Wenn die Haut zu dünn ist

Hochsensibilität - vom Manko zum Plus. Mit Test: Sind Sie hochsensibel?

(6)
Etwa 20 % aller Menschen nehmen wesentlich intensiver wahr als andere. Die besondere Gabe der Hochsensibilität wird jedoch von vielen Betroffenen als Belastung empfunden. Auch das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis: Musst du immer so empfindlich sein? Dieser Praxisratgeber hilft Hochsensiblen endlich zu verstehen, warum sie »anders« sind. Er verrät, wie sie mit Stolpersteinen im Privaten wie im Beruf umgehen und das eigene Potenzial nutzen. Mit ausführlichem Selbst-Test.Das Phänomen der Hochsensibilität ist inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung nimmt mehr Reize wahr als andere - und das intensiver. Die Entdeckung, dass es anderen ähnlich ergeht, wird von den Betroffenen mit großer Erleichterung aufgenommen. Doch dann stellt sich die Frage: Wie geht man mit seiner hohen Sensibilität um?Dieser Praxisratgeber geht weit über eine Beschreibung des Phänomens hinaus. Er zeigt vielmehr Möglichkeiten und Methoden für einen konstruktiven Umgang mit der Wahrnehmung auf. Denn Wahrnehmung ist die größte Begabung der Hochsensiblen, kann jedoch zugleich ihr größter Schwachpunkt sein.Der Autor Rolf Sellin, selbst hochsensibel und Gründer und Leiter des Instituts HSP - Kompetenz für Hochsensible in Stuttgart , hat sich die Frage gestellt, wieso es Hochsensible gibt, die glücklich und erfüllt mit ihrer Begabung leben und sie zu ihrer Entfaltung nutzen können, während die Mehrzahl der Hochsensiblen ihre Begabung als Last erlebt und häufig sogar darunter leidet. Dabei zeigte sich, dass der Unterschied in der Einstellung zu sich selbst liegt. Während die einen ihr eigenes Wesen annehmen konnten, versuchen die anderen ihr Leben lang, »nicht so sensibel« zu sein.Diese Beobachtung führte Sellin weiter zu neuen Erkenntnissen, die hier zum ersten Mal in Buchform veröffentlicht werden: Die Anpassung an »die Normalen«und die Unterdrückung der eigenen Sensibilität führt dazu, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers übergangen wird. Dadurch passen sich die Betroffenen noch mehr an andere an, die eigenen Bedürfnisse kommen dabei zu kurz und die eigene Position im Leben wird nicht mehr wie selbstverständlich eingenommen. Die Orientierung an andere und das Mehr an Außenreizen führen zu ständigem Kräfteverlust, zu Schwierigkeiten sich abzugrenzen, zu Konfliktscheu und niedrigem Selbstwert. Sellin beschreibt auch die Auswirkungen dieser Art der Wahrnehmung auf das Denken und in der Folge die Entscheidungsschwäche, die bei Hochsensiblen so stark verbreitet ist. Darüber hinaus leiden viele Hochsensible an chronischen Beschwerden, die immer dann auftauchen, wenn sie ihre Bedürfnisse und Grenzen wieder einmal übergangen und sich selbst nicht mehr wahrgenommen haben.Ausgehend von der bewussten Steuerung und Dosierung der Wahrnehmung entwickelt Sellin praktische Methoden, die die Defizite der Betroffenen ausgleichen, sodass die Begabung der Hochsensiblen nicht länger ein Manko bleibt, sondern zum Plus in ihrem Leben wird. Besinnungsfragen, Experimente, Selbsttests und praxiserprobte Methoden, die er seit Jahren erfolgreich in seinen Seminaren vermittelt, runden die spannende Lektüre ab.Hochsensibilität - das schlummernde PotenzialEtwa ein Fünftel der Bevölkerung ist hochsensibelPsychologisch fundierte Unterstützung für eine oft unerkannte Veranlagung
Portrait
Rolf Sellin, geboren 1948, ursprünglich Dipl.-Ing. Architekt, ist selbst hochsensibel. Er hat wirkungsvolle Methoden für den Umgang mit der Hochsensibilität entwickelt, die bei der aktiven Steuerung der Wahrnehmung ansetzen. Der Heilpraktiker für Psychotherapie ist Gründer und Leiter des HSP-Instituts in Stuttgart und bildet Psychotherapeuten und Pädagogen für den Umgang mit Hochsensiblen fort.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 174
Erscheinungsdatum 25.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-466-30884-2
Verlag Kösel
Maße (L/B/H) 21,5/13,7/1,9 cm
Gewicht 254 g
Auflage 12
Verkaufsrang 46.888
Buch (Klappenbroschur)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Wenn die Haut zu dünn ist

