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Neun Leben

Unterwegs ins Herz Indiens

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Ein Buch ganz nah am Herzen der indischen Kultur. Neun faszinierende Porträts aus dem heutigen Indien - neun Menschen auf höchst unterschiedlichen spirituellen Wegen in einer Gesellschaft , in der sich Globalisierung, Alltagsleben und Religion in einmaliger Weise durchdringen. William Dalrymple begegnet Gefängniswärtern und Nonnen, Tempeldienerinnen und Epensängern, Menschen, die dem Sufi smus anhängen oder tantrische Rituale am Leben erhalten.

»Pflichtlektüre - nicht nur für alle Indien-Touristen.« Deutschlandradio
Portrait
William Dalrymple, 1965 in Schottland geboren, lebt seit über zwanzig Jahren in Indien. Bereits mit 22 Jahren zog es ihn nach Asien, auf dieser Reise entstand sein erstes gefeiertes Buch »In Xanadu«. Seitdem gilt er als einer der besten englisch sprachigen Reiseschriftsteller und erhielt für seine Bücher alle erdenklichen Preise, u. a. 2006 den britischen Duff Cooper Prize und 2007 den indischen Cross word Book Award. Er schreibt regelmäßig Beiträge für den New Yorker, den New Statesman und den Guardian. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt er auf einer Farm in der Nähe von Neu-Delhi. 2009 rief er das Jaipur Literature Festival ins Leben, das schon heute als herausragendes Treffen für hochrangige internationale Autoren gilt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.01.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783827074300
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 898 KB
Übersetzer Matthias Fienbork
eBook
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Inder und ihre Religionen
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 22.06.2012
Bewertet: Taschenbuch

Mit Indien verbinden wir auch im Westen eine reichhaltige spirituelle und mythologische Tradition. Aber wie viel wird davon tatsächlich heute noch gelebt? William Dalrymple hat neun Inder getroffen, deren Leben beruflich und privat eng mit Religion verknüpft ist, ob als Tempeldiener, Nonne, Gießer von Statuen oder Darsteller von Göttern... Mit Indien verbinden wir auch im Westen eine reichhaltige spirituelle und mythologische Tradition. Aber wie viel wird davon tatsächlich heute noch gelebt? William Dalrymple hat neun Inder getroffen, deren Leben beruflich und privat eng mit Religion verknüpft ist, ob als Tempeldiener, Nonne, Gießer von Statuen oder Darsteller von Göttern bei religiösen Zeremonien. In vielen Gegenden, so wird klar, sind die alten Traditionen noch immer lebendig und können oftmals friedlich mit dem modernen Leben und dem wirtschaftlichen Fortschritt koexistieren. Andere Geschichten wiederum handeln von Verfolgung aufgrund von Volkszugehörigkeit und Religion. Hier fand ich den Bericht eines Tibeters im indischen Exil besonders interessant, denn die Situation Tibets und sein Verhältnis zu China werden im Ausland oft sehr vereinfacht betrachtet. Hier aber gibt ein unmittelbar Beteiligter auf sehr differenzierte und für den Leser nachvollziehbare Weise Auskunft. Sehr positiv fällt beim Lesen auf, dass der Autor - er lebt selbst seit vielen Jahren in Indien - kein typischer Reiseschriftsteller ist, der die Menschen und Situationen um ihn herum mit einem distanziert-kritischen Blick betrachtet. Er hat sich, so seine Intention, vorgenommen, seine eigene Meinung zurückzuhalten und die Menschen selbst sprechen zu lassen. So fühlt man sich als Leser ganz nahe am Geschehen und lernt viel Neues über eine Kultur, die noch viel facettenreicher und vielschichtiger ist, als man vielleicht vorher den Eindruck hatte.