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Leben oder gelebt werden

Schritte auf dem Weg zur Versöhnung

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Die Herausforderung: leben, statt gelebt zu werden

Viele Jahre lang lebte Walter Kohl ein Leben im Schatten eines übermächtigen Namens – als „Sohn vom Kohl“. Die Belastungen der CDU-Parteispendenaffäre und der Freitod seiner Mutter wurden für ihn schließlich zur existenziellen Prüfung. Doch er entdeckt einen Weg, um die Herausforderung seines Lebens zu meistern: Durch einen Prozess bewusster Versöhnung schließt er Frieden mit der eigenen Vergangenheit, mit den Eltern und mit sich selbst. So öffnet sich für ihn ein neuer Weg zu Selbstbestimmung und persönlicher Erfüllung.

Ein Buch, das Mut macht, sich aus fremdbestimmten Lebensumständen zu lösen und den eigenen Weg zu gehen.

Portrait
Walter Kohl, Jahrgang 1963, Dipl. Volkswirt, MBA, BA, machte sich nach 15 Jahren als Angestellter in Großunternehmen selbstständig. Heute ist er in der Automobilzuliefererindustrie tätig. Gleichzeitig arbeitet er daran, Wege der Versöhnung zu entwickeln und zu vermitteln. Als studierter Historiker und überzeugter Christ findet er seine Vorbilder und Inspirationen in unserem kulturellen Erbe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641060749
Verlag Integral
Dateigröße 1098 KB
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Sohn von Kohl"“

Barbara Sander, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Betrachtet man Herrn Walter Kohl, ahnt man nicht, welch sensibler Mensch hinter dieser Statur steckt. Er beschreibt ein verzweifeltes Anrennen um Liebe und Aufmerksamkeit bei seinem Vater. Ausgefeilte Schreibweise läßt seine hohe Bildung und Intelligenz erkennen. Er, der alle höheren Weihen als"Sohn von Kohl" genießen konnte, empfand trotzdem ein Defizit in seinem Innersten. Als wichtige Botschaft gibt er dem Leser mit:Nur mit Versöhnung, auch mit sich selbst, läßt sich ein Leben sinnvoll weiterleben, egal, ob sich meine Biografie im Rampenlicht abspielt oder ganz unbemerkt. Betrachtet man Herrn Walter Kohl, ahnt man nicht, welch sensibler Mensch hinter dieser Statur steckt. Er beschreibt ein verzweifeltes Anrennen um Liebe und Aufmerksamkeit bei seinem Vater. Ausgefeilte Schreibweise läßt seine hohe Bildung und Intelligenz erkennen. Er, der alle höheren Weihen als"Sohn von Kohl" genießen konnte, empfand trotzdem ein Defizit in seinem Innersten. Als wichtige Botschaft gibt er dem Leser mit:Nur mit Versöhnung, auch mit sich selbst, läßt sich ein Leben sinnvoll weiterleben, egal, ob sich meine Biografie im Rampenlicht abspielt oder ganz unbemerkt.

„Lesenswert“

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Als Sohn von Helmut Kohl muss das Leben doch priviligiert und komfortabel gewesen sein, so dachte ich vor der Lektüre. Was mich aber dann erwartet hat, war so ganz anders, so beeindruckend und bewegend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
So schreibt der Verfasser, wie er in der Schule kräftig Prügel bezogen hat, eben weil er der Sohn Helmut Kohls war. Von innerer Einsamkeit und starken Ängsten ist die Rede, insbesondere während der 70-iger Jahre, als er aus Angst vor einer Entführung durch die RAF das Haus nur noch in Belgleitung von Sicherheitskräften verlassen durfte. Das Buch gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen. Mit mit viel Gefühl schreibt Walter Kohl über eine außergewöhnliche,schwere Kindheit und Jugend, in der es ihm an eigener Identität gemangelt hat. Aber er schreibt auch, wie er sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters gelöst hat.
Als Sohn von Helmut Kohl muss das Leben doch priviligiert und komfortabel gewesen sein, so dachte ich vor der Lektüre. Was mich aber dann erwartet hat, war so ganz anders, so beeindruckend und bewegend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
So schreibt der Verfasser, wie er in der Schule kräftig Prügel bezogen hat, eben weil er der Sohn Helmut Kohls war. Von innerer Einsamkeit und starken Ängsten ist die Rede, insbesondere während der 70-iger Jahre, als er aus Angst vor einer Entführung durch die RAF das Haus nur noch in Belgleitung von Sicherheitskräften verlassen durfte. Das Buch gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen. Mit mit viel Gefühl schreibt Walter Kohl über eine außergewöhnliche,schwere Kindheit und Jugend, in der es ihm an eigener Identität gemangelt hat. Aber er schreibt auch, wie er sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters gelöst hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Sehr lesenswert
von CW aus Grimma am 09.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In diesem sehr interessanten Buch schildert Walter Kohl sein Leben authentisch und manchmal schmerzhaft ehrlich. Seine Kindheit und Jugend stand absolut unter dem Thema "Sohn von Kohl", im Gegensatz zu anderen Promi-Sprösslingen, die diesen Umstand ohne Probleme für sich ausnutzen, hat Walter Kohl sehr gelitten: über das klassische Schulmobbing... In diesem sehr interessanten Buch schildert Walter Kohl sein Leben authentisch und manchmal schmerzhaft ehrlich. Seine Kindheit und Jugend stand absolut unter dem Thema "Sohn von Kohl", im Gegensatz zu anderen Promi-Sprösslingen, die diesen Umstand ohne Probleme für sich ausnutzen, hat Walter Kohl sehr gelitten: über das klassische Schulmobbing bis zu körperlichen Angriffen von Personen, die mit der Politik seines Vaters nicht einverstanden waren, bis zur konkreten Lebensgefährdung durch den Linksterrorismus. Mit Betroffenheit liest der Leser/die Leserin die Geschichte eines sehr einsamen Kindes, das unter übergroßen Anforderungen fast zerbrochen ist, ehrlich und schonungslos. Eine offensichtlich überforderte Mutter, die unter unaufgearbeiteten Kriegserlebnissen litt und sich komplett dem Mann unterordnete, und ein ständig abwesender Vater sind sicherlich keine sehr gute Voraussetzung für eine glückliche Kindheit gewesen. Dies soll nicht die Leistung von Helmut Kohl als "Kanzler der Einheit" schmälern, allerdings ging die Arbeit sehr häufig auf Kosten der Familie. Die Brutalität des Linksterrorismus bedarf keines weiteren Kommentars. Ganz nebenbei erfährt der Leser viel über die Nachkriegsgeschichte in Deutschland, bei der Walter Kohl immer "am Puls der Zeit" war. Interessant ist auch seine differenzierte Aufarbeitung all dieser Ereignisse im Erwachsenenalter, die Zeit er Bundeswehr und des Studiums in den USA, sein Leben als Vater eines Kindes nach Scheidung seiner Ehe, der Selbstmord seiner Mutter und die eigenen schon sehr konkreten Suizidgedanken und -planungen. Gott sei Dank kam es nie so weit: einen sehr sympathischen Mann und ein gut geschriebenes Buch würde es anderenfalls nicht (mehr) geben!!

Frieden und Versöhnung !
von Marion Olßon aus Reutlingen am 31.03.2013

Walter Kohl, ein Mann, der im Schatten seines berühmten Vaters groß wurde und der mit dem Freitod seiner Mutter leben muss. Ein Mann, der den Mut hat, zu berichten, wie es hinter den Kulissen, der Politikerfamilie aussah und wie schwer sein Weg gewesen ist. Herrn Kohl ist es gelungen... Walter Kohl, ein Mann, der im Schatten seines berühmten Vaters groß wurde und der mit dem Freitod seiner Mutter leben muss. Ein Mann, der den Mut hat, zu berichten, wie es hinter den Kulissen, der Politikerfamilie aussah und wie schwer sein Weg gewesen ist. Herrn Kohl ist es gelungen aus diesen Schatten herauszutreten und er hat damit großen Mut bewiesen, es ist eine Abrechnung mit dem Leben aber auch eine Geschichte der Versöhnung und des Neuanfangs. Ein intelligenter und warmherziger Mann, der überaus liebevoll und doch auch mit einer Portion Zynismus seine Geschichte aufarbeitet. Ein Appell an jeden von uns, sich mit dem Leben auseinander zu setzten und selbst zu bestimmen, wie der Weg weiter gehen soll. Die Kraft der Versöhnung ist dabei der wohl wichtigste Teil des Ganzen.

Tolles Buch - Absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 15.06.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Grandioses Buch von Walter Kohl, der einen besonderen Einblick in sein Leben gewährt und ehrlich seinen Lesern über seine Familie berichtet.