Wenn die Haut zu dünn ist

von Rolf Sellin
(6)
Buch (Klappenbroschur)
18,00
+
=
Bis hierher und nicht weiter

Bis hierher und nicht weiter

von Rolf Sellin
Buch (Paperback)
16,99
+
=

für

34,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Hilfreicher Ratgeber, es gibt Betroffenen ein gutes Gefühl & ihnen zeigt, dass man mit seinem Problem nicht alleine ist. Hilfreicher Ratgeber, es gibt Betroffenen ein gutes Gefühl & ihnen zeigt, dass man mit seinem Problem nicht alleine ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
2
1
3
0
0

alles Kopfsache
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.05.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Veränderungen sind Kopfsache u. sind nicht immer leicht umzusetzen - es braucht manchmal viel Zeit um alte Gewohnheiten zu ändern u. das neue "Ich" in den Alltag einfließen zu lassen. Das Buch ist ein kleines Hilfsmittel auf dem Wege zu Veränderungen oder auch um sich selbst einwenig... Veränderungen sind Kopfsache u. sind nicht immer leicht umzusetzen - es braucht manchmal viel Zeit um alte Gewohnheiten zu ändern u. das neue "Ich" in den Alltag einfließen zu lassen. Das Buch ist ein kleines Hilfsmittel auf dem Wege zu Veränderungen oder auch um sich selbst einwenig besser kennenzulernen. Es ist verständlich geschrieben .

Lebenshilfe mit den Büchern von Rolf Sellin
von einer Kundin/einem Kunden aus Gudensberg am 24.11.2017

Auch hier kann man eigentlich nur Positiv auch auf die anderen Buchveröffentlichungen von Rolf Sellin bewusst und vorausschauend verweisen. Der Autor hat sich leidenschaftlich mit der Sensibilität in seinen Büchern beschäftigt und auch in der Art des Schreibens spürt der Leser, das es sich hier mehr um die wahre... Auch hier kann man eigentlich nur Positiv auch auf die anderen Buchveröffentlichungen von Rolf Sellin bewusst und vorausschauend verweisen. Der Autor hat sich leidenschaftlich mit der Sensibilität in seinen Büchern beschäftigt und auch in der Art des Schreibens spürt der Leser, das es sich hier mehr um die wahre Berufung eines Autors handelt dem es wichtig ist, gezielt und bewusst auf dieses Wissensgebiet darauf einzugehen. Ich kann diese Bücher mit besten Gewissens nur weiter empfehlen, denn gerade Kleinkinder , Grundschüler/ Schüler und Jugendliche sind besonders sehr empfindsam. gerade die heutigen Anforderungen an unseren Schülern mach es den besonders sensiblen Menschen nicht einfach, denn gerade in einer Leistungsgesellschaft zählen vor allem der Leistungsdruck und nicht menschliche Empfindlichkeiten, sodass gerade auch Schülerinnen und Schüler mit auditiven, synästhenischen , legasthenischen und mit der mathematischen Wahrnehmung Dyskalkulie es besonders schwer haben.( Inbegriffen auch Schülerinnen und Schüler mit Linkshändigkeit)! Was die Menschheit heute so dringend benötigt, ist ein Bewusstsein darüber, dass wir Menschen nicht mit anderen Menschen gleichgestellt betrachtet werden sollten, denn gerade im menschlichen Denkprozess nimmt jeder Mensch individuell wahr und verarbeitet auch Informationen je nach Sinneswahrnehmung. Und hier gibt es ja bereits Unterschiede der voneinander getrennten , vertauschten oder vernetzten Sinneswahrnehmung die bei einigen Menschen auch ganzheitlich wahrgenommen werden kann. Das heutige Schulsystem ist überhaupt auf das Bewusstsein unterschiedlicher Sinneswahrnehmung im Menschen nicht ausgelegt, sodass es besonders für die sensiblen Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung ist deren Gehirnvernetzung ( siehe Erkenntnis aus der Neurologie-Gerald Hüther , bzw. " jedes Kind ist hochbegabt"Begabung anderweitig zu hinterfragen!) eben eine ganz Andere ist, im Schulsystem den vorgeschriebenen Anforderungen auch gerechter Weise überhaupt Folge zu leisten. Wir Menschen verarbeiten Informationen unterschiedlich basierend auf einer bewussten achtsamen und aufmerksamen Wahrnehmung oder auf einer unbewussten , unaufmerksamen Wahrnehmung. Dabei gibt es eben Schülerinnen und Schüler die über ihre Empfindlichkeit verbunden mit Gefühlswahrnehmungen ihre Welt emotional wahrnehmen , die wiederum mit anderen Fertigkeiten der Sinneswahrnehmung auditiv und visuell verbunden sind. Diese Menschen brauchen ein neues Verständnis ihrer Andersartigkeit menschlicher Mitwahrnehmung und daher sind die Bücher von Rolf Sellin bestens zu empfehlen.

