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Hüter der Erinnerung

Roman

(30)

»Stark und provokativ!« New York Times

Jonas lebt in einer Welt ohne Not, Schmerz und Risiko. Alles ist perfekt organisiert, niemand muss sich über irgendetwas Sorgen machen, sogar die Berufe werden zugeteilt. Als Jonas Nachfolger des »Hüters der Erinnerung« werden soll, beginnt er eine Ausbildung beim alten Hüter. Und hier erfährt er, welch hohen Preis sie alle für dieses scheinbar problemlose Leben zu zahlen haben. Jonas' Bild von der Gesellschaft, in der er lebt, bekommt immer mehr Risse, bis ihm klar wird, dass er seinen kleinen Pflegebruder Gabriel diesem unmenschlichen System keinesfalls ausliefern möchte. Es bleibt ihm nur die Flucht - ein lebensgefährliches Unterfangen ...

Rezension
»Eine weitere, spannend und engagiert geschriebene Dystopie, von denen unsere Gesellschaft nie genug haben kann.«
nahaufnahmen.ch 21.07.2008
Portrait

Lois Lowry wurde 1937 in Honolulu, Hawaii, geboren. Sie hat u.a. in Pennsylvania und Japan gelebt und wohnt heute in Cambridge, Massachusetts. Lois Lowry ist verheiratet und hat mittlerweile vier erwachsene Kinder. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit der Newbery Medal. Bekannt gemacht haben sie vor allem ihre spritzigen Alltagsgeschichten um das Mädchen Anastasia Krupnik, aber auch ihre psychologisch durchdachten und meisterhaft geschriebenen Jugendbücher, wie z.B. ›Hüter der Erinnerung‹.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 14
Erscheinungsdatum 01.12.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783423408486
Verlag Dtv
Dateigröße 482 KB
Übersetzer Anne Braun
Verkaufsrang 21.883
eBook
4,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Carina Krück, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Eine interessante Dystopie. Niemand fühlt, niemand sieht Farben und niemand weiß, dass es auch anders geht.
Ein guter Plot, der mit einem unerwarteten Ende zum Nachdenken anregt.
Eine interessante Dystopie. Niemand fühlt, niemand sieht Farben und niemand weiß, dass es auch anders geht.
Ein guter Plot, der mit einem unerwarteten Ende zum Nachdenken anregt.

„All time Favorite! “

Saskia Papen, Thalia-Buchhandlung Kleve

Jonas lebt in einer Welt ohne Not, Schmerz und Risiko, aber auch ohne Musik, Gefühle und Farben. Sein ganzes Leben ist perfekt organisiert und verplant.

Doch das ändert sich ganz schnell denn er soll der nächste Hüter der Erinnerung seiner Gesellschaft werden, als Hüter der Erinnerung nimmt man all das auf was für die anderen ausgelöscht wurde..

Krieg, Schnee, Familienfeste, Hochzeiten, Musik... die schönen und schlechten Seiten des Lebens. Jonas merkt schnell, dass sein Leben nie wieder so sein wird wie vorher und das er sich gegen das unmenschliche System auflehnen muss...

Ich habe das Buch zum ersten mal im Abitur, freiwillig in Englisch gelesen und muss sagen es war die beste Entscheidung!
Dank meinem Englisch Lehrer wurde ich ein Fan von ‚The Giver‘ und auch ein Fan von Lois Lowry!!!

Was mir besonders halt gefällt ist, dass es eine wunderbare Dystopie ist und dazu noch ein allein stehendes Buch für sich, man kann es sehr gut lesen und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite!
In Wahrheit hat sie aber in dieser perfekten Welt noch drei andere Dystopische Romane geschrieben jedoch wurden diese nie übersetzt was sehr schade ist!
Jonas lebt in einer Welt ohne Not, Schmerz und Risiko, aber auch ohne Musik, Gefühle und Farben. Sein ganzes Leben ist perfekt organisiert und verplant.

Doch das ändert sich ganz schnell denn er soll der nächste Hüter der Erinnerung seiner Gesellschaft werden, als Hüter der Erinnerung nimmt man all das auf was für die anderen ausgelöscht wurde..

