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Zwei Einzelzimmer, bitte!

Mit Kluftinger durch Deutschland

Volker Klüpfel, Michael Kobr

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Beschreibung

Kommissar Kluftinger reist nicht gern – seine geistigen Väter sind wegen ihm jedoch in ganz Deutschland unterwegs. Dieses Nomadenleben zwingt den beiden Allgäuern bisher ungeahnte Herausforderungen auf, denen sie sich mutig stellen: Wie verhält man sich auf einem roten Teppich, wenn einen kein Fotograf knipsen will, welche Allüren sollte man sich zulegen, um in der literarischen Welt ernst genommen zu werden? Und, allen voran, wie macht man den Veranstaltern klar, dass auch für ein Autorenduo ein Doppelzimmer keinesfalls in Frage kommt?

Der wahrscheinlich sympathischste Spießer der Literaturgeschichte., Die Welt 20151120

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27220-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/1,9 cm
Gewicht 217 g
Abbildungen mit zahlreichen Fotos
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 29354

Portrait

Volker Klüpfel

Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Leiter der Kulturredaktion bei der Memminger Zeitung und wechselte danach zur überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist Volker Klüpfel seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg "Milchgeld" erschien ihr zweiter Allgäu-Krimi mit Kommissar Kluftinger: "Erntedank", ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, und zuletzt Kluftingers neuer Fall "Seegrund". Volker Klüpfel ist wohnhaft in Augsburg.

Meinung der Redaktion Die Kluftinger- Krimis sind einfach unschlagbar und haben Suchtpotential! Kluftinger ist so normal, dafür lieben ihn die Leser. Die Kombination aus Krimi und komischen Momenten ist perfekt, auch für Nicht- Krimifans.

Artikelbild Zwei Einzelzimmer, bitte! von Volker Klüpfel

Buchhändler-Empfehlungen

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Essen

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 24.05.2017
Bewertet: anderes Format

Das Kluftinger-Autoren-Duo erzählt hier aus seinem literarischen Alltag, wie immer mit viel Situationskomik.

Kaleidoskop von Erzählungen
von maleur aus Berlin am 01.12.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In diesem Buch schreibt das Autoren-Duo über seine Erfahrungen beim Schreiben, Konflikten mit dem Computer, auf Reisen und vor Ort bei Lesungen, Messen und Preisverleihungen. Es gibt auch einige (nicht immer ganz neue) Erzählungen. Am besten hat mir die satirische Erzählung des Regionalkrimis gefallen. Ein Kaleidoskop von Er... In diesem Buch schreibt das Autoren-Duo über seine Erfahrungen beim Schreiben, Konflikten mit dem Computer, auf Reisen und vor Ort bei Lesungen, Messen und Preisverleihungen. Es gibt auch einige (nicht immer ganz neue) Erzählungen. Am besten hat mir die satirische Erzählung des Regionalkrimis gefallen. Ein Kaleidoskop von Erzählungen und Berichten, wechselnd von den Autoren geschrieben und sehr unterhaltsam. Kann ich nur empfehlen.

Unnötig
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2012

Getrieben von ihrer Erfolgswelle ist nun auch dieses Buch erschienen. Es tut sicher keinem weh, es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn es nicht erschienen wäre. Auch als Fan suche ich hier doch den Inhalt und die Aussage. Viele kurze Artikel folgen doch sehr dem Gedankenfluss der Autoren selber und sind nur zum Teil unt... Getrieben von ihrer Erfolgswelle ist nun auch dieses Buch erschienen. Es tut sicher keinem weh, es wäre aber auch nicht schlimm gewesen, wenn es nicht erschienen wäre. Auch als Fan suche ich hier doch den Inhalt und die Aussage. Viele kurze Artikel folgen doch sehr dem Gedankenfluss der Autoren selber und sind nur zum Teil unterhaltsam. Ob man über andere Berühmheiten namentlich so offen schreiben muss, weiß ich auch nicht. Vielleicht nur etwas für ganz große Fans.


