Warenkorb
 

Schoßgebete

Roman

(52)
Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann's losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören. - »Schoßgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 15.08.11
Charlotte Roche predigt neue schmutzige Schoßgebete. Nach ihrem Megabestseller Feuchtgebiete wird auch dieses Buch die Bestsellerliste beherrschen. Warum? Diese Frage werden sich viele andere Autoren stellen. Frau Roche hat zumindest dazugelernt und ihrer Geschichte etwas mehr Substanz verliehen. Sie bringt Ehe, Familie und Kindererziehung mit ein. Feuchtgebiete hatte außer dem Wort Muschi ja nicht viel zu bieten. Auch in Schoßgebete ragen wieder drei Wörter ganz besonders heraus: Sex mit 168 Nennungen, Schwanz mit 28 und Vagina mit 22. Daraus leitet sich ab, dass es in dem Buch hauptsächlich um Sex geht, was natürlich nicht anders zu erwarten war. Aber auch um mangelnden Hygiene im Hause Kiehl oder doch Roche? Darunter fällt, dass man sich und die Wäsche so wenig wie möglich wäscht. Elizabeth ? oder vielleicht doch Charlotte? ? ist auf jeden Fall ehrlich, denn sie wäre nicht gerne mit sich zusammen oder womöglich noch mit sich verheiratet. Horror. Sie verrät uns auch, dass sie sexhungrig ist und eigentlich nur zwei Gefühlsschwankungen kennt: depressiv oder aggressiv. Und sie findet, dass ihr Ehemann überhaupt nicht gut aussieht. Eine Frau zum verlieben. Amen.
Portrait
Charlotte Roche, 1978 im englischen High Wycombe geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr erster Roman »Feuchtgebiete« löste 2008 mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte aus und avancierte mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Buch des Jahres. 2011 folgte ihr zweiter Roman »Schoßgebete«, der vom ehelichen Sex einer traumatisierten jungen Frau erzählt und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Beide Romane wurden erfolgreich verfilmt. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 15.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05420-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,2/13,9/2,7 cm
Gewicht 402 g
Buch (Taschenbuch)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein gnadenlos ehrliches und packendes Werk über die Problematiken einer Ehe und dem Wunsch zu gefallen.
Schonungslos wird die bitte Wahrheit festgehalten.
Ein gnadenlos ehrliches und packendes Werk über die Problematiken einer Ehe und dem Wunsch zu gefallen.
Schonungslos wird die bitte Wahrheit festgehalten.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Autobiografische Roman rund um eine große Familientragödie. Intelligente Abrechnung mit der Klatschpresse. Autobiografische Roman rund um eine große Familientragödie. Intelligente Abrechnung mit der Klatschpresse.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Wer Feuchtgebiete kennt weiß was zu erwarten ist. Schonungslos geht Roche diesmal auf das Sexleben anderer ein. Wer Feuchtgebiete kennt weiß was zu erwarten ist. Schonungslos geht Roche diesmal auf das Sexleben anderer ein.

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein Buch über den Sex in der Ehe, wie er sich entwickelt und wie er immer spannend bleibt. Schockierend und witzig zugleich. Ein Buch über den Sex in der Ehe, wie er sich entwickelt und wie er immer spannend bleibt. Schockierend und witzig zugleich.

