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Die russische Herzogin

Historischer Roman

Nicht immer hält das Leben, was es verspricht, das muss auch Zarentochter Olga erkennen. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd. Als der Zar sie bittet, seine Nichte Wera aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben. Doch ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben ein wenig Glück abzutrotzen.

Portrait
Durst-Benning,
Petra Durst-Benning ist eine internationale Bestsellerautorin. Seit ihrem Debütroman begeistern ihre mutigen Frauenfiguren die Leserinnen und laden sie zu großen Abenteuern ein. Viele ihrer Romane werden verfilmt. Petra Durst-Benning lebt mit ihrem Mann bei Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 17.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28399-9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/3,1 cm
Gewicht 354 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 4130
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Die " Fortsetzung" von der Zarentochter. Jetzt steht Wera, die Nichte von Olga im Mittelpunkt der Geschichte.

Die russische Herzogin

Klaudia Rieger, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Die Geschichte um die Zarentochter Olga geht weiter. Olga ist jetzt Königin von Württemberg, doch ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg ist nicht glücklich und bleibt kinderlos. Als der Zar sie bittet seine Nichte Werra aufzunehmen, ist die sehr erfreut darüber. Werra entpuppt sich jedoch als sehr schwieriges Kind, sie ist wild und unberechenbar. Aber die beiden Frauen meistern ihr Leben mit sehr viel Willenskraft. Die russische Herzogin ist ein Buch das man schnell und leicht lesen kann. Man muss nicht zwangsläufig die Zarentochter vorher gelesen haben um dieses Buch zu verstehen.Ich fand den ersten Band jedoch um einiges interessanter.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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so macht Geschichte Spaß
von bookorpc aus Kumhausen am 06.01.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

In dem historischen Roman Die russische Herzogin, erzählt Petra Durst - Benning wie das Leben für Olly nach dem Buch Die Zarentochter weitergeht. Auch wenn sie nicht die eigentliche Hauptrolle ist. Inhalt: Die russische Großfürstin Wera hat ein temperamentvolles Wesen mit dem ihre Eltern überfordert sind. Sie wird deshalb zu ih... In dem historischen Roman Die russische Herzogin, erzählt Petra Durst - Benning wie das Leben für Olly nach dem Buch Die Zarentochter weitergeht. Auch wenn sie nicht die eigentliche Hauptrolle ist. Inhalt: Die russische Großfürstin Wera hat ein temperamentvolles Wesen mit dem ihre Eltern überfordert sind. Sie wird deshalb zu ihrer Patentante Olly nach Württemberg geschickt. Diese freut sich schon sehr auf Wera, da ihr eigene Kinder in ihrer Ehe mit Kronprinz Karl versagt blieben. Aber schon bei der Ankunft fragt sich Olly, ob ihre Liebe allein reichen wird. Meine Meinung: Das Buch hat mich total fasziniert. Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Obwohl es sich um eine Fortsetzung handelt, kann man es auch einzeln lesen und genießen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt wie bereits im vorherigen Band gefühlvoll vermittelt welche Last auf den Schultern liegt aufgrund der höheren Stellung in der Gesellschaft. Fazit: So stelle ich mir einen historischen Roman vor: die Wahrheit verpackt in Tüll und Seide mit Perlen verziert.

Das böse Kind
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 07.11.2011

Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar. Weras Vater, de... Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar. Weras Vater, der Großfürst Konstantin ( Kosty) Romanow bittet seinen Bruder , den Zaren um Mithilfe. Dieser bittet die gemeinsame Schwester Olga Romanowa, Kronprinzessin von Württemberg, sich des Kindes für eine Weile anzunehmen. Hätte Olga gewusst worauf sie sich einlässt hätte sie wohl nicht so bereitwillig zugesagt, hätte wiederum Wera von ihrem langen Aufenthalt in Stuttgart gewusst wäre sie wohl irgendwann auf der Reise ausgebüchst. Petra Dust-Benning’s „Die russische Herzogin“ kann als eigentlicher Nachfolger „Der russischen Zarentochter“ anerkannt werden denn neben der Lebensgeschichte der Wera wird auch die des späteren Königspaares mit erzählt. Die besondere Beziehung der kleinen Wera zu ihrer Tante und späteren Adoptivmutter und Freundin ist eine sehr besondere. Blieb die Ehe der Olga doch kinderlos, was zweifellos an der Homosexualität ihres Gatten gelegen haben wird.Diese sehnt sich nach Kindern. Nur einfach ist es mit Wera nicht. Sie scheint ein rechter Wirbelwind und Zappelphilipp zu sein, doch zum Glück leben beide im ausgehenden 19. Jahrhundert, das Syndrom ADS noch lange nicht bekannt und so muss man sich mit natürlichen Mitteln behelfen, Wera einen standesgemäßen Umgang am Hofe beizubringen. Liebevoll schildert die Autorin die innere Zerrissenheit der kleinen Wera so eindringlich, das sie einem Leid tut. Von den Eltern mehr oder weniger verstoßen findet sie am Stuttgarter Hof, zwar nach einigen Anläufen, endlich eine Geborgenheit und Wertschätzung die ihr von ihrem Elternhaus verwehrt wurde. Wie weitsichtig Olga doch handelt denn so einfache Mittel wie mehrmaliges mehrstündiges Wandern in der Woche macht aus Wera ein fast erzogenes Kind, laut der Autorin. Allein diese Ideen, das Liebesleben der späteren Königin, des Königs und auch Weras dramatisches Familienleben bilden ein gut strukturierten Gesamtplot. Interessant fand ich die Schilderung wie Wera ihren ja höchstwahrscheinlich treulosen Gatten so hoch verehrt das sie über seine Verfehlungen gekonnt hinwegsieht und wie sie zu ihrem sozialen Engagement kommt. Die heutigen Mutter-Kind-Heime scheinen eindeutige auf dem Wera Heim für unverheiratete werdende Mütter zu fußen. Ich freue mich jetzt schon auf die Jugendjahre der Olga dieses Buch schlummert noch auf meinem SUB, durch diese Buch bin ich aber erst richtig neugierig geworden. Warum verliebt sich eine so intelligente junge Frau ausgerechnet in einen Schwulen und behält ihr Leben lang Stillschweigen und wirft ihr eigens Glück weg, kompensiert dies aber durch viel Gemeinnützigkeit? Ein ähnliches Verhalten scheint sie auch ihrer Adoptivtochter vererbt zu haben. Am Ende des Buches erwähnt die Autorin das sie einige historische Tatsachen doch ein wenig abgewandelt hat, das finde ich immer einen sehr schönen Hinweis, denn bei historischen Büchern recherchier ich schon gerne was Wahrheit und was schriftstellerische Freiheit ist. Das macht es mit so einem Hinweis leichter.

Eine sehr mittelmässige Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Nachdem sich der Vorgänger "Die Zarentochter" um Großfürstin Olga drehte, die schliesslich Kronprinz Karl von Württemberg heiratete, spielt „Die russische Herzogin“ ein paar Jahrzehnte später. Die Ehe von Olga und Karl ist nicht glücklich, Kinder haben sie auch keine. Da schlägt Olgas Bruder ihr vor, ihre Nichte Wera zu sich z... Nachdem sich der Vorgänger "Die Zarentochter" um Großfürstin Olga drehte, die schliesslich Kronprinz Karl von Württemberg heiratete, spielt „Die russische Herzogin“ ein paar Jahrzehnte später. Die Ehe von Olga und Karl ist nicht glücklich, Kinder haben sie auch keine. Da schlägt Olgas Bruder ihr vor, ihre Nichte Wera zu sich zu nehmen. Er verschweigt dabei, dass Wera als sehr schwieriges und agressives Kind gilt. Olga hat in der Folgezeit ihre liebe Mühe mit Wera, schafft es aber, die Nichte zu einem liebenswerten Menschen zu erziehen. Doch wie Olga wird auch Wera kein Glück in der Ehe finden, und wie die Tante kanalisiert auch sie ihre überschüssige Energie und Liebe in soziales Engagement. Ich habe damals "Die Zarentochter" als Urlaubslektüre gekauft und das Buch hat meinen Erwartungen (gute Unterhaltung, flüssig geschrieben, aber ohne Tiefgang) ziemlich genau entsprochen. Leider kann "Die russische Herzogin" da nicht mehr mithalten. Die Geschichte hat viele, für meinen Geschmack zu viele Parallelen zum Vorgänger. Die Protagonisten wirken hölzern. Sämtliche Nebenfiguren erscheinen platt und lieblos. Olga und Wera sind dagegen sehr ausführlich geschildert, aber die Charakterzeichnung weist zum Teil grauenhafte Brüche auf. Dass Wera derart zum passiv-schwärmerisch verliebten Backfisch wird, sich im Charakter ihres Mannes so sehr täuscht und nach seinem Tod in völlige Lethargie versinkt, ist nicht kompatibel mit der Charakterzeichnung in der ersten Hälfte des Romans, wo sie als (allzu) lebhafte und durchsetzungsfähige Person geschildert wird, die andere Personen eigentlich sehr gut einschätzen kann. Sehr gestört hat mich auch der moralische Zeigefinger. Ja, für Angehörige des Hochadels war damals eine glückliche Ehe eine Seltenheit, aber das ist hinlänglich bekannt. Und ja, es war im 19 Jahrhundert für viele Frauen, die ihre Familie allein ernähren mussten, nicht einfach, aber das muss man nicht auf jeder dritten Seite nochmals ausführen. Und den Fokus derart auf die armen Kinder und Mütter zu setzen, ist zwar romantischer als Weras Einsatz für Blinde oder verstümmelte Soldaten, wird aber ihrem tatsächlichem sozialen Engagement nicht gerecht.