Hätte man Verstand, brauchte man keine Götter

Religionskritik in Zitaten

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Es sind noch keine zehn Menschengenerationen vergangen, seit die letzten Hexen und Ketzer auf den Scheiterhaufen der Inquisition zu Asche verwandelt wurden. Unter dem Druck der sich durchsetzenden Aufklärung verlor die Kirche jedoch an Macht, Menschenrechte wurden gegen den erbitterten Widerstand der Kirche erkämpft. Heute darf Religionskritik – zumindest hierzulande – frei geäußert werden.

In diesem Sammelband kommen zahlreiche Frauen und Männer zum Thema Glaube und Religion zu Wort. Sie alle haben sich zum Glauben, zur Bibel, zum Atheismus und zum Lebenssinn geäußert. Über 700 religionskritische Zitate sind hier gesammelt und in neun Themenbereiche übersichtlich gegliedert.

Eine Besonderheit dieses Buches ist die Tatsache, dass es zahlreiche Kernaussagen aus der aktuellen religionskritischen Literatur wiedergibt. So finden sich hier u.a. wichtige Zitate aus Richard Dawkins „Der Gotteswahn“, Michael Schmidt-Salomons „Manifest des evolutionären Humanismus“ oder Michael Onfrays „Wir brauchen keinen Gott“.

Am Ende wird deutlich: „Wo es an Wissen fehlt, gibt der Glaube erfundene Antworten.“ Und natürlich: „Hätte man Verstand, brauchte man keine Götter!“
Portrait
Klaus Huber:
Klaus Huber, Jahrgang 1970, ist Lehrer und Fördermitglied der Giordano-Bruno-Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8423-4988-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19/12,3/1,7 cm
Gewicht 238 g
Auflage 6
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Lesenswert für Atheisten und diejenigen, die es werden wollen.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2016

»Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.« Charles Budelaire, franz. Schriftsteller (1821 - 1867) In 9 Kapiteln lässt dieses kleine Büchlein grosse Menschen gegen die Religionen und Dogmen der Welt antreten. Man bekommt jetzt keine neuen Erkenntnisse, wenn man sich mit Gott und Religionen... »Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.« Charles Budelaire, franz. Schriftsteller (1821 - 1867) In 9 Kapiteln lässt dieses kleine Büchlein grosse Menschen gegen die Religionen und Dogmen der Welt antreten. Man bekommt jetzt keine neuen Erkenntnisse, wenn man sich mit Gott und Religionen schon auseinandergesetzt hat, aber als Geschenk oder Ähnliches ist es eine gute Idee. »Mit dem Jenseits lässt sich jede Lüge im Diesseits begründen.« Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph (1844 - 1900) Wobei ich meinen Satz oben etwas relativieren muss: Mir war zwar durchaus bewusst, dass z.B. Martin Luther King nicht etwa durch die Religion zu einem Kämpfer für Gerechtigkeit wurde, sondern vielmehr durch sein Philosophiestudium beeinflusst wurde, dass aber Ghandi in diesem Büchlein ebenso zitiert wird, unter Anderem mit folgenden zwei Zitaten, hat mich persönlich sehr überrascht, da ich mich mit Ghandi im Detail noch nicht auseinadergesetzt habe (natürlich kenne ich den tollen Film mit Ben Kingsley) und habe mal die eine oder andere Dokumentation über Ghandi gesehen, das wärs aber auch gewesen. Aber so weit ich weiss, war Ghandi trotzdem ein Anhänger des Jainismus, wenn auch ein weitestgehend aufgeklärter Anhänger . . . »Keine Religion ist wichtiger als die Wahrheit.« Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer (1869 - 1948) »Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.« Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer (1869 - 1948) Das Buch zitiert zu unterschiedlichsten Themen der Religionen und zitiert neben logisch-analytischen Aussagen auch polemische und provokative. »Ist Gott willens, aber nicht fähig, die Übel zu verhindern? Dann ist er nicht allmächtig. Ist er fähig, aber nicht willens? Dann ist er nicht allgütig. Ist er sowohl fähig als auch willens? Woher kommen dann die Übel?« Epikur, griech. Philosoph (341 - 280 v. Chr.) »Jeder denkt, Gott sei auf seiner Seite. Die Reichen und Mächtigen wissen, dass er es tatsächlich ist.« Jean Anouilh, franz. Schriftsteller (1910 - 1987) Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit einem kleinen Vorwort des Autors versehen. Glaube und Religion Gott Die Bibel Christentum und Kirche Kinder Ethik Glaube und Wissenschaft Atheismus Sinn »Das grosse unsagbare Übel im Mittelpunkt unserer Kultur ist der Monotheismus. Aus einem barbarischen bronzezeitlichen Text, der unter dem Namen Altes Testament bekannt ist, haben sich drei menschenfeindliche Religionen entwickelt: das Judentum, das Christentum und der Islam. Es sind Himmelsgott-Religionen. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes patriarchalisch - Gott ist der allmächtige Vater -, und deshalb werden Frauen in den Ländern, die von dem Himmelsgott und seinen irdischen männlichen Vertretern heimgesucht waren, 2000 Jahre lang verachtet.« Gore Vidal, amerik. Schriftsteller (1925 - 2012) Kurzweiliges, aufklärerisches, witziges und nachdenklich machendes Buch, auch wenn einige Zitate ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen sind. Lesenswert!