Rolf Sellin - Wenn die Haut zu dünn ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 28.04.2016

Zunächst muss ich voraus schicken, dass ich schon zwei Bücher zum Thema Introvertiertheit gelesen habe und auch „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine Aron vor längerer Zeit. Und ich sag’s ganz offen: Ich halte die sog. Hochsensibilität für nichts anderes als eine besonders ausgeprägte Form von Introvertiertheit. (Ja, ich weiß,... Zunächst muss ich voraus schicken, dass ich schon zwei Bücher zum Thema Introvertiertheit gelesen habe und auch „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine Aron vor längerer Zeit. Und ich sag’s ganz offen: Ich halte die sog. Hochsensibilität für nichts anderes als eine besonders ausgeprägte Form von Introvertiertheit. (Ja, ich weiß, der Autor beharrt darauf, das wäre nicht dasselbe.) Die Parallelen zwischen den Erläuterungen sind meiner Ansicht nach einfach zu eklatant. (Es gibt noch mehr Bücher, z. B. zu Essstörungen oder Depressionen, in denen ebenfalls dieses Wesensbild beschrieben wird. Jeder möge nun selbst seine Schlüsse daraus ziehen. Meiner ist obiger.) Wie gesagt, ich möchte die Existenz der Empfindsamkeit nicht abstreiten, denke aber, dass es nichts Eigenständiges ist, sondern der äußerste Rand auf einer breiten Skala von Introvertiertheit. Also: Ich habe schon einiges dazu gelesen, das die meiner Meinung nach selbe Sache aus unterschiedlichen Blickwinkeln darstellt, und hatte dadurch nicht am laufenden Band Aha-Effekte, musste jedoch an einigen Stellen durchaus zustimmend nicken. Wirklich neu war für mich jedoch der Zusammenhang zwischen der Empfindsamkeit und den plötzlichen Wutausbrüchen. Wirklich ärgerlich war ich, als der Autor doch tatsächlich proklamierte, das sog. Achtsamkeitstraining wäre die schlechteste Wahl für empfindliche Personen. Er versuchte, den Lesern zu suggerieren, sie würden dadurch unzurechnungsfähige Entscheidungen treffen (Job hinschmeißen, Freundschaften kündigen). Ein paar Seiten weiter jedoch empfiehlt er eine von ihm selbst erfundene Übung, bei der man in seinen Körper hinein spüren soll. Das war für mich 1 zu 1 dasselbe wie der vorher von ihm abgelehnte Bodyscan aus der Achtsamkeits-Methodik!!! Das finde ich mehr als dreist und daher ziehe ich für diesen kleinen Absatz einen ganzen Stern ab. Und aus persönlicher Erfahrung kann ich auch sagen, dass mir nichts besser geholfen hat als Achtsamkeitstraining, um meine Grenzen besser zu spüren, mehr bei mir zu bleiben und anderes (Menschen, Geräusche, sonstige Sinneseindrücke) auszublenden bzw. Impulse wahrzunehmen ohne darauf reagieren zu müssen. Der Autor meint, Konzentrationsübungen, die Bewegung integrieren, wären ideal, z. B. Tai Chi oder Yoga. Ich denke jedoch, da sollte jeder selbst ausprobieren, was ihm gut tut. Wie gesagt, für mich ist die vollkommende Passivität beim Meditieren ideal. Ein großes Fragezeichen erschien über meinem Kopf an den Stellen, als er esoterische Dinge wie Auren und