Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Harold

Roman

(50)

Alle lieben Harold

Harold bringt sich gerne um. Das ist sein Hobby. Ansonsten ist er Wurstfachverkäufer. Aber seine spezielle Feindin aus der Käseabteilung sorgt dafür, dass Harold entlassen wird. Und dann muss er eine Woche lang auf den 11-jährigen Melvin aufpassen, der behauptet, ein Genie zu sein. Ein hochintelligentes, aber auch altkluges Bürschchen, um genauer zu sein: eine Nervensäge, die den wehrlosen Harold in ein Schlamassel nach dem anderen hineinzieht. Melvin sucht seinen Vater. Harold begibt sich mit auf die Reise und bereut es spätestens, als er die Queen überfährt.

Portrait
Der Autor lebt in England. Oder in Deutschland. Er ist militanter Nichtraucher und schwer übergewichtig. Neulich erst hat er eine neue Kaffeemaschine gekauft. Seine alte war kaputt.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 222
Erscheinungsdatum 12.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43597-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,2 cm
Gewicht 221 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 61.547
Buch (Klappenbroschur)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Schräg, skurril und typisch britisch. Perfekt!
Schräg, skurril und typisch britisch. Perfekt!

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Erinnert nicht zufällig an Harold and Maude. Wirft den Titelhelden in schwere Verwicklungen. Schräg und immer unvorhersehbar. Erinnert nicht zufällig an Harold and Maude. Wirft den Titelhelden in schwere Verwicklungen. Schräg und immer unvorhersehbar.

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Eines der lustigsten Bücher, die ich je gelesen habe! Unbedingt anschaffen, wenn man ein Fan von schwarzem, bissigen Humor und einem Schuss Wahnsinn ist. Herrlich komische Lektür! Eines der lustigsten Bücher, die ich je gelesen habe! Unbedingt anschaffen, wenn man ein Fan von schwarzem, bissigen Humor und einem Schuss Wahnsinn ist. Herrlich komische Lektür!

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Schwarzer Humor vom Feinsten! Ein Roadmovie mit grandios guten Ideen! Schwarzer Humor vom Feinsten! Ein Roadmovie mit grandios guten Ideen!

„Zum Sterben komisch!“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Skurril und lustig kommt "Harold Einzelkind" daher, wie es seinesgleichen sucht. Das absurde Aufeinanderprallen zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, provoziert auf jeder Seite wieder die wunderbarsten, weil unglaublich absurden komischen Szenen. Von vorn bis hinten einfach köstlich. Bitte gerne mehr davon! Skurril und lustig kommt "Harold Einzelkind" daher, wie es seinesgleichen sucht. Das absurde Aufeinanderprallen zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, provoziert auf jeder Seite wieder die wunderbarsten, weil unglaublich absurden komischen Szenen. Von vorn bis hinten einfach köstlich. Bitte gerne mehr davon!

„Herrlich schräg und skurril und großartig gesprochen“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der Roman „Harold“ des anonymen Autoren Einzlkind ist die Entdeckung des Jahres 2010 gewesen. Das Feuilleton hat dieses Buch geliebt. Aber mich hat es ursprünglich gar nicht angesprochen. Doch dann hat es mir eine Freundin empfohlen, als es mir nicht so gut ging. Sie meinte, danach gehe es mir garantiert wieder gut, besonders, wenn ich mich für die Hörbuchausgabe entscheide, die von Benno Führmann vorgelesen wird. Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Hörbüchern, aber dieses ist einfach nur exzellent!

