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Ava und die STADT des schwarzen Engels

Ein STADTroman

Andreas Dresen

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Beschreibung

Ein Golem mitten in der Stadt, am helllichten Tag – Fahrat traut seinen Augen nicht. Normale Menschen können das Lehm-Wesen nicht sehen, aber selbst für den jungen Schwertler ist das ein besorgniserregender Anblick. Obwohl er normalerweise einen guten Wein jedem Abenteuer vorzieht, folgt er dem Ungeheuer. Und stößt auf Ava. Die junge Frau ist offenbar ein gewöhnlicher Mensch. Aber verstört behauptet sie, ein schwarzer Engel habe ihre neugeborenen Zwillinge geraubt. Doch was sollte ausgerechnet Morton, Vizekanzler des STADTrates und Veranstalter des Hexensabbats, mit zwei Menschenkindern anfangen? Haben die Vorfälle etwas mit dem Grauen zu tun, das außerhalb der STADT lauert?
Fahrats Gutmütigkeit und sein Schwertler-Stolz lassen ihn nicht mehr von Avas Seite weichen. Doch bald weiß der junge Abenteurer nicht mehr, für wen sich eine neue Welt auftut - für die Menschenfrau Ava, die auf der Suche nach ihren Kindern fluchenden Hexen, LKW-Chimären und lauernden Waldwürgern begegnet – oder für Fahrat, dessen Welt nicht die zu sein scheint, für die er sie immer gehalten hat.

Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert – von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Und so findet sich in seinen Kurzgeschichten genauso wie in seinem Debütroman "Ava und die STADT des schwarzen Engels" eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 180
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-002-3
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,8/2 cm
Gewicht 250 g
Auflage 1

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Ein Schwertler, der kein Abenteurer sein will
von dark_angel aus Ulm am 03.05.2012

Die Menschen leben Seite an Seite mit Hexen, Kobolden und anderen magischen Wesen, ohne dass sie davon wissen. Eines Tages erblickt der Schwertler Fahrat deReemer einen Golem, der ganz eindeutig auf der Suche nach seinem Opfer ist. Auch wenn Fahrat sich geschworen hat, keine Abenteuer einzugehen und damit mit der Familientraditi... Die Menschen leben Seite an Seite mit Hexen, Kobolden und anderen magischen Wesen, ohne dass sie davon wissen. Eines Tages erblickt der Schwertler Fahrat deReemer einen Golem, der ganz eindeutig auf der Suche nach seinem Opfer ist. Auch wenn Fahrat sich geschworen hat, keine Abenteuer einzugehen und damit mit der Familientradition zu brechen, lässt es sich nicht vermeiden, dass er der jungen Ava begegnet und sie vor dem Golem rettet. Ava ist ein normaler Mensch und behauptet, ein schwarzer Engel habe ihre Zwillinge gestohlen. Doch was bezweckt der schwarze Engel mit zwei Menschenkinder? Ehe Fahrat es sich versieht, befindet er sich mit Ava auf der Flucht und tritt sein erstes großes Abenteuer an... "Ava und die STADT des schwarzen Engels" ist ein kurzer und flüssig zu lesender Urban-Fantasy-Roman. Seine knapp zweihundert Seiten beweisen, dass ein Fantasy-Roman nicht unbedingt doppelt so viele Seiten beinhalten muss, um gute Unterhaltung zu bieten. Der Roman ist gut durchdacht und die STADT-Welt nicht zu kompliziert aufgebaut, so dass der Leser sich sehr schnell in dieser Welt zurechtfindet. Andreas Dresen legt sein Augenmerk darauf, die Handlung geradlinig voranzutreiben und verzichtet dabei auf große Ausschmückungen. Persönlich sind mir dadurch die Charaktere leider ein wenig auf der Strecke geblieben. Sie werden zwar eingeführt und erhalten eine Vergangenheit, doch sie wirken trotzdem etwas distanziert, so dass ich Mühe hatte, sie wirklich zu mögen. Einzig Fahrat wirkte wirklich glaubwürdig. Doch dies verzeiht man schnell, denn der Roman bietet gute Unterhaltung mit spannenden Gefahrensituationen. Da der Roman sozusagen als Auftakt dient, darf man mit weiteren Abenteuer an Fahrats Seite rechnen.

