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Im Labyrinth der Fugger

Historischer Roman

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Augsburg, Ende des 16. Jahrhunderts. Nach dem Tod des mächtigen Anton Fugger wird dessen Millionenvermögen gleichmäßig auf alle Nachkommen verteilt. Christoph Fugger, ein Egoist und Frauenfeind, will die Kinder seines Bruders Georg Fugger ins Kloster bringen lassen, um die Zahl der Erben zu dezimieren. Dazu verbündet er sich mit dem Jesuiten Petrus Canisius. Nur Georg Fuggers Tochter Anna ahnt, welch perfides Spiel der Augsburger Domprediger treibt …
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 466 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783839236536
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 4151 KB
Verkaufsrang 53.259
eBook
9,99
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Gut recherchiert und spannend erzählt
von Zabou1964 aus Krefeld am 04.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich selbst schon in Augsburg war und die Familie Fugger mich interessiert, habe ich, als sich mir die Gelegenheit bot, an einer Leserunde mit Autorenbegleitung zu „Im Labyrinth der Fugger“ teilgenommen. Die Autorin hat die Leserunde mit viel Hintergrundwissen und interessanten Kommentaren bereichert. Auf dem Cover ist ein... Da ich selbst schon in Augsburg war und die Familie Fugger mich interessiert, habe ich, als sich mir die Gelegenheit bot, an einer Leserunde mit Autorenbegleitung zu „Im Labyrinth der Fugger“ teilgenommen. Die Autorin hat die Leserunde mit viel Hintergrundwissen und interessanten Kommentaren bereichert. Auf dem Cover ist ein Portrait der Anna Fugger abgebildet. Die Geschichte beginnt, als Anna 13 Jahre alt ist. Sie lebt mit ihren Eltern und zehn Geschwistern in Augsburg. Als ihr Großvater, Anton Fugger, verstirbt, teilen sich dessen drei Söhne sein Vermögen. Aber keiner von ihnen mag so recht in die Fußstapfen des großen Kaufmanns und Bankiers treten. Christoph Fugger, Annas Onkel, will einen möglichst großen Anteil des Vermögens an sich bringen und heckt einen Plan aus: Seine Nichten und Neffen sollen in Klöstern verschwinden. Bei der Verwirklichung hilft ihm der Jesuit Canisius, dem jedes Mittel recht zu sein scheint. Anna und ihre Geschwister sind ihm ausgeliefert, als er die Mutter vom katholischen Glauben überzeugen kann. Aber Anna lässt sich nicht willenlos wegsperren, sie wehrt sich. Der Preis, den sie dafür bezahlen muss, ist jedoch hoch. Rebecca Abe hat einen sehr gut recherchierten historischen Roman verfasst, der die Grausamkeiten der damaligen Zeit nicht vertuscht, sondern mit aller Deutlichkeit zeigt. Verbrechen werden, auch im Namen der Kirche, begangen, ohne dass es jemanden gestört hätte. Petrus Canisius, der tatsächlich gelebt hat, geht förmlich über Leichen, um seine Ziele zu erreichen. Einige der Figuren haben tatsächlich gelebt. Aus deren Lebensläufen hat die Autorin ihre Geschichte abgeleitet. In einem Nachwort erklärt sie, was der Wahrheit entspricht und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hauptsächlich behandelt die Geschichte das Leben der Anna Fugger. Aber auch ihre Familie wird zum Teil sehr detailliert dargestellt. Von denen erregte besonders ihr Bruder Philipp Fugger, der als ältester Sohn das Erbe des Vaters antreten sollte, mein Interesse. Die Beweggründe für sein Handeln waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Aber auch Nebenfiguren, wie der Kürschner Kellenbenz und dessen Tochter Bianka, waren mir schnell ans Herz gewachsen. Die Hauptfigur macht im Laufe ihres vierzigjährigen Lebens eine interessante Wandlung durch. Von der aufmüpfigen und wissbegierigen jungen Frau wird sie zu einer selbstbewussten Künstlerin. Eine Karte Augsburgs zu Beginn des Buches sowie einige kleine Illustrationen hat die Autorin selbst beigesteuert. Am Ende finden sich ein Glossar, ein Personenverzeichnis sowie Quellenangaben. Ein Lesezeichen mit dem Cover des Buches rundete das Gesamtbild gekonnt ab. Obwohl die Geschichte Annas und die Aufklärung der Intrige spannend erzählt waren, würde ich diesen Roman jedoch nicht als „Renaissance Thriller“, als der er vom Verlag angepriesen wird, bezeichnen. Aber dafür hat die Geschichte jede Menge Emotionen in mir ausgelöst: Trauer, Wut, Entsetzen und Freude. Und das macht ein gutes Buch für mich aus – es muss mich mitreißen, ich muss darin versinken können. Fazit: „Im Labyrinth der Fugger“ ist ein gut recherchierter historischer Roman, der das Leben im 16. Jahrhundert realistisch beschreibt und die Geschichte der Anna Jakobäa Fugger spannend erzählt.