Der Autor, von dem bis heute nicht bekannt ist, ob er Brite oder Deutscher ist, erzählt die Geschichte von Harold und Melvin. Harold ist ein alleinstehender Mann, dem das Schicksal nicht gerade nett mitgespielt hat. Er lebt in London in einer kleinen Wohnung, hat keine wirklichen Freunde und keine echten Hobbies, wenn man davon absieht, dass er sich gerne das Leben nimmt wie sein Namensvetter aus dem Film „Harold und Maude“. Am Anfang des Romans verliert er dann auch noch seinen Job als Wurstverkäufer. Doch Harolds Leben wird komplett umgekrempelt als Melvin in sein Leben tritt. Melvin ist ein 11jähriger Junge, der mit seiner Mutter in Harolds Wohnhaus gezogen ist. Melvins Mutter ist alleinerziehend, der Vater ist unbekannt. Noch! Melvin ist nach eigenen Angaben ein Genie. Für alle anderen ist das Bürschchen zwar ausgesprochen intelligent, aber auch extrem nervig und altklug. Und Gefühle von anderen Menschen beachtet er rein gar nicht. Nun muss Melvins Mutter für eine Woche eine Geschäftsreise machen und vertraut ihren Sohn Harold an, der natürlich unfähig ist, nein zu sagen. Und dann geht es erst richtig los. Harold ist Melvin so gar nicht gewachsen. Und dann kommt Melvin auch noch auf die brillante Idee, nach seinem Vater zu suchen. Er hat schon mal im Internet recherchiert – es kommen nur fünf Männer in Frage. Und die sind in ganz England und Irland verteilt. Und so beginnt ein aberwitziges Roadmovie.

Das Buch sprüht nur so vor verrückten Ideen. Es ist total skurril und enthält den herrlichsten britischen Humor, der teilweise rabenschwarz ist. Und dann das Ganze auch noch vorgelesen – einfach nur Spitze! Danach kann man wirklich nicht mehr schlecht drauf sein

Für all diejenigen Leser, die Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ geliebt haben.
Der Roman „Harold“ des anonymen Autoren Einzlkind ist die Entdeckung des Jahres 2010 gewesen. Das Feuilleton hat dieses Buch geliebt. Aber mich hat es ursprünglich gar nicht angesprochen. Doch dann hat es mir eine Freundin empfohlen, als es mir nicht so gut ging. Sie meinte, danach gehe es mir garantiert wieder gut, besonders, wenn ich mich für die Hörbuchausgabe entscheide, die von Benno Führmann vorgelesen wird. Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund von Hörbüchern, aber dieses ist einfach nur exzellent!

Der Autor, von dem bis heute nicht bekannt ist, ob er Brite oder Deutscher ist, erzählt die Geschichte von Harold und Melvin. Harold ist ein alleinstehender Mann, dem das Schicksal nicht gerade nett mitgespielt hat. Er lebt in London in einer kleinen Wohnung, hat keine wirklichen Freunde und keine echten Hobbies, wenn man davon absieht, dass er sich gerne das Leben nimmt wie sein Namensvetter aus dem Film „Harold und Maude“. Am Anfang des Romans verliert er dann auch noch seinen Job als Wurstverkäufer. Doch Harolds Leben wird komplett umgekrempelt als Melvin in sein Leben tritt. Melvin ist ein 11jähriger Junge, der mit seiner Mutter in Harolds Wohnhaus gezogen ist. Melvins Mutter ist alleinerziehend, der Vater ist unbekannt. Noch! Melvin ist nach eigenen Angaben ein Genie. Für alle anderen ist das Bürschchen zwar ausgesprochen intelligent, aber auch extrem nervig und altklug. Und Gefühle von anderen Menschen beachtet er rein gar nicht. Nun muss Melvins Mutter für eine Woche eine Geschäftsreise machen und vertraut ihren Sohn Harold an, der natürlich unfähig ist, nein zu sagen. Und dann geht es erst richtig los. Harold ist Melvin so gar nicht gewachsen. Und dann kommt Melvin auch noch auf die brillante Idee, nach seinem Vater zu suchen. Er hat schon mal im Internet recherchiert – es kommen nur fünf Männer in Frage. Und die sind in ganz England und Irland verteilt. Und so beginnt ein aberwitziges Roadmovie.

Das Buch sprüht nur so vor verrückten Ideen. Es ist total skurril und enthält den herrlichsten britischen Humor, der teilweise rabenschwarz ist. Und dann das Ganze auch noch vorgelesen – einfach nur Spitze! Danach kann man wirklich nicht mehr schlecht drauf sein

Für all diejenigen Leser, die Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ geliebt haben.