Ava und die STADT des schwarzen Engels
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 12.02.2012

Fahrat ist Schwertler und von einer eher gemäßigten und ruhigen Art. Im Gegensatz zu anderen Schwertlern sehnt sich sein Herz nicht nach Abenteuern, lieber lebt er ganz ruhig und beschaulich sein Leben und lässt es sich gut gehen. Fahrat war nicht immer so, aber als er feststellen musste, dass er den Ansprüchen seines Vaters nie... Fahrat ist Schwertler und von einer eher gemäßigten und ruhigen Art. Im Gegensatz zu anderen Schwertlern sehnt sich sein Herz nicht nach Abenteuern, lieber lebt er ganz ruhig und beschaulich sein Leben und lässt es sich gut gehen. Fahrat war nicht immer so, aber als er feststellen musste, dass er den Ansprüchen seines Vaters nie genügen würde, hat er es gar nicht erst probiert. Eines Tages sieht er in der STADT, mitten auf der Straße, einen Golem. Er kann ihn sehen, er lebt in der Zwischenwelt der STADT, normalen Menschen jedoch bleibt er verborgen. Aber was sucht der Golem hier? Wer hat ihn erschaffen und mit welchem Auftrag? Fahrat folgt dem Golem und vernichtet diesen, als er eine junge Frau angreift, Ava. Ava scheint ein ganz normaler Mensch zu sein, sie besitzt keine spezielle Aura, die alle Wesen der Zwischenwelt haben und dennoch hat auch sie den Golem gesehen. Wie ist das möglich? Fahrat beschließt, der jungen Frau, die unter Schock steht, zu helfen. Er nimmt sie mit zu sich, trifft dort jedoch auf seine Ex-Freundin, die Hexe Baddha. Es kommt zum Streit zwischen den Beiden, wie gewöhnlich, wenn sie sich über den Weg laufen. Nachdem sie sich beruhigt haben, erzählt Ava ihnen ihre Geschichte. Vor etwa einem Jahr brachte sie Zwillinge zur Welt. Wer der Vater ist, weiß sie nicht, denn sie kann sich nicht an ihn erinnern. Nach der Geburt sagte man ihr, ihre Kinder wären gestorben, doch sie beharrt darauf, dass sie gesehen hat, wie eine Krankenschwester ihre Kinder einem Mann mit schwarzen Flügeln übergeben hat. Jetzt ist Fahrat und Baddha klar, dass Ava in großen Schwierigkeiten steckt, denn in der STADT gibt es nur einen Mann mit schwarzen Flügeln: Morton, den Vizekanzler und somit zweitmächtigste Mann der STADT und Herr über alle Hexen. Baddha weiß, dass sie Fahrat und Ava verraten wird, sobald sie Morton sieht und somit bleibt den Beiden nichts anders übrig als zu fliehen. Doch wohin, denn die Häscher Mortons sind überall und Ava will um jeden Preis ihre Kinder wieder finden? Eine Flucht durch eine unglaubliche Welt beginnt, in der Fahrat und Ava mehr als einmal beweisen müssen, was in ihnen steckt. Fantastisch - das ist das Wort, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich an dieses Buch denke. Der Plot ist wunderbar ausgearbeitet und die Handlung sowie alle Wesen der Zwischenwelt der STADT wurden derart farbenfroh und detailreich in Szene gesetzt, ich konnte mir alles jederzeit bildlich vorstellen. Den Schreibstil empfand ich als leicht verständlich und spannend gehalten, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Ganz wunderbar fand ich vor allem die Wandlung Fahrats beschrieben, wie dieser eher faule und träge Schwertler immer wieder über sich hinaus wächst, nur um sein Wort gegenüber Ava zu halten, ihr zu helfen. Ava wurde als sehr willensstark dargestellt, sie war mir sofort sympathisch. Es handelt sich bei diesem Buch um das erste Buch des Autoren, das ich gelesen habe, aber es war bestimmt nicht das letzte!