Chakren einfließen ließ, als wären das wissenschaftliche Tatsachen. Das hatte meiner Meinung nach hier absolut nichts verloren. Trauriger Höhepunkt war, als er dann auch noch mediale Wahrnehmung als Zeichen für Hochsensibilität nannte. Jeder hat mal „Ahnungen“. Alles, was darüber hinausgeht, wurde bisher früher oder später als Scharlatanerie entlarvt. Und manche Menschen sind so simpel gestrickt, dass man sie locker durchschauen kann. Das hat nichts mit Übersinnlichkeit zu tun. An dieser Stelle musste ich mich fragen, wie ernst man jemanden nehmen kann, der solche „Weisheiten“ von sich gibt. Das Buch enthielt einige Übungen und Denkanregungen, um sich seiner Selbst bewusster zu werden. Jedoch nichts, was wohl wirklich als tiefgreifendes, intensives Training zu betrachten ist. Mich hat auch nichts davon animiert, es auszuprobieren oder mir darüber Gedanken zu machen. Da es meiner Auffassung nach auf dasselbe hinauslief wie Achtsamkeitsmeditation (auch wenn der Autor was anderes sagt), sollte man sich mit der Methode von Jon Kabat Zinn befassen, um tiefer in die Materie einzusteigen. Bei einigen Fallbeispielen fragte ich mich, was das noch mit Empfindsamkeit zu tun haben soll. In den geschilderten Zusammenhängen wirkt es vielleicht als etwas Besonderes, aber im Grunde geht es auch nicht übermäßig sensiblen Personen so in denselben Situationen. Jedes Kind hat Angst, wenn eine schmerzende Wunde berührt werden soll, um Salbe drauf zu streichen. Und viele Menschen trainieren beim Sport über ihre Leistungsgrenze hinaus und haben dann Muskelkater. Beides ist nichts, was Empfindsamkeit besonders deutlich macht. Was mir ebenfalls sauer aufstieß, war die unterschwellige Botschaft, empfindliche Menschen wären was Besseres. Die permanente Formulierung „Wir Hochsensiblen“ hatte auch so was von einem unterschwelligen „Wir Armen rotten uns zusammen gegen den Rest der gemeinen Welt“. Erst ganz am Ende weist er dann doch noch mal darauf hin, dass es nicht so wäre. Insgesamt enthielt das Buch in meinen Augen viele gute, interessante Passagen, die sicherlich auch für viele Leser „Augenöffner“ sind. Man sollte sich aber noch anderes zu Gemüte führen, zumal das schon sehr dünne Buch diverse Wiederholungen enthält. Es liest sich leicht und gut weg und hinterlässt ein gutes Gefühl und den Eindruck, nun etwas klarer zu sehen. Andererseits schneidet der Autor unzählige Themen an, so nach dem Motto „Hochsensibel in allen Lebenslagen“. Die Spannweite reicht von der Partnerwahl bis therapeutische Behandlung. Leider bleibt man eher fragend zurück als aufgeklärt, da das Buch dafür zu dünn ist und die entsprechenden Kapitel viel zu kurz sind. Meiner Auffassung nach lehnt er sich auch zu weit aus dem Fenster bei seinen Ausführungen zu falsch gestellten Diagnosen im Rahmen therapeutischer Behandlungen. Die essentielle Frage, wie man denn nun Außenreize besser filtert, um nicht so schnell überfordert zu werden, wird jedoch letztlich nicht beantwortet, was sehr enttäuschend war.