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Ein schöner Ort zu sterben

Kriminalroman

(3)
Ein Blick in die Tiefen Südafrikas

Ein Ermittler zwischen allen Fronten

»Ein Roman voll von den Rhythmen, Gerüchen und Farben Afrikas ... Malla Nunn ist eine wunderbare Erzählerin, perfekt beschreibt sie eine Ära des Landes. Ihre Geschichte ist so spannend wie faszinierend. Ein großartiges Buch.« Deon Meyer

Südafrika in den fünfziger Jahren, als Männer wie der junge Nelson Mandela verfolgt wurden. Ein englischer Ermittler sucht allein den Mörder eines Buren – und gerät tief in die Geheimnisse eines Dorfes, in dem die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß ganz anders verlaufen als vermutet.

1952 – in einem Dorf an der Grenze zu Mosambik. Die neuen Apartheid-Gesetze sind in Kraft. Kein Weißer darf sich mit einem Schwarzen einlassen. Als Captain Pretorius, ein Bure, erschossen aufgefunden wird, beginnt Detective Emmanuel Cooper, ein Engländer aus Johannisburg, zu ermitteln - allein, ohne jede Unterstützung. Doch schnell gerät die Ermittlung außer Kontrolle. Die Familie des Toten präsentiert ihm sogleich einen Verdächtigen, und eine Spezialeinheit stellt ihn kalt, weil sie Apartheid-Gegner jagen will. Als Cooper von einem schwarzen Mädchen erfährt, dass die Weste des Toten keineswegs so weiß war, wie seine Söhne behaupten, ist er plötzlich selbst in höchster Gefahr. Und da sind noch die Schatten seiner eigenen Vergangenheit, denen er sich stellen muss, will er diesen Fall lösen – und überleben.
Portrait
Malla Nunn wurde in Swasiland geboren und hat mit ihrer Familie lange in Südafrika gelebt. Als Filmemacherin erhielt sie mehrere Auszeichnungen. In diesem Roman hat sie ihre eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ihre Eltern lernten sich in den fünfziger Jahren kennen, als es für einen Weißen verboten war, eine Nicht-Weiße zu heiraten. Bei Aufbau erschien von ihr ebenfalls der erste Roman über Emmanuel Cooper: „Ein schöner Ort zu sterben“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 28.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2683-3
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/3,2 cm
Gewicht 330 g
Originaltitel A beautiful place to die
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Armin Gontermann
Buch (Taschenbuch)
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Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Das Apartheidgesetz in seinen Anfängen, erschreckend, mit welcher Brutalität es durchgesetzt wurde.Ein guter Krimi, gleichzeitig Gesellschaftsroman. Das Apartheidgesetz in seinen Anfängen, erschreckend, mit welcher Brutalität es durchgesetzt wurde.Ein guter Krimi, gleichzeitig Gesellschaftsroman.

„Ein erschreckender Einblick in das Südafrika der fünfziger Jahre“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine neue Krimiautorin aus Südafrika. Malla Nunn gibt uns in ihrem Krimi „Ein schöner Ort zu sterben“ einen erschreckenden Einblick in die Politik der Rassentrennung Südafrikas in den fünfziger Jahren. In einem kleinen Dorf an der Grenze zu Mosambik wird Polizei Captain Pretorius, ein Bure, erschossen aufgefunden. Als Ermittler wird der vom 2. Weltkrieg traumatisierte Engländer Emmanuel Cooper aus Johannisburg eingesetzt. Der Familie des Opfers ist sehr schnell klar, dass farbige oder schwarze Mitbürger den Captain ermordet haben müssen, doch da der Detective Sergeant auch in andere, weiße Richtungen ermittelt, nutzt die Familie ihre politischen Beziehungen und holt den südafrikanischen Geheimdienst Security Branch in ihr Dorf. Die Security Branch ermittelt sehr einseitig und Emmanuel Cooper gerät durch seinen Gerechtigkeitssinn in höchste Gefahr.

Malla Nunn beschreibt dieses Szenario sehr detailgetreu und vermittelt somit ein abschreckendes Bild von Südafrika, wo die Apartheid-Gesetze gerade frisch in Kraft getreten sind. Besonders der schwarze Constable Samuel Shabalala und der Jude Daniel Zweigman, die beide bemüht sind, die Wahrheit ans Licht zu bringen, erfahren immer wieder die Grenzen, die ihnen im „Burenland“ gesetzt sind. Die ganze Geschichte ist für mich gerade dadurch so besonders erschütternd, weil in Europa vor kurzem erst die Nazi-Gräuel zu Ende gegangen sind und trotzdem träumen die südafrikanischen Buren von ihrer leitenden Rolle in der Welt. Ein sehr gut gemachter politischer Krimi, der bei mir Gänsehaut ausgelöst hat. Absolut lesenswert.

Im April 2011 erscheint der neue Krimi im Hardcover von ihr – „Lass die Toten ruhen“. Ich bin schon sehr gespannt!
Eine neue Krimiautorin aus Südafrika. Malla Nunn gibt uns in ihrem Krimi „Ein schöner Ort zu sterben“ einen erschreckenden Einblick in die Politik der Rassentrennung Südafrikas in den fünfziger Jahren. In einem kleinen Dorf an der Grenze zu Mosambik wird Polizei Captain Pretorius, ein Bure, erschossen aufgefunden. Als Ermittler wird der vom 2. Weltkrieg traumatisierte Engländer Emmanuel Cooper aus Johannisburg eingesetzt. Der Familie des Opfers ist sehr schnell klar, dass farbige oder schwarze Mitbürger den Captain ermordet haben müssen, doch da der Detective Sergeant auch in andere, weiße Richtungen ermittelt, nutzt die Familie ihre politischen Beziehungen und holt den südafrikanischen Geheimdienst Security Branch in ihr Dorf. Die Security Branch ermittelt sehr einseitig und Emmanuel Cooper gerät durch seinen Gerechtigkeitssinn in höchste Gefahr.

Malla Nunn beschreibt dieses Szenario sehr detailgetreu und vermittelt somit ein abschreckendes Bild von Südafrika, wo die Apartheid-Gesetze gerade frisch in Kraft getreten sind. Besonders der schwarze Constable Samuel Shabalala und der Jude Daniel Zweigman, die beide bemüht sind, die Wahrheit ans Licht zu bringen, erfahren immer wieder die Grenzen, die ihnen im „Burenland“ gesetzt sind. Die ganze Geschichte ist für mich gerade dadurch so besonders erschütternd, weil in Europa vor kurzem erst die Nazi-Gräuel zu Ende gegangen sind und trotzdem träumen die südafrikanischen Buren von ihrer leitenden Rolle in der Welt. Ein sehr gut gemachter politischer Krimi, der bei mir Gänsehaut ausgelöst hat. Absolut lesenswert.

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„836 Minuten atemlose Spannung“

Sabine Geburzky, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Südafrika in den 50er Jahren. Die Arpatheitsgesetze werden strikt durchgesetzt. Vor diesem Hintergrund wird Captain Pretorius, ein Bure, ermordet. Detective Cooper stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als sich auch noch der Geheimdienst in die ERmittlungen einschaltet wird es noch spannender. Südafrika in den 50er Jahren. Die Arpatheitsgesetze werden strikt durchgesetzt. Vor diesem Hintergrund wird Captain Pretorius, ein Bure, ermordet. Detective Cooper stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als sich auch noch der Geheimdienst in die ERmittlungen einschaltet wird es noch spannender.

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