Tolle Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2011

Ich finde die Geschichte sehr gelungen, auch wenn der Autor nur an der Oberfläche kratzt und nicht allzu sehr auf die Charaktere eingeht, hat mich "Ava und die STADT des schwarzen Engels" sehr fasziniert. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von diesen "LKW-Chimären" und "Waldwürgern", da ich mir darunter überhaupt nichts vorstell... Ich finde die Geschichte sehr gelungen, auch wenn der Autor nur an der Oberfläche kratzt und nicht allzu sehr auf die Charaktere eingeht, hat mich "Ava und die STADT des schwarzen Engels" sehr fasziniert. Ich war anfangs etwas abgeschreckt von diesen "LKW-Chimären" und "Waldwürgern", da ich mir darunter überhaupt nichts vorstellen konnte, aber Andreas Dresen hat es sehr gut dargestellt, sodass ich mir bestens ein Bild machen konnte. Trotzdem hätte ich mir mehr Details, mehr Tiefgang gewünscht, aber bei 200 Seiten ist das wahrscheinlich nicht möglich. Der Schreibstil war sehr interessant, spannend, flüssig, klar und direkt, so muss das sein! :-) Ich denke, dass jeder Fantasy-Liebhaber seinen Spaß mit dem Buch haben wird, denn die Geschichte hat auch ein paar lustige Seiten! :-) Fahrat, zum Beispiel, ist eigentlich ein kleiner Taugenichts mit Winterspeck, seine Familie will, dass er ein Abenteurer oder Held wird, doch Fahrat denkt sich : NÖ! :-) Das ändert sich natürlich, als er Ava trifft, er wird einfach mit hineingezogen und kann sich vor dem Abenteuer nicht mehr verstecken. Er nimmt Ava das auch ein bisschen übel, aber sie werden trotzdem Freunde und Fahrat macht auf einmal nicht mehr so einen "Faulenzer-Eindruck". Ava hat eine sehr verschwommene Vergangenheit, sie weiß nicht mehr richtig, was mit ihr passiert ist, oder wie sie schwanger geworden ist. Sie weiß nur, dass man ihre neugeborenen Zwillinge gekidnappt hat und sie will sie wieder haben. Nicht nur für Ava sind die Zwillinge was ganz Besonderes, denn diese Kinder spielen eine große Rolle in der Prophezeiung der STADT. Nun könnt ihr euch sicher denken, wer die Kinder entführt hat, oder? Genau! Der Bösewicht und sein Name ist Morton. Morton ist ein sehr einflussreicher Mann, er ist der Vizekanzler der 2.Welt, der STADT, die neben der menschlichen Welt existiert. Mit seinem Einfluss veranlasst er die Suche nach Ava und Fahrat, um seine Macht zu sichern. Wenn Ava stirbt, kann sie ihm nicht mehr die Zwillinge stehlen. So entwickelt sich eine Hetzjagd, mit jeder Menge Überraschungen! Ob Ava ihre Kinder wieder bekommt und Fahrat ein richtiger Abenteurer wird, dass müsst ihr schon selbst rausfinden! ;-) Ich freue mich schon auf den 2. Teil! Fazit Das Lesen hat sehr großen Spaß gemacht! Ich war fasziniert von all den merkwürdigen Geschöpfen, die in Andreas Dresen´s Buch hausten! Nur der Tiefgang hat mit etwas gefehlt, ansonsten eine tolle Geschichte!