„Sonderlinge auf Abwegen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Harold, 49 Jahre alt, mit eigenwilligem Hobby ( Er simuliert gerne seinen eigenen Selbstmord! ) ist gerade arbeitslos. Deswegen soll er eine Woche lang auf den Sohn seiner Nachbarin aufpassen. Melvin ist 11, hochintelligent und ziemlich altklug. Er will seinen leiblichen Vater finden und überredet Harold ihn zu begleiten. Das ungleiche Paar schlittert von einer misslichen Lage in die Nächste und Harold ist der Verzweiflung nahe.

Zum Schreien komisch, mit viel englischem und schwarzem Humor. Erinnert etwas an Hornbys "About a Boy" nur besser!

Benno Führmann liest mit ruhiger Stimme und sehr gekonnt. Er gibt jeder Figur einen eigenen Stil. Man hört mit viel Vergnügen zu.
Harold, 49 Jahre alt, mit eigenwilligem Hobby ( Er simuliert gerne seinen eigenen Selbstmord! ) ist gerade arbeitslos. Deswegen soll er eine Woche lang auf den Sohn seiner Nachbarin aufpassen. Melvin ist 11, hochintelligent und ziemlich altklug. Er will seinen leiblichen Vater finden und überredet Harold ihn zu begleiten. Das ungleiche Paar schlittert von einer misslichen Lage in die Nächste und Harold ist der Verzweiflung nahe.

Zum Schreien komisch, mit viel englischem und schwarzem Humor. Erinnert etwas an Hornbys "About a Boy" nur besser!

Benno Führmann liest mit ruhiger Stimme und sehr gekonnt. Er gibt jeder Figur einen eigenen Stil. Man hört mit viel Vergnügen zu.

„Zwei Autisten auf Wanderschaft...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Was Don Quichotte seine Lanze war, ist bei Melvin der hyperventilierende Gedanken- und Sprachreichtum. Was Sancho Pansa sein Esel war, ist Harold der Saab, mit dem er die beiden so unterschiedlichen Charaktere stumm in den Kampf gegen die Windmühlenflügel des Alltags führt. Nun, er kann nicht wirklich Auto fahren - konnte Sancho Pansa reiten? Und so bestreiten die beiden ihre Abenteuer und reiten gen Norden...

Dieses Schelmenstück ist ein sprachliches Feuerwerk, in dem so manche (wenn nicht viele - so gar alle?) Facette menschlichen Daseins sein Fett wegbekommt. Jedes Kapitel ist ein Vier Gänge Menü abstrusester Logik eines elfjährigen neunmalklugen Bengels und dessen Neugier auf die Welt und seine Y Chromosom Herkunft, das eine extrem erhöhte intellektuelle Cholesteringefahr darstellt. Jeder Satz, jeder Gedanke ist so reich an Nährstoffen, dass sich hier und da ein Sättigungsgrad einschleicht, der allerdings durch ein Pointenstakkato immer rechtzeitig vertrieben wird.

Ein faszinierendes Buch mit zwei schillernden Protagonisten (wobei über Harolds Farbenspiel doch eine graue Staubdecke der Schwermut und Lebensunlust hängt). 4372 Bonmots sind eine gehörige Schippe, die es zu verkraften gilt; mein Liebling:

"Wenn Gott anruft, sagen sie ihm, ich sei nicht da."

Wir sehen uns wieder, - spätestens in Wien. Und dann gibt es sicherlich noch einen Cousin im außereuropäischen Ausland... Armer Harold! Wünschen wir uns doch, dass er im Hawaihemd irgendwann mit Melvin auf Haiti sitzt und ob seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr auf die Palmen kommt, um einen Ast zu finden... Ich stelle mir vor, wie er dann die Bremsschläuche seines Rollators ansägt, um der Geschichte endgültig ein Ende zu bereiten.
Was Don Quichotte seine Lanze war, ist bei Melvin der hyperventilierende Gedanken- und Sprachreichtum. Was Sancho Pansa sein Esel war, ist Harold der Saab, mit dem er die beiden so unterschiedlichen Charaktere stumm in den Kampf gegen die Windmühlenflügel des Alltags führt. Nun, er kann nicht wirklich Auto fahren - konnte Sancho Pansa reiten? Und so bestreiten die beiden ihre Abenteuer und reiten gen Norden...