  • Artikelbild-0
  • Vorwort
    (beinahe geschrieben von Roger Willemsen)
    Sagt Ihnen der Begriff therapeutisches Schreiben etwas? Nicht? Na, dann wurde es ja sowieso mal Zeit, denn Sie befinden sich gerade mittendrin. Vor Ihnen liegt das Ergebnis ungezählter Therapiesitzungen. Jetzt fragen Sie sich, wie ausgerechnet Sie Teil dieses kleinen psycholiterarischen Autorenhilfsprojektes werden konnten? Dazu müssen wir etwas weiter ausholen.
    Stellen Sie sich zwei Allgäuer vor, damals noch in der Blüte ihrer Jahre (es ist schon etwas länger her). Die beiden fühlen sich seltsamerweise zum Schreiben berufen und erkennen auch noch Anzeichen rudimentärer Kompetenz bei sich dazu. Sie beschließen also, da sie eh fast keine Freunde haben und meist nutzlos daheim rumsitzen, diese vermeintlichen Fähigkeiten zu nutzen und ein Buch zu schreiben. Und dann passiert das Undenkbare: Das Buch wird ein Erfolg. Ein ziemlich großer sogar. So groß, dass sie raus müssen. Aus dem Haus. Aus dem Allgäu. Ja, aus Bayern. Bis nach Norddeutschland!
    Das Leben dieser beiden Allgäuer, nennen wir sie aus Datenschutzgründen einfach mal Richi und Holger, ändert sich schlagartig. Sie reisen fortan quer durch die Republik, besuchen staunend deren Metropolen, sehen mehr Menschen, als es auf Allgäuer Wiesen Kühe gibt
    Irgendwann werden die Eindrücke so überwältigend, wird das gemeinsame Reisen so beschwerlich und seelisch belastend, dass sie beginnen, nicht nur Bücher über einen grantelnden Allgäuer Kommissar zu verfassen, sondern über sich, ihr Leben als Autoren und Vortragsreisende zu schreiben. Irgendwo muss der Seelenballast ja hin. Das Ergebnis liegt nun in Ihren Händen. Wir ich meine, Richi und Holger haben schonungslos ausgepackt, denn nur so ist wirklich ein therapeutischer Effekt zu erreichen. Sie schreiben, wie es ist zu schreiben, welchen inneren Schweinehunden man dabei begegnet, wie bissig diese sein können und mit welchen Leckerli man sie besänftigt. Sie erzählen davon, wie man sich fühlt, wenn man als Allgäuer in die Welt hinausgeworfen wird, eine Welt ohne Kühe und sattgrüne Wiesen und allabendliches Alpenglühen, und sie verraten weltexklusiv, wie sie es anstellen, selbst beim größten Promi- und Fotografenauftrieb unerkannt, unfotografiert und unwichtig zu bleiben.
    Sehr oft werden Sie, liebe Hilfspsychologen, in diesen Texten dem alles beherrschenden Über-Ich der Autoren begegnen, Kommissar Kluftinger, dem die beiden so viel verdanken und mit dem sie nun ihr literarisches Leben verbringen in guten wie in bösen Tagen. Sie werden Zeuge des allerersten persönlichen Zusammentreffens des dynamischen Duos mit ihrem Übervater und, auch das kann manchmal Teil einer zielführenden Therapie sein, ihrer unerbittlichen Rache für all die erlittene Unbill: Die beiden schicken Kommissar Kluftinger, diesen unverbesserlichen Dahoimdrumhocker (allgäuerisch für Daheimbleiber), nämlich selbst auf Reisen.
    So, jetzt sind Sie im Bilde. Wir können nur an Sie appellieren: Helfen Sie diesen armen, verirrten Seelen, indem Sie diese therapeutische Textcollage lesen, loten Sie die Untiefen der Gemütslage zweier Allgäuer aus, begeben Sie sich auf die Reise durch die verschlungenen Windungen zweier Voralpengehirne. Sie bekommen auch ein Einzelzimmer, versprochen.
    Allgäu, im Herbst 2011
    Postskriptum: Jetzt hätten wir beinahe vergessen, es zu erklären, aber sicher hatten Sie es ohnehin gemerkt: Roger Willemsen hat dieses Vorwort nicht geschrieben. Genauso wenig wie Frank Schätzing, Claus Kleber oder Herta Müller, die übrigens alle in diesen Texten auftauchen und natürlich gar nicht gefragt wurden, ob sie es denn schreiben wollen. Bis auf Roger Willemsen.
    Textsammlungen wie die vorliegende haben ja oft einen prominenten Paten. Doch wie Sie im vorliegenden Buch erfahren werden, kennen Richi und Holger keine Prominenten. Das heißt: Sie würden ja schon einige kennen, aber das sind dann doch ziemlich einseitige Bekanntschaften.
    Und die Angst des Verla