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  • Prolog:
    „Verdammt, war die sauer. Aber ich werde es ihr schon noch zeigen.“ Fahrat stolperte über einen kleinen Stein und fluchte laut. „Dann wird sie sehen, was ich drauf habe. Dass ich genauso erfolgreich bin, wie sie. Ich werde ihr etwas Großartiges, etwas Spektakuläres mitbringen! Eine Trophäe, einen Schatz, einen Ring …“
    „Würdest du jetzt bitte ruhig sein?“ Foren hatte Schwierigkeiten, sich auf seine Aussprache zu konzentrieren. Vor seinen Augen verschwamm alles, der Wald lag wie unter einem dünnen Schleier. Oder war das tatsächlich Nebel? Er wusste es nicht und schwor sich, nie wieder so viel zu trinken. Das Gelage heute sollte eine Ausnahme bleiben. Aber sie hatten ja einen guten Anlass gehabt: Sie hatten seine Priesterweihe gefeiert.
    „Vergiss nicht, warum wir hier sind!“, flüsterte er mit schwerer Zunge.
    „Ich werde ihr beweisen, was ich drauf hab, darum bin ich hier.“ Fahrat fuchtelte ein wenig mit seinem Schwert in der Luft, dann hielt er plötzlich inne und grinste. „Wir haben es geschafft! Wir sind draußen.“ Diese Erkenntnis besserte seine Laune. Der junge Schwertler lachte und kniff die Augen zusammen, um in der Dunkelheit etwas erkennen zu können. „Wir haben es tatsächlich geschafft“, murmelte er. „Abenteuer, hier kommt Fahrat.“
    Foren schüttelte den Kopf. „Ich glaube immer noch nicht, dass ich mich darauf eingelassen habe. Nur weil du deiner Amazone etwas beweisen willst, haben wir uns strafbar gemacht. Es ist verboten, die STADT zu verlassen, und es gibt einen guten Grund dafür.“
    „Ich weiß, ich weiß …“, Fahrat winkte ab. Er zog eine Flasche aus seiner Hosentasche und bot sie Foren an. „Selbstgebraut, nach Familienrezept.“
    Foren schüttelte erneut den Kopf. „Du und deine Familie. Danke, aber mir ist schon schlecht.“ Fahrat zuckte mit den Schultern und nahm einen tiefen Zug aus der Bierflasche.
    „Ich werde es schaffen“, schwafelte Fahrat weiter. „Mein Vater nervt langsam. Ich solle endlich anfangen Geld zu verdienen. In meinem Alter hätte er schon den Schatz unter dem Dom entdeckt und allein nach Hause gebracht.“
    „Ich weiß, ich weiß“, sagte jetzt Foren. „Du hast mir die Geschichte schon so oft erzählt.“
    „Und jetzt fängt sie auch noch damit an. Ich stehe kurz vor meiner Prüfung! Wie soll ich da Zeit fürs Geld verdienen finden? Sag mir das mal. Sie behauptet doch tatsächlich, ich wäre nur zu faul. Pah!“ Fahrat spuckte auf die Erde.
    „Bist du ja auch“, murmelte Foren und bemerkte entsetzt, dass seine neue Robe, die er für die Zeremonie gekauft hatte, bereits deutlich sichtbare Flecken bekommen hatte. Fahrat schien ihn nicht gehört zu haben.
    „Ich sollte es so machen wie mein Großvater“, redete er weiter. „Einfach abhauen.“ Er lachte wieder. „Draußen sind wir ja schon mal.“ Jetzt lief er johlend zwischen den dünnen Birkenstämmen hindurch, die zusammen mit einer Vielzahl von Sträuchern den dichten Teil des Waldes bildeten, in dem sie sich nun befanden. Foren lief hinterher und bat ihn, endlich ruhig zu sein. Als sie nach einigen Metern stehen blieben, sahen sie sich um. Der Nebel war dichter geworden. In dieser mondlosen Nacht konnten sie keine fünf Meter weit sehen. Foren begann sich zunehmend unwohl zu fühlen. „Und jetzt? Wohin? Hier ist doch nichts.“
    „Schau, da vorne!“ Fahrat zeigte in die Dunkelheit. Foren meinte in dieser Richtung ein schwaches, rotgrünes Glühen zu sehen, das langsam durch die Finsternis auf sie zu schwebte. Etwas knackte im Unterholz hinter ihnen. Sie fuhren herum, die Flasche fiel auf einen Stein und zerbarst mit einem viel zu lauten Knall in tausend Scherben.
    „Hast du das gehört?“ Fahrat umklammerte sein Schwert mit beiden Händen. Foren nickte, den Blick starr nach vorne gerichtet. „Wir sollten beten. Die Göttin kann uns Beistand geben.“
    „Zu spät!“ Fahrat zitterte jetzt. Mit einem lauten Krachen brach etwas aus der Dunkelheit des Waldes und kam auf sie zu. Foren glaubte, Hörner zu erkennen, riesige in sich verdrehte Hörner, und feurige Augen, die ihn durch die Dunkelheit anstarrten. Und es war nicht alleine. Foren drehte sich um und rannte.