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Der Ruf des weißen Raben

(15)
Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind ...

Portrait
Sanna Seven Deers ist geborene Hamburgerin. Sie heiratete einen kanadischen Indianer und zog mit ihm in die Wildnis der Rocky Mountains. Dort leben die beiden mit ihren vier Kindern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783843700528
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 417 KB
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Seelenreisen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kurz nachdem sie ihren Job gekündigt hat und ihr Freund Jerry ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, nimmt die junge Journalistin Myra Morgenstern reiß aus: um den Kopf frei zu kriegen und sich darüber bewusst zu werden, was sie in ihrem Leben eigentlich genau will, macht sie sich auf den... Kurz nachdem sie ihren Job gekündigt hat und ihr Freund Jerry ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, nimmt die junge Journalistin Myra Morgenstern reiß aus: um den Kopf frei zu kriegen und sich darüber bewusst zu werden, was sie in ihrem Leben eigentlich genau will, macht sie sich auf den Weg zurück in die Heimat ihrer frühesten Jugend in den kanadischen Bergen. Während ihrer Anreise platzt sie dabei unabsichtlich und unbemerkt in eine indianische Zeremonie zur Ahnenbeschwörung, welche ihr Leben für immer verändern soll: Nachdem Myra bei einer Bergwanderung in eine Steinlawine geraten ist, erscheinen ihr aus dem Nichts zwei Felssäulen und sie verspürt den Drang durch sie hindurch zu gehen, woraufhin sich ihre Seele zunächst in der Vergangenheit im Körper einer Runa und später in ihrem eigenen, etwa zwanzig Jahre älteren Körper wiederfindet. In dieser Zukunft ist Myra mit Chad Blue Knife verheiratet, einem Indianer, den sie in der Gegenwart nach ihrer Seelenreise zurück in den Bergen kennenlernt, bevor sie sich zusammen mit ihm und mit der Hilfe seiner Großtante Heather auf eine abenteuerliche Reise um einen alten Talisman begibt. Zunächst einmal zu den positiven Aspekten des Buches: Die traumhaften Landschaften Kanadas sowie die Sitten und Gebräuche der Indianer werden gut eingefangen und schaffen eine malerische Antmosphäre, in die man als Leser gut eintauchen kann. Leider hört es mit dem Lob für meinen Geschmack hier auch schon auf. Zwar lesen sich die Seiten durch die eher unkomplizierten Satzbauten locker und schnell weg, aber nach der gefühlt zwanzigsten detailgenauen Beschreibung einer indianischen Tracht in den ersten fünfzig Seiten, dachte ich mir, das Grundprinzip habe ich jetzt so langsam verstanden, das könnte also auch mal ein wenig kürzer ausfallen. Für mich haben diese immer wieder auftretenden Passagen schon bald nicht mehr zu der bereits gelobten Atmosphäre der Geschichte beigetragen, sondern mich schließlich nur noch aus der ohnehin schon etwas stockenden Handlung gebracht. Die Dialoge wirkten auf mich zudem irgendwie hölzern und unnatürlich. Was die Charaktere selbst betrifft, so empfand ich deren Beschreibungen (abgesehen von Äußerlichkeiten) doch etwas dünn und ihre Interaktionen vorhersehbar aber nicht nachvollziehbar. Da ich mir bewusst bin, dass sich das eigentlich gegenseitig ausschließen müsste, will ich das am Bespiel der beiden Hauptpersonen kurz erklären: Es ist klar, dass sich über kurz oder lang eine Beziehung zwischen Myra und Chad entwickeln soll. Insofern sind quasi alle Interaktionen der beiden Charaktere auf dieses Ziel gerichtet (und damit vorhersehbar), ohne dass sie dabei plausibel sind: Chad sieht eine ihm nahezu völlig fremde Frau zwischen zwei Felssäulen – vermutlich in die Geisterwelt seines Kulturkreises – verschwinden und beschließt auf sie zu warten. Myra kommt aus der gemeinsamen Zukunft mit Chad zurück, trifft auf ihn in der Gegenwart und von da an ist es quasi beschlossene Sache, dass die zwei zusammen gehören müssen, sie die konkrete Entscheidung dazu aber zu Gunsten des höheren Ziels etwas hinausschieben. Einzige Erklärung dafür sind dann insgesamt seitenlange und sich scheinbar ständig wiederholende Umschreibungen der unerklärlichen, aber auch unausweichlichen Anziehung zwischen den beiden, was meiner Meinung nach allein nicht die Basis der Beziehung sein kann, um auf den Leser nachvollziehbar zu wirken. (Insofern kann ich einigen der anderen Rezensionen hier nicht zustimmen, denn für meinen persönlichen Geschmack rutscht das schon ins Kitschige ab.) Abschließend noch einige Worte zur Gesamt-Logik des Werkes: Natürlich schneidet dieses Buch das Fantasy-Genre, welches ich an sich sehr mag. In meinen Augen muss eine Roman-Welt – egal wie weit hergeholt sie auch sein mag – dabei aber stets in sich schlüssig sein. Leider kann ich auch diesen Punkt in Hinblick auf „Der Ruf des weißen Raben“ nicht bejahen, denn auch wenn die Charaktere sich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Zeitreisen Myras ständig selbst zu erklären scheinen, um den Leser zwischendrin nicht zu verlieren, erschien mir die doch sehr hinkonstruierte Logik dahinter einfach nicht plausibel – wäre sie es, so wären auch die ständigen Erklärungen unnötig gewesen. Insgesamt kann ich dieses Buch insofern jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem spirituell mystischen Roman mit einer (in meinen Augen) ordentlichen Portion Kitsch ist, welcher den Leser mehr in ein traumhaftes Kanada der Indianer entführt als eine in sich schlüssige, packende Handlung mit glaubwürdigen Charakteren zu vermitteln.

