• Es war einmal Indianerland
Stadtrand-Trilogie Band 1

Es war einmal Indianerland

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Inhalt und Details

Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Der Sommer ist heiß. Es ist Mittwochnacht, als dir Jackie den Kopf verdreht. Im Freibad. Fuchsrotes Haar. Sandbraune Haut. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und plötzlich fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-Jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Mauser steigt mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer mit der Adlerfederkrone zu sehen. Und dann zieht zum Showdown ein geradezu biblisches Gewitter auf - fühlt es sich so an, erwachsen zu werden? Nils Mohl, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hamburg. Für seinen Roman «Es war einmal Indianerland» wurde er u. a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Altersempfehlung

    ab 16 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    01.03.2011

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  • Altersempfehlung

    ab 16 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    01.03.2011

  • Verlag Rowohlt Verlag
  • Seitenzahl

    352 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    643 KB

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783644436817

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Buchhändler-Empfehlungen

Purer Exzess

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieser Roman ist abgefahren. Literarisch eine Herausforderung, atmosphärisch packend und die Charaktere sind purer Exzess. Man ist als Leser in jedem Fall gefordert sich auf die Geschichte einzulassen, muss hinter die Fassade der Erzählung blicken, um den eigentlichen Sinn zu begreifen. Einziges Manko: Dieses Buch ist kein Jugendbuch. Hierfür ist es klar zu anspruchsvoll.

Kundenbewertungen

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Anspruchsvoller Jugendroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 29.04.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dem 17-jährigen Helden dieses Romans stehen die letzten Tage der Sommerferien bevor, da wird seine Welt irgendwo in den Hochhausschlucht am Rande Hamburgs ordentlich auf den Kopf gestellt: Zwei von Grund auf verschiedene Mädchen stehlen sich unablässig in seine Welt, während sein Nachbar Zöllner aus Liebe seine Frau erwürgt. Zu ... Dem 17-jährigen Helden dieses Romans stehen die letzten Tage der Sommerferien bevor, da wird seine Welt irgendwo in den Hochhausschlucht am Rande Hamburgs ordentlich auf den Kopf gestellt: Zwei von Grund auf verschiedene Mädchen stehlen sich unablässig in seine Welt, während sein Nachbar Zöllner aus Liebe seine Frau erwürgt. Zu guter Letzt wird unser Held auf seiner Odyssee auch noch von einem Indianerhäuptling verfolgt. Einbildung? Was soll’s! Solange man mit einer Bohrmaschine bewaffnet ist, kann eigentlich nichts schief gehen… Nils Mohls Jugendroman ist anfangs verwirrend, mit der Zeit aber durchaus fesselnd und deswegen nur anspruchsvollen Leseratten zu empfehlen. Denn der Held mit Bohrmaschine und der ständig im Bild umherhuschende Indianer erwecken eher den Eindruck erzwungener Skurrilität. Die ungewöhnlichen Zeitsprünge und die knappe Erzählweise lassen den an sich starken Plot kompliziert und gekünstelt erscheinen.

„Es war einmal Indianerland“ von Nils Mohl
von Susanne Babaewa am 30.01.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Ich brauche ein Auto, ich brauche Geld, ich brauche Schlaf. Was ich habe, sind eine Mütze, noch fünf Tage Sommerferien, die Bohrmaschine von Edda.“ Alles, was ich über das Buch wusste, war dieses Zitat. Ich war schon skeptisch, aber wollte auch mal was Neues ausprobieren. Zuerst möchte ich aber was zum Inhalt schreiben: Alles... „Ich brauche ein Auto, ich brauche Geld, ich brauche Schlaf. Was ich habe, sind eine Mütze, noch fünf Tage Sommerferien, die Bohrmaschine von Edda.“ Alles, was ich über das Buch wusste, war dieses Zitat. Ich war schon skeptisch, aber wollte auch mal was Neues ausprobieren. Zuerst möchte ich aber was zum Inhalt schreiben: Alles fängt damit an, dass der siebzehnjährige Erzähler, der in den Hochhäusern am Stadtrand lebt, mit seinem Kumpel Mauser am Strand auf die rothaarige Jackie wartet. Sie hat ihm schon im Schwimmbad am Samstag den Kopf verdreht. Doch sie kommt nicht. Spielt sie nur mit ihm? Da ist aber noch die einundzwanzigjährige Edda, die in der Videothek arbeitet und ein Auge auf ihn geworfen hat. Auch Kondor, der Schlägertyp, lässt keine Gelegenheit aus, um herausgefordert zu werden. Als ob das nicht schlimm genug wäre, erwürgt Mausers Vater Zöllner seine Frau und macht sich dann aus dem Staub. In den unmöglichsten Situationen scheint die Hauptperson einen Indianer mit einer Adlerfederkrone zu sehen… Die Gestaltung des Umschlags ist etwas verwirrend – Häuser unten, Häuser oben. Sie entspricht aber dem Erzählstil. Auch hier geht es manchmal drunter und drüber, d. h. vor und zurück, was auch der Art und Weise entspricht, mit der unser Held seine Umwelt und sein Leben empfindet. Damit der Leser sich einigermaßen orientieren kann, hat der Autor einen Kalender an den Anfang des Buches gestellt, in dem die wichtigsten Ereignisse in zeitlich richtiger Reihenfolge aufgelistet sind. Der Name des Erzählers wird im Buch nicht ein einziges Mal erwähnt. Er selbst ist eine komplizierte Figur, die versucht, ihren Platz im Leben zu finden. Ohne seine Mütze ist der Held unsicher und hat Selbstzweifel. Auch in seiner Beziehung zu Edda und Jackie wirkt er ratlos und unentschieden. Die Erscheinungen des Indianers machen ihm ziemlich zu schaffen. Ich habe im Laufe der Handlung meine Meinung über ihn oft geändert. Manchmal fand ich ihn sympathisch, aber manchmal auch richtig abstoßend. Im Ganzen ist es dem Autor gelungen die Geschichte eines Jugendlichen, der versucht richtige Entscheidungen zu treffen und seinen Weg geht, darzustellen. Ich finde, dass „Es war einmal Indianerland“ für Leser ab sechzehn Jahren geeignet ist, da manche Szenen in dem Buch einer Altersbeschränkung bedürfen. Auch der Sprachstil ist jüngeren Lesern wahrscheinlich schwer zugänglich. Das Buch ist anspruchsvoll mit Tiefgang und gibt den Anstoß, über Vieles nachzudenken.

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