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Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg

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Wie eng war die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz mit den Nazis wirklich? In welchem Ausmaß hat sich die Schweiz am „Nazigold“ bereichert? Wie ist die Schweiz mit Flüchtlingen aus Deutschland umgegangen? Und inwieweit war die neutrale Schweiz selbst vom Krieg betroffen? Georg Kreis, führender Schweizer Experte auf diesem Gebiet, gibt Antworten auf diese brisanten Fragen. Begleitet von zahlreichen historischen Fotografien, zeichnet er so ein spannendes und aufschlußreiches Gesamtbild der Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.
Portrait
Georg Kreis, geboren 1943 in Basel, Professor für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Basel sowie Direktor des interdisziplinären Europainstituts Basel.
Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Spezialgebiete sind außerdem Fragen des Staatsschutzes, der Beziehungen mit Apartheid-Südafrika und der schweizerischen Europapolitik.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 12.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85218-868-3
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 19/11,3/2 cm
Gewicht 190 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarzweissen -Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 139981
Buch (Taschenbuch)
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12,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Neutralität auch im Krieg?
von dark_angel aus Ulm am 28.07.2011

Dr. Georg Kreis ist Professor an der Universität Basel und Leiter des Europainstituts Basel. Er hat bereits zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg verfasst und sich u.a. auf die Fragen des Staatsschutzes, der Beziehungen mit Apartheid-Südafrika und der schweizerischen Europapolitik spezialisier... Dr. Georg Kreis ist Professor an der Universität Basel und Leiter des Europainstituts Basel. Er hat bereits zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg verfasst und sich u.a. auf die Fragen des Staatsschutzes, der Beziehungen mit Apartheid-Südafrika und der schweizerischen Europapolitik spezialisiert. Das vorliegende Buchwerk versucht Licht in die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg zu bringen. Als Ausgangslage basieren die Jahre vor Ausbruch des Krieges und welchem Wandel sich die damalige Politik befand. Der Autor versucht u.a. auf folgende Fragen Antworten zu liefern: Wie eng war die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz mit den Nazis wirklich? In welchem Ausmaß hat sich die Schweiz am "Nazigold" bereichert? Wie ist die Schweiz mit Flüchtlingen aus Deutschland umgegangen? Und inwieweit war die neutrale Schweiz selbst vom Krieg betroffen? So leicht sich diese Fragen stellen lassen, umso schwieriger dürften die Antworten ausfallen. Denn Geschichte und deren Auslegung befindet sich stets im Wandel. Was damals vielleicht richtig erschien, dürfte aus heutiger Sicht ganz anders aussehen. So stellt sich natürlich auch die Frage, ob die Schweiz es geschafft hat, auch in Kriegsjahren neutral zu bleiben oder ob zwischen Wollen und Können nicht doch eine gewisse Kluft bestand und manches nur schöngeredet wurde. Gegliedert ist das Buch in die verschiedensten Aspekte der Politik, die der Autor zu durchleuchten versucht; Innen- und Außenpolitik, Finanz- und Sozialpolitik, Verkehrspolitik, Wirtschafts- und Handelspolitik, Sicherheitspolitik, Flüchtlingspolitik sowie Sport- und Kulturpolitik. Hinzu kommen die Phasen des Krieges, das Ende des Krieges sowie die Vergangenheitsbewältigung der letzten Jahre. Begleitet werden die Ausführungen mit zahlreichen Illustrationen. Das vorliegende Werk ist aufgrund des komplexen Sachverhalts nicht leicht zu lesen und schon gar nicht in einem Rutsch, da es vom Leser Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert. Allen voran ist es für jene Leser geeignet, die bereits Kenntnisse der damals herrschenden Politik besitzen und geübt sind, wissenschaftlich verfasste Texte zu lesen.