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Persönlichkeiten statt Tyrannen

Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen

Michael Winterhoff, Isabel Thielen

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Beschreibung

Wie man Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsensein helfen kann, trotz erzieherischer Defizite nachzureifen und im Berufsleben Fuß zu fassen, beschreiben Michael Winterhoff und die Psychologin und Personalleiterin Isabel Thielen in diesem konstruktiven Buch, das die Behebung der „kindlichen Tyrannei“ konsequent weiterentwickelt. Ein Muss für alle, die mit problematischen heranwachsenden Jugendlichen zu tun haben!

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 19.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-17270-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,7/1,7 cm
Gewicht 218 g
Verkaufsrang 116082

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Erschreckend klar formuliert
von einer Kundin/einem Kunden aus Saalfelden am 01.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sein Ansatz wirkt sehr Schlüssig und klar, deshalb neigt man schnell dazu die Schuldigen zu suchen. Mir fehlen genaue Vorgehensweisen und Strategien um junge Erwachsene nachreifen zu lassen.


  • Artikelbild-0
  • "Auszubildende sollen in einer Werkstatt die Kleidung eines 19-jährigen Kameraden mit brennbarer Flüssigkeit besprüht und angezündet haben. Das berichtet die Polizei am Donnerstag aus Götz (Brandenburg). Der junge Mann wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Berliner Spezialklinik gebracht. Drei Verdächtige wurden festgenommen."
    In den Nachrichtenteilen unterschiedlichster Medien ist naturgemäß immer nur die Spitze des Eisberges dargestellt. Und sicher gilt auch: Je dramatischer, desto besser für die Aufmerksamkeit. Ähnliche Beispiele wie das hier vorangestellte findet man aber viele, wenn man wahllos in Archive mit entsprechenden Meldungen greift.
    Nein, das ist sicher (noch) nicht die Regel, es wird nicht jeden Tag irgendwo versucht, Kollegen anzuzünden. Auch bei einem Eisberg ist nicht die Spitze gefährlich für die Schiffe, sondern das oft riesige verborgene Volumen unter der Oberfläche, weil es nicht unmittelbar erkennbar ist.
    Auch solche brutalen Übergriffe passieren nicht, ohne dass sich unter der Oberfläche grundlegend etwas verändert hat, was sich tagtäglich in vielen Betrieben bemerkbar macht und die Abläufe dort erheblich negativ beeinflusst. Was hat sich in den letzten Jahren im Ausbildungs- und Berufsalltag verändert, wo liegen die Ursachen dazu, wo steuert unsere Gesellschaft hin?
    Ein Arzt aus dem Münsterland beobachtet entsprechende Veränderungen in seinem Bereich:
    "Ich war es früher überhaupt nicht gewohnt, die einfachsten schriftlichen Aufzeichnungen meiner Helferinnen Korrektur lesen zu müssen. Und was ist heute? Egal, ob die Auszubildenden von der Realschule oder vom Gymnasium kommen, egal, ob es sich um ein kurzes Protokoll oder nur um ein Rezept handelt - unter fünf Rechtschreibfehlern geht gar nichts mehr. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern es hält den Alltagsbetrieb auch unglaublich auf. Und es wird nicht besser."
    Im Januar 2010 lässt sich Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, mit folgender Aussage zitieren, als er nach seiner Meinung zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt befragt wird:
    "Wir stellen seit Jahren fest, dass immer mehr Schulabgänger nicht die nötigen Grundkenntnisse mitbringen. Einige haben Schwierigkeiten beim Rechnen und Schreiben. Anderen fällt es schon schwer, morgens pünktlich zur Arbeit zu kommen. Und einige wollen offensichtlich gar keine Ausbildung machen. Ihnen fehlt die Motivation."
    Schwannecke bestätigt damit, was zunehmend zum Problem zu werden droht: mangelnde Ausbildungsreife und die damit verbundenen Folgen sowohl für den Arbeitsmarkt als auch für die betroffenen Menschen...."