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Jagdzeit

Greg, Ken und Art stellten die Elite der amerikanischen Jugend dar. Jetzt haben die drei Karriere gemacht. Doch nebenbei hatten sie schon immer ihren „guten, sauberen, jungenhaften, durch und durch amerikanischen Spaß“ – und ihre dunklen Geheimnisse. Mit kaum erträglicher Spannung wird der Leser durch die Abgründe des „american way of terror“geleitet, die unter der polierten Oberfläche sichtbar werden. Jedes Jahr verbringen die Freunde ein paar Wochen zusammen in ihrer Jagdhütte und gehen ihren Hobbys nach: Jagd und Sex. Also wird jedes Jahr ein Pärchen entführt und muss ein paar Tage lang für „Unterhaltung“ sorgen – anschließend wird es „zur Jagd freigegeben“. Doch irgendwann holen die Schatten der Vergangenheit jeden ein ...
Bislang hat Osborn neun Romane und 24 Drehbücher geschrieben. Einige seiner Romane sind auf Deutsch erschienen, u. a. „Der Maulwurf“, „Köpfe“ und „Mord auf Martha’sVineyard“. David Osborn lebt heute wieder mit seiner Frau in Connecticut.
Portrait
David Osborn wurde 1923 geboren. Schon während seines Studiums an der Columbia University schrieb er erste Stücke für Off Broadway-Theater. 1974 veröffentlichte er mit „Open Season“ (deutsch „Jagdzeit“) einen Welterfolg, der noch im selben Jahr mit Peter Fonda verfilmt wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 03.01.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-209-8
Verlag Pendragon
Maße (L/B/H) 19,3/11,5/2 cm
Gewicht 234 g
Auflage 2
Übersetzer Marcel Keller
Buch (Taschenbuch)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Dieses Buch ist nicht für schwache Nerven. Spannung pur!

Spannend, schonungslos, hart.

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Ken, Greg und Art sind die Prototypen der amerikanischen Elite: erfolgreiche, attraktive Männer in teurer Kleidung, mit feinen Manieren; liebende Väter und geduldige Ehemänner. Der alljährliche Ausflug pünktlich zur Jagdsaison ist für die drei Ritual. Im Gepäck Gewehre, Schrotflinten und jede Menge Munition. Einmal im Jahr streifen sie die trostlosen Ketten der Gesellschaft ab. Sie werden zu rohen, wilden, reißenden Tieren. Jagende, tötende Tiere, die sich schamlos jeder noch so krankhaften Perversion hingeben. Jedes Jahr wird ein Pärchen gekidnappt, das man wieder laufen lässt und schließlich die Treibjagd beginnt. "Das Kugelgewehr ist wahrscheinlich die beste Wahl... wenn der Jäger vorhat, jene äußerst gefährliche Art von Großwild zu jagen, die man Mensch nennt." David Osborns JAGDZEIT wurde bereits 1975 als Fortsetzungskrimi im STERN abgedruckt. Bei PENDRAGON neu editiert, gehört es für mich zum spannendsten, schonungslosesten und härtesten Stoff, den ich je gelesen habe. Die gnadenlos offene Darstellung der mitleidlosen, unnachgiebigen, zielgerichteten Hetzjagd im Kontrast zur Angst, Hoffnungslosigkeit und Entsetzen der Gejagten ist fast unerträglich. Dieses Buch ist ein Alptraum, ein unvorstellbarer, noch nie geträumter Alptraum, so wild und flüchtig er auch je war. Ein Thriller so wuchtig wie ein Schuss aus einer abgesägten Schrotflinte, in dessen obszöne, rauchende Öffnung wir starren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 01.02.2018
Bewertet: anderes Format

Wirklich harte Kost, die erstaunlicherweise schon 40 Jahre auf dem Buckel hat. Jagdzeit gehört zu den kurzen, krassen Romanen, die sich ins Hirn einbrennen.

Hammerharter Thriller
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2011
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Jagen, das ist ein guter, sauberer Männerspaß", sag Ken, Greg und Art - und lächeln dabei verschwörerisch. Denn einmal im Jahr, zur Jagdzeit, toben sie sich aus. Alles, was ihnen vor das Schießeisen kommt, knallen sie nach Herzenslust ab. Der ganze Wald ist in Aufregung und das tut gut nach dem Trott und nach dem Streß und der ... "Jagen, das ist ein guter, sauberer Männerspaß", sag Ken, Greg und Art - und lächeln dabei verschwörerisch. Denn einmal im Jahr, zur Jagdzeit, toben sie sich aus. Alles, was ihnen vor das Schießeisen kommt, knallen sie nach Herzenslust ab. Der ganze Wald ist in Aufregung und das tut gut nach dem Trott und nach dem Streß und der Langeweile im Büro und zu Hause. Höhepunkt ihres Waidmannsheils aber ist die Jagd auf ein Wild besonderer Art, das man lebend fängt, weil es so besser schmeckt. Und wenn sie dann satt nach Hause fahren, freuen sie sich schon auf das nächste Jahr, auf die künftigen Jagdtrophäen: die nächsten zwei Leichen im Wald. ......................... Spannend und hammerhard. Das Buch ist wohl auch verfilmt worden. Bestie Mensch sehr gut beschrieben. Ist aber nix für Leute mit schwachen Nerven!

Wenn das Tier im Menschen von der Kette gelassen wird...
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 15.07.2011

'Jagdzeit' hat mir Angst gemacht. Angst vor dem abgrundtief Bösen, das anscheinend ebenso im Menschen steckt wie das Gute. 'Jagdzeit' ist ein perfides Psychogramm des Bösen. Trocken, hart und realistisch geschildert. "Er konnte den liebenden Vater und geduldigen Ehemann spielen und geschäftlich davon profitieren, und dann je... 'Jagdzeit' hat mir Angst gemacht. Angst vor dem abgrundtief Bösen, das anscheinend ebenso im Menschen steckt wie das Gute. 'Jagdzeit' ist ein perfides Psychogramm des Bösen. Trocken, hart und realistisch geschildert. "Er konnte den liebenden Vater und geduldigen Ehemann spielen und geschäftlich davon profitieren, und dann jedes Jahr für mindestens drei Wochen verschwinden und alles nur Erdenkliche tun, was sich andere Männer nur in ihren wildesten und flüchtigsten Träumen vorstellen konnten. Einmal im Jahr durfte er ein wirklicher Mann sein, genetisch, instinktiv und, genötigt durch die trostlosen Ketten der Gesellschaft im Verein mit dem hysterischen Gekeife emanzipierter Weiber, auch psychisch. Er durfte ein wildes, reißendes Tier sein, ein rohes sexuelles Tier und gleichzeitig ein verschwiegener, verdrehter, komplexer, moderner Mann, der sich schamlos jeder noch so krankhaften Perversionen hingeben kann, die ihm in den Sinn kommen mag.." Und das tun Ken, Greg und Art. Schonungslos und brutal, auf der Suche nach dem ultimativen Kick in jeder Hinsicht. Aber genauso erbarmungslos und präzise werden sie selbst gejagd. Aus den Jägern werden Opfer. Und schon denkt der Leser: ach ja, die Gerechtigkeit, lass sie siegen... Aber es geht nur um Rache. David Osborn läßt den Leser mit der Frage zurück, ob das Alte oder doch das Neue Testament Antworten auf die hier gestellten Fragen bietet. Beurteilen Sie selbst. Allein: es braucht starke Nerven, sich diesen Stoff zu geben. Mich hat er erschüttert. Nach Hubert Selbys 'Der Dämon' ist dies das härteste Buch, das ich jemals gelesen habe.