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Mehr Geld als Gott

Hedgefonds und ihre Allmachtsphantasien

Sebastian Mallaby

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Beschreibung

Reiche, mächtige und womöglich gefährliche Hedgefonds-Magnaten sind die Stars
des Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Ihre Wochenendpaläste sind Futter für die
Fotografen von Vanity Fair, und die Möglichkeit, sie könnten ein Chaos auslösen,
beschäftigte die Aufsichtsbehörden schon vor dem jüngsten Zusammenbruch
der Finanzmärkte. Auf der Grundlage des einzigartigen Wissens des angesehenen
Finanzautors Sebastian Mallaby über diese Branche sowie von 300 Stunden Interviews
und ungezählten internen Dokumenten erzählt Mehr Geld als Gott die
Geschichte der Hedgefonds von den Anfängen in den 1960er- und 1970er-Jahren
über die explosiven Schlachten mit den Zentralbanken in den 1980er- und 1990er-
Jahren bis zu ihrer Rolle in der Finanzkrise von 2007 bis 2009.
Das erste maßgebliche Buch über die Geschichte der Hedgefonds – von den rebellischen
Anfängen bis zu ihrer Rolle bei der Definition des zukünftigen Finanzwesens.

Sebastian Mallaby ist Kolumnist der Washington Post und hat sich auf Themen rund um die Globalisierung spezialisiert. Zuvor hat er mehr als 13 Jahre für das Magazin Economist über internationale Finanzthemen berichtet und war Bürochef des Economist in Südafrika, Japan und Washington. Mallaby ist zudem Autor des US-Bestsellers "The World's Banker", erschienen im Jahr 2004.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 602
Erscheinungsdatum 15.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89879-629-3
Verlag Finanzbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/15,1/4,8 cm
Gewicht 904 g
Verkaufsrang 33905

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Geschichte der Hedgefonds ausführlich beschrieben
von Gianluca Luongo aus Suhr am 24.03.2020

Wer sich für die Materie interessiert und sie auch versteht, wird an diesem Buch Gefallen finden. Interessante Anekdoten. Einziger negativer Punkt: Viele Quelle und teilweise lange (interessante) Zusatzinformationen im hinteren Teil des Buchs erfordern mühsames hin und zurückblättern. Wärmstens empfohlen.

Der Versuch aus nichts Geld zu machen
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.05.2011

John Paulson, der Chef des milliardenschweren Hedge-Fonds Paulson & Co., verdient an guten Tagen rund 10 Millionen Dollar. Besonders gut liefen seine Geschäfte in der Finanzkrise. Mit Wetten auf den Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts stieg Paulson zu den 50 reichsten Menschen der Welt auf - Millionen verloren ihr Haus, er sch... John Paulson, der Chef des milliardenschweren Hedge-Fonds Paulson & Co., verdient an guten Tagen rund 10 Millionen Dollar. Besonders gut liefen seine Geschäfte in der Finanzkrise. Mit Wetten auf den Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts stieg Paulson zu den 50 reichsten Menschen der Welt auf - Millionen verloren ihr Haus, er scheffelte Milliarden. Inzwischen ermittelt die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Paulson wegen dubioser Geschäfte mit Hypothekenpapieren. "Die meisten Leute mögen Hedge-Fonds nicht. Das hat irrationale Gründe, und das wollte ich erklären." Der Historiker, er studierte in Oxford, hat Hedge-Fonds ein ganzes Buch gewidmet. "More Money than God" - mehr Geld als Gott. Er hält die Risiken für beherrschbar, die sich daraus ergeben.


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