Im Labyrinth der Fugger - ein spannender historischer Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus münchen am 23.03.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als der schwerreiche Anton Fugger Ende des 16.Jahrhunderts stirbt, soll das riesige Vermögen an alle Nachkommen gleichmäßig verteilt werden. Allerdings passt es dem kinderlosen Christoph nicht, dass sein Bruder Georg sich nicht ums Geschäft kümmert und zudem auch noch ein Dutzend Kinder hat. Um ein größeres Stück vom Kuchen... Als der schwerreiche Anton Fugger Ende des 16.Jahrhunderts stirbt, soll das riesige Vermögen an alle Nachkommen gleichmäßig verteilt werden. Allerdings passt es dem kinderlosen Christoph nicht, dass sein Bruder Georg sich nicht ums Geschäft kümmert und zudem auch noch ein Dutzend Kinder hat. Um ein größeres Stück vom Kuchen abzubekommen, trifft Christoph heimlich mit dem Jesuiten Canisius ein “teuflisches” Abkommen. Er soll aus der lutheranischen Mutter eine fromme Katholikin machen und alle Kinder seines Bruders Georg ins Kloster bringen lassen, um die Zahl der Erben zu dezimieren. Die Geschichte wird größtenteils aus der Perspektive von Anna Jakobäa Fugger erzählt. Ein herrlicher Kontrast bietet der Anfang des Romans, in der für die Herstellung der Teufelskostüms erwählte Kürschner Kellenbenz die Fuggerwelt von außen beleuchtet. Man erhält Einblick in zwei völlig unterschiedliche Welten mit ihrer jeweils eigenen Sichtweise und Lebensart. Die Autorin Rebecca Abe schafft es mühelos den Leser völlig in beide Welten zu ziehen. Es ist ihr gelungen, die Personen, das Leben dieser Zeit und die Umgebung so lebendig zu schildern, als wäre man dabei und würde es miterleben. Aus einer Vielzahl von unterschiedlichen gesellschaftlichen, religiösen und zeitbezogenen Fakten spinnt sie eine wunderbar konsistente Welt und lässt die Welt der Fugger detailgetreu vor den Augen der Lesern auferstehen und zieht sie in ihren Bann. Ein wunderbarer Humor, mal fein, mal etwas offensichtlicher, zieht sich durch das Buch und lockert das schaurige Geschehen und die tiefen menschlichen Abgründe auf subtile und niveauvolle Art und Weise auf. Die feinfühlige Charakterzeichnung mit liebevollen Details, deren Charaktere einem gut im Gedächtnis bleiben, ist sehr gut gelungen. Unvergesslich bleibt der herrliche Schlagabtausch zwischen den Fuggerbrüdern sowie unter den anderen Charakteren. Rebecca Abe ist er hier gelungen, einen unterhaltenden, informativen und spannenden historischen Thriller zu schreiben und kommt völlig ohne die für dieses Gebiet oft anzutreffende künstliche Effekthascherei aus. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen!

Familie Fugger - Ein historischer Krimi aus Augsburg
von Penelope1 aus Rheinland Pfalz am 08.03.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Fugger-Dynastie - eine Familiengeschichte der besonderen Art... Nach dem Tod von Anton Fugger wird das Erbe aufgeteilt und der geizige und frauenfeindliche Brude beschließt, die erbmindernden Nichten und Neffen ins Kloster abzuschieben. Doch Anna wehrt sich und kommt einem Familien-Geheimnis auf die Spur, dessen Ausmaße gewaltige Dimensionen annimmt... Die Fugger-Dynastie - eine Familiengeschichte der besonderen Art... Nach dem Tod von Anton Fugger wird das Erbe aufgeteilt und der geizige und frauenfeindliche Brude beschließt, die erbmindernden Nichten und Neffen ins Kloster abzuschieben. Doch Anna wehrt sich und kommt einem Familien-Geheimnis auf die Spur, dessen Ausmaße gewaltige Dimensionen annimmt und Anna an ihre Grenzen bringt... Gut recherchiert, emotional und mit realem Hintergrund. Lesenswert!