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Léon und Louise

Roman

Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.
Portrait
Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen Léon und Louise (Roman, 2011), Fast ein bisschen Frühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne (Roman, 2015) und Das Leben ist gut (Roman, 2016).
 
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783446236929
Verlag Hanser
Dateigröße 1488 KB
Verkaufsrang 30560
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, die nicht unterdrückt werden kann, sei es durch gesellschaftliche Konventionen oder durch den Krieg.

Eine unkonventionelle Liebesgeschichte

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Viel zu spät bin ich dazu gekommen "Léon und Louise" zu lesen und bin jetzt, nach der Lektüre, genau so begeistert, wie mir prophezeit wurde. Diese Liebesgeschichte ist nicht kitschig, absolut zeitlos und durch seinen feinen Humor auch noch stellenweise sehr witzig. Ich kann den Kritikern durchaus Recht geben, dass die Zeichnung des ein oder anderen Charakters nicht so recht gelungen ist. Letztlich bleibt mir "Léon und Louise" aber als wunderbare und erfrischend leichte Lektüre in Erinnerung.

Kundenbewertungen

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Ein wunderschönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.12.2019

Die Liebesgeschichte von Leon und Louise macht nur einen Teil der Schöhnheit dieses Buches aus. Auch die Geschichte der Familie von Leon ist berührend. Besonder interessant ist auch die Einsicht, die man in die neuere französische Geschichte bekommt. Ich möchte dieses Buch sehr empfehlen!

Mehr als nur eine Liebesgeschichte
von Argentumverde aus Patersberg am 18.11.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

(0) Der Leser begleitet Leon durch sein gesamtes Leben. Den jungen Leon in der beginnenden Kriegszeit lernt er als Träumer kennen der unbekümmert in den Tag lebt. Er begleitet ihn auf seinem recht ungewöhnlichen Werdegang und lernt mit ihm gemeinsam Louise kennen. Den erwachsenen Mann begleitet er durch Paris wäh... (0) Der Leser begleitet Leon durch sein gesamtes Leben. Den jungen Leon in der beginnenden Kriegszeit lernt er als Träumer kennen der unbekümmert in den Tag lebt. Er begleitet ihn auf seinem recht ungewöhnlichen Werdegang und lernt mit ihm gemeinsam Louise kennen. Den erwachsenen Mann begleitet er durch Paris während der Hauptkriegsjahre und begegnet mit ihm zusammen eben jener Louise wieder, die ihn als Jugendlichen so gefesselt hat. Die Geschichte wird leicht und beschwingt erzählt, trotz vieler widriger Umstände in ihren Leben, sind beide Protagonisten immer wieder positiv und lebensfroh. Capus gelingt eine Leichtigkeit in seinem Schreibstil, die den Leser gar nicht merken lässt wie die Zeit beim Lesen verrinnt. Verpackt in einer Liebesgeschichte über zwei ganze Menschenleben erzählt der Autor gleichzeitig von Frankreich in den Jahren des 2ten Weltkrieges und gibt ein starkes Bild von Menschen wieder, die sich mutig und intelligent ihren Weg suchen. Ein absolut lesenswertes Buch, das viel mehr ist als nur eine einfache Liebesgeschichte, es ist eine ganze Liebeserklärung an das Leben und auch an die Menschen selbst.

Krieg und Liebe
von NiWa am 28.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Léon und Louise verlieben sich während des 1. Weltkriegs ineinander, doch ein Fliegerangriff trennt sie und jeder denkt, der andere sei tot. Doch 1928 in der Métro in Paris sehen sie sich wieder und stellen fest, dass ihre Liebe die Jahre überdauert hat, obwohl Léon mittlerweile Ehemann und Vater ist. Es war mein erstes Bu... Léon und Louise verlieben sich während des 1. Weltkriegs ineinander, doch ein Fliegerangriff trennt sie und jeder denkt, der andere sei tot. Doch 1928 in der Métro in Paris sehen sie sich wieder und stellen fest, dass ihre Liebe die Jahre überdauert hat, obwohl Léon mittlerweile Ehemann und Vater ist. Es war mein erstes Buch von Alex Capus und ich war sehr neugierig auf die Geschichte von Léon und Louise, dem Liebespaar, das gegen die Widrigkeiten zweier Weltkriege kämpft. Mit seinem unglaublichen Charme hat mich Capus sofort gefangen, denn er lässt die Geschichte tatsächlich beim Begräbnis von Léon beginnen, während sich Louise mitten in der altehrwürdigen Notre Dame mit einer Fahrradhupe von ihrem Geliebten verabschiedet. Wie es in all den Jahren zu dieser skurrilen, aber liebevollen Geste des Abschieds kam, wird von Léons Enkel erzählt, der sich mit herzerwärmender Liebenswürdigkeit der Lebensgeschichte des Großvaters widmet. Diese Lebensgeschichte erstreckt sich über 2 Weltkriege und natürlich spielt in beiden Kriegen seine große Liebe Louise die Hauptrolle. Und genau wie sich die Dramen des 1. Weltkriegs im 2. Weltkrieg wiederholen, wiederholt sich das Drama dieser Liebe ein weiteres Mal, denn während der Besetzung Paris’ durch die Nationalsozialisten wird das unkonventionelle Paar erneut voneinander getrennt. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine nette Liebesgeschichte, die vom zeitgeschichtlichen Bezug zu den Weltkriegen lebt. Mehr war es für mich allerdings nicht. Anfangs empfand ich Léon und Louise durch ihre charmante Eigenart noch als besondere Protagonisten, aber spätestens nach der ersten flüchtigen Begegnung in der Métro hat sich dieser Zauber in Alltagsbanalitäten verabschiedet. Außerdem hat mir die Rolle der Ehefrau - Yvonne - überhaupt nicht gefallen. Obwohl es damals andere Zeiten waren, kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich als Ehefrau auf diese Weise behandeln lässt und damit auch noch zufrieden ist. Teilweise kam es mir vor, als würde Léon als Opfer seiner Ehe dargestellt werden, wobei hier eigentlich er der Täter war. Denn aus Pflichtergebenheit hält er zu Yvonne, und da fragt man sich schon, warum er sie überhaupt geheiratet hat. Ähnlich erging es mir mit der Protagonistin Louise, die zwar als aufregende und selbstbewusste Frau erscheint, aber meiner Meinung nach gar nicht dementsprechend gehandelt hat. Nichtsdestotrotz ist „Léon und Louise“ eine nette Liebesgeschichte und ein interessanter Blick auf die Weltkriege aus französischer Perspektive, die sich durch den ungewöhnlichen Charme des Autors trotz der genannten Kritikpunkte gut lesen lässt. © NiWa