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Papillon

Mit e. Vorw. v. Jean-Pierre Castelnau u. m. e. Nachw. v. Jean-Francois Revel

(6)
Dieser Bestseller machte seinen Autor zum mehrfachen Tantieme-Millionär. Der ehemalige Tresorknacker und spätere Bagno-Sträfling, Ausbrecher und Totschläger schildert hier die Geschichte seines wüsten, abenteuerlichen Heldenlebens. Mag man auch in der Zwischenzeit ver-sucht haben, ihm den Ruhm, dieses Leben selber geführt zu haben, streitig zu machen, ihn einen erfindungsreichen Aufschneider genannt haben, 'Papillon' bleibt ein faszinierender Erzähler.
Portrait
Henri Charrière (* 16. November 1906 in Saint-Étienne-de-Lugdarès, Département Ardèche, Frankreich; † 29. Juli 1973 in Madrid, Spanien) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine beiden autobiografischen Romane Papillon und Banco.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 01.05.1987
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-21245-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,4 cm
Gewicht 383 g
Auflage 42. Auflage
Übersetzer Erika Ziha, Ruth Mayenburg
Verkaufsrang 9.220
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Französisch Guayana 1933“

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Henri Charrière, genannt Papillon, wird ins Bagno dem französischen Gefangenenlager verbracht, wegen eines Mordes. Er erzählt in seinem Buch die Torturen, die die Gefangenen zu erdulden haben, von Freundschaft und der Lust nach Freiheit. Sicherlich ist einiges davon ins rechte Licht gerückt aber welche Autobiografie ist das nicht.
Immer noch ein bedrückend schönes Buch das auch nach Jahrzehnten nichts von seiner Faszination verloren hat.
Henri Charrière, genannt Papillon, wird ins Bagno dem französischen Gefangenenlager verbracht, wegen eines Mordes. Er erzählt in seinem Buch die Torturen, die die Gefangenen zu erdulden haben, von Freundschaft und der Lust nach Freiheit. Sicherlich ist einiges davon ins rechte Licht gerückt aber welche Autobiografie ist das nicht.
Immer noch ein bedrückend schönes Buch das auch nach Jahrzehnten nichts von seiner Faszination verloren hat.

Kundenbewertungen

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Vom Willen nach Freiheit
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 22.02.2012

