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Hamlet

Prinz von Dänemark. Tragödie

Reclam Universal-Bibliothek 31

(8)
»Hamlet« ist das meistgespielte Stück Shakespeares und Hamlet ist Shakespeares berühmteste Figur. Als vor rund 250 Jahren die Shakespeare-Begeisterung in Deutschland um sich griff, gehörte auch ein sogenanntes Hamlet-Erlebnis, nämlich die Identifikation mit dem melancholischen Dänenprinzen, zu den Reaktionen auf Shakespeares Stücke. Die menschliche Psyche und ihre Widersprüchlichkeiten sowie die Reflexion über Ich, Fiktion und Welt stehen in diesem Stück auf dem Prüfstand, und nicht umsonst hat der berühmteste Monolog der Theatergeschichte in diesem Stück seinen Platz: »To be or not to be, that is the question« / »Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage«.

Die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung, zu der August Wilhelm Schlegel und - unter Mitübersetzer- und Herausgeberschaft von Ludwig Tieck - auch Dorothea Tieck und Wolf Heinrich Graf Baudissin beigetragen haben, ist im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen deutschen Klassiker geworden. Indem sich die Übersetzer der Literatursprache der deutschen Klassik im Gefolge Goethes und Schillers bedienten, schufen sie ein poetisches Übersetzungswerk von großer sprachlicher Geschlossenheit und weitreichender Wirkung. Text in neuer Rechtschreibung.

Gertrude, die Witwe des Königs von Dänemark, hat dessen Bruder Claudius geheiratet, der nun König ist. Gertrudes Sohn, der wie sein verstorbener Vater Hamlet heißt, hat eine Erscheinung seines toten Vaters, der ihm erklärt, von seinem Bruder Claudius getötet worden zu sein. Hamlet will Rache nehmen, der Gertrude und Claudius zum Opfer fallen, aber auch die von ihm geliebte Ophelia, Tochter des Oberkämmerers Polonius. Schließlich wird Hamlet von Ophelias Bruder Laertes getötet.

»Im Hamlet entwickeln sich alle einzelnen Teile gleichsam notwendig aus einem gemeinschaftlichen Mittelpunkt, und wirken wiederum auf ihn zurück. Nichts ist fremd, überflüssig, oder zufällig in diesem Meisterstück des künstlerischen Tiefsinns.« Friedrich Schlegel
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Dietrich Klose
Seitenzahl 170
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000031-1
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,9/9,7/0,8 cm
Gewicht 91 g
Originaltitel The tragedy of Hamlet, prince of Denmark
Übersetzer August Wilhelm Schlegel
Verkaufsrang 27.364
Buch (Taschenbuch)
3,60
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Buchhändler-Empfehlungen

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die tragische Geschichte des dänischen Prinzen. Liebevoll illustriert und sowohl für Kinder als auch Erwachsene wunderbar geschrieben! Die tragische Geschichte des dänischen Prinzen. Liebevoll illustriert und sowohl für Kinder als auch Erwachsene wunderbar geschrieben!

„Meisterwerk mit Bildgewalt“

Franziska Pörsch, Thalia-Buchhandlung Hilden

"Hamlet" von Shakespeare umgesetzt als ein Bilderbuch, das sich durch seine beeindruckenden Illustrationen auszeichnet.
Empfehlenswert für literarisch interessierte Leser, die ebenfalls Gefallen an Kunst haben.
Aufgrund der ebenso sehr guten Qualität des Buches selber, eignet es sich auch hervorragend als Geschenk.
Insgesamt also ein ganz besonderes Werk unter den Bilderbüchern.
"Hamlet" von Shakespeare umgesetzt als ein Bilderbuch, das sich durch seine beeindruckenden Illustrationen auszeichnet.
Empfehlenswert für literarisch interessierte Leser, die ebenfalls Gefallen an Kunst haben.
Aufgrund der ebenso sehr guten Qualität des Buches selber, eignet es sich auch hervorragend als Geschenk.
Insgesamt also ein ganz besonderes Werk unter den Bilderbüchern.

