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Kerzenlicht für eine Leiche

Mitchell & Markbys achter Fall

Mitchell & Markby Band 8

Ann Granger

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Beschreibung

Auf dem alten Bamforder Friedhof wird ein makaberer Fund gemacht: In der Gruft der Familie Greshom wird die zwölf Jahre alte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Superintendent Alan Markby kann der Versuchung nicht widerstehen, diesen alten
Mordfall selbst zu untersuchen auch wenn es bedeutet, dass er einen lang geplanten gemeinsamen Urlaub mit Meredith Mitchell absagen muss. Meredith hat dadurch unerwartet Zeit, eine Einladung beim örtlichen Parlamentsabgeordneten anzunehmen.
Schnell stellt sie fest, dass dieser offensichtlich enger mit der Ermordeten in Verbindung stand, als ihm nun lieb ist ... Mitchell & Markbys 8. Fall

Ann Granger hat lange im diplomatischen Dienst gearbeitet und die ganze Welt bereist. Inzwischen lebt sie mit ihren beiden Söhnen und ihrem Mann in der Nähe von Oxford. Sie schreibt in der Tradition von Agatha Christie und Martha Grimes und hat sich mit ihren Krimis zahlreiche Freunde geschaffen. Bestsellerruhm erlangte sie mit der beliebten Mitchell-und-Markby-Reihe. Mit der Fran-Varady-Reihe eroberte sie sich auch ein jüngeres Publikum.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 403 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 17.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783838706931
Verlag Lübbe
Dateigröße 2338 KB
Übersetzer Axel Merz
Verkaufsrang 8122

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Some Things Really Never Change ...
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seien wir ehrlich: Würde man „Kerzenlicht für eine Leiche“ nach den normalen Gesichtspunkten des Kriminalroman-Genres beurteilen – der Roman würde wohl mit fliegenden Fahnen untergehen und wäre ein Festschmaus für jeden Berufskritiker. Ann Granger bemüht hier, wie bereits von den Vorgängern gewohnt, den Zufall ein paar Mal zu of... Seien wir ehrlich: Würde man „Kerzenlicht für eine Leiche“ nach den normalen Gesichtspunkten des Kriminalroman-Genres beurteilen – der Roman würde wohl mit fliegenden Fahnen untergehen und wäre ein Festschmaus für jeden Berufskritiker. Ann Granger bemüht hier, wie bereits von den Vorgängern gewohnt, den Zufall ein paar Mal zu oft und biegt die Handlung bis an ihre Belastungsgrenze, um die gute Meredith im Umfeld der Mordermittlungen unterbringen zu können. Zufällig ist man an dem Tag am Friedhof, wo die Leiche gefunden wird. Zufällig wohnt eine Zeugin früherer Vorkommnisse direkt nebenan. Zufällig erweist sich eine im Heim besuchte Dame als damalige Hebamme der Toten. Und überhaupt ist man zufällig immer zur richtigen Zeit am richtigen (oder manchmal dann leider auch falschen) Ort. Jedem analytisch vorgehenden Krimi-Leser stehen da die Haare zu Berge, wird angesichts dieser künstlich inszenierten Vorgänge der Hals schwellen. Zu Recht, denn geht man mit den typischen Erwartungen an einen Spannungsroman in die Lektüre von Grangers Büchern, wird man zwangsläufig enttäuscht werden müssen. Trotz Mord und Totschlag – die britische Autorin benutzt lediglich den Rahmen dieses literarischen Genres, um darin ihr Bild zu malen. Beschaulichkeit, Wohlgefühl und Atmosphäre stehen im Mittelpunkt der Mitchell & Markby-Romane – und hier hat Ann Granger ihre Hausaufgaben gemacht. Auch in „Kerzenlicht für eine Leiche“ lebt die Geschichte wieder mal von ihren Schauplätzen und den herrlich kauzigen Exemplaren der typisch britischen Landbevölkerung (Highlight diesmal: Der versoffene, alte Totengräber Nat Bullen). Ganz im Stile der von Rutherfurd verkörperten Miss Marple kokettiert die Serie mit dem englischen Humor, präsentiert sie die Suche nach dem Mörder als sportliche Aufgabe, welche, trotz teils grausiger Verbrechen, immer doch fair und sauber bleibt. Pistolen bleiben hier stets im Holster. Und auch den Gang zur Pathologie muss der Leser eher selten antreten. Granger will ihr Publikum, das sich wohl in größeren Teilen aus der älteren Leserschicht zusammensetzt, nicht übermäßig schockieren. Dies wird ebenfalls in der Geschwindigkeit der detektivischen Nachforschungen deutlich, die gleich des Öfteren von einer gemütlichen Tasse Tee oder einem feuchtfröhlichen Pubbesuch unterbrochen werden. Dass Grangers Romane sich bei all der augenscheinlich biederen Harmonie dann trotzdem nicht zäh wie Kaugummi lesen, liegt, neben der gelungenen Zeichnung der Figuren, vor allem an der gut getimten Schreibe. Wann immer sich die Handlung einen gewissen Schlenker erlaubt, wird sogleich darauf der rote Faden wieder aufgenommen, kommt ein weiteres Detail zum Vorschein, welches es dem Leser erlaubt, neue Theorien beim eigenen Rätselraten aufzustellen. Wie bei einer Kutschfahrt schaut man hier gern nach links oder rechts, während man gleichzeitig beharrlich dem Ende entgegen trabt, in dem, trotz erneuter Zufälle, die vorherigen Fragen schlüssig und logisch aufgelöst werden. Kleinere Überraschungen inklusive. „Kerzenlicht für eine Leiche“ ist nichts für Freunde von hochkarätiger Spannung und Nervenkitzel. Wer jedoch ein gewisses Faible fürs ländliche England und seine kauzigen Bewohner hat oder bei schlechtem Wetter eine Lektüre zum Earl Grey und Butterkeksen sucht, dem sei auch Band acht der Serie ans Herz gelegt.


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