Über die Authentizität des in Berichtform abgefassten Romans aus der Feder Henri Charrières darf man sich getrost streiten. Zweifellos sind viele Geschichten, die er nur vom Hörensagen kannte, in sein Buch mit eingebaut. Und möglicherweise wurde auch einiges ihm nur mitgeteilt und nicht von ihm selbst erlebt. Letztendlich ist... Über die Authentizität des in Berichtform abgefassten Romans aus der Feder Henri Charrières darf man sich getrost streiten. Zweifellos sind viele Geschichten, die er nur vom Hörensagen kannte, in sein Buch mit eingebaut. Und möglicherweise wurde auch einiges ihm nur mitgeteilt und nicht von ihm selbst erlebt. Letztendlich ist das für die Wirkung dieses Werkes, das wie kaum ein anderes, die Macht des geschriebenen Wortes auf Eindrucksvollste unter Beweis stellt, ohne Bedeutung. Gerade der persönliche Ton ist es, der das Buch aus der Masse heraushebt und es dem Leser gleichzeitig möglich macht, das Erlittene selbst zu empfinden, nachfühlen zu können. Auf jeder einzelnen Seite wird die Freiheitsliebe, der fast grenzenlose Mut und die Verzweiflung eines Menschen, der von einem vermeintlich freiheitlichen Staat auf entwürdigende Weise fernab jeglicher Zivilisation ohne Chance auf Rehabilitierung weggesperrt wird, in einem Ausmaß deutlich, das in der Literatur seinesgleichen sucht. „Papillon“ ist mehr als ein Gefängnisroman, mehr als ein autobiographischer Rückblick. Es ist der Einblick in die Seele eines Mannes, der sich selbst nie aufgegeben und unter den unmenschlichsten Umstände seine Menschlichkeit bewahrt hat. Die Art und Weise wie Charrière diese jahrelange Tortur, insbesondere die entsetzliche Einzelhaft schildert, ist schlicht und ergreifend atemberaubend. Die Enge der Zelle, der Dreck, der Gestank, die Hitze. All das erlebt und erleidet man mit. Unter der Beschreibung der klaustrophischen Zustände scheint auch die Welt des Lesers kleiner zu werden. Es sind diese Passagen, wo man, anfangs unwillig und später fast selbstverständlich, Papillon Bewunderung zollt, der bei dem vielen Leid, das ihm widerfährt, die Hoffnung nie aufgibt, den Gedanken an Flucht nie begräbt. Eine Hoffnung, die auch begründet ist, was sich unter anderem während seines Aufenthalts bei den Indianern zeigt. Menschen, bei denen die Nächstenliebe im Vordergrund steht, für die Egoismus ein Fremdwort ist und bei denen alles jedem gehört. Charrières Beschreibungen sind von einer paradiesischen, exotischen Schönheit, die atemlos macht und der sogenannten Zivilisation den Spiegel vor Augen hält. Papillons Lebens- und Leidensgeschichte ist eine moderne Odyssee, die mit Versprechen, Vertrauensbruch, Verrat aber auch Freundschaft verknüpft ist. Es beinhaltet eine Philosophie des Lebens und Durchhaltens, welche auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Und während ganze Kontinente einem vernichtenden Krieg entgegen taumeln, ist es sein Kampf um die Freiheit und Selbstbestimmung, der die Motive der verfeindeten Parteien in Frage stellt. So wird den französischen Gefangenen im Falle einer Invasion der Deutschen befohlen, die Inseln um jeden Preis zu verteidigen. Inseln, auf denen ein Menschenleben nichts zählt. Inseln, von denen es keine Rückkehr gibt. Wie Charrière die Ironie solcher Situationen heraushebt, ist nicht selten tragikomisch. Wer Charrière Selbstverherrlichung vorwirft, dem Buch aufgrund nicht zuzuordnender Informationen seine Wertigkeit abspricht, mag das gern tun. Ich persönlich habe mit „Papillon“ eines der ergreifendsten und (die Szene auf der Insel der Lepra-Kranken wird auf ewig in meinem Gedächtnis bleiben) schönsten Bücher gelesen. Insgesamt ist „Papillon“ ohne Zweifel einer der wenigen modernen Klassiker, die diese Bezeichnung wahrlich verdienen. Ein Abenteuerroman des Lebens, der auf literarisch brillanten Niveau den Spagat zwischen ernsthaftem Tiefgang und mitreißender Lebensfreude meistert.

Nichts für schwache Nerven...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 20.05.2011

Die packende Erzählung von Charriere bleibt auch nach dem Umblättern der letzten Seite noch lange bei einem. Als ein Mensch mit schier unbeugsamen Willen und Stärke überlebt er die Hölle der französischen Gefängnisinseln mit übermenschlicher Anstrengung. Eine fesselnde Erzählung und ein Zeugnis der Menschlichkeit, als auch der Unmenschlichkeit.

Unbändiger Wille nach Freiheit
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 19.11.2009

Henri Charrière,gerade fünfundzwanzig, wird zu Unrecht für einen Mord an einem Zuhälter zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt. Wir begleiten ihn von einem Gefängnis ins nächste und erleben, wie dieser willensstarke Mann immer wieder seine Flucht plant und nicht aufgibt. Henri Charrière erzählt in einfacher Sprache dreizehn Jahre seinen Lebens: spannend,... Henri Charrière,gerade fünfundzwanzig, wird zu Unrecht für einen Mord an einem Zuhälter zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt. Wir begleiten ihn von einem Gefängnis ins nächste und erleben, wie dieser willensstarke Mann immer wieder seine Flucht plant und nicht aufgibt. Henri Charrière erzählt in einfacher Sprache dreizehn Jahre seinen Lebens: spannend, beeindruckend !