Krieg, Schnee, Familienfeste, Hochzeiten, Musik... die schönen und schlechten Seiten des Lebens. Jonas merkt schnell, dass sein Leben nie wieder so sein wird wie vorher und das er sich gegen das unmenschliche System auflehnen muss...

Ich habe das Buch zum ersten mal im Abitur, freiwillig in Englisch gelesen und muss sagen es war die beste Entscheidung!
Dank meinem Englisch Lehrer wurde ich ein Fan von ‚The Giver‘ und auch ein Fan von Lois Lowry!!!

Was mir besonders halt gefällt ist, dass es eine wunderbare Dystopie ist und dazu noch ein allein stehendes Buch für sich, man kann es sehr gut lesen und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite!
In Wahrheit hat sie aber in dieser perfekten Welt noch drei andere Dystopische Romane geschrieben jedoch wurden diese nie übersetzt was sehr schade ist!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Kluge Dystopie mit einer gehörigen Portion Sozialkritik, die toll erzählt wird und auch gut unterhält. Regt zum Nachdenken an und ist nicht umsonst gerne Schullektüre! Kluge Dystopie mit einer gehörigen Portion Sozialkritik, die toll erzählt wird und auch gut unterhält. Regt zum Nachdenken an und ist nicht umsonst gerne Schullektüre!

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Das Leben besteht nicht nur aus schwarz und weis, es muss aber erst jemand kommen der die Farbe zurück in die Welt bringt.Wunderschön, erschreckend Real und mutig Das Leben besteht nicht nur aus schwarz und weis, es muss aber erst jemand kommen der die Farbe zurück in die Welt bringt.Wunderschön, erschreckend Real und mutig

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Geschichte zeigt, dass Erinnerungen dem Leben seine Farben schenken. Lois Lowry schafft mit diesem Buch ein Bewusstsein für den Wert der Individualität und gegen Uniformität. Die Geschichte zeigt, dass Erinnerungen dem Leben seine Farben schenken. Lois Lowry schafft mit diesem Buch ein Bewusstsein für den Wert der Individualität und gegen Uniformität.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Hilden

Nur einer erhält die Erinnerung an Emotionen. Jonas. Als er den preis für die Harmonie erkennt, wagt er den Aufstand. Wunderbare Geschichte. Nur einer erhält die Erinnerung an Emotionen. Jonas. Als er den preis für die Harmonie erkennt, wagt er den Aufstand. Wunderbare Geschichte.

Carolin Bühler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Tolle Idee aber leider nur mittelmäßig umgesetzt.
Trotzdem lesenswert.
Tolle Idee aber leider nur mittelmäßig umgesetzt.
Trotzdem lesenswert.

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Ein Dystopie Roman lange vor Panem und Co. Jonas lernt als einziger die wirkliche Vergangenheit des Landes kennen - und erkennt bald die ersten Fehler im System Ein Dystopie Roman lange vor Panem und Co. Jonas lernt als einziger die wirkliche Vergangenheit des Landes kennen - und erkennt bald die ersten Fehler im System

Vivien Bechstein, Thalia-Buchhandlung Berlin

Einer der ersten Dystopien, die es auf dem deutschen Buchmarkt gab! Unbedingt lesen. Einer der ersten Dystopien, die es auf dem deutschen Buchmarkt gab! Unbedingt lesen.

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Jonas lebt in einer Welt ohne Gefühle. Als er zum Hüter der Erinnerung in die Lehre geht, lernt er eine ganz andere Welt kennen, was weitreichende Folgen für ihn hat. Super! Jonas lebt in einer Welt ohne Gefühle. Als er zum Hüter der Erinnerung in die Lehre geht, lernt er eine ganz andere Welt kennen, was weitreichende Folgen für ihn hat. Super!

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine eintönige, einfarbige Welt ohne Erinnerung...und ein Mensch, der alles erinnert und bewahrt. Eine düstere Geschichte über Gleichförmigkeit und Fantasie! Eine eintönige, einfarbige Welt ohne Erinnerung...und ein Mensch, der alles erinnert und bewahrt. Eine düstere Geschichte über Gleichförmigkeit und Fantasie!

