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Der Weg - Die Herausforderungen - Die Erlebnisse - 3.369 Kilometer alleine als Radpilgervon Schweinfurt am Main nach Santiago de Compostela

Eine Reise durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Spanien - Jakobsweg, Küstenweg

Der Weg ist ein authentisches Reisetagebuch über eine Radtour nach
Santiago de Compostela. Der Autor startet in Mainfranken und radelt in vier
Etappen à zwei Wochen 3369 Kilometer durch Süddeutschland, die westliche
Schweiz, den Südwesten Frankreichs und den Norden Spaniens bis zu diesem
weltbekannten Pilgerort. Pro Tag erfährt der Leser die Erlebnisse, die gefahrenen
Kilometer, den Ort und Preis der Übernachtung sowie die Gedanken
des Tages. Seit vielen Jahren geht Johannes Reichert für zwei Wochen im Jahr
alleine mit dem Fahrrad auf Tour. Nach einem Herzinfarkt 2007 halfen ihm
diese Reisen bei der Überwindung der Krankheit.
Von Unterfranken aus führt diese Radtour 2007 durch den Odenwald und das
Rheintal nach Basel. 2008 wird die Reise durch die westliche Schweiz bis
Arles im Süden Frankreichs fortgesetzt. Von dort startet 2009 die dritte Etappe
durch den Südwesten Frankreichs an die spanische Grenze am Golf von
Biskaya. 2010 führt die vierte und letzte Etappe auf dem Küstenweg (Camino
del Norte) am Atlantik entlang nach Santiago de Compostela.
Dieses Reisetagebuch will den Leser auf eine erlebnisreiche Radtour mitnehmen,
ihm aber auch die Herausforderungen aufzeigen, die Alleinreisende
zu meistern haben. Hilfsbereite Menschen, wunderbare Landschaften und
historische Orte wollen Lust machen, selbst aufzubrechen. Wer keinen
detaillierten Reiseführer erwartet, sich aber für die täglichen Erlebnisse einer
Radtour nach Santiago interessiert, der sollte dieses Buch zur Hand nehmen.
Ein solches Abenteuer kann auch all denjenigen Mut machen, die wie der
Autor nach einer schweren Krankheit wieder körperliche Herausforderungen
suchen. Vieles ist noch immer machbar, man muss sich nur trauen. ------------------ Johannes Reichert
geboren 1956 in Schweinfurt am Main
Studium der BWL und VWL in Saarbrücken
verheiratet, zwei Töchter
Portrait
Johannes Reichert, geboren 1956 in Schweinfurt am Main, Studium der BWL und VWL in Saarbrücken, Mitarbeiter der SKF GmbH, Schweinfurt. Verheiratet, zwei Töchter
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 243
Erscheinungsdatum 18.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942063-61-6
Verlag Wiesenburg
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,7 cm
Gewicht 242 g
Abbildungen mit diversen Karten, Abbildungen, Pilgerstempeln
Auflage 1. Auflage, Nachdruck
Verkaufsrang 122027
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Als Radpilger von Schweinfurt nach Santiago
von Walter am 22.02.2011

Johannes Reichert ist kein Prediger und auch kein Missionar. Mit seinem Buch - Der Weg, Die Herausforderungen, Die Erlebnisse - legt er ein sehr persönliches und überzeugendes Werk vor, das sich auch wegen seiner durchaus kritischen Einstellung zum Pilgern positiv von den zahlreichen Beschreibungen des Jakobswegs abhebt. Wer e... Johannes Reichert ist kein Prediger und auch kein Missionar. Mit seinem Buch - Der Weg, Die Herausforderungen, Die Erlebnisse - legt er ein sehr persönliches und überzeugendes Werk vor, das sich auch wegen seiner durchaus kritischen Einstellung zum Pilgern positiv von den zahlreichen Beschreibungen des Jakobswegs abhebt. Wer eine detaillierte Wegbeschreibung erwartet, wird ebenso enttäuscht, wie der Leser, der sich tiefgreifende religiöse Impulse erhofft. Wer allerdings mit einem Radpilger mitreisen und sich von seinen beeindruckenden Erlebnissen mitreißen lassen möchte, kommt voll auf seine Kosten. Die Geschichte dieses Buchs beginnt mit einem Herzinfarkt des Autors rund zwei Monate vor dem Start seiner ersten von insgesamt vier Etappen, die ihn in den Jahren 2007 bis 2010 nach Santiago de Compostela führen. Dieser Hinterwandinfarkt begleitet Reichert und den Leser, der auf rund 250 Seiten knapp 3.700 Kilometer mitradeln darf vom Kreuzberg, dem heiligen Berg der Franken, bis ins galizische Pilgermekka Santiago. Wir dürfen mit ihm leiden, wenn der Regen die Stimmung drückt. Wir können die Angst nachempfinden, wenn er im Kloster Bischenberg nachts keine Ruhe findet. Wir können uns mit ihm freuen, wenn er am Genfer See ein großes Stück vom Paradies erblickt. Und wir können das Glück kaum fassen, wenn wir nach einem "Scheiß" Tag mit Kälte und Nässe mit dem Autor in der spanischen Luxuswanne das heiße Bad genießen und das Leben wieder lieben. Alles in allem ergeben die Tagebuchaufzeichnungen des Radpilgers Reichert ein buntes, verführerisches Buch, das schnell gelesen ist und das niemand gerne wieder hergibt.

Tagebuch einer Reise nach Santiago - abseits ausgetretener Pfade
von Johannes Reichert am 16.02.2011

Dieses Buch ist in erster Linie ein Reisetagebuch. Der Autor nimmt den Leser auf seinem Fahrrad über 3.369 Kilometer mit auf Tour bis fast ans Ende der Welt. Übernachtet wird in einfachen Quartieren und guten Hotels. Gefahren werden täglich zwischen 50 und 100 Kilometer. Neben der sportlichen Leistung werden in diesem Buch aber ... Dieses Buch ist in erster Linie ein Reisetagebuch. Der Autor nimmt den Leser auf seinem Fahrrad über 3.369 Kilometer mit auf Tour bis fast ans Ende der Welt. Übernachtet wird in einfachen Quartieren und guten Hotels. Gefahren werden täglich zwischen 50 und 100 Kilometer. Neben der sportlichen Leistung werden in diesem Buch aber auch die besonderen Eindrücke auf einem Pilgerweg beschrieben. Bereits sehr früh gesteht der Autor, kein sehr religiöser Mensch zu sein. Daher ist es umso bemerkenswerter, dass er sich auf eine Pilgerreise begibt. Wird auch ihn der Jakobsweg verändern? In humorvoller Weise (der Leser muss schon etwas Spaß verstehen) werden die Erlebnisse erzählt. Man kann in Gedanken mitreisen und sich bei Wind und Wetter durch schöne und weniger schöne Landschaften fahren lassen. Sicher wird dieses Buch nicht jeden Geschmack treffen, eine Portion Humor, Toleranz und Freude am Fahrradfahren sollte schon vorhanden sein. Menschen, die lieber motorisiert reisen, sich mehr für die Kultur der einzelnen Regionen interessieren und gut essen gehen möchten, wird dieses Buch vielleicht enttäuschen. Menschen, die aber Spaß an sportlichen Herausforderungen haben, die eine einfache Kost auf Holzbänken nicht verschmähen und auch einmal eine kritische Bemerkung über religiöse Bräuche ertragen können, denen wird dieses Buch sicher gefallen. Viele Menschen haben dies dem Autor bereits persönlich mitgeteilt. Eine Zumutung? Ja, muten Sie sich dieses Buch doch einfach mal zu und finden Sie heraus, wie es ist, alleine eine solch lange Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen. Schon alleine die Distanz über 3.369 Kilometer unterstreicht eine ganz besondere Leistung.

Er pocht auf sein Recht als Pilger und bezeichnet Rosenkranzbetende Frauen als eine „Katastrophe“
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 31.01.2011

Pilger bezeichnet eine Person, die aus religiösen Gründen in die Fremde geht. Reichert schreibt schon auf den ersten Seiten, er habe mit Religion nicht viel am Hut und ist froh, in den Herbergen nicht darauf angesprochen zu werden. Er wird aber schon beim zweiten Kloster böse, weil man ihm als „Pilger“ kein (billiges) Quartier g... Pilger bezeichnet eine Person, die aus religiösen Gründen in die Fremde geht. Reichert schreibt schon auf den ersten Seiten, er habe mit Religion nicht viel am Hut und ist froh, in den Herbergen nicht darauf angesprochen zu werden. Er wird aber schon beim zweiten Kloster böse, weil man ihm als „Pilger“ kein (billiges) Quartier geben will (weil sie keines haben). Und was die Stempel für seinen „Pilger“ausweis anbelangt, steht er sich recht auf kirchliche Stempel, ärgert sich, wenn diese Büros geschlossen sind und er weltliche Stempel nehmen muss. In Bad Bellingen beschimpft er einen Quartiergeber, der, obwohl ein Schild „Zimmer frei“ draußen hängt, ihm keines gibt, weil er ausgebucht ist. Der Mann möge doch das Schild ändern. Er sucht immer den dosierten, von ihm bestimmten Kontakt zu Katholischem, weist aber gleichzeitig mehrmals die Existenz eines Gottes von sich. Soweit die Ausgangssituation eines Buches, das die Reise mit dem Rad von Franken in Bayern nach Santiago de Compostela in vier Etappen auf vier Jahre verteilt schildert. Von einem Mann, der nach einem Herzinfarkt unbedingt mit dem Rad dorthin will. Viel Raum widmet er seiner schmaler Verpflegung aus Supermärkten. Er bezeichnet die Schweizer Landschaft, durch die er von Basel über Bern nach Genf fährt, als „untypisch für die Schweiz“ – Reichert sollte einmal einen Blick ins Internet werfen: weniger als 50 Prozent der Schweizer Landesfläche sind Berge, somit fuhr er durch eine typisch Schweizer Landschaft! Beschreibungen von den durchfahrenen Regionen sind eher spärlich bis gar nicht zu finden. Beschreibungen von Sehenswertem schon gar nicht. Dafür viel Straßenbeschreibungen und immer wieder hat er Probleme. In Santiago angekommen, nimmt er als der Religion ablehnend gegenüberstehend an der Pilgermesse teil und erwähnt immer wieder, dass er sich auf sein „Pilgeressen“ mit Mitreisenden freut. Und er ist fast neidisch auf die Freude der anderen Pilger in Santiago. Warum, das lässt er offen. Aber dem Fass schlägt es den Boden aus, als er in Llanes, Nordspanien, zunächst schreibt „Ihr Spanier, lange herumpalavern und eigentlich nichts sagen“ (er spricht aber nicht Spanisch), dann setzte er sich in eine Kirche, um sich zu wärmen, wie er schreibt. Als sich einige ältere Damen zum Rosenkranzbeten in der Kirche einfinden, meint Reichert „ Was für eine Katastrophe… Und immer wieder das eintönige Geleier… ich werde bald wahnsinnig…ein solch eintöniges Gemurmel geht irgendwann auch dem geduldigsten Pilger auf die Nerven…“ Ja, was bildet sich eigentlich der nicht religiöse „Pilger“ ein, wenn er sich in ein kirchliches Gebäude setzt und die dort ganz normalen religiösen Riten als „Wahnsinn“ bezeichnet? Zunächst hörte ich an dieser Stelle mit dem Lesen auf, denn was soll noch auf der dritten und vierten Etappe bis zu dieser Aussage alles herabgewürdigt unter dem Deckmäntelchen „Pilger“ werden? Ich habe es dann doch noch zu Ende gelesen, aber das Buch ist eine Zumutung!