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Das Hannibal-Syndrom

Phänomen Serienmord

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Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.
Portrait
Stephan Harbort, geboren 1964, lebt in Düsseldorf, ist erfahrener Kriminalist, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf und führender Serienmord-Experte. Er sorgte mit seiner sensationellen Entwicklung des empirischen Täterprofils europaweit für Aufsehen und ist ein gefragter Berater für TV-Dokumentationen und Krimiserien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 349
Erscheinungsdatum 01.02.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-23650-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12/2 cm
Gewicht 254 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 21.717
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Das Hannibal-Syndrom"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Stefan Harbort liefert hier ein sehr lesenswertes Buch über Serienmörder ab, das sich in 2 Hauptpunkten von vielen Titeln dieses blutigen Genres unterscheidet:
1. Alle beschriebenen Fälle spielen in Deutschland. Hierzulande gab es 75 offizielle Serienmörder seit 1945. Hier findet man also keine Beschreibung über Dahmer, Bundy, Gacy, Gein etc.
2. Das Buch ist nicht sensationslüstern. Es beschreibt die Taten der Serienmördern recht nüchtern und analysiert dann ausgiebig den psychologischen (oder psychopathologischen) Zustand des Mörders, den sozialen Hintergrund, aus dem er stammt und was ihn seiner Meinung dazu getrieben hat.
Nochmal: absolut lesenswert, allerdings nur für Leute, um deren Nerven es gut bestellt ist und die sich für einige Stunden in menschliche Abgründe begeben möchten.

Ach ja, kleine Anmerkung noch: Mit Hannibal Lecter hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun. Zwar handelt es sich bei einem der beschriebenen Fälle tatsächlich um einen Kannibalen, aber der unpassende Titel (den meiner Vermutung nach der Verlag durchgedrückt hat) gibt einem seriösen Buch leider eine unnötig boulevardeske Note.
Stefan Harbort liefert hier ein sehr lesenswertes Buch über Serienmörder ab, das sich in 2 Hauptpunkten von vielen Titeln dieses blutigen Genres unterscheidet:
1. Alle beschriebenen Fälle spielen in Deutschland. Hierzulande gab es 75 offizielle Serienmörder seit 1945. Hier findet man also keine Beschreibung über Dahmer, Bundy, Gacy, Gein etc.
2. Das Buch ist nicht sensationslüstern. Es beschreibt die Taten der Serienmördern recht nüchtern und analysiert dann ausgiebig den psychologischen (oder psychopathologischen) Zustand des Mörders, den sozialen Hintergrund, aus dem er stammt und was ihn seiner Meinung dazu getrieben hat.
Nochmal: absolut lesenswert, allerdings nur für Leute, um deren Nerven es gut bestellt ist und die sich für einige Stunden in menschliche Abgründe begeben möchten.

Ach ja, kleine Anmerkung noch: Mit Hannibal Lecter hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun. Zwar handelt es sich bei einem der beschriebenen Fälle tatsächlich um einen Kannibalen, aber der unpassende Titel (den meiner Vermutung nach der Verlag durchgedrückt hat) gibt einem seriösen Buch leider eine unnötig boulevardeske Note.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Serienmörder in Deutschland und ein Einblick in deren Innenleben. Lesenswert.
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 03.12.2018

