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Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft

Geschichte einer Freundschaft

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Über die außergewöhnlichste Freundschaft in der Geschichte des Geistes.

Goethes und Schillers Freundschaft gilt als Traumpaarung der deutschen Klassik, als Sternstunde des Geistes. Doch ganz konfliktfrei war ihr Verhältnis nicht. Obwohl sie sich gegenseitig halfen und inspirierten, beneidete Schiller den großen Goethe und fürchtete sich Goethe vor dem Aufstieg Schillers. In seinem spannend zu lesenden Buch erzählt Rüdiger Safranski die gemeinsame Geschichte der beiden Geistesheroen von der ersten Begegnung 1779 in Stuttgart bis zu Schillers Beerdigung in Weimar, der Goethe fernblieb.

Portrait
Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und in der Erwachsenenbildung. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18743-0
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,2 cm
Gewicht 264 g
Auflage 3
Verkaufsrang 99.704
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine einmalige Dichterfreundschaft“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Safranski hat hier einen Band vorgelegt, in dem er Schiller und Goethe als zwei eigenständige Dichterpersönlichkeiten vorstellt. Galten beide schon zu Lebzeiten als literarische Schwergewichte, waren sowohl Vorbild für viele dichterische Geister ihrer Zeit, haben sie sicher auch viele überschattet – man konnte ein durchaus zwiespältiges Verhältnis zu ihnen haben. Und so geht es vielen von uns heute nicht anders. Übergross und unantastbar scheinen Goethe und Schiller zu sein. Für mich hat es Safranski mit diesem Band geschafft, beide als Menschen darzustellen, die einerseits genial in ihrem Werk sind, Schaffenskrisen haben, sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen müssen, einander kritisch beäugen und durch ihre Freundschaft sich gegenseitig befruchten und beflügeln, ohne dass Einer zu Lasten des Anderen im Vorteil gewesen wäre. Da, wo es nötig ist, schildert Safranski in verständlicher Art und Weise Zeit, Personen und Umstände rund um Schiller und Goethe, nimmt sich dann aber auch genug Zeit, um uns das Entstehen und ein besseres Verstehen ihrer Werke nahezubringen. Mit passenden Zitaten, ohne überfrachtet und langweilig zu wirken. Safranski hat hier einen Band vorgelegt, in dem er Schiller und Goethe als zwei eigenständige Dichterpersönlichkeiten vorstellt. Galten beide schon zu Lebzeiten als literarische Schwergewichte, waren sowohl Vorbild für viele dichterische Geister ihrer Zeit, haben sie sicher auch viele überschattet – man konnte ein durchaus zwiespältiges Verhältnis zu ihnen haben. Und so geht es vielen von uns heute nicht anders. Übergross und unantastbar scheinen Goethe und Schiller zu sein. Für mich hat es Safranski mit diesem Band geschafft, beide als Menschen darzustellen, die einerseits genial in ihrem Werk sind, Schaffenskrisen haben, sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen müssen, einander kritisch beäugen und durch ihre Freundschaft sich gegenseitig befruchten und beflügeln, ohne dass Einer zu Lasten des Anderen im Vorteil gewesen wäre. Da, wo es nötig ist, schildert Safranski in verständlicher Art und Weise Zeit, Personen und Umstände rund um Schiller und Goethe, nimmt sich dann aber auch genug Zeit, um uns das Entstehen und ein besseres Verstehen ihrer Werke nahezubringen. Mit passenden Zitaten, ohne überfrachtet und langweilig zu wirken.

Profilbild

„Zei Dichter, die einander erst gar mochten“

, Thalia-Buchhandlung Braunschweig (Hutfiltern)