Dieses Schelmenstück ist ein sprachliches Feuerwerk, in dem so manche (wenn nicht viele - so gar alle?) Facette menschlichen Daseins sein Fett wegbekommt. Jedes Kapitel ist ein Vier Gänge Menü abstrusester Logik eines elfjährigen neunmalklugen Bengels und dessen Neugier auf die Welt und seine Y Chromosom Herkunft, das eine extrem erhöhte intellektuelle Cholesteringefahr darstellt. Jeder Satz, jeder Gedanke ist so reich an Nährstoffen, dass sich hier und da ein Sättigungsgrad einschleicht, der allerdings durch ein Pointenstakkato immer rechtzeitig vertrieben wird.

Ein faszinierendes Buch mit zwei schillernden Protagonisten (wobei über Harolds Farbenspiel doch eine graue Staubdecke der Schwermut und Lebensunlust hängt). 4372 Bonmots sind eine gehörige Schippe, die es zu verkraften gilt; mein Liebling:

"Wenn Gott anruft, sagen sie ihm, ich sei nicht da."

Wir sehen uns wieder, - spätestens in Wien. Und dann gibt es sicherlich noch einen Cousin im außereuropäischen Ausland... Armer Harold! Wünschen wir uns doch, dass er im Hawaihemd irgendwann mit Melvin auf Haiti sitzt und ob seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr auf die Palmen kommt, um einen Ast zu finden... Ich stelle mir vor, wie er dann die Bremsschläuche seines Rollators ansägt, um der Geschichte endgültig ein Ende zu bereiten.

„Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich depressiv macht.“

Sonka Ernst, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Das skurrilste Gespann seit Will und Marcus in Hornbys „About a Boy“ und Dialogen, die so blöd sind wie Monty Python! Harold (49), Ex-Wurstwarenverkäufer, und Melvin (11), Wunderkind, begeben sich auf die Suche nach Melvins Vater und dabei geht so einiges daneben. Denn Harold will eigentlich nur seine Ruhe. Und Melvin ist zwar ein Wunderkind aber ohne Gefühl für seine Mitmenschen. Ständig bringt er die beiden in die unmöglichsten Situationen – im Hotel, im Museum und im Pub.

Dieses Buch hat geniale Gedanken und Dialoge. Es lebt von der wechselnden Erzählperspektive, seinem Witz, seiner Ironie und seinen Wortschöpfungen. Sätze wie „Er strohalmt seine Cola“, „Das Sofa sperrmüllt am Straßenrand“ und „Der Portier knirscht die Karte ins Schloss“ sollten unbedingt tauglich werden für den Alltag!

Diese Buch ist witzig, satirisch und absolut böse! Für Liebhaber von schwarzen (britischem) Humor!
Das skurrilste Gespann seit Will und Marcus in Hornbys „About a Boy“ und Dialogen, die so blöd sind wie Monty Python! Harold (49), Ex-Wurstwarenverkäufer, und Melvin (11), Wunderkind, begeben sich auf die Suche nach Melvins Vater und dabei geht so einiges daneben. Denn Harold will eigentlich nur seine Ruhe. Und Melvin ist zwar ein Wunderkind aber ohne Gefühl für seine Mitmenschen. Ständig bringt er die beiden in die unmöglichsten Situationen – im Hotel, im Museum und im Pub.

Dieses Buch hat geniale Gedanken und Dialoge. Es lebt von der wechselnden Erzählperspektive, seinem Witz, seiner Ironie und seinen Wortschöpfungen. Sätze wie „Er strohalmt seine Cola“, „Das Sofa sperrmüllt am Straßenrand“ und „Der Portier knirscht die Karte ins Schloss“ sollten unbedingt tauglich werden für den Alltag!