Zum Inhalt: Nach dem Schweigen der Lämmer ist Hannibal Lecter überall bekannt. Mit ihm wurde der Begriff des Serienmörders medientauglich und jedermann hatte ein Bild von diesem vor Augen. Aber wie sind die Täter jenseits von Hollywood. Trifft das gezeichnete Bild zu? Wes kennzeichnet Serienmörder? Was sagt die Realität und... Zum Inhalt: Nach dem Schweigen der Lämmer ist Hannibal Lecter überall bekannt. Mit ihm wurde der Begriff des Serienmörders medientauglich und jedermann hatte ein Bild von diesem vor Augen. Aber wie sind die Täter jenseits von Hollywood. Trifft das gezeichnete Bild zu? Wes kennzeichnet Serienmörder? Was sagt die Realität und gibt es diese auch außerhalb von Amerika? Der Kriminalist Stephan Harbort erzählt aus der Praxis und berichtet aus Quellen, aus persönlichen Interviews mit den Täterm und befasst sich mit dem Hintergrund und den Auswirkungen. Dabei betrachtet er Schwerpunktmäßig Deutschland ab 1945. Meine Meinung: Der Autor bietet in diesem Buch eine sehr interessante Mischung aus Fakten, Hintergrundinformationen und persönlichen Erfahrungen, die er im Gespräch mit den Tätern gesammelt hat. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Theoretischer Hintergrund, die Beleuchtung der persönlichen Geschichten der Täter und Fallschilderungen wechseln sich ab und sind sehr interessant und kurzweilig zu lesen. Ich habe viel Neues erfahren, von vielen dieser Mörder/innen habe ich noch nie gehört und ich war ziemlich fassungslos über manche der Taten. Die Schilderungen sind hart und deutlich. Aber ich fand dies sehr passend, da die Realität geschildert wurde. Besonders gut gefallen hat mir, dass es in dem Buch über die bloße Schilderung hinausging, sondern sehr intensiv auf die psychologische Seite eingegangen wurde und mögliche Auslöser bzw. Gründe geschildert wurden. So kann man zwar nicht die Taten verstehen, aber nachvollziehen wie Personen dazu kommen zu Serientätern zu werden. Es wurde auch sehr gut herausgestellt, dass es gewisse Komponenten gibt, die dafür sorgen können, dass man zum Serientäter wird, aber nicht dafür sorgen müssen. Sehr interessant und lesenswert finde ich. Fazit: Serienmörder in Deutschland und ein Einblick in deren Innenleben. Lesenswert.

Spannde Lektüre für gute Nerven
von einer Kundin/einem Kunden aus Brilon am 07.08.2018

Ich muss sagen bei bisher keinem anderen Buch hatte ich so stark das Gefühl "Okay, lege ich es jetzt weg? Oder lese ich weiter"? Die Neugier hat gesiegt!!! Spannend ist das Buch auf es auf jeden Fall, aber auch nichts für schwache Nerven. Sehr interessant finde ich, dass der... Ich muss sagen bei bisher keinem anderen Buch hatte ich so stark das Gefühl "Okay, lege ich es jetzt weg? Oder lese ich weiter"? Die Neugier hat gesiegt!!! Spannend ist das Buch auf es auf jeden Fall, aber auch nichts für schwache Nerven. Sehr interessant finde ich, dass der Autor auch versucht die Hintergründe der Täter aufzudecken, so dass man nicht nur die eigentliche Tat beschrieben hat. Für mich sind das 4 von 5 möglichen Sternen!

interessantes Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sassendorf am 25.07.2018

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses interessante Sachbuch lesen. In dieser Dokumentation erklärt uns der Autor, was Serienmörder in Deutschland umtreibt, hat viele von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt. Das Hannibal-Syndrom war mein erstes Sachbuch, ich bin sonst eher im Genre Thriller/Psychothriller unterwegs. Anfangs tat ich mich... Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses interessante Sachbuch lesen. In dieser Dokumentation erklärt uns der Autor, was Serienmörder in Deutschland umtreibt, hat viele von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt. Das Hannibal-Syndrom war mein erstes Sachbuch, ich bin sonst eher im Genre Thriller/Psychothriller unterwegs. Anfangs tat ich mich etwas schwer, wenn es um trockene Fakten und Statistiken ging, aber der Autor hat eine gute Balance gefunden, dieses mit spannenden und teils schockierenden Fällen zu unterlegen. Der Leser bekam einen interessanten Einblick in die Psyche der Täter und wie Menschen zu solch "Monstern" werden konnten, z.B. durch familiäre Hintergründe und Trigger-Erlebnisse. Für alle, die sich für das Phänomen Serienmörder in Deutschland und die Hintergründe dazu interessieren, kann ich dieses Buch wirklich empfehlen und gebe 4 Sterne.