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Der gestiefelte Kater

Kindermärchen in drei Akten mit Zwischenspielen, einem Prologe und Epiloge

Reclams Universal-Bibliothek Band 8916

Ludwig Tieck

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Beschreibung

Tiecks »Gestiefelter Kater« ist als Schauspiel eines Schauspiels konzipiert, ist ein Balanceakt auf einem Grenzpunkt zwischen Tiefsinn und Unsinn, ein geistreich-witziges Spiel mit der Illusion, mit mehreren Spielebenen und Rollendimensionen. Es realisiert romantische Ironie als Spiegelung des Stücks im Stück: Inhalt ist ein mißglückter Theaterabend, der halb scheiternde Versuch einer fiktiven Theatertruppe, das Märchenstück eines fiktiven Autors vor einem fiktiven Publikum aufzuführen.

Text in neuer Rechtschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Helmut Kreuzer
Seitenzahl 88
Erscheinungsdatum 01.01.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-008916-3
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,7/0,7 cm
Gewicht 54 g
Verkaufsrang 18144

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Ein Stück im Stück
von Daniela Ammann aus Wien am 05.02.2013

Das Märchen vom gestiefelten Kater hat wohl jeder schon einmal gehört. Ursprünglich auch von Tieck geschrieben, wurde es von ihm einige Jahre später ebenso in ein Schauspiel verpackt. Das besondere daran: Das Schauspiel zeigt ein Theater mit Publikum und Dichter, die im Begriff sind sich das Theaterstück "Der gestiefelte Kater" ... Das Märchen vom gestiefelten Kater hat wohl jeder schon einmal gehört. Ursprünglich auch von Tieck geschrieben, wurde es von ihm einige Jahre später ebenso in ein Schauspiel verpackt. Das besondere daran: Das Schauspiel zeigt ein Theater mit Publikum und Dichter, die im Begriff sind sich das Theaterstück "Der gestiefelte Kater" anzusehen. Nun ist das Stück dem Leser bekannt, doch das dargestellte Auditorium ist alles andere begeistert und so muss immer wieder der Dichter vortreten und die Herrschaften beruhigen oder Diskussionen mit den Bühnenbildnern und Darstellern ausfechten. Schlussendlich geht das Stück aus, wie es ausgehen soll. Doch das Publikum verlässt demonstrativ das Theater und lässt einen entmutigten Dichter zurück. Als Leser hat man zwei Stücke vor sich, wobei das mit den Gesprächen des Auditoriums spannender ist, als alles andere. Für alle, die gerne Verschachteltes lesen.


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