Diese Buch ist witzig, satirisch und absolut böse! Für Liebhaber von schwarzen (britischem) Humor!

„Für alle, die Englischen Humor lieben“

K.Hoppe, Thalia-Buchhandlung Solingen

Ich habe das Buch in einem Atemzug verschlungen und es ist das lustigste und skurrilste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Autor, der anonym bleiben möchte, hat ein Buch geschrieben nach dessen Genuss ich mich die ganze Zeit dazu verleitet fühle, ihm dafür die Füße küssen zu wollen. Mit Harold und Melvin hat er zwei völlig schräge Charaktere in die Welt gesetzt und mit seinem hochgebildeten Wortschatz entwirft er für sie eine passende Welt - die zwar der Realität entspricht, jedoch aus den Augen den Autors, bzw. seiner Figuren gesehen, die skurrilsten Dinge und Situationen offenbart.
Ich habe eigentlich auf jeder Seite, ja fast bei jedem Satz vor mich hin gelacht, denn allein die Formulierungen sind so aberwitzig genial, das ich mir gewünscht hätte, das Buch habe noch 500 Seiten mehr.
Mein Fazit: Wer englischen Humor liebt, es rabenschwarz und politisch auch mal unkorrekt mag, der sollte sich unbedingt dieses Buch zu Gemüte führen.
Ich habe das Buch in einem Atemzug verschlungen und es ist das lustigste und skurrilste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Autor, der anonym bleiben möchte, hat ein Buch geschrieben nach dessen Genuss ich mich die ganze Zeit dazu verleitet fühle, ihm dafür die Füße küssen zu wollen. Mit Harold und Melvin hat er zwei völlig schräge Charaktere in die Welt gesetzt und mit seinem hochgebildeten Wortschatz entwirft er für sie eine passende Welt - die zwar der Realität entspricht, jedoch aus den Augen den Autors, bzw. seiner Figuren gesehen, die skurrilsten Dinge und Situationen offenbart.
Ich habe eigentlich auf jeder Seite, ja fast bei jedem Satz vor mich hin gelacht, denn allein die Formulierungen sind so aberwitzig genial, das ich mir gewünscht hätte, das Buch habe noch 500 Seiten mehr.
Mein Fazit: Wer englischen Humor liebt, es rabenschwarz und politisch auch mal unkorrekt mag, der sollte sich unbedingt dieses Buch zu Gemüte führen.

„Monty Python trifft auf John Irving“

Alexandra Lankenau, Thalia-Buchhandlung Bremen

Warum nur möchte Harolds Autor anonym bleiben? Wie gerne würde ich ihn umarmen und ihm danken für einen herrlichen Sommertag voller Lachen, den ich mit dem selbstmordgeübten Harold, dem neunmalklugen Melvin und anderen wunderbaren Skurrilitäten verbringen durfte.Einige davon würde ich gerne einmal zum englischen Tee einladen.
Zum Inhalt(aber ist der eigentlich wichtig?): der 49-jährige ehemalige Wurstfachverkäufer Harold trifft auf den 11-jährigen Savant Melvin. Auf der Suche nach Melvins Erzeuger führt sie ihre abenteuerliche Reise kreuz und quer durchs Empire.
Ein really königliches Lesevergnügen!
Warum nur möchte Harolds Autor anonym bleiben? Wie gerne würde ich ihn umarmen und ihm danken für einen herrlichen Sommertag voller Lachen, den ich mit dem selbstmordgeübten Harold, dem neunmalklugen Melvin und anderen wunderbaren Skurrilitäten verbringen durfte.Einige davon würde ich gerne einmal zum englischen Tee einladen.
Zum Inhalt(aber ist der eigentlich wichtig?): der 49-jährige ehemalige Wurstfachverkäufer Harold trifft auf den 11-jährigen Savant Melvin. Auf der Suche nach Melvins Erzeuger führt sie ihre abenteuerliche Reise kreuz und quer durchs Empire.
Ein really königliches Lesevergnügen!