„LESEN!!!“

Mia Platen, Thalia-Buchhandlung Wiesbaden

Die Geschichte um die Hüter der Erinnerungen ist etwas ganz Besonderes. Sie scheint einer der ersten Versuche in Richtung der mittlerweile so beliebten Dystopien zu sein. In einer zukünftigen Gesellschaft, die keine Ängste und Nöte mehr kennt, weil alles für die Menschen entschieden wird, lebt Jonas, der der Nachfolger des so genannten Hüters der Erinnerungen werden soll. Während der Ausbildung lernt Jonas alles über die Vergangenheit der Menschheit und wie sie zu dem geworden sind, was ihr Volk heute ausmacht.
Nicht alles gefällt ihm und als immer mehr ans Licht kommt, das er mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann, flieht Jonas...
Doch wo soll er hin? Und was soll er mit seinem kleinen Pflegebruder Gabriel tun?
Lesen Sie selbst!
Die Geschichte um die Hüter der Erinnerungen ist etwas ganz Besonderes. Sie scheint einer der ersten Versuche in Richtung der mittlerweile so beliebten Dystopien zu sein. In einer zukünftigen Gesellschaft, die keine Ängste und Nöte mehr kennt, weil alles für die Menschen entschieden wird, lebt Jonas, der der Nachfolger des so genannten Hüters der Erinnerungen werden soll. Während der Ausbildung lernt Jonas alles über die Vergangenheit der Menschheit und wie sie zu dem geworden sind, was ihr Volk heute ausmacht.
Nicht alles gefällt ihm und als immer mehr ans Licht kommt, das er mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann, flieht Jonas...
Doch wo soll er hin? Und was soll er mit seinem kleinen Pflegebruder Gabriel tun?
Lesen Sie selbst!

„Hüter der Erinnerung“

Silke Ferber, Thalia-Buchhandlung Berlin

Jona lebt in einer perfekten Welt. Es gibt keine Farben, keine Jahreszeiten, keine Emotionen und auch keine Kriege mehr. Das Leben aller ist vorbestimmt und bis ins kleinste Detail organisiert. Der Rat bestimmt, welches Kind welchen Beruf erlernt und Jonas wird ausgewählt der Nachfolger des höchsten Amtes der Gemeinschaft, der neue „Hüter der Erinnerung“, zu werden. Als er seine Ausbildung beginnt, erfährt er, welch hohen Preis alle für dieses Leben zahlen.
Die Autorin regt mit diesem Buch nicht nur Kinder zum Nachdenken über unser normales, alltägliches Leben an. Was Orwells „1984“ für Erwachsene ist, ist dieses Buch für Kinder und Jugendliche. Es sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.
Jona lebt in einer perfekten Welt. Es gibt keine Farben, keine Jahreszeiten, keine Emotionen und auch keine Kriege mehr. Das Leben aller ist vorbestimmt und bis ins kleinste Detail organisiert. Der Rat bestimmt, welches Kind welchen Beruf erlernt und Jonas wird ausgewählt der Nachfolger des höchsten Amtes der Gemeinschaft, der neue „Hüter der Erinnerung“, zu werden. Als er seine Ausbildung beginnt, erfährt er, welch hohen Preis alle für dieses Leben zahlen.
Die Autorin regt mit diesem Buch nicht nur Kinder zum Nachdenken über unser normales, alltägliches Leben an. Was Orwells „1984“ für Erwachsene ist, ist dieses Buch für Kinder und Jugendliche. Es sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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13
2
0
1

