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2666

Roman. Für den Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2010 nominiert

Ein Quartett durchgedrehter Germanisten, das einen verschollenen Schriftsteller jagt. Ein Kommissar in einer mexikanischen Wüstenstadt, in der Hunderte von Frauen vergewaltigt und ermordet wurden. Ein amerikanischer Journalist, der dort über einen Boxkampf berichten soll und sich verliebt. Und in ebendieser Stadt wurde der Schriftsteller zuletzt gesehen. Alles hängt mit allem zusammen, die Wege und die Spuren kreuzen sich - aber die Welt bleibt ein Rätsel. Roberto Bolaños postum erschienener Roman ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der Gegenwart, ein Jahrhundertwerk und weltweiter Bestseller.
Portrait
Roberto Bolaño ist eine der großen Entdeckungen der Weltliteratur; seine Romane verweben »schlechterdings alles Essentielle der vergangenen Jahrtausende« (Die Zeit). Roberto Bolaño wurde 1953 in Santiago de Chile geboren, lebte in seiner Jugend lange in Mexiko-Stadt und siedelte später mit seiner Familie nach Spanien um. Dort starb er 2003, im vergeblichen Warten auf eine Lebertransplantation, als er gerade an seinem Meisterwerk »2666‹«arbeitete.

In der Werkausgabe von Roberto Bolaño sind im Fischer Taschenbuch bisher folgende Titel erschienen: »Stern in der Ferne«, »Die Naziliteratur in Amerika«, »2666«, »Amuleto«, »Das dritte Reich«, »Lumpenroman«, »Der unerträgliche Gaucho«, »Die wilden Detektive« und »Telefongespräche«. Im S. Fischer Verlag erschien 2018 erstmals auf Deutsch der Roman »Der Geist der Science-Fiction«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1200
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18784-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/5,8 cm
Gewicht 749 g
Auflage 4
Übersetzer Christian Hansen
Verkaufsrang 38071
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine Reise in die Abgründe der menschlichen Natur. Vor der beängstigenden Kulisse einer mexikanischen Grenzstadt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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1
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von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Labyrinthisch und düster! Experimentelle Literatur für Leser mit langem Atem!

Großartige Literatur!
von mia.zz aus Bochum am 25.02.2012

2666 ist sicherlich ein Buch, das polarisiert - entweder man wird es lieben oder hassen. Alleine der Fakt, dass es bisher nur eine Kundenrezension gibt, legt nahe, dass viele, die es gekauft haben, wohl nicht bis zum Ende "durchgehalten" haben, was sicherlich schon allein an dem Umfang liegt. Wer einen runden Roman für ein paar ... 2666 ist sicherlich ein Buch, das polarisiert - entweder man wird es lieben oder hassen. Alleine der Fakt, dass es bisher nur eine Kundenrezension gibt, legt nahe, dass viele, die es gekauft haben, wohl nicht bis zum Ende "durchgehalten" haben, was sicherlich schon allein an dem Umfang liegt. Wer einen runden Roman für ein paar entspannende Stunden sucht, sollte besser die Finger davon lassen. Aber: ich habe selten ein Buch von so einer hohen Intensität gelesen. Wenn man sich darauf einläßt, hat es einen magischen Sog, es zieht einen mitten rein in die Geschichte, die detailreiche Sprache läßt einen fast meinen, man sehe einen Film. Manche Szenen erinnern an Filme von Tarantino, andere Passagen muten wie Alpträume an - die ich teilweise auch während der Lektüre davon bekommen habe. Wer am Ende auf eine Auflösung hofft, wie in einem Krimi, wartet vergebens - wie auch im richtigen Leben... Das Buch produziert intensive Stimmungen und Spannung und ist dabei sprachlich herausragend. Es gehört sicherlich zu den Top 10 meiner Lieblingsbücher, und ich werde auf jeden Fall alle weiteren auf Deutsch erhältlichen Bücher von Bolano lesen! Von meiner Seite eine absolute Weiterempfehlung!

Große Erwartungen wurden enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ravensburg am 06.10.2011

Was wurde über dieses Buch berichtet, es wurde gefeiert, die Kritiker überschlugen sich, dementsprechend groß war die Vorfreude, die sich dann schnell in Enttäuschung wandelte, aber so träge das Buch auch war, die Hoffnung auf eine Besserung wurde nicht aufgegeben, und somit habe ich das Buch komplett gelesen. Es war ein Kampf. ... Was wurde über dieses Buch berichtet, es wurde gefeiert, die Kritiker überschlugen sich, dementsprechend groß war die Vorfreude, die sich dann schnell in Enttäuschung wandelte, aber so träge das Buch auch war, die Hoffnung auf eine Besserung wurde nicht aufgegeben, und somit habe ich das Buch komplett gelesen. Es war ein Kampf. 2666 ist in Teile aufgeteilt, die ursprünglich alle als einzelne Bücher erscheinen sollten. Diese Teile hängen zusammen, es gibt Querverbindungen, nur das große Ganze, den roten Faden sucht man vergebens. Auch das wäre nicht weiter schlimm, wären nicht große Teile des Romans so öde, dass nur ein Durchbeissen zum nächsten Teil half. Lediglich der Teil über die Morde sticht etwas heraus, fängt er doch spannender an. Doch wenn ein Mordopfer nach dem anderen beschrieben wird, macht sich auch bei so einem spannenden Hintergrund schnell Langeweile breit. Manchmal schimmern jedoch einige Seiten lang etwas durch, das einen zu fesseln vermag, das waren so die Lichtblicke in der Lektüre. Vielleicht liegt das daran, dass Bolano 2666 nicht wirklich vollenden konnte, nicht noch einmal durchgegangen ist, bevor er starb. Vielleicht versteh ich es auch nur nicht. Allerdings habe ich es in einer Leserunde in einem Literaturforum gelesen und war einer der wenigen, die bis zum Ende durchgehalten haben.