„Ein Schicksal namens Harold“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf




Harold, ein erwachsener Mann von 49 Jahren, den man mit einem "Herrje" begrüßt, Fleischereifachverkäufer, wird ins Büro gerufen und entlassen - nach 17 Jahren. Man sei um den Ruf der Feinkostabteilung besorgt. Zu Hause, zwischen Jugendgangs die ihre Pitbulls ausführen und bejahrten Damen, hängt er sich auf. Damit wären wir bei Harolds Hobby. Der Experte für Galgenknoten erhängt sich einmal im Monat um seine Unruhe zu besänftigen.
Als es an der Tür klingelt, kann es sich nur um ein Versehen handeln. "Wir sind ihre neuen Nachbarn" sagt die Fremde und schiebt ihm ein Kind in Wohnung, mit der Bitte am Wochenende darauf aufzupassen. Melvin, ein elfjähriger Junge, der Harold ohne Umschweife darum bittet, ihn bei der Suche nach seinem Vater zu helfen.

"Harold versucht zu hyperventilieren und dann in Ohnmacht zu fallen. Es gelingt ihm vorerst nur, die linke Augenbraue zu heben. Immerhin, denkt Harold."

Kurz um: Ein arbeitsloser Wurstfachverkäufer, der sich chronisch selbst umbringt und eine hochbegabte Nervensäge mit autistischen Zügen, die in eine Abfolge von aberwitzigsten Situationen geraten, mit den als Vater in Frage kommenden schrillsten Typen, wie Migrationshintergründige, freischaffende Hooligans und Familienväter in Freizeitblousons.

An üppigen Sätzen hat Einzlkind wahrlich nicht gespart. Vollgepackt mit sprachlichem Zierrat und doch schwungvoll und leichtfüßig. HAROLD ist ein zwerchfellerschütterndes Bombardement an Pointen. Das ist Unterhaltung im besten Sinne, spöttisch, herrlich politisch unkorrekt und ebenso böse wie brüllend komisch.



Harold, ein erwachsener Mann von 49 Jahren, den man mit einem "Herrje" begrüßt, Fleischereifachverkäufer, wird ins Büro gerufen und entlassen - nach 17 Jahren. Man sei um den Ruf der Feinkostabteilung besorgt. Zu Hause, zwischen Jugendgangs die ihre Pitbulls ausführen und bejahrten Damen, hängt er sich auf. Damit wären wir bei Harolds Hobby. Der Experte für Galgenknoten erhängt sich einmal im Monat um seine Unruhe zu besänftigen.
Als es an der Tür klingelt, kann es sich nur um ein Versehen handeln. "Wir sind ihre neuen Nachbarn" sagt die Fremde und schiebt ihm ein Kind in Wohnung, mit der Bitte am Wochenende darauf aufzupassen. Melvin, ein elfjähriger Junge, der Harold ohne Umschweife darum bittet, ihn bei der Suche nach seinem Vater zu helfen.

"Harold versucht zu hyperventilieren und dann in Ohnmacht zu fallen. Es gelingt ihm vorerst nur, die linke Augenbraue zu heben. Immerhin, denkt Harold."

Kurz um: Ein arbeitsloser Wurstfachverkäufer, der sich chronisch selbst umbringt und eine hochbegabte Nervensäge mit autistischen Zügen, die in eine Abfolge von aberwitzigsten Situationen geraten, mit den als Vater in Frage kommenden schrillsten Typen, wie Migrationshintergründige, freischaffende Hooligans und Familienväter in Freizeitblousons.

An üppigen Sätzen hat Einzlkind wahrlich nicht gespart. Vollgepackt mit sprachlichem Zierrat und doch schwungvoll und leichtfüßig. HAROLD ist ein zwerchfellerschütterndes Bombardement an Pointen. Das ist Unterhaltung im besten Sinne, spöttisch, herrlich politisch unkorrekt und ebenso böse wie brüllend komisch.