„Sie werden überrascht sein. “

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Als ich das neue Werk der "Skandalautorin" Charotte Roche in Händen hielt, war ich anfangs skeptisch,
ob dies wieder so ein schockierendes Werk wie ihr erstes Buch "Feuchtgebiete" wird. Nach anfänglichem
Lesen fiel mir direkt die sehr einfach gestrickete Sprache auf, welche keine sehr hochen
Ansprüche von dem Leser verlangt und ich wollte das Buch wieder aus der Hand legen. Auch als eine Stelle im Buch
kam, die nicht gerade appetitlich war und bei der es mich schüttelte, trug nicht wesentlich dazu bei, sich durch diese
Lektüre durchzukämpfen.
Jedoch sollte Charlotte Roche angeblich den Tod ihrer drei Brüder, welche 2001
bei einem Autounfall auf dem Weg zu ihrer Hochzeit ums Leben kamen, in diesem Roman verarbeiten.
Diese Verarbeitung und die interessante Hauptperson mit ihren Depressionen und ihrer sensiblen Art führte dazu, dass
ich den Roman
bis zum Schluss durchgelesen habe.
Und ich habe es nicht bereut. Faszinierend fand ich die Gestaltung der von Depressionen und Ängsten gezeichneten
Elisabeth. Nach und nach enthüllte sich dem Leser verschiedene Szenarien, die Elisabeth zu der Person machte,
die sie heute ist. Bis auf wenige Stellen war das Buch bei weitem nicht so abstoßend, wie Charlotte Roches
erster Roman. Wenn man dem Buch eine Chance gibt und keine hohe Literatur erwartet,
wird der Leser zwar mit einem kurzen Lesevergnügen
unterhalten, entdeckt aber nach und nach eine sensible Persönlichkeit mit all ihren Macken.
Als ich das neue Werk der "Skandalautorin" Charotte Roche in Händen hielt, war ich anfangs skeptisch,
ob dies wieder so ein schockierendes Werk wie ihr erstes Buch "Feuchtgebiete" wird. Nach anfänglichem
Lesen fiel mir direkt die sehr einfach gestrickete Sprache auf, welche keine sehr hochen
Ansprüche von dem Leser verlangt und ich wollte das Buch wieder aus der Hand legen. Auch als eine Stelle im Buch
kam, die nicht gerade appetitlich war und bei der es mich schüttelte, trug nicht wesentlich dazu bei, sich durch diese
Lektüre durchzukämpfen.
Jedoch sollte Charlotte Roche angeblich den Tod ihrer drei Brüder, welche 2001
bei einem Autounfall auf dem Weg zu ihrer Hochzeit ums Leben kamen, in diesem Roman verarbeiten.
Diese Verarbeitung und die interessante Hauptperson mit ihren Depressionen und ihrer sensiblen Art führte dazu, dass
ich den Roman
bis zum Schluss durchgelesen habe.
Und ich habe es nicht bereut. Faszinierend fand ich die Gestaltung der von Depressionen und Ängsten gezeichneten
Elisabeth. Nach und nach enthüllte sich dem Leser verschiedene Szenarien, die Elisabeth zu der Person machte,
die sie heute ist. Bis auf wenige Stellen war das Buch bei weitem nicht so abstoßend, wie Charlotte Roches
erster Roman. Wenn man dem Buch eine Chance gibt und keine hohe Literatur erwartet,
wird der Leser zwar mit einem kurzen Lesevergnügen
unterhalten, entdeckt aber nach und nach eine sensible Persönlichkeit mit all ihren Macken.

„Schoßgebete“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

"Empört Euch!" scheint einem dieses Buch (und seine Vermarktung) entgegen rufen zu wollen. Wenn man sich näher mit der Geschichte beschäftigt, entdeckt man hinter dem "Skandal" allerdings auch ein sensibles, mutiges und (fast schmerzhaft) exhibitionistisches Psychogramm. Vielleicht kann man der Autorin vorwerfen, dass sie ihre Gedanken in eine eher schlichte literarische Struktur einbettet. Trotzdem: Charlotte ist eine von den Guten! Sie schreibt peppig, ehrlich, stellenweise sehr berührend, und ist definitiv nicht doof. "Empört Euch!" scheint einem dieses Buch (und seine Vermarktung) entgegen rufen zu wollen. Wenn man sich näher mit der Geschichte beschäftigt, entdeckt man hinter dem "Skandal" allerdings auch ein sensibles, mutiges und (fast schmerzhaft) exhibitionistisches Psychogramm. Vielleicht kann man der Autorin vorwerfen, dass sie ihre Gedanken in eine eher schlichte literarische Struktur einbettet. Trotzdem: Charlotte ist eine von den Guten! Sie schreibt peppig, ehrlich, stellenweise sehr berührend, und ist definitiv nicht doof.

„Überraschend und sehr gut“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich gebe es zu. Auch ich habe dieses Buch von Charlotte Roche nur auf Grund des großen Hype in Presse und TV gelesen. Auch ich wollte mitreden können und mich nicht allein auf die Berichterstattung verlassen. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich, dass ich mich dazu durchgerungen habe, denn mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen!

Charlotte Roche hat nach eigenen Aussagen ein sehr persönliches Buch geschrieben. Sie erzählt aus drei Tagen der Ich-Erzählerin Elisabeth. Elisabeth ist 33 Jahre alt, mit Georg (Anfang 50) verheiratet und hat eine siebenjährige Tochter von einem anderen Mann. Sie ist regelmäßig dreimal die Woche in Therapie, weil sich ihr Leben vor 8 Jahren grundsätzlich verändert hat. Vor 8 Jahren hat sie nämlich ihre 3 Brüder bei einem Autounfall verloren, als sie mit ihrer Mutter zusammen auf dem Weg nach England zu ihrer Hochzeit waren. Wie geht man mit so einer Situation um? Elisabeth ist daran vollständig zerbrochen und versucht fortan alles unter Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig quält sie eine große Todessehnsucht. Allein beim Sex kann sie loslassen, aber auch das nur unter Schwierigkeiten. Und so schildert sie uns diese drei typischen Tage aus ihrem Leben, lässt uns an ihren vielen, teilweise verqueren Gedanken teilhaben.

