Vereister Sommer

Auf der Suche nach meinem russischen Vater

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Auf der Suche nach meinem russischen Vater

Es ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seiner Eltern nach. Gegen den Widerstand seiner Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. – Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman.

»Aber ihr erster gemeinsamer Sommer war mitten im August schon zu Ende gewesen: vereist, über Nacht. Einen nächsten würde es nicht mehr geben, nie.«
Portrait
Ulrich Schacht wurde 1951 im Frauengefängnis Hoheneck geboren und wuchs in Wismar auf. 1973 in der DDR wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, wurde er 1976 in die Bundesrepublik entlassen. Dort arbeitete er als Feuilletonredakteur und Chefreporter Kultur für Die Welt und Welt am Sonntag. Schacht erhielt verschiedene Preise, Auszeichnungen und Literaturstipendien, u. a. den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus. Er gilt als ein streitbarer Publizist, der sich nicht Konventionen, sondern einer humanistischen Tradition verpflichtet fühlt. Seit 1998 lebt Ulrich Schacht als freier Autor in Schweden.Zuletzt bei Aufbau: „Vereister Sommer“ (2011) und „Grimsey“ (2015).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 221
Erscheinungsdatum 15.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-02729-2
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22/13,6/2,2 cm
Gewicht 320 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 3.838
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„Familie ist - was bleibt“

Th. Kirmse

Es ist erschütternd zu lesen, wie mit Menschen umgegangen wurde, die sich nicht mehr "zu Schulden " kommen ließen als einfach zu lieben. Voller Respekt vor der Stärke von Ulrich Schacht kann am Ende des Buches jeder Leser nur sein. Mit der Distanz von über zehn Jahren schreibt Ulrich über die Suche nach seinem Vater, die ein halbes Leben dauern sollte. Ergreifend ist die Beschreibung des ersten Treffens zwischen Vater und Sohn. Über die Grenzen der Nationalitäten hinaus zeigt sich die innige Verbundenheit beider Männer. Dieses Buch ist eine Familiengeschichte, die die Suche nach der eigenen Identität und Abstammung beginnend bei der stalinistischen Ära der DDR bis zum Ende des 20. Jahrhundert spannt.
Dieses Buch macht Hoffnung, daß allen ideologischen Zwängen der Mensch widerstehen kann, auch wenn er dazu großen Mut, Glaube in sich selbst und an den Sieg der Wahrheit braucht.
Es ist erschütternd zu lesen, wie mit Menschen umgegangen wurde, die sich nicht mehr "zu Schulden " kommen ließen als einfach zu lieben. Voller Respekt vor der Stärke von Ulrich Schacht kann am Ende des Buches jeder Leser nur sein. Mit der Distanz von über zehn Jahren schreibt Ulrich über die Suche nach seinem Vater, die ein halbes Leben dauern sollte. Ergreifend ist die Beschreibung des ersten Treffens zwischen Vater und Sohn. Über die Grenzen der Nationalitäten hinaus zeigt sich die innige Verbundenheit beider Männer. Dieses Buch ist eine Familiengeschichte, die die Suche nach der eigenen Identität und Abstammung beginnend bei der stalinistischen Ära der DDR bis zum Ende des 20. Jahrhundert spannt.
Dieses Buch macht Hoffnung, daß allen ideologischen Zwängen der Mensch widerstehen kann, auch wenn er dazu großen Mut, Glaube in sich selbst und an den Sieg der Wahrheit braucht.

Kundenbewertungen

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Fest im Glauben
von einer Kundin/einem Kunden aus Pinnow am 18.03.2011

Ich habe das Buch voller Spannung, angespannt durchgelesen. Ich habe solche standhafte menschen im Glauben selten erlebt, habe hochachtung vor ihnen. Beim lesen liefen oft die tränen nur so über mein Gesicht. Nie waren sie verzweifelt, immer standhaft. Sie haben nie mit Gott, ihrem Gott gehardert, trotzdem sie viel,... Ich habe das Buch voller Spannung, angespannt durchgelesen. Ich habe solche standhafte menschen im Glauben selten erlebt, habe hochachtung vor ihnen. Beim lesen liefen oft die tränen nur so über mein Gesicht. Nie waren sie verzweifelt, immer standhaft. Sie haben nie mit Gott, ihrem Gott gehardert, trotzdem sie viel, ohne eigenes verschulden durchleiden mussten. Danke Ullrich für dieses Buch.