen seit Generationen bewohnt. Doch in den letzten Jahren ging es mit der Familie und dem Haus bergab: die Finanzen sind bescheiden, das Haus verfällt zusehend und auch gesundheitlich steht es mit den Bewohnern nicht zum Besten. Doktor Faraday nimmt sich der Familie an und versucht Roderick, der körperlich wie seelisch unter einer Kriegsverletzung leidet, zu helfen. Doch dieser wird immer eigenbrötlerischer und seltsamer, beginnt vom Haus und seltsamen Ereignissen zu faseln. Bei einem abendlichen Diner mit den Nachbarn kommt es zu einem ersten ernsten Zwischenfall. Danach zieht sich die Familie noch mehr zurück, aber Faraday hält den Kontakt aufrecht. Schließlich ist Roderick nicht mehr zu helfen und der Doktor sieht sich gezwungen ihn einzuweisen. Nun legen sich die Schatten der Schwermut und gesundheitliche Probleme über Mrs. Ayres, der der kalte Winter im klammen Haus zuzusetzen beginnt. Währenddessen entwickelt Faraday romantische Gefühle für die spröde und abweisende Caroline, die verzweifelt gegen den Niedergang ihrer Familie ankämpft. Faraday versucht zu helfen. +++ Ein seltsamer Roman, anziehend und abstoßend zugleich. Wir erleben den Niedergang einer Familie und den Kampf um eine Liebesbeziehung, festgemacht an einem Herrenhaus voller Eigenleben. Detailreich und einfühlsam schildert die Autorin SARAH WATERS das Herrenhaus ‚Hundreds Hall’ und dessen Bewohner, lässt sich viel Zeit mit der Entwicklung der Geschichte und ihrer Charaktere. So viel, dass es mich zwischenzeitlich – und im Laufe der Handlung immer mal wieder – zu langweilen begann, ich das Buch zur Seite legte und mich fragte: „Was soll das? Wo führt es mich hin?“ Ich griff zu einer anderen Lektüre, doch dann erging es mir wie Dr Faraday: Ich wollte in dieses Haus zurück, seine Geheimnisse erkunden und das (gute?) Ende erleben. Ich kam stets wieder zu diesem Buch zurück und las weiter, war geschockt von den Entwicklungen und ratlos ob der seltsamen Geschehnisse. So färbten die Stimmungen des Hauses auch auf mich ab und ich geriet, wie Dr Faraday, in dessen Sog – nur dass ich das Buch nach der letzten Seite einfach zuschlagen konnte. +++ Lesenswert!

„Dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen“

Monika Schories, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Dr. Faraday wird sonntags wegen eines Notfalls auf Gut Hundreds Hall gerufen.

Hier wohnt die Witwe Mrs. Ayres mit ihren erwachsenen Kindern Caroline und Roderick.
Er ist von der geheimnisvollen Atmosphäre des Hauses und seiner Bewohner sofort wie gebannt.
In diesem Haus ereignen sich merkwürdige Dinge.

Der Roman ist erschreckend schaurig und schön geschrieben.
Die Britin Sarah Waters zieht uns mit ihrer Geschichte sofort in ihren Bann.
Es werden mehr Dinge verheimlicht als aufgedeckt. Immer wieder versucht man die rätselhaftn Dinge zu erklären und zu verstehen.
Geschickt gelingt es der Autorin den Leser im Dunkeln zu lassen.
Dr. Faraday wird sonntags wegen eines Notfalls auf Gut Hundreds Hall gerufen.

Hier wohnt die Witwe Mrs. Ayres mit ihren erwachsenen Kindern Caroline und Roderick.
Er ist von der geheimnisvollen Atmosphäre des Hauses und seiner Bewohner sofort wie gebannt.
In diesem Haus ereignen sich merkwürdige Dinge.

Der Roman ist erschreckend schaurig und schön geschrieben.
Die Britin Sarah Waters zieht uns mit ihrer Geschichte sofort in ihren Bann.
Es werden mehr Dinge verheimlicht als aufgedeckt. Immer wieder versucht man die rätselhaftn Dinge zu erklären und zu verstehen.
Geschickt gelingt es der Autorin den Leser im Dunkeln zu lassen.