Mich hat an diesem Buch von Charlotte Roche sehr überrascht. Ich kannte aus ihrem vorherigen Erfolgs- (Skandal-) Roman „Feuchtgebiete“ sehr viele „Stellen“, die ich persönlich extrem eklig und abschreckend fand. Dies hatte ich nun auch in diesem Buch wieder erwartet, weil sich sehr viele ihrer Gedanken um Sex drehen. Aber dies war nicht so. Insgesamt sind in dem Buch nur wenige, wirklich saftige Stellen! Alles andere sind Gedanken über den Tod, ein Versuch, den Unfall und ihre vermeintliche Schuld daran zu verarbeiten. Charlotte Roche ist eine sehr öffentliche Person. Sicherlich kann man sich die Frage stellen, ob sie dies alles in einem Roman hätte verarbeiten müssen. Aber ich vermute, dies ist ihre Art, alles zu verarbeiten. Trotzdem ist dies Buch nicht nur sehr persönlich, sondern ich habe ganz viele meiner eigenen Gedanken und Ängste darin wiedergefunden. Nur hätte ich nicht den Mut, diese offen auszusprechen. Und damit hat mir dieses Buch sogar geholfen.
Ich gebe es zu. Auch ich habe dieses Buch von Charlotte Roche nur auf Grund des großen Hype in Presse und TV gelesen. Auch ich wollte mitreden können und mich nicht allein auf die Berichterstattung verlassen. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich, dass ich mich dazu durchgerungen habe, denn mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen!

Charlotte Roche hat nach eigenen Aussagen ein sehr persönliches Buch geschrieben. Sie erzählt aus drei Tagen der Ich-Erzählerin Elisabeth. Elisabeth ist 33 Jahre alt, mit Georg (Anfang 50) verheiratet und hat eine siebenjährige Tochter von einem anderen Mann. Sie ist regelmäßig dreimal die Woche in Therapie, weil sich ihr Leben vor 8 Jahren grundsätzlich verändert hat. Vor 8 Jahren hat sie nämlich ihre 3 Brüder bei einem Autounfall verloren, als sie mit ihrer Mutter zusammen auf dem Weg nach England zu ihrer Hochzeit waren. Wie geht man mit so einer Situation um? Elisabeth ist daran vollständig zerbrochen und versucht fortan alles unter Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig quält sie eine große Todessehnsucht. Allein beim Sex kann sie loslassen, aber auch das nur unter Schwierigkeiten. Und so schildert sie uns diese drei typischen Tage aus ihrem Leben, lässt uns an ihren vielen, teilweise verqueren Gedanken teilhaben.

Mich hat an diesem Buch von Charlotte Roche sehr überrascht. Ich kannte aus ihrem vorherigen Erfolgs- (Skandal-) Roman „Feuchtgebiete“ sehr viele „Stellen“, die ich persönlich extrem eklig und abschreckend fand. Dies hatte ich nun auch in diesem Buch wieder erwartet, weil sich sehr viele ihrer Gedanken um Sex drehen. Aber dies war nicht so. Insgesamt sind in dem Buch nur wenige, wirklich saftige Stellen! Alles andere sind Gedanken über den Tod, ein Versuch, den Unfall und ihre vermeintliche Schuld daran zu verarbeiten. Charlotte Roche ist eine sehr öffentliche Person. Sicherlich kann man sich die Frage stellen, ob sie dies alles in einem Roman hätte verarbeiten müssen. Aber ich vermute, dies ist ihre Art, alles zu verarbeiten. Trotzdem ist dies Buch nicht nur sehr persönlich, sondern ich habe ganz viele meiner eigenen Gedanken und Ängste darin wiedergefunden. Nur hätte ich nicht den Mut, diese offen auszusprechen. Und damit hat mir dieses Buch sogar geholfen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
8
11
13
9
11

nie wieder !!!!
von Aylin aus Luzern am 18.04.2018

?st mein 1. Buch von dieser Schriftstellerin und auch mein letztes ! Null spannung sehr lahm zu lesen gar nicht mein Buch ...

Anders geschrieben als "Feuchtgebiete"
von einer Kundin/einem Kunden aus Großenhain am 21.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich dachte ich bekomme wieder so ein Buch zu lesen, mit allen Abartigkeiten, ähnlich wie im ersten. :D Anfangs geht das auch ganz gut los und ist recht fesselnd. Aber dann liest man sich im Buch mehr in eine Person hinein, die Ihre ganze Lebensgeschichte erzählt. Natürlich auch mit... Ich dachte ich bekomme wieder so ein Buch zu lesen, mit allen Abartigkeiten, ähnlich wie im ersten. :D Anfangs geht das auch ganz gut los und ist recht fesselnd. Aber dann liest man sich im Buch mehr in eine Person hinein, die Ihre ganze Lebensgeschichte erzählt. Natürlich auch mit einigen Tabus die gebrochen werden. Dennoch wirkt es etwas "gehobener". Man muss natürlich eine Weile lesen, dann wird es auch interessanter.

von Isabel Meiert aus Varel am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nicht so schockierend wie der Vorgänger, dafür aber ebenso flüssig zu lesen.