Rüdiger Safranski ist mit seinem Freundschaftportrait ein ganz besonderes Buch gelungen. Die Freundschaft der beiden Dichterfürsten hatte durchaus einen verzögerten Start. Der zugereiste Schiller mußte einige Anläufe nehmen, um vom Herrn Geheinrat empfangen zu werden. Die Klassik liegt dem Autoren einfach im Blut. Wir Leser werden auf unterhaltsame Weise belehrt. Eine
große Leseerfahrung.
Rüdiger Safranski ist mit seinem Freundschaftportrait ein ganz besonderes Buch gelungen. Die Freundschaft der beiden Dichterfürsten hatte durchaus einen verzögerten Start. Der zugereiste Schiller mußte einige Anläufe nehmen, um vom Herrn Geheinrat empfangen zu werden. Die Klassik liegt dem Autoren einfach im Blut. Wir Leser werden auf unterhaltsame Weise belehrt. Eine
große Leseerfahrung.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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eine Freundschaft?!
von Fl. Kluge aus Wolfenbüttel am 16.12.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rüdiger Safranski beschreibt in seinem Buch "Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft" äußerst lesenswert, wie fruchtbar die Freunschaft dieser beiden wohl "größten" deutschen Dichter zueinander war. Der Autor beschreibt sehr anschaulich was diese beiden sehr "starken" unterschiedlichen Charaktere voneinander trennte und vereinte. Er beschreibt, wie aus einem schwierigen... Rüdiger Safranski beschreibt in seinem Buch "Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft" äußerst lesenswert, wie fruchtbar die Freunschaft dieser beiden wohl "größten" deutschen Dichter zueinander war. Der Autor beschreibt sehr anschaulich was diese beiden sehr "starken" unterschiedlichen Charaktere voneinander trennte und vereinte. Er beschreibt, wie aus einem schwierigen Start der beiden, aus der alles andere als Freunschaft spricht, sich mit der Zeit in eine Freundschaft wandelt, die ein Leben lang anhalten wird. Herr Safranski berichtet davon, wie sie sich gegenseitig in und an ihren Arbeiten unterstützten, wie sie sich halfen und jeder auf seiner Weise von dieser Freundschaft partizipierten, die nicht nur auf die Arbeit beschränkt war, sondern auch im privaten Bereich stattfand. Wahre Freundschaft ist nur sehr schwer zu finden, hier hat sie stattgefunden. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Buch, was Rüdiger Safranski geschrieben hat.

Für anspruchsvolle Freunde der klassischen Zeit
von Katharina Boos aus Mannheim am 23.02.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Freundschaft, die über alles hinaus ging! Ein wunderbares Buch über die wohl größte Freundschaft, die Inspiration weckte, Freud und Leid mit sich brachte und viele Jahre später für ein unvergleichliches Lesevergnügen sorgt. Von diesem Buch zehrt man noch, wenn es längst schon wieder im Bücherregal steht. Biografische und philosophische... Eine Freundschaft, die über alles hinaus ging! Ein wunderbares Buch über die wohl größte Freundschaft, die Inspiration weckte, Freud und Leid mit sich brachte und viele Jahre später für ein unvergleichliches Lesevergnügen sorgt. Von diesem Buch zehrt man noch, wenn es längst schon wieder im Bücherregal steht. Biografische und philosophische Passagen wechseln sich kurzweilig ab und bereichern nebenbei den Zitatenschatz. Und wie berührt ist man im letzten Kapitel, wenn man von Goethes Reaktion auf den Tod seines besten und treuesten Gefährten liest...

Freundschaft oder Zweckgemeinschaft
von Anne Granzow aus Aarau am 16.12.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Goethe und Schiller....die Gemüter sind sich bis heute uneinig, ob es angemessen ist, von Freundschaft zwischen den beiden Dichtern zu sprechen. Sicher ist, dass sie sich nahe standen. Dichterisch. Beiden war die Meinung des jeweils Anderen wichtig. Aber Freundschaft? Hatte Goethe wirkliche Freunde? Und wenn ja, gehörte Schiller zu... Goethe und Schiller....die Gemüter sind sich bis heute uneinig, ob es angemessen ist, von Freundschaft zwischen den beiden Dichtern zu sprechen. Sicher ist, dass sie sich nahe standen. Dichterisch. Beiden war die Meinung des jeweils Anderen wichtig. Aber Freundschaft? Hatte Goethe wirkliche Freunde? Und wenn ja, gehörte Schiller zu diesem Kreis? Rüdiger Safranski versucht in seinem Buch Klarheit zu verschaffen und Antwort auf diese Fragen zu finden. Er erzählt anschaulich, was das besondere Verhältnis der beiden Dichter ausmachte und auf welcher Ebene sie sich begegneten. Eins gelingt ihm auf jeden Fall: beide Dichter unabhängig voneinander objektiv zu bewerten. Ein durchaus gelungenes Buch, an dessen Ende man sich jedoch selber fragen sollte: Freundschaft oder Zweckgemeinschaft????