„Preziosen“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Seine Bilderbücher sind Kleinode, ganz besondere Schmankerln für Sammler und Kinder, deren Eltern sich nicht scheuen, auch mal etwas Besonderes für sie anzuschaffen.Der russische Illustrator Andrej Dugin hat mit dem Esslinger Verlag eine "Hamlet"-Ausgabe vorgelegt, die ihresgleichen sucht. Fast 9 (!) Jahre hat der Künstler an diesem Bilderbuch gearbeitet, detailreich bis zum Exzess sind die Tableaus, die auch mancher Erwachsene nicht immer in der Lage sein wird zu entschlüsseln.Hamlet, der tragische Held aus Shakespeares bekanntesten Drama, hat eine Geistererscheinung seines verstorbenen Vaters, der ihn auffordert, den an ihm begangenen Mord zu rächen.Allein Hamlet ist sich nicht sicher, wer der tatsächliche Mörder ist und wie er ihn bestrafen kann...Immer wiederkehrendes Motiv ist die Mausefalle in dieser Bilderbuchadaption, aber auch mit wunderschön anzusehender Tiermetaphorik arbeitet der russische Künstler: Riesenkarpfen, Schlange und Wolf symbolisieren die verschiedenen Stadien der Wahrheitsfindung bis Hamlet den Mord klären kann. Leider sind dann aber auch quasi alle tot, bis auf Hamlets Freund Horatio, der der Welt die Wahrheit über den Prinzen von Dänemark und seinen Rachefeldzug berichten soll. Dies ist sicher kein Buch für Kindergartenkiddies, sondern frühestens ab Ende Grundschule zu benutzen, aber es lohnt sich, glaube ich. Übrigens, wenn erwachsene Liebhaber Spaß dran haben, Dugin selber portraitiert sich als toter Hamlet, der I. und als sein (Zwillings?)bruder und Mörder Claudius und Hamlets Mutter ist eindeutig der Künstlerin Maradonna nachempfunden, für die Dugin (und Frau) vor einigen Jahren ein von ihr verfasstes orientalisch angehauchtes Märchen illustriert hatten.... Gucken Sie doch mal (bei uns ) rein und sehen Sie sich die schöne Ausgabe mit Leinenrücken an, sowas für diesen Preis, das ist schon etwas Besonderes !!! Seine Bilderbücher sind Kleinode, ganz besondere Schmankerln für Sammler und Kinder, deren Eltern sich nicht scheuen, auch mal etwas Besonderes für sie anzuschaffen.Der russische Illustrator Andrej Dugin hat mit dem Esslinger Verlag eine "Hamlet"-Ausgabe vorgelegt, die ihresgleichen sucht. Fast 9 (!) Jahre hat der Künstler an diesem Bilderbuch gearbeitet, detailreich bis zum Exzess sind die Tableaus, die auch mancher Erwachsene nicht immer in der Lage sein wird zu entschlüsseln.Hamlet, der tragische Held aus Shakespeares bekanntesten Drama, hat eine Geistererscheinung seines verstorbenen Vaters, der ihn auffordert, den an ihm begangenen Mord zu rächen.Allein Hamlet ist sich nicht sicher, wer der tatsächliche Mörder ist und wie er ihn bestrafen kann...Immer wiederkehrendes Motiv ist die Mausefalle in dieser Bilderbuchadaption, aber auch mit wunderschön anzusehender Tiermetaphorik arbeitet der russische Künstler: Riesenkarpfen, Schlange und Wolf symbolisieren die verschiedenen Stadien der Wahrheitsfindung bis Hamlet den Mord klären kann. Leider sind dann aber auch quasi alle tot, bis auf Hamlets Freund Horatio, der der Welt die Wahrheit über den Prinzen von Dänemark und seinen Rachefeldzug berichten soll. Dies ist sicher kein Buch für Kindergartenkiddies, sondern frühestens ab Ende Grundschule zu benutzen, aber es lohnt sich, glaube ich. Übrigens, wenn erwachsene Liebhaber Spaß dran haben, Dugin selber portraitiert sich als toter Hamlet, der I. und als sein (Zwillings?)bruder und Mörder Claudius und Hamlets Mutter ist eindeutig der Künstlerin Maradonna nachempfunden, für die Dugin (und Frau) vor einigen Jahren ein von ihr verfasstes orientalisch angehauchtes Märchen illustriert hatten.... Gucken Sie doch mal (bei uns ) rein und sehen Sie sich die schöne Ausgabe mit Leinenrücken an, sowas für diesen Preis, das ist schon etwas Besonderes !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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It's called a classic; in german we call it a klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Vellberg am 06.12.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Anlässlich einer Theateraufführung unserer Tochter in neuer Fassung gekauft und wieder begeistert. Und das Ganze noch in hochwertiger Ausstattung, zweisprachig, sehr wertig. Was will man mehr? Unbedingt kaufen.

brandaktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

die thematik des ewigen zweiflers und sein innerer kampf sind in der heutigen zeit, wo psychische erkrankungen seuchenweise auftreten, äusserst aktuell. ein empfehlenswertes buch um sich dem plutonischen prinzip anzunähern.

Mutter
von Polar aus Aachen am 09.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gibt es ein Stück, aus dem mehr Zitate zum Allgemeingut geworden sind? Die selbst in abgewandelter Form, auf ihr Original hinweisen? Neben Romeo und Julia dürfte das Drama um den dänischen Kronprinzen wohl zu den meistbekannten Stücken bei Nichttheatergängern zählen. Der Vater ermordet, selbst tief in der Sinnkrise steckend... Gibt es ein Stück, aus dem mehr Zitate zum Allgemeingut geworden sind? Die selbst in abgewandelter Form, auf ihr Original hinweisen? Neben Romeo und Julia dürfte das Drama um den dänischen Kronprinzen wohl zu den meistbekannten Stücken bei Nichttheatergängern zählen. Der Vater ermordet, selbst tief in der Sinnkrise steckend wütet Hamlet im Verlauf der Handlung durch den Hof für die scheinbar gerechte Sache. Er zieht eine Blutspur hinter sich her, treibt die unglücklich verliebte Ophelia in den Selbstmord und wird am Ende selbst gerichtet. Ein düsteres Werk, daß sein Überleben vor allem dem Umstand zu verdanken hat, daß es auf jede Zeit paßt, nicht zuletzt immer wieder im Film aktualisiert wird, sich Regisseure auf der Bühne dazu berufen fühlen, sich die Frage zu beantworten, was hat Hamlet mit uns zu tun? Alles. Shakespeare hat eine Fabel auf die Menschheit geschrieben. Wir nehmen uns, was wir zu unserem Glück glauben, unbedingt besitzen zu müssen. Selbst Hamlet dient der Gerechtigkeit nicht allein, nachdem die Mutter sich mit dem Mörder des Vaters vermählt hat. Er ist so in sich versponnen, daß man ihn sich schlecht als weisen König vorstellen könnte. Shakespeares Stärke beruht auch hier wieder in den zahlreichen Nebenfiguren. In Horatio, Polonius, Güldenstern und Rosenkranz, in denen er weitere Varianten menschlichen Strebens vorführt. Ein Stück, das immer neue Deutungen provoziert, obwohl alle glauben alles bereits darüber gesagt zu haben. So lebendig, so unsterblich.