„Düster schön !“

Regina Medinger, Thalia-Buchhandlung Ulm

Schon nach den ersten Seiten ist man mittendrin im Geschehen und kann sich Mensch, Haus und Hund bildhaft vorstellen - macht sich Gedanken, was ist, was sein könnte und was sein wird...alles was geschieht, könnte rationale Erklärungen haben (Dr. Faraday)... oder auch nicht. Die Ungewissheit bleibt und ein wohliges Schaudern - ein wirklich gut geschriebener Schmöker für lange Abende und Nächte ! Schon nach den ersten Seiten ist man mittendrin im Geschehen und kann sich Mensch, Haus und Hund bildhaft vorstellen - macht sich Gedanken, was ist, was sein könnte und was sein wird...alles was geschieht, könnte rationale Erklärungen haben (Dr. Faraday)... oder auch nicht. Die Ungewissheit bleibt und ein wohliges Schaudern - ein wirklich gut geschriebener Schmöker für lange Abende und Nächte !

„Wohlig-schaurig“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Sarah Waters zeichnet das Bild einer zu Grunde gehenden Adelsfamilie, deren Schicksal mit ihrem mehr und mehr verfallenden Anwesen „Hundreds Hall“ verknüpft ist.
Zusammen mit dem Erzähler (dem ortsansässigen Arzt) lernt man Mrs Ayres und ihre erwachsenen Kinder Roderick und Caroline als verschroben, aber durchaus liebenswürdig kennen.
Im Laufe der Geschichte ändert sich das Bild, das man sich über die Familie und auch den Erzähler, Dr. Faraday gemacht hat wiederholt.
Nichts ist in diesem alten Herrenhaus wie es scheint und man fasst zu niemanden Vertrauen.
Ein fesselnder Roman mit fein gezeichneten Charakteren und einer Prise Gänsehaut.
Sarah Waters zeichnet das Bild einer zu Grunde gehenden Adelsfamilie, deren Schicksal mit ihrem mehr und mehr verfallenden Anwesen „Hundreds Hall“ verknüpft ist.
Zusammen mit dem Erzähler (dem ortsansässigen Arzt) lernt man Mrs Ayres und ihre erwachsenen Kinder Roderick und Caroline als verschroben, aber durchaus liebenswürdig kennen.
Im Laufe der Geschichte ändert sich das Bild, das man sich über die Familie und auch den Erzähler, Dr. Faraday gemacht hat wiederholt.
Nichts ist in diesem alten Herrenhaus wie es scheint und man fasst zu niemanden Vertrauen.
Ein fesselnder Roman mit fein gezeichneten Charakteren und einer Prise Gänsehaut.

„Feinster Gruselspaß“

M. Hollerbaum, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Der Landarzt Dr. Faraday kehrt nach vielen Jahren in seine Heimat zurück. Als er eines Tages für einen Kollegen einspringen soll, sieht er vor seinen Augen das Anwesen Hundreds Hall seiner Kindheit.

Begeistert fährt er zum Haus hin und ist ziemlich enttäuscht. Das Gebäude weist Schäden auf und der einst so schöne Park ist völlig verwildert. In dieser Atmosphäre
lebt die Familie Ayers und so beginnt eine zarte Freundschaft.

Ein wunderschöner atmosphärischer Gruselroman, der den Leser mit seiner angenehmen Sprache fesselt.
Der Landarzt Dr. Faraday kehrt nach vielen Jahren in seine Heimat zurück. Als er eines Tages für einen Kollegen einspringen soll, sieht er vor seinen Augen das Anwesen Hundreds Hall seiner Kindheit.

Begeistert fährt er zum Haus hin und ist ziemlich enttäuscht. Das Gebäude weist Schäden auf und der einst so schöne Park ist völlig verwildert. In dieser Atmosphäre
lebt die Familie Ayers und so beginnt eine zarte Freundschaft.

Ein wunderschöner atmosphärischer Gruselroman, der den Leser mit seiner angenehmen Sprache fesselt.

„Düster und Geheimnisvoll“

Jutta Mudder, Thalia-Buchhandlung Emden

Die verwitwete Mrs. Ayres lebt mit ihren erwachsenen Kindern Caroline und Roderick auf Hundreds Hall, einem majestätischem Anwesen im ländlichen England. Der Landarzt Dr. Faraday ist wie gebannt von der geheimnisvollen Atmosphäre des Hauses.Es geschehen merkwürdige Dinge: Möbelstücke, die ein Eigenleben führen, bedrohliche Geräusche... . Das Schicksal nimmt unaufhaltsam seinen Lauf und Dr. Faraday ist enger damit verbunden, als er ahnt.

Eine geheimnisvolle Geschichte, manchmal etwas langatmig, trotzdem ist man gespannt auf das Ende.
Die verwitwete Mrs. Ayres lebt mit ihren erwachsenen Kindern Caroline und Roderick auf Hundreds Hall, einem majestätischem Anwesen im ländlichen England. Der Landarzt Dr. Faraday ist wie gebannt von der geheimnisvollen Atmosphäre des Hauses.Es geschehen merkwürdige Dinge: Möbelstücke, die ein Eigenleben führen, bedrohliche Geräusche... . Das Schicksal nimmt unaufhaltsam seinen Lauf und Dr. Faraday ist enger damit verbunden, als er ahnt.