Lesenswert
von Cora Lein aus Berlin am 22.05.2016

Inhalt: Jonas lebt in einem System, welches erschaffen wurde um die menschlichen Unterschiede auszumerzen. Es wird alles kontrolliert, von der Erziehung der Kinder bis zum Klima; nichts wird dem Zufall überlassen. Die Gemeinschaft der Gleichheit kennt nichts anderes und als Jonas nach der 12er-Zeremonie zum Nachfolger des Hüters der Erinnerungen... Inhalt: Jonas lebt in einem System, welches erschaffen wurde um die menschlichen Unterschiede auszumerzen. Es wird alles kontrolliert, von der Erziehung der Kinder bis zum Klima; nichts wird dem Zufall überlassen. Die Gemeinschaft der Gleichheit kennt nichts anderes und als Jonas nach der 12er-Zeremonie zum Nachfolger des Hüters der Erinnerungen benannt wird, gleicht dies einem Schock. Alles Wissen über die Menschheit schlägt auf ihn nieder und er erkennt, wie wichtig Individualität ist … Schreibstil: Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzulesen. Die Sätze sind kurz und einfach gehalten und ich dachte an ein Kinder- statt an ein Jugendbuch. Nach einiger Zeit wurde die Geschichte aber recht spannend und die Zerrissenheit in Jonas wurde sehr deutlich dargestellt. Wie schlimm ist es, etwas zu wissen, was andere nicht wissen? Und wie schlimm ist es, seiner Identität beraubt worden zu sein um gleich zu sein? Diese Thematik war unglaublich gut geschildert und berührt mich auch jetzt noch sehr. Allerdings hört dann die Geschichte auf, gerade da als ich dachte nun wird es ja richtig spannend … Was ist passiert?! Meiner Recherche nach gibt es noch drei weitere Bände um „The Giver“, wie die Reihe im Englischen heißt, allerdings nicht alle auf Deutsch und vom Inhalt her nicht wirklich zu Jonas Geschichte passend, was ich sehr schade finde. Charaktere: Jonas hat mir sehr gefallen, auch der Sprung vom Kind zum reifen Mitglied der Gemeinschaft war glaubhaft sowie seine Entwicklung. Der Geber, der alte Hüter der Erinnerungen, machte mir zu Beginn etwas Angst, aber er scheint ein herzensguter Mensch zu sein, dem nur das Wohle seiner Mitmenschen am Herzen liegt. Trotz der Gleichheit, waren die Charaktere auf minimale Art doch unterschiedlich, was ich auf eine Art interessant, aber auch etwas widersprüchlich fand. Cover: Das Cover wirkt leider nur, wenn man die Geschichte kennt. Im nachhinein finde ich es sehr gut gewählt, vor dem Lesen konnte ich damit nur wenig anfangen. Fazit: Eine sehr spannende und erschreckende Dystopie, welche ich schon fast als Pflichtlektüre ansehe – gerade in der heutigen Zeit wo doch aus Protest wieder mal rechts gewählt wird; Kriege ausgetragen werden, weil die Waffenlobby auf dem Rücken der Bevölkerung Geld machen will; Machtgierige Menschen sich über Gesetze stellen und so weiter und so fort. Ggf. sollten diesen Menschen mal Erinnerungen von früher eingetrichtert werden, damit sie aus Fehlern lernen und nicht glauben daraus profitieren zu können. Mir hat das Buch, trotz des eigenartigen Endes, gut gefallen, daher vergebe ich 4 Sterne.

von Mareike Frank aus Mannheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Als einziger Hüter seiner Stadt, kennt Jonas ein unglaubliches Geheimnis. Er fasst einen Entschluss: Er will für die Liebe und das Leben kämpfen und begibt sich auf ein Abenteuer!

Nicht nur für Kinder
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 07.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Hüter der Erinnerung" ist ein Klassiker und nicht umsonst ein Bestseller der sogar verfilmt wurde. Die Geschichte ist sehr bewegend, auch wenn sie nicht lang und intensiv ist. Das Buch reizt uns alle an jeden Tag die Freiheit zu genießen und vor allem dankbar zu sein. Und gerade wegen... "Hüter der Erinnerung" ist ein Klassiker und nicht umsonst ein Bestseller der sogar verfilmt wurde. Die Geschichte ist sehr bewegend, auch wenn sie nicht lang und intensiv ist. Das Buch reizt uns alle an jeden Tag die Freiheit zu genießen und vor allem dankbar zu sein. Und gerade wegen dieser Lehre ist das Buch nicht nur für Kinder, sondern für Menschen jedes alters geeignet. Ein "must-have" für jeden Bücherwurm