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Das Buch der Ketzer

Von Simon Magus bis Leo Tolstoi

detebe Band 21460

Walter Nigg

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Beschreibung

Walter Nigg beschreibt fromme, innerlich freie Gottes- und Wahrheitssucher, die sich von der Kirche getrennt haben oder von ihr ausgestoßen und als Ketzer verschrien worden sind. Dabei stehen nicht so sehr ihr Leben als ihre Gedanken im Vordergrund: Simon Magus, Origenes, Kaiser Julian, Meister Eckhart, John Wycliff, Johannes Hus, Martin Luther, Thomas Müntzer, Giordano Bruno, Spinoza, Pascal, Lessing, Tolstoi und andere.

"Overwhelming."(Neuer Bücherdienst)

In spite of all its rich historical information, Das Buch der Ketzer/The Book of Heretics is as suspenseful as an exciting novel." (Luzerner Neueste Nachrichten)

"Written with the fire of a man who is genuinely moved, and yet with sober clarity, artistic feeling and an intuitive talent." (Stuttgarter Zeitung)

Walter Nigg, geboren 1903 in Luzern, war Professor für Kirchengeschichte in Zürich und wirkte als protestantischer Pfarrer im zürcherischen Dänikon, wo er 1988 starb. Neben Heiligen, Ordensgründern, Propheten und Mystikern handeln seine Bücher auch von Künstlern und Dichtern und nicht zuletzt von Ketzern, die er als »verunglückte Heilige« verstand.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 593
Erscheinungsdatum 22.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21460-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,4/2,9 cm
Gewicht 392 g
Auflage 5. Auflage

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Mit der Stimme eines wahrhaft Ergriffenen
von einer Kundin/einem Kunden aus Pinzberg am 22.07.2011

Walter Nigg macht es sich in seinem "Buch der Ketzer" zur Aufgabe, jene Gestalten der christlichen Geistesgeschichte zu betrachten, die sich im Laufe der Zeit als die Unterlegenen herausstellen sollten. Dabei geht er nicht nur auf bekannte Gestalten der Antike - z.B. die Gnostiker, Marcion, Origenes, aber auch Kaiser Julian -, s... Walter Nigg macht es sich in seinem "Buch der Ketzer" zur Aufgabe, jene Gestalten der christlichen Geistesgeschichte zu betrachten, die sich im Laufe der Zeit als die Unterlegenen herausstellen sollten. Dabei geht er nicht nur auf bekannte Gestalten der Antike - z.B. die Gnostiker, Marcion, Origenes, aber auch Kaiser Julian -, sondern auch auf Philosophen oder Denker, die sich als grundlegend für den modernen Geist erweisen sollten (z.B. Spinoza). Auffällig ist, dass Nigg dabei nicht aus der Perspektive eines Außenstehenden an den jeweiligen Denker herangeht, sondern mit der Stimme eines wahrhaft Ergriffenen versucht, dem jeweiligen Ketzer in seiner je eigenen Betrachtungsweise gerecht zu werden. Interessanterweise stellt Nigg, der von einigen dieser Ketzer wahrhaft begeistert ist, dabei die besondere Nähe des Ketzers zum Heiligen heraus - der Ketzer ist dabei eine Art "verhinderter" Heiliger. Niggs Ketzergeschichte ist ein spannendes, lehrreiches Werk, das auch den wenig versierten Leser mit der "Rückseite" der christlichen Geistesgeschichte vertraut macht.

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