Eine geheimnisvolle Geschichte, manchmal etwas langatmig, trotzdem ist man gespannt auf das Ende.

„Wie ein schwarz-weiß Film“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein altes englisches Herrenhaus: bröckelnder Putz, undichtes Dach, knarrende Fußböden! Die adlige Familie verarmt und auf Witwe, Tochter und Sohn reduziert. Von der einst glorreichen Vergangenheit ist nichts mehr übrig und die Ayres kämpfen ums Überleben nach den Tagen des zweiten Weltkrieges.
Der Landarzt Faraday wird in die tragischen, oft unerklärlichen Ereignisse auf Hundreds Hall hineingezogen und der Leser mit ihm. Und unweigerlich fragt man sich: Ist alles rational erklärbar oder spukt es tatsächlich in dem alten Kasten? Unsicherheit bis zum Ende und ein eleganter Erzählstil machen den "Besucher" zu einem Buch, dass ich ungerne aus der Hand gelegt habe.
Ein altes englisches Herrenhaus: bröckelnder Putz, undichtes Dach, knarrende Fußböden! Die adlige Familie verarmt und auf Witwe, Tochter und Sohn reduziert. Von der einst glorreichen Vergangenheit ist nichts mehr übrig und die Ayres kämpfen ums Überleben nach den Tagen des zweiten Weltkrieges.
Der Landarzt Faraday wird in die tragischen, oft unerklärlichen Ereignisse auf Hundreds Hall hineingezogen und der Leser mit ihm. Und unweigerlich fragt man sich: Ist alles rational erklärbar oder spukt es tatsächlich in dem alten Kasten? Unsicherheit bis zum Ende und ein eleganter Erzählstil machen den "Besucher" zu einem Buch, dass ich ungerne aus der Hand gelegt habe.

„Prickelnder Grusel ohne literweises Blutvergießen“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Einfach wunderbar!
Schon so lange habe ich auf einen guten Schauerroman in der Tradition der alten Klassiker gewartet.
Eine abgeschieden lebende Familie, die ein dunkles Geheimnis umgiebt, wird von einem wunderbar subtil dargestellten Spuk heimgesucht.
Ein Kratzen an einer plötzlich verschlossenen Türe oder das Flüstern in einer alten Rohrleitung vermag hier mehr Gänsehaut zu provozieren als ein axtschwingender Massenmörder in einem Horrorfilm.
Ach ja, und dieser Roman wartet zudem mit einem absolut überraschenden Ende auf.
Einfach wunderbar!
Schon so lange habe ich auf einen guten Schauerroman in der Tradition der alten Klassiker gewartet.
Eine abgeschieden lebende Familie, die ein dunkles Geheimnis umgiebt, wird von einem wunderbar subtil dargestellten Spuk heimgesucht.
Ein Kratzen an einer plötzlich verschlossenen Türe oder das Flüstern in einer alten Rohrleitung vermag hier mehr Gänsehaut zu provozieren als ein axtschwingender Massenmörder in einem Horrorfilm.
Ach ja, und dieser Roman wartet zudem mit einem absolut überraschenden Ende auf.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
10
19
2
1
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wunderbarer Schauerroman der alten Schule.

Der Besucher
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 24.03.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Warum heißt dieses Buch eigentlich "DerBesucher"? Außer, dass er die Geschichte erzählt und eine "Beziehung" mit einem der Hauptcharaktere beginnt, haben die Ereignisse, meiner Ansicht nach, rein gar nichts mit ihm zu tun. Das Buch beginnt schon sehr langweilig mit völlig gestelzten und unnötigen Dialogen; erst ab Seite... Warum heißt dieses Buch eigentlich "DerBesucher"? Außer, dass er die Geschichte erzählt und eine "Beziehung" mit einem der Hauptcharaktere beginnt, haben die Ereignisse, meiner Ansicht nach, rein gar nichts mit ihm zu tun. Das Buch beginnt schon sehr langweilig mit völlig gestelzten und unnötigen Dialogen; erst ab Seite 100 kommt ein bisschen Leben in die Geschichte. Ich musste mich wirklich zwingen, überhaupt bis hierher zu lesen. Ab diesem Zeitpunkt passiert zwar hin und wieder etwas, von Spannung kann aber nicht die Rede sein. Der Schreibstil der Autorin trägt dazu ebenfalls nicht bei, sondern lässt das Buch noch trivialer erscheinen als die Story an sich schon ist. Man hat beim Lesen das Gefühl, alle Elemente schon in anderen Büchern oder Filmen gelesen/gesehen zu haben, es wirkt alles sehr "verbraucht". Zudem werden ständig Klischees abgearbeitet, es taucht nichts Innovatives auf; auch die Aufklärung der Geschehnisse ist sehr dürftig. Eigentlich hatte ich einen spannenden Thriller erwartet, der sich jedoch irgendwie als schnöde Liebesgeschichte entpuppt hat...absolut enttäuschend.

Wahn oder Wirklichkeit?
von Igelmanu66 aus Mülheim am 12.12.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon als Junge hat Dr. Faraday das alte Herrenhaus Hundreds Hall, in dem seine Mutter als Kindermädchen arbeitete, und die dort lebenden Herrschaften bewundert. Als er nun, als praktizierender Landarzt, dorthin zu einem medizinischen Notfall gerufen wird, ist er aufgeregt und stolz zugleich. Kindheitserinnerungen werden wach und zudem hegt... Schon als Junge hat Dr. Faraday das alte Herrenhaus Hundreds Hall, in dem seine Mutter als Kindermädchen arbeitete, und die dort lebenden Herrschaften bewundert. Als er nun, als praktizierender Landarzt, dorthin zu einem medizinischen Notfall gerufen wird, ist er aufgeregt und stolz zugleich. Kindheitserinnerungen werden wach und zudem hegt er die Hoffnung, dass er es nun endlich schaffen wird, auch Patienten aus höheren Gesellschaftskreisen zu bekommen. Bei der Familie Ayres, die auf Hundreds Hall lebt, zeigt sich allerdings, dass das Leben auch dieser höheren Gesellschaft im Nachkriegsengland nicht mehr unbedingt einfach ist. Die Familie ist verarmt, die Instandhaltung des Herrenhauses verschlingt große Summen von Geld. Zudem ist der alte Colonel gestorben und seine Witwe bemüht sich jetzt zusammen mit ihren beiden Kindern, das Haus vor dem Verfall und sich selbst vor dem Verlust des gesellschaftlichen Ansehens zu bewahren. Erschwert wird die Situation noch dadurch, dass der Sohn im Krieg verletzt wurde und dabei scheinbar auch ein Trauma erlitten hat. Und die Tochter lässt aufgrund ihres vernachlässigten äußeren Erscheinungsbildes keine großen Hoffnungen zu, dass ein wohlhabender Mann von angemessenem Stand durch eine Hochzeit der Situation Entspannung bringen könnte. Dr. Faraday wird tatsächlich der Hausarzt der Ayres und erhält nach und nach umfangreiche Einblicke in die persönlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Lebensumstände der Familie. Und nicht nur der Familie… Auf Hundreds Hall geschehen eigenartige Dinge. Unerklärliche Dinge. Es gibt nächtliche Geräusche, sich bewegende Gegenstände und seltsame Flecken an der Wand. „Da is was Böses in diesem Haus.“, sagt schon früh eine 14jährige Hausangestellte. Ist sie nur ein hysterisches junges Mädchen oder steckt vielleicht doch etwas Wahres in dieser Aussage? Die Vorfälle häufen sich, nehmen in ihrem Ausmaß ständig zu. Es gibt erste Unglücksfälle, die ersten Opfer. Die Protagonisten bemühen sich um Erklärungen und verlieren dabei, einer nach dem anderen, den Verstand. Haben wir es hier mit Geistererscheinungen oder mit Wahnvorstellungen zu tun? Selbst der Wissenschaftler Dr. Faraday ist sich am Ende nicht mehr sicher… Sehr gut gefallen hat mir die gruselige Atmosphäre des Buchs. Ich habe mich als Leser an mancher Stelle gefragt, ob diese spezielle Tat jetzt das Werk eines Poltergeistes gewesen ist oder aber von einem der mittlerweile arg psychisch beeinträchtigten Familienmitglieder begangen wurde. Und selbst zum Schluss konnte ich mir da nicht sicher sein. Daher ist dieses Buch für mich ein richtig schöner Schauerroman. Es ist aber auch ein Gesellschaftsroman und befasst sich in großem Umfang mit den Lebensumständen im Nachkriegsengland. Wer sich für so etwas interessiert, wird gut bedient. Nur sollte man keinen Horror erwarten: Auch wenn an der ein oder anderen Stelle etwas Blut fließt, ist dieses Buch kein Schocker. Für mich hat es funktioniert und ich vergebe nur Abzüge für die meiner Meinung nach zu langatmige Schilderung der Liebesgeschichte zwischen Dr. Faraday und der Tochter des Hauses.