Der Ruf des weißen Raben
von raschke64 aus Dresden am 01.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch quasi in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung spielt zumindest in der Gegenwart in Kanada und es geht um die Weiße Myra, die den Indianer Chad „zufällig“ kennenlernt. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen und ein magisches Amulett zu finden, um die Menschheit zu retten. Dazu... Ich habe dieses Buch quasi in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung spielt zumindest in der Gegenwart in Kanada und es geht um die Weiße Myra, die den Indianer Chad „zufällig“ kennenlernt. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen und ein magisches Amulett zu finden, um die Menschheit zu retten. Dazu wechselt sie sowohl in die fernste Vergangenheit wie auch in die Zukunft. Was sich hier in Kurzform wie ein Abklatsch von „Harry Potter“ oder „Zurück in die Zukunft“ anhört, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Ich muss zugeben, dass ich weder an Esoterik, noch an übernatürliche Kräfte und Geistwesen glaube. Dies machte es mir ein wenig schwierig. Gerade den schnellen Wechseln in den Zeiten am Anfang des Buches und dann auch später den Beeinflussungen der Zeiten untereinander mochte ich nicht immer mit aller Konsequenz folgen. Die Guten waren einfach immer gut und fast nahezu makellos Weiß, die Bösen immer abgrundtief böse und Tiefschwarz. Die Skala der Grautöne dazwischen fehlte hier völlig. Auch die teilweisen Wunder (z. B. Schweben eines schweren Wagens beim Absturz in eine Schlucht) fand ich nicht immer wirklich gelungen und mir fehlte der Glauben daran. Aber natürlich sind das alles Metaphern für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse in der Welt, für den Glauben an die Menschen, an die Kräfte der Natur und an das wirklich wichtige im Leben (Familie, Liebe, Hilfe, Menschlichkeit). Manchmal erinnerte das Buch ein bisschen an ein Märchen. Doch insgesamt störte dies die Geschichte nicht wirklich und auf keinen Fall das Lesevergnügen. Das Buch ist flüssig geschrieben, mit sehr viel Fantasie und noch mehr Poesie. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet. Für ein Erstlingswerk wirklich sehr gelungen. Alles in allem vergebe ich dafür 4 Punkte und wünsche dem Buch recht viele Leser.

Der Ruf des weißen Raben
von buchleserin am 02.10.2012

Myra Morgenstern kehrt an ihren Heimatort zurück und platzt dort in eine indianische Zermomie hinein. Sie trifft auf Chad Blue Knife der an der Zeremonie seines Stammes teilnimmt und die Geister ruft. Myra wird von den Geistern ausersehen dem Volk der Elk Creek zu helfen, von denen Leute spurlos... Myra Morgenstern kehrt an ihren Heimatort zurück und platzt dort in eine indianische Zermomie hinein. Sie trifft auf Chad Blue Knife der an der Zeremonie seines Stammes teilnimmt und die Geister ruft. Myra wird von den Geistern ausersehen dem Volk der Elk Creek zu helfen, von denen Leute spurlos verschwinden. Einige Beschreibungen waren mir teilweise zu detailliert und zu langatmig. Es fehlte mir irgendwie an Spannung. Die Zeitsprünge waren mir manchmal doch zu viel. Der Schreibstil ist nicht so flüssig. Das schön gestaltete Cover ist jedoch sehr gelungen und hat mich gleich angesprochen. Das Buch hat mir jetzt nicht so gefallen.