„Kinder sind etwas wunderbares!“

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Für alle Fans des englischen Humors kommt hier ein Geheimtipp.Dieses Buch, von einem unbekannten Autoren geschriebener Roman, ist ein Fest. Harold, ein skurriler arbeitsloser Einzelgänger soll für eine Woche auf sein hochintelligentes, dreizehnjähriges Nachbarskind aufpassen. Was er in dieser Woche mit Melvin erlebt, reicht für viele Leben. Viel zuviel für Harold...
Dieses Buch strotzt vor witziger und sehr intelligenter Dialoge. Gehen sie mit Harold und Melvin auf die Reise!! Sie werden ihr blaues Wunder erleben.
Bald auch als Taschenbuch erhätlich...
Für alle Fans des englischen Humors kommt hier ein Geheimtipp.Dieses Buch, von einem unbekannten Autoren geschriebener Roman, ist ein Fest. Harold, ein skurriler arbeitsloser Einzelgänger soll für eine Woche auf sein hochintelligentes, dreizehnjähriges Nachbarskind aufpassen. Was er in dieser Woche mit Melvin erlebt, reicht für viele Leben. Viel zuviel für Harold...
Dieses Buch strotzt vor witziger und sehr intelligenter Dialoge. Gehen sie mit Harold und Melvin auf die Reise!! Sie werden ihr blaues Wunder erleben.
Bald auch als Taschenbuch erhätlich...

„abgedreht“

Sieglinde Stanek, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein herrlich skurriles und geistreiches Buch: Eine abgedrehte Story, bizarres Personal und originelle Sprache! Wer auf schwarzen englischen Humor steht und sich intellektuell auf hohem Niveau unterhalten lassen will, wird begeistert sein!
Ein herrlich skurriles und geistreiches Buch: Eine abgedrehte Story, bizarres Personal und originelle Sprache! Wer auf schwarzen englischen Humor steht und sich intellektuell auf hohem Niveau unterhalten lassen will, wird begeistert sein!

„Douglas Adams trifft Nick Hornby“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Harold,Wurstfachverkäufer in London,wird von der lieben Käsethekenkollegin aus dem Job gemobbt.Schon vorher nicht sonderlich lebenstüchtig,vergräbt er sich nun komplett zuhause,als ihm eines Morgens der 11jährige Nachbarsjunge Melvin aufgehalst wird.Melvin,Genie und altkluge Nervensäge,bringt Harold in so manche haarsträubende Situation,und als sich die beiden dann aufmachen,nach Melvins unbekanntem Vater zu suchen,geht der Spaß erst richtig los.So amüsiert beim lesen,habe ich mich schon lange nicht mehr.Wunderbar schräg,voller Wortwitz,und mit Satzkompositionen,von denen ich mir etliche notiert habe.Genial! Harold,Wurstfachverkäufer in London,wird von der lieben Käsethekenkollegin aus dem Job gemobbt.Schon vorher nicht sonderlich lebenstüchtig,vergräbt er sich nun komplett zuhause,als ihm eines Morgens der 11jährige Nachbarsjunge Melvin aufgehalst wird.Melvin,Genie und altkluge Nervensäge,bringt Harold in so manche haarsträubende Situation,und als sich die beiden dann aufmachen,nach Melvins unbekanntem Vater zu suchen,geht der Spaß erst richtig los.So amüsiert beim lesen,habe ich mich schon lange nicht mehr.Wunderbar schräg,voller Wortwitz,und mit Satzkompositionen,von denen ich mir etliche notiert habe.Genial!

„Harold and Melvin“

E. Buderbach, Thalia-Buchhandlung Kehl

Melvin, eine elfjährige Intelligenzbestie mit autistischen Zügen findet zu Harold. Harold bringt sich regelmäßig um, außer Dienstags, da muss er mit seinen altjüngferlichen Nachbarinnen Bingo spielen.
Absolut grandioser Roman, schräg, intelligent, witzig mit liebenswerten Protagonisten die man am liebsten zum Kaffee einladen möchte.
schade, dass ich nur 5 Sterne verteilen kann...
Melvin, eine elfjährige Intelligenzbestie mit autistischen Zügen findet zu Harold. Harold bringt sich regelmäßig um, außer Dienstags, da muss er mit seinen altjüngferlichen Nachbarinnen Bingo spielen.
Absolut grandioser Roman, schräg, intelligent, witzig mit liebenswerten Protagonisten die man am liebsten zum Kaffee einladen möchte.
schade, dass ich nur 5 Sterne verteilen kann...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
40
10
0
0
0

Einer meiner alltime- favourites
von Nadine Thomas aus Kassel, DEZ am 13.07.2017

Harold ist Fleischereifachverkäufer und verliert seinen Job. Nebenher begeht er semiprofessionell Selbstmord, meist gelingt es (zum Glück) nicht und überhaupt nimmt ihn in diesem Versuch eh niemand mehr Ernst. Eine Nachbarin, die er nur flüchtig kennt, stellt ihm, da er ja jetzt Zeit hat und sie auf eine Bildungsreise muss,... Harold ist Fleischereifachverkäufer und verliert seinen Job. Nebenher begeht er semiprofessionell Selbstmord, meist gelingt es (zum Glück) nicht und überhaupt nimmt ihn in diesem Versuch eh niemand mehr Ernst. Eine Nachbarin, die er nur flüchtig kennt, stellt ihm, da er ja jetzt Zeit hat und sie auf eine Bildungsreise muss, ihren Sohn Melvin vor die Tür und schon beginnt das Abenteuer... Ich liebe den Humor, den Sprachwitz und die Situationskomik des Autors. Inzwischen habe ich auch "Gretchen" gelesen, auch absolut lohnenswert.

Unbeschreiblich komisch, aber keineswegs albern
von Thomas Ludwig aus Weimar am 25.06.2016

Harold ist Verkäufer für Fleisch- und Wurstwaren in einem Supermarkt. Die Geschichte beginnt damit, dass er gefeuert wird. Aus diesem Grund versucht er, sich das Leben zu nehmen - mal wieder, denn genau das ist quasi sein Hobby. Da er jetzt jede Menge Zeit zu haben scheint, soll er... Harold ist Verkäufer für Fleisch- und Wurstwaren in einem Supermarkt. Die Geschichte beginnt damit, dass er gefeuert wird. Aus diesem Grund versucht er, sich das Leben zu nehmen - mal wieder, denn genau das ist quasi sein Hobby. Da er jetzt jede Menge Zeit zu haben scheint, soll er sich um den Sohn einer neuen Nachbarin kümmern, die für eine Woche beruflich unterwegs sein muss. Dieser Sohn heißt Melvin, ist elf Jahre alt und behauptet von sich, ein Savant zu sein. Er ist zwar in der Tat hochintelligent, hat aber vom richtigen Leben wenig Ahnung. Als er Harold dazu überredet, ihm bei der Suche nach seinem leiblichen Vater zu helfen, nimmt das Unheil seinen Anfang. Harold ist keineswegs stumm. Nur in diesem Buch hat er keine Zeile Text, nicht mal ein einziges Wort. Dafür dürfen wir Leser umso mehr an seinen Gedanken teilhaben. Und natürlich an den Weisheiten, die sein Schützling Melvin mitzuteilen hat. Die aber haben es in sich, denn Melvin ist nicht wie andere Jungs in seinem Alter. Auf der gemeinsamen Suche nach seinem Vater, bei der Harold ihn eher unfreiwillig unterstützt, bringen Melvins Ansprachen die beiden immer wieder in Bedrängnis. Das läuft nicht in jedem Fall glimpflich ab, bietet aber oft genug Gelegenheit zum Lachen. Dabei ist der Humor alles andere als oberflächlich, obwohl es ab und zu unterhalb der Gürtellinie abdriftet, was aber der Geschichte alles andere als abträglich ist.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Altkluger 11-jähriger auf der Suche nach seinem Vater und Harold, dessen einziges Hobby darin besteht, Selbstmord zu begehen. Eine irre Mischung und ein